Ermershausen
| Wappen | Deutschlandkarte | |
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| Basisdaten | ||
| Bundesland: | Bayern | |
| Regierungsbezirk: | Unterfranken | |
| Landkreis: | Haßberge | |
| Verwaltungs- gemeinschaft: |
Hofheim in Unterfranken | |
| Höhe: | 339 m ü. NN | |
| Fläche: | 9,21 km² | |
| Einwohner: |
619 (31. Dez. 2010)[1] |
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| Bevölkerungsdichte: | 67 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 96126 | |
| Vorwahl: | 09532 | |
| Kfz-Kennzeichen: | HAS | |
| Gemeindeschlüssel: | 09 6 74 223 | |
| Gemeindegliederung: | 3 Ortsteile | |
| Adresse der Gemeindeverwaltung: |
Obere Sennigstraße 4 97461 Hofheim i.UFr. |
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| Bürgermeister: | Werner Döhler (Ermershäuser Bürgerliste) | |
| Lage der Gemeinde Ermershausen im Landkreis Haßberge | ||
Ermershausen im Landkreis Haßberge ist die kleinste Gemeinde Unterfrankens und Mitglied der Verwaltungsgemeinschaft Hofheim in Unterfranken.
Inhaltsverzeichnis |
[Bearbeiten] Geografie
[Bearbeiten] Geografische Lage
Die Gemeinde liegt im Naturpark Haßberge. Der Ort grenzt unmittelbar an den Freistaat Thüringen (Schweickershausen im Landkreis Hildburghausen).
Durch Ermershausen fließt der etwa 8 km lange Bach Ermetz. Dieser entspringt in der Au nördlich des Dorfes im Grenzgebiet zu Thüringen und mündet bei Sulzbach in die Baunach.
[Bearbeiten] Nachbargemeinden
Nachbargemeinden sind (von Norden beginnend im Uhrzeigersinn): Schweickershausen, Maroldsweisach und Sulzdorf an der Lederhecke. Durch Ermershausen verläuft die Bundesstraße 279 als Hauptstraße.
[Bearbeiten] Gemeindegliederung
Die politische Gemeinde Ermershausen hat 3 amtlich benannte Ortsteile[2]:
- Ermershausen
- Holländermühle
- Weidachsmühle
[Bearbeiten] Geschichte
Ermershausen wurde erstmals urkundlich im Jahr 1049 als Ermannshusen erwähnt. Im Dreißigjährigen Krieg wurde der Ort mehrmals verwüstet. Die Herren von Hutten waren von 1475 bis zu ihrem Aussterben 1783 in Birkenfeld ansässig, in deren Besitz befanden sich sowohl Ermershausen als auch Birkenfeld. 1814 fiel Ermershausen an Bayern. 1818 entstand die politische Gemeinde Ermershausen. Im Jahr 1830 entstand in Ermershausen ein jüdischer Friedhof.
Der Ort erreichte 1978 einige Bekanntheit. Er widersetzte sich vehement der Eingliederung in die Gemeinde Maroldsweisach durch die Gemeindegebietsreform. Dies gipfelte in der Besetzung des Rathauses und der Errichtung von Barrikaden durch Bürger von Ermershausen mit dem Zweck, die Verlegung der Gemeindeverwaltung nach Maroldsweisach zu verhindern. Das Dorf wurde schließlich von mehreren Hundertschaften der Bereitschaftspolizei gestürmt und das Rathaus geräumt. Seit 1994 ist Ermershausen jedoch wieder selbstständig und damit eine der kleinsten selbstständigen Gemeinden in Bayern.
[Bearbeiten] Politik
[Bearbeiten] Gemeinderat
Der Gemeinderat von Ermershausen hat 9 Mitglieder einschließlich des nebenamtlichen Bürgermeisters.
| CSU | Freie Wähler | Ermershäuser Bürgerliste | Gesamt | |
| 2008 | n.a. | 3 | 6 | 9 Sitze |
| CSU | Freie Wähler | Ermershäuser Bürgerliste | Gesamt | |
| 2002 | 2 | 2 | 5 | 9 Sitze |
[Bearbeiten] Bürgermeister
Bürgermeister ist Werner Döhler (Ermershäuser Bürgerliste). Er wurde im Jahr 2002 Nachfolger von Adolf Höhn (CSU/Bürgergemeinschaft) und wurde 2008 mit 96,47 % der Stimmen ohne Gegenkandidaten wiedergewählt.
[Bearbeiten] Söhne und Töchter der Gemeinde
- Hermann Dietzfelbinger (1908–1984), ehemaliger bayerischer Landesbischof der ELKB.
- Narziß Ach (1871−1946), deutscher Psychologe
- Louis Kissinger (1887–1982), der Vater von Henry Kissinger
[Bearbeiten] Einzelnachweise
- ↑ Bayerisches Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung – Fortschreibung des Bevölkerungsstandes, Quartale (hier viertes Quartal, Stichtag zum Quartalsende) (Hilfe dazu)
- ↑ http://www.bayerische-landesbibliothek-online.de/orte/ortssuche_action.html?anzeige=voll&modus=automat&tempus=+20111024/195657&attr=OBJ&val=46313
[Bearbeiten] Weblinks
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