Bundorf

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Bundorf
Bundorf
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Bundorf hervorgehoben
50.21666666666710.516666666667326Koordinaten: 50° 13′ N, 10° 31′ O
Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Unterfranken
Landkreis: Haßberge
Verwaltungs-
gemeinschaft:
Hofheim in Unterfranken
Höhe: 326 m ü. NHN
Fläche: 40,24 km²
Einwohner: 914 (31. Dez. 2012)[1]
Bevölkerungsdichte: 23 Einwohner je km²
Postleitzahl: 97494
Vorwahlen: 09763 bzw. 09523Vorlage:Infobox Gemeinde in Deutschland/Wartung/Vorwahl enthält Text
Kfz-Kennzeichen: HAS, EBN, GEO, HOH
Gemeindeschlüssel: 09 6 74 120
Gemeindegliederung: 9 Ortsteile
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Obere Sennigstr. 4
97461 Hofheim i.UFr.
Webpräsenz: www.vghofheim.de
Bürgermeister: Hubert Endres (Freie Wähler)
Lage der Gemeinde Bundorf im Landkreis Haßberge
Ermershausen Maroldsweisach Pfarrweisach Untermerzbach Bundorf Ebern Rentweinsdorf Burgpreppach Aidhausen Riedbach Hofheim in Unterfranken Kirchlauter Breitbrunn (Unterfranken) Ebelsbach Stettfeld Eltmann Oberaurach Königsberg in Bayern Gädheim Haßfurt Zeil am Main Sand am Main Theres Wonfurt Rauhenebrach Knetzgau Thüringen Thüringen Landkreis Coburg Landkreis Lichtenfels Bamberg Landkreis Bamberg Landkreis Bamberg Landkreis Rhön-Grabfeld Landkreis Bad Kissingen Landkreis SchweinfurtKarte
Über dieses Bild

Bundorf ist eine Gemeinde im unterfränkischen Landkreis Haßberge und Mitglied der Verwaltungsgemeinschaft Hofheim in Unterfranken.

Geografie[Bearbeiten]

Geografische Lage[Bearbeiten]

Bundorf liegt in der Region Main-Rhön (Bayerische Planungsregion 3).

Gemeindegliederung[Bearbeiten]

Bundorf gliedert sich in neun Ortsteile [2]:

Es existieren folgende Gemarkungen: Bundorf, Kimmelsbach, Neuses, Schweinshaupten, Stöckach, Walchenfeld, Rottensteiner Forst.

Nachbargemeinden[Bearbeiten]

Nachbargemeinden sind (von Norden beginnend im Uhrzeigersinn): Sulzdorf an der Lederhecke, Maroldsweisach, Hofheim in Unterfranken und Aidhausen.

Geschichte[Bearbeiten]

Das Hochstift Würzburg und die seit 1343 belegte Familie Truchseß von Wetzhausen auf dem Rittergut Bundorf teilten sich die Herrschaft. Die Rechte des zugunsten Bayerns säkularisierten Hochstiftes fielen 1805, die des Rittergutes 1806 mit der Mediatisierung an das Großherzogtum Würzburg, das 1814 zu Bayern gelangte. Im Zuge der Verwaltungsreformen in Bayern entstand mit dem Gemeindeedikt von 1818 die heutige Gemeinde.

Eingemeindungen[Bearbeiten]

Am 1. Mai 1978 wurden die ehemals selbstständigen Gemeinden Kimmelsbach, Neuses, Schweinshaupten, Stöckach und Walchenfeld eingegliedert.[3]

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten]

  • 1961: 1379[3]
  • 1970: 1323[3]
  • 1987: 1050
  • 2000: 1011
  • 2007: 0927
  • 2010: 0900
  • 2012: 0914

Politik[Bearbeiten]

Gemeinderat[Bearbeiten]

Der Gemeinderat von Bundorf hat 13 Mitglieder einschließlich des nebenamtlichen Bürgermeisters.

Christliche Wählergemeinschaft Freie Wähler Gesamt
2008 7 6 13 Sitze
Christliche Wählergemeinschaft Freie Wähler Gesamt
2002 9 4 13 Sitze

Bürgermeister[Bearbeiten]

Bürgermeister ist seit 2008 Hubert Endres (Freie Wähler). Er gewann die Wahl gegen den damaligen Amtsinhaber Richard Schmitt (Christliche Wählergemeinschaft).

Die Gemeindesteuereinnahmen betrugen im Jahr 1999 umgerechnet 316.000 Euro, davon betrugen die Gewerbesteuereinnahmen (netto) umgerechnet 22.000 Euro.

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Baudenkmäler[Bearbeiten]

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten]

Wirtschaft sowie Land- und Forstwirtschaft[Bearbeiten]

Es gab 1998 nach der amtlichen Statistik im produzierenden Gewerbe 27 und im Bereich Handel und Verkehr sechs sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Arbeitsort. Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Wohnort gab es insgesamt 343. Im verarbeitenden Gewerbe gab es drei Betriebe, im Bauhauptgewerbe einen Betrieb. Zudem bestanden im Jahr 1999 48 landwirtschaftliche Betriebe mit einer landwirtschaftlich genutzten Fläche von 2013 Hektar, davon waren 1660 Hektar Ackerfläche und 353 Hektar Dauergrünfläche.

Bildung[Bearbeiten]

Es gibt folgende Einrichtungen (Stand: 1999):

  • 50 Kindergartenplätze mit 55 Kindern

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Bayerisches Landesamt für Statistik – Volkszählung und Bevölkerungsfortschreibung: Gemeinden, Bevölkerung (Volkszählungen und aktuell) vom 5. Juli 2013 (XLS-Datei; 2,0 MB) (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu)
  2. http://www.bayerische-landesbibliothek-online.de/orte/ortssuche_action.html?anzeige=voll&modus=automat&tempus=+20111024/164749&attr=OBJ&val=1625
  3. a b c  Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart und Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 760.

Literatur[Bearbeiten]

Georg Ludwig Lehnes: Geschichte des Baunachgrundes in Unterfranken, Eigenverlag, Würzburg 1842, 216 Seiten

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Bundorf – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien