Burgpreppach

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen des Marktes Burgpreppach
Burgpreppach
Deutschlandkarte, Position des Marktes Burgpreppach hervorgehoben
50.14166666666710.65290Koordinaten: 50° 9′ N, 10° 39′ O
Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Unterfranken
Landkreis: Haßberge
Verwaltungs-
gemeinschaft:
Hofheim in Unterfranken
Höhe: 290 m ü. NN
Fläche: 38,75 km²
Einwohner:

1378 (31. Dez. 2011)[1]

Bevölkerungsdichte: 36 Einwohner je km²
Postleitzahl: 97496
Vorwahl: 09534
Kfz-Kennzeichen: HAS
Gemeindeschlüssel: 09 6 74 121
Marktgliederung: 16 Ortsteile
Adresse der
Marktverwaltung:
Obere Sennigstr. 4
97461 Hofheim i.UFr.
Webpräsenz: www.burgpreppach.de
Bürgermeister: Karlheinz Denninger (Gemeinwohl)
Lage des Marktes Burgpreppach im Landkreis Haßberge
Ermershausen Maroldsweisach Pfarrweisach Untermerzbach Bundorf Ebern Rentweinsdorf Burgpreppach Aidhausen Riedbach Hofheim in Unterfranken Kirchlauter Breitbrunn (Unterfranken) Ebelsbach Stettfeld Eltmann Oberaurach Königsberg in Bayern Gädheim Haßfurt Zeil am Main Sand am Main Theres Wonfurt Rauhenebrach Knetzgau Thüringen Thüringen Landkreis Coburg Landkreis Lichtenfels Bamberg Landkreis Bamberg Landkreis Bamberg Landkreis Rhön-Grabfeld Landkreis Bad Kissingen Landkreis SchweinfurtKarte
Über dieses Bild

Burgpreppach ist ein Markt im unterfränkischen Landkreis Haßberge und Mitglied der Verwaltungsgemeinschaft Hofheim in Unterfranken.

Inhaltsverzeichnis

Geographie [Bearbeiten]

Geographische Lage [Bearbeiten]

Die Marktgemeinde Burgpreppach liegt im Herzen der Hassberge. Wichtigste Flüsse sind die Baunach (Fluss) und der Hainbach.

Geologie [Bearbeiten]

Die Gemeinde Burgpreppach erlangte deutschlandweite Bekanntheit durch den „Burgpreppacher Sandstein“, der unter anderem zum Bau des Reichstagsgebäudes verwendet wurde.

Gemeindegliederung [Bearbeiten]

Die politische Gemeinde Burgpreppach hat 16 amtlich benannte Ortsteile (Einwohnerzahlen in Klammern)[2]:

Nachbargemeinden [Bearbeiten]

Nachbargemeinden sind (von Norden beginnend im Uhrzeigersinn): Maroldsweisach, Pfarrweisach, Ebern, Königsberg in Bayern und Hofheim in Unterfranken.

Geschichte [Bearbeiten]

Schloss und Ort Burgpreppach kamen 1344 in den Besitz der Familie Fuchs von Bimbach. Der Adelsbesitz wurde 1806 durch das Großherzogtum Würzburg mediatisiert. Es fiel mit diesem 1814 an Bayern. Im Zuge der Verwaltungsreformen in Bayern entstand mit dem Gemeindeedikt von 1818 die Gemeinde Burgpreppach.

Religionen [Bearbeiten]

704 Gläubige sind evangelisch. Die evangelische Gemeinde besitzt eine Kirche. Die Mehrheit, 819 Einwohner, sind katholisch. Für sie gibt es in der Gemeinde sechs Kirchen, die der Pfarrgemeinschaft Hofheim untergeordnet sind.

Eingemeindungen [Bearbeiten]

Am 1. Januar 1972 wurde die bis dahin selbständige Gemeinde Ibind eingegliedert. Am 1. Juli 1972 kamen Gemeinfeld und Leuzendorf in Unterfranken hinzu.[3] Birkach folgte am 1. Juli 1973. Die Reihe der Eingemeindungen wurde mit der Eingliederung von Fitzendorf, Hohnhausen und Üschersdorf am 1. Mai 1978 abgeschlossen.[4]

Politik [Bearbeiten]

Bürgermeister [Bearbeiten]

Bürgermeister ist Karlheinz Denninger (Gemeinwohl), der sich mit 58,48 % der Stimmen gegen Klaus Döllner (Bürgerwohl) durchsetzte.

Wappen [Bearbeiten]

Auf Beschluss des Gemeinderats mit Zustimmung der Regierung von Unterfranken führt Burgpreppach seit 1980 ein eigenes Wappen mit den Elementen der alten Familienwappen der Fuchs von Bimbach und der Truchsesse von Wetzhausen.

Blasonierung: Gespalten; vorne über blauem Zinnenschildfuß in Gold ein linksgewendeter, steigender roter Fuchs, hinten über goldenem Wellenschildfuß in Rot ein hinterhalbes silbernes Mühlrad.

Wappengeschichte: Stellvertretend für die verschiedenen im Gemeindegebiet belegten Adelsherrschaften stehen der Fuchs aus dem Wappen der Fuchs von Bimbach und Dornheim, den größten adligen Grundherren im Gemeindegebiet, sowie die Farben Silber, Rot und Gold aus dem Wappen der Truchsesse von Wetzhausen, die, reich an Grundbesitz, in Teilen des Gemeindegebietes die Vogteirechte innehatten. Der Zinnenschildfuß symbolisiert Schloss Burgpreppach, der Wellenschildfuß den Fluss Preppach. Das halbe Mühlrad weist auf die vielen Mühlen entlang der Preppach hin. Zinnenschildfuß und Wellenschildfuß stehen zugleich redend für die Ortsnamenbestandteile Burg- und -preppach.

Marktgemeinderat [Bearbeiten]

Die Kommunalwahlen 2002 und 2008 führten zu folgenden Sitzverteilungen im Gemeinderat:

CSU Bürgerwohl Gemeinwohl Hohnhäuser Liste Gesamt
2008 1 4 7 1 13 Sitze
CSU Bürgerwohl Gemeinwohl Hohnhäuser Liste Gesamt
2002 2 5 5 1 13 Sitze

Kultur und Sehenswürdigkeiten [Bearbeiten]

Bauwerke [Bearbeiten]

Schlossansicht von Westen

Baudenkmäler [Bearbeiten]

Regelmäßige Veranstaltungen [Bearbeiten]

  • Fränkische Orgelkonzerte (Oktober)
  • Ibinder Tauben- und Kleintiermarkt
  • Kirchweih

Tourismus [Bearbeiten]

Die Gemeinde Burgpreppach ist für ihre vielen Wanderwege bekannt und besitzt eine relativ große Attraktivität für Touristen.

Verkehr [Bearbeiten]

Burgpreppach liegt in unmittelbarer Nachbarschaft zur Bundesstraße 303.

Einzelnachweise [Bearbeiten]

  1. Bayerisches Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung – Fortschreibung des Bevölkerungsstandes, Quartale (hier viertes Quartal, Stichtag zum Quartalsende) (Hilfe dazu)
  2. http://www.bayerische-landesbibliothek-online.de/orte/ortssuche_action.html?val=1626&attr=590&modus=automat&tempus=20111024/170340&hodie=20111024/170342
  3.  Wilhelm Volkert (Hrsg.): Handbuch der bayerischen Ämter, Gemeinden und Gerichte 1799–1980. C.H.Beck’sche Verlagsbuchhandlung, München 1983, ISBN 3-406-09669-7, S. 486.
  4.  Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart und Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 758 und 760.

Weblinks [Bearbeiten]

 Commons: Burgpreppach – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien