Rentweinsdorf

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen des Marktes Rentweinsdorf
Rentweinsdorf
Deutschlandkarte, Position des Marktes Rentweinsdorf hervorgehoben
50.06666666666710.8266Koordinaten: 50° 4′ N, 10° 48′ O
Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Unterfranken
Landkreis: Haßberge
Verwaltungs-
gemeinschaft:
Ebern
Höhe: 266 m ü. NHN
Fläche: 24,62 km²
Einwohner: 1561 (31. Dez. 2013)[1]
Bevölkerungsdichte: 63 Einwohner je km²
Postleitzahl: 96184
Vorwahlen: 09531 u. 09536Vorlage:Infobox Gemeinde in Deutschland/Wartung/Vorwahl enthält Text
Kfz-Kennzeichen: HAS, EBN, GEO, HOH
Gemeindeschlüssel: 09 6 74 190
Marktgliederung: 10 Ortsteile
Adresse der
Marktverwaltung:
Rittergasse 3
96106 Ebern
Webpräsenz: www.rentweinsdorf.de
Bürgermeister: Willy Sendelbeck (SPD)
Lage des Marktes Rentweinsdorf im Landkreis Haßberge
Ermershausen Maroldsweisach Pfarrweisach Untermerzbach Bundorf Ebern Rentweinsdorf Burgpreppach Aidhausen Riedbach Hofheim in Unterfranken Kirchlauter Breitbrunn (Unterfranken) Ebelsbach Stettfeld Eltmann Oberaurach Königsberg in Bayern Gädheim Haßfurt Zeil am Main Sand am Main Theres Wonfurt Rauhenebrach Knetzgau Thüringen Thüringen Landkreis Coburg Landkreis Lichtenfels Bamberg Landkreis Bamberg Landkreis Bamberg Landkreis Rhön-Grabfeld Landkreis Bad Kissingen Landkreis SchweinfurtKarte
Über dieses Bild

Vorlage:Infobox Gemeinde in Deutschland/Wartung/Markt

Rentweinsdorf ist ein Markt im unterfränkischen Landkreis Haßberge und Mitglied der Verwaltungsgemeinschaft Ebern.

Geografie[Bearbeiten]

Geografische Lage[Bearbeiten]

Rentweinsdorf liegt in der Region Main-Rhön.

Gemeindegliederung[Bearbeiten]

Die zehn Ortsteile (Einwohnerzahl in Klammern, Stand: 5. Januar 2009) sind[2]:

Es existieren die Gemarkungen Losbergsgereuth, Rentweinsdorf, Rentweinsdorfer Hauptwald, Salmsdorf, Sendelbach und Treinfeld.

Nachbargemeinden[Bearbeiten]

Nachbargemeinden sind (von Norden beginnend im Uhrzeigersinn): Untermerzbach, Rattelsdorf, Reckendorf, Gerach, Breitbrunn, Kirchlauter und Ebern.

Geschichte[Bearbeiten]

Die Familie von Rotenhan war schon bei der ersten urkundlichen Erwähnung von Rentweinsdorf 1248 im Ort nachweisbar. Im Jahr 1497 wurden die Rotenhan vom Würzburger Bischof Lorenz von Bibra mit der vollen Zentgerichtsbarkeit belehnt. Das Rittergut der Freiherren von Rotenhan, das auch zum Fränkischen Ritterkreis gehörte, wurde 1806 durch Bayern mediatisiert und 1810 im Zuge von Grenzbereinigungen dem Großherzogtum Würzburg des Erzherzogs Ferdinand von Toskana überlassen, mit welchem es 1814 endgültig an Bayern zurückfiel. Im Zuge der Verwaltungsreformen in Bayern entstand mit dem Gemeindeedikt von 1818 die heutige Gemeinde.

Eingemeindungen[Bearbeiten]

Am 1. April 1971 wurde die damals selbständige Gemeinde Losbergsgereuth eingegliedert.[3] Am 1. Januar 1978 kam Sendelbach hinzu. Salmsdorf und Treinfeld folgten am 1. Mai 1978.[4]

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten]

  • 1961: 1308 [4]
  • 1970: 1338 [4]
  • 1987: 1361
  • 2000: 1524
  • 2011: 1571

Politik[Bearbeiten]

Bürgermeister[Bearbeiten]

Bürgermeister ist Willy Sendelbeck (SPD). Er wurde 2014 in der Stichwahl mit 50,62 % der Stimmen gegen Kurt Weißheimer (Überparteiliche Wählergemeinschaft) wiedergewählt.

Gemeinderat[Bearbeiten]

Gemeinderatswahl 2014[Bearbeiten]

CSU SPD Überparteiliche Wählergemeinschaft Gesamt
2014 3 4 5 12 Sitze

Gemeinderatswahl 2008[Bearbeiten]

CSU SPD Überparteiliche Wählergemeinschaft Gesamt
2008 3 3 6 12 Sitze

Gemeinderatswahl 2002[Bearbeiten]

CSU SPD Überparteiliche Wählergemeinschaft Gesamt
2002 4 4 4 12 Sitze

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Bauwerke[Bearbeiten]

Schloss Rentweinsdorf
Dreieinigkeitskirche

Das Schloss Rentweinsdorf, erbaut zwischen 1750 und 1762, bildet zusammen mit der gegenüberliegenden Pfarrkirche Heilige Dreifaltigkeit, erbaut zwischen 1597 und 1600, den Mittelpunkt des Marktes Rentweinsdorf.

Baudenkmäler[Bearbeiten]

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten]

Die Gemeindesteuereinnahmen betrugen im Jahr 1999 umgerechnet 478.000 Euro; davon waren umgerechnet 65.000 Euro Gewerbesteuereinnahmen (netto).

Wirtschaft sowie Land- und Forstwirtschaft[Bearbeiten]

1998 gab es nach der amtlichen Statistik im produzierenden Gewerbe 43 und im Bereich Handel und Verkehr keine sozialversicherungspflichtig Beschäftigten am Arbeitsort. In sonstigen Wirtschaftsbereichen waren am Arbeitsort 18 Personen sozialversicherungspflichtig beschäftigt. Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Wohnort gab es insgesamt 586. Im verarbeitenden Gewerbe und im Bauhauptgewerbe gab es je vier Betriebe. Zudem bestanden im Jahr 1999 62 landwirtschaftliche Betriebe mit einer landwirtschaftlich genutzten Fläche von 1687 Hektar, davon waren 1335 Ackerfläche und 351 Dauergrünfläche.

Verkehr[Bearbeiten]

Rentweinsdorf, Reste der ehemaligen Bahnhofsanlagen

Bildung[Bearbeiten]

1999 gab es folgende Einrichtungen:

  • Ein Kindergarten mit 75 Plätzen und 72 Kindern
  • Eine Grundschule (Klassen 1 bis 4) mit rund 100 Schülern

Persönlichkeiten[Bearbeiten]

Söhne und Töchter des Ortes[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Bayerisches Landesamt für Statistik – Tabelle 12411-001: Fortschreibung des Beölkerungsstandes: Bevölkerung: Gemeinden, Stichtage (letzten 6) vom 18. September 2014 (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu)
  2. http://www.bayerische-landesbibliothek-online.de/orte/ortssuche_action.html?anzeige=voll&modus=automat&tempus=+20111025/160218&attr=OBJ&val=1642
  3.  Wilhelm Volkert (Hrsg.): Handbuch der bayerischen Ämter, Gemeinden und Gerichte 1799–1980. C.H.Beck’sche Verlagsbuchhandlung, München 1983, ISBN 3-406-09669-7, S. 453.
  4. a b c  Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart und Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 759 und 760.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Rentweinsdorf – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien