Carl Otto Czeschka

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Porträt Carl Otto Czeschka von Koloman Moser, 1907

Carl Otto Czeschka (* 22. Oktober 1878 in Wien; † 30. Juli 1960 in Hamburg) war ein österreichischer Grafiker und Maler. Er gilt als einer der wichtigsten Gestalter der Wiener Werkstätte.

Leben[Bearbeiten]

Czeschka war seiner Abstammung nach halb mährisch halb böhmisch. Sein Vater Wenzel Czeschka (1845–1915) war Tischlermeister und stellte insbesondere kleine hölzerne Galanterie-Waren her; seine Mutter, Mathilde Czeschka (1853–1883), eine geborene Hafner, arbeitete als Näherin und Stickerin. Carl Otto Czeschka wuchs in Wien unter sehr armen Verhältnissen auf. Er lebte dort u. a. in der Zinckgasse 6, direkt neben der Tischlerwerkstatt seines Vaters. Bereits bei dem Dreijährigen wurden seine Begeisterung für das Zeichnen und auch seine Begabung deutlich. Er war besonders fasziniert von Pferden. Der Fünfjährige musste erleben, wie der Sarg mit seiner toten Mutter aus dem Haus getragen wurde. Seit dieser Zeit versorgte August Hafner, sein Onkel mütterlicherseits, den Haushalt des Vaters. 1885 kann der Vater Czeschkas eine Wohnung in der Beingasse Ecke Märzstraße (dritter Stock) in Wien beziehen, ein Schritt, der sehr zur Verbesserung der Lebensverhältnisse des jungen Czeschka beiträgt.

Ein Stipendium ermöglichte Czeschka den Besuch des Esterhazy-Gymnasiums. 1890 absolvierte er nach einem halben Jahr eine Tischlerlehre bei seinem Vater. Seit 1891 bereitete er sich gezielt auf das Kunststudium vor und finanzierte dies durch eine von Koloman Moser vermittelte Zeichenlehrerstelle auf Schloss Wartholz, wo Czeschka die Kinder des Erzherzogs Karl Ludwig unterrichtete. Die Freundschaft Czeschkas mit dem zehn Jahre älteren Kolo Moser datiert bereits aus dieser Zeit.

Nach dem Studium bei Christian Griepenkerl an der Akademie der bildenden Künste von 1894 bis 1897 lehrte Czeschka („COC“) dort zunächst als Hilfslehrer. Eine intensive Zusammenarbeit mit Koloman Moser und Josef Hoffmann an der Wiener Werkstätte (WW) begann 1903 und wurde weitergeführt, auch nachdem Czeschka 1907 an die Kunstgewerbeschule in Hamburg berufen worden war. An der Wiener Akademie hatte Czeschka als Lehrender verschiedene Klassen zu betreuen. Zu seinen Schülern, die später auch für die Wiener Werkstätte arbeiteten, gehörten u. a. Franz Karl Delavilla (1884–1967), Moriz Jung (1885–1915), Rudolf Kalvach (1883–1932), Friedrich Zeymer (1886–1940) und Oskar Kokoschka (1886–1980). 1905 im beispielhaften Gesamtkunstwerk der WW, dem Palais Stoclet in Brüssel, gestaltete Czeschka sieben Fenster mit allegorischen Darstellungen für den Musiksaal des Palais; dazu hat er zwei Marmorreliefs Erzengel Michael und Allegorische Frauenfigur auf der Mondsichel für die Halle des Palais entworfen.

In seiner Formensprache war Czeschka nahe verwandt mit Gustav Klimt, aber Czeschkas Bildsprache ging in eine flächigere und abstraktere Richtung. Sein Schüler Oskar Kokoschka hat immer wieder seine Bewunderung für seinen Lehrer artikuliert und auch seine eigene Formensprache wesentlich als von Czeschka beeinflusst betrachtet.

Czeschka hinterließ ein sehr umfangreiches und vielfältiges Werk. Er entwarf unter anderem Zeichnungen, Grafiken, Schriften (z. B. die Czeschka-Antiqua), Holzschnitte, Glasfenster, buchkünstlerische Arbeiten, Kalender, Schmuck, Postkarten, Signets (z. B. 1922 die kleine Eule, das Signet der Justus Brinckmann Gesellschaft), Stoffe, Gobelins (insbesondere Tausendundeine Nacht), Möbel und Theaterausstattungen für Max Reinhardt. Für letzteren u. a. das Bühnenbild und die Kostüme für Shakespeares König Lear. Die Produktwerbung und Ladengestaltung für die Zigarrenfirma L.Wolff / HACIFA lag in seinen Händen. Sehr bekannt sind auch seine Buchausstattungen. Die Illustrationen von 1908 zu Die Nibelungen in der Jugendbuchreihe aus dem Verlag Gerlach und Wiedling gelten als sein bekanntestes Werk.[1] Czeschkas Nibelungen-Illustrationen waren eine wichtige Inspirationsquelle für den Stummfilm Die Nibelungen von Fritz Lang und Thea von Harbou.

Ein Teilbereich der Werke Czeschkas bilden seine Entwürfe für große Glasfenster. Ihre Vorlagen (Kartons) sind weitgehend erhalten und befinden sich im Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg. Von diesen großflächigen Glasfenstern ist besonders das große fünfteilige und 7 Meter hohe Fenster in der Eingangshalle der heutigen Hochschule für bildende Künste Hamburg am Lerchenfeld hervorzuheben. Dazu arbeitete Carl Otto Czeschka in den Jahren 1912 und 1913 mit dem Berliner Glasmaler Gottfried Heinersdorff zusammen; diese Kooperation wurde wegen der Kompliziertheit der künstlerischen Gestaltung der Hellglas-Fenster aufgegeben. Den Text für die ornamentale Schrift verfasste der damals am Lerchenfeld für Kunstgeschichte zuständige Professor Wilhelm Niemeyer (1874–1960) in Abstimmung mit Czeschka. Das Fenster gilt als eines der schönsten Jugendstilfenster. Trotz der großen Kriegsschäden an dem Gebäude konnte es durch den rechtzeitigen Ausbau und späteren Wiedereinbau (1970) gerettet werden.

Allerdings wurde auch Czeschkas Atelier in der Hochschule am Lerchenfeld zerstört. Aus den Trümmern konnten wichtige Gegenstände aus dem Atelier und auch wichtige Werke mit Hilfe von zwei beherzten Schülern aus der Czeschka-Klasse geborgen werden. Einer der Schüler, der Grafiker Helmut Scaruppe, erwähnt dies in seinen Erinnerungen Mein Inseltraum über seine Kindheit und Jugend im Hitlerreich.[2]

Weil sie nicht ausgebaut worden waren, wurden in den Bombennächten 1943 die 15 hohen Fenster Die Handwerke im Großen Saal des Gewerbehauses, dem Sitz der Handwerkskammer Hamburg zerstört. Fritz Schumacher (1869–1947) war der Architekt beider Gebäude. Sie entstanden 1911–1913 bzw. 1912–1915.

Auch in der Gnadenkirche von St. Pauli-Nord (Architekt Fernando Lorenzen) waren farbige Fenster von Czeschka (Die Schöpfung und Die Geburt Christi), die ebenfalls im Krieg zerstört wurden. In den 1940er Jahren entstand das große farbige Rundfenster Der Phönix in der Friedhofskapelle von Wismar.[3]

Der Kaufmann und Kunstkenner Sigmund Gildemeister (1878–1954) aus der renommierten Bremer Familie Gildemeister beauftragte Czeschka in den 1920er Jahren für sein neues Wohnhaus in Hamburg-Osdorf/Hochkamp mit der Innenraumgestaltung der Bibliothek mit der kostbaren Grafiksammlung. Hierzu gehört die hölzerne Vertäfelung, die farbige Stuckdecke, die Deckenbeleuchtung und ein großer farbiger Gobelin. Der silberne Deckenleuchter befindet sich heute ebenso wie die Vorlage (Karton) für den Gobelin Tausendundeine Nacht mit über 110 Farbschattierungen im Museum für Kunst und Gewerbe. Der 9 m² große Gobelin war vorübergehend im Parkettfoyer des 1955 eröffneten neuen Zuschauerhauses der Hamburgischen Staatsoper ausgestellt.

Für die Wochenzeitung DIE ZEIT gestaltete Czeschka die bis heute verwendete Kopfzeile. Von der Erstausgabe im Februar 1946 bis zu Nr. 13/46 (im Mai 1946) wurde bewusst ein leicht verändertes Hamburg-Wappen zwischen den beiden Worten verwendet.[4] Nach der Intervention des Hamburger Senats und der Verweigerung einer nachträglichen Genehmigung der Verwendung des "Hoheitszeichens" [5] wurde stattdessen - mit Erlaubnis des dortigen Bürgermeisters Wilhelm Kaisen - das Bremer Wappen mit dem Schlüssel und der goldenen Krone eingesetzt. Die an Albrecht Dürers Grafik erinnernden Schriftzüge dieses Schriftsatzes haben nichts an ihrer Einprägsamkeit eingebüßt.

Schüler von Czeschka waren die Wiener Grafikerin Marie von Uchatius (1882–1958), Editha Mautner von Markhof (spätere Ditha Moser) [6] (1883-1969), Mileva Stoisavljevic (1886–1949), seit 1906 Ehefrau von Alfred Roller, sowie in der Hamburger Zeit Czeschkas die Malerin und Kunstgewerblerin Hilde Hamann (1898–1987), Wilhelm Bauche (1899–1959), Alexander Friedrich (1895–1968), Paul Helms (1911–1956), Erwin Krubeck (1893–1976), Hugo Meier-Thur (1881–1943), Otto Rodewald (1891–1960), Werner Rebhuhn (1922–2001), Willi Titze (1890–1979), Ignatz Wiemeler (1895–1952) und viele andere mehr.

Am 30. Juli 1960 starb Czeschka in Hamburg und wurde dort auf dem Friedhof Ohlsdorf beerdigt.

Hauptwerke[Bearbeiten]

In ihrer Dissertation über Leben und Werk Carl Otto Czeschkas (1992) beschreibt Senta Siller, dass an sieben Werken die Lebens- und Schaffenskraft Czeschkas abgelesen werden kann. Diese Hauptwerke sind:

  • Die Kaiserkassette als Geschenk von den Skoda-Werken Pilsen für Kaiser Franz Joseph I. von Österreich (1905)
  • Das Collier mit Feueropalen im Rahmen der Wiener Werkstätte (1909/1910)
  • Die Illustration des Buches Nibelungen beim Verlag Gerlach & Wiedling (1908)
  • Das Lerchenfeld-Fenster in der heutigen HFBK in Hamburg, Architekt Fritz Schumacher (1912/1913)
  • Der große Gobelin Tausend und eine Nacht. für das Haus von Sigmund Gildemeister in Hamburg (1922–1926)
  • Der Schriftzug für die Wochenzeitung Die Zeit (1946)
  • Die Produkt- und Ladengestaltung für die Zigarrenfirma L. Wolff / HACIFA (1918-1956)

Weitere Werke (Auswahl)[Bearbeiten]

Buchausstattungen und Buchillustrationen[Bearbeiten]

Carl Otto Czeschka ist auch mit seinen Buchausstattungen und Kalendergestaltungen bekannt geworden.

Eine wenig bekannte Buchausstattung Czeschkas auf dem Umschlag der Wissenschaftlichen Volksbücher für Schule und Haus
Der goldene Glockenblumenkranz von Czeschka auf den Büchern der Hamburgischen Hausbibliothek
  • Festschrift. K.k. Hof- und Staatsdruckerei, Wien 1904.
  • Johann Peter Hebel: Erzählungen und Schwänke. Gerlachs Jugendbücherei/Verlag Gerlach & Wiedling, Wien und Leipzig 1905.
  • Kalender. K.k. Hof- und Staatsdruckerei, Wien 1905.
  • Tierkreiszeichen-Kalender. K.k. Hof- und Staatsdruckerei, Wien 1906.
  • Theater und Kabarett Fledermaus, 1. und 2. Programmheft. Wien 1907.
  • Kalender für das Jahr 1908. Wiener Werkstätte, Wien 1908.
  • Die Nibelungen – Dem Deutschen Volke wiedererzählt von Franz Keim. Gerlachs Jugendbücherei/Verlag Gerlach & Wiedling, Wien und Leipzig 1908; Neudrucke – 1920–1924, Nachdrucke beim Parkland-Verlag (um 1970) und im Insel-Verlag (1973)
  • Miguel de Cervantes: Don Quijote. Vollständige Deutsche Ausgabe und Benutzung der anonymen Übertragung von 1837. Insel-Verlag, Leipzig 1908.
  • Albert Helms: Chaos. Verlag Alfred Janssen, Hamburg 1909.
  • Timm Kröger: Neun Novellen. Verlag Alfred Janssen, Hamburg 1909.
  • Abreisskalender auf das Jahr 1910 für die Norddeutsche Versicherungsgesellschaft in Hamburg.
  • Charles Darwin: Eine Reise um die Welt. Herausgegeben von Fritz Gansberg in der Reihe Wissenschaftliche Volksbücher für Schule und Haus. Verlag Alfred Janssen, Hamburg 1910.
  • Die Anfänge der Luftschiffahrt aus Berichten von Zeitgenossen. Herausgegeben von Fritz Gansberg in der Reihe Wissenschaftliche Volksbücher für Schule und Haus. Verlag Alfred Janssen, Hamburg 1910
  • Die Auswahl. Gedichte von Gustav Falke. Verlag Alfred Janssen, Hamburg 1910.
  • Gustav Falke: Der gestiefelte Kater. Verlag Alfred Janssen, Hamburg 1910.
  • Wandkalender auf das Jahr 1911. Hofbuchdruckerei Julius Sittenfeld, Berlin.
  • Emil Frithjof Kullberg: Der Pilgrim. Roman. Verlag Alfred Janssen, Hamburg und Berlin 1911.
  • Unruhig steht die Sehnsucht auf. Eine Auswahl aus den Werken Gustav Falkes. Verlag Alfred Janssen, Hamburg/Berlin 1911.
  • Arthur Sakheim: Masken. Hamburgische Schauspieler-Bildnisse. Verlag Alfred Janssen, Hamburg 1911.
  • Abreisskalender auf das Jahr 1912 für die Norddeutsche Versicherungsgesellschaft in Hamburg.
  • Fred A. Cook: Meine Eroberung des Nordpols. Verlag Alfred Janssen, Hamburg und Berlin 1912.
  • Albrecht Wirth: Männer, Völker und Zeiten. Alfred Janssen Verlag, Hamburg 1912.
  • E. T. A. Hoffmann: Lebensansichten des Katers Murr. Herausgegeben in der Reihe Hamburgische Hausbibliothek. Verlag Alfred Janssen, Hamburg 1912.
  • Tanz und Andacht. Gedichte von Gustav Falke. Verlag Alfred Janssen, Hamburg/Berlin 1912.
  • Rudolf Sansoni: Parzival. Roman. Verlag Alfred Janssen, Hamburg 1912.
  • Hermann Krieger: Familie Hahnekamp und ihr Freund Schnurrig. Die fröhliche Geschichte einer Befreiung. Verlag Alfred Jansen, Hamburg und Berlin 1912.
  • Rudolf von Koschützki: Quelle der Kraft, Betrachtungen eines Zeitgenossen. Verlag Alfred Janssen Verlag, Hamburg 1912.
  • Hanns Prehn von Dewitz: Marie Antoinette Königin von Frankreich. Verlag Alfred Janssen, Hamburg 1913.
  • Wilhelm Lamszus: Das Menschenschlachthaus. Bilder vom kommenden Krieg. Verlag Alfred Janssen, Hamburg/Berlin 1913.
  • Kristian Krohg: Albertine. Roman. Verlag Alfred Janssen, Hamburg 1913.
  • Heinrich Dräger: Lebenserinnerungen. Herausgegeben in der Hamburgischen Hausbibliothek. Verlag Alfred Janssen, 1914
  • Alfred Lichtwark: Hamburgische Aufsätze. Herausgegeben in der Hamburgischen Hausbibliothek. Verlag Alfred Janssen, 1917
  • Platon: Phaidon. Hamburger Presse/Druckerei-Gesellschaft Hartung & Co. mbH, 1920.
  • William Shakespeare: Hamlet, Prince of Denmark, Act 3, Scene 1. Sonderdruck. 1927.
  • Adolph Wittmaack: Ozean, Ein Roman zwischen gestern und heute. Helingsche Verlagsanstalt, Leipzig 1935.

Hellglas-Fenster im Gewerbehaus[Bearbeiten]

Dank des Sponsorings durch den Hamburger Vollkornbäcker Thomas Effenberger war es möglich geworden, 2011 mit der Rekonstruktion der Czeschka-Fenster im Großen Saal des Gewerbehauses, dem Sitz der Handwerkskammer Hamburg, zu beginnen. Die 15 dreiteiligen hellen Bleiglasfenster waren im Sommer 1943 in den Hamburger Bombennächten zerstört worden.

Das erste rekonstruierte Fenster ist dem Bäcker- und Schlachterhandwerk gewidmet. Es wurde rekonstruiert durch die Glaskunst-Werkstatt Hempel[7] in Hamburg-Curslack.

COC-Fenster in HaSpa 12.2.11.jpg

Czeschka gliederte die 15 figürlichen Fenster „Die Handwerke“ entsprechend der Architektur des Großen Saals in fünf Dreiergruppen:

  1. Schlachter und Bäcker | Schneider und Kürschner | Juweliere und Gold- und Silberschmiede
  2. Böttcher und Tischler | Glaser und Tapezierer | Sattler und Wagenbauer
  3. Prinzipalverein Senefelder (Lithographen) | Buchdrucker | Buchbinder und verwandte Gewerbe
  4. Maschinenbauer und Schlosser | Klempner und Feinmechaniker/Optiker | Schmied und Kupferschmied
  5. Töpfer und Schornsteinfeger | Tiefbauunternehmer, Steinhauer/ Steinsetzer | Bauhütte zu Hamburg, Zimmermann und Maurer

Tabellarischer Lebenslauf[Bearbeiten]

  • 1878: 22. Oktober, in Wien geboren
  • 1889/90: häufiger Besuch in der Bibliothek im österreichischen Museum für Kunst und Industrie in Wien.
  • 1894/99: Studium mit Abschluss an der Wiener Akademie (bei Christian Griepenkerl)
  • 1897: Zur Ausheilung einer Lungenkrankheit Aufenthalt am Wörthersee und Besuche von Passau bis nach Kolomea/Ukraine
  • 1899: Freie Tätigkeit. Auftragsarbeiten für den Verlag Gerlach & Wiedling in Wien; Reise nach Nürnberg und Rothenburg o.T.
  • 1899/1900: Beauftragung mit der Renovierung und Ausmalung der Patronatskirche des Kaisers Josef in Radmer, Steiermark
  • 1900: Mitglied der Secession, Vereinigung bildender Künstler Österreichs.
  • 1901: Allegorien Neue Folge für Gerlach & Schenk; Themen von Czeschka: Tafel 78 und 85: Jagd, Tafel 83: Die Jahreszeiten, Tafel 93: Wissenschaft, Tafel 96: Astronomie, Schöpfung, Lüge, Tafel 98: Poesie, Tafel 106: Tanz und Wein, Tafel 114: Vignetten, Tafel 116: Kraft, Durst, Liebe
  • 1902: 30 Blätter für eine Mappe Die Quelle (Hrsg. von Martin Gerlach); Allerlei Gedanken in Vignettenform von C. O. Czeschka
  • 1902: Anstellung als Hilfslehrer für den Zeichenunterricht an der Kunstgewerbe-Schule des österreichischen Museums für Kunst und Industrie, später Übernahme einer Mal und Zeichenklasse; Goldmedaille auf der 1. Internationalen Ausstellung für Dekorative Kunst in Turin
  • 1903/1904: Gemeinsam mit Rudolf von Larisch und Koloman Moser entsteht die große Festschrift der Die K.K. Hof- und Staatsdruckerei 1804–1904. Czeschka liefert die Holzschnitte mit Darstellungen der Arbeit in der Druckerei.
  • 1904: Czeschka (COC) wird Mitarbeiter der Wiener Werkstätte (gegründet 1903 durch Josef Hoffmann, Koloman Moser und Fritz Waerndorfer) – Bemerkenswerte Entwürfe für Schmuck, Besteck, Keramik, Postkarten, Kalender, Spielkarten, Stoffmuster, Spielzeug, Bucheinbände, Gebrauchsgegenstände und Interieurdetails
  • 1904: Oskar Kokoschka wird nach Ablehnung seiner Arbeiten durch Koloman Moser der Schüler von Czeschka.
  • 1904: Plakat für die Tausendjahrfeier der Stadt Mödling in Niederösterreich
  • 1905: Gestaltung des Jugendbuches Erzählungen und Schwänke von Johann Peter Hebel für den Verlag Gerlach & Wiedling
  • 1906: Kaiserkassette – Geschenk der Skoda-Werke in Pilsen für Kaiser Franz Joseph I.
  • 1906: gemeinsame Reise mit Gustav Klimt, Fritz Waerndorfer und Josef Hoffmann nach London und nach Brüssel
  • 1906: Spieltisch für das Jagdhaus Hochreith von Karl Wittgenstein (gemeinsam mit Josef Hoffmann)[8]
  • 1906: Czeschka bewirbt sich in Leipzig und in Hamburg auf die Stelle eines Kunsterziehers.
  • 1907: Entwürfe der Bühnenbilder, Kostüme und der übrigen Ausstattung zu Shakespeares King Lear in der Inszenierung von Max Reinhardt am Deutschen Theater in Berlin.
  • 1907: Entwürfe für Bühnenbilder für Die Nibelungen von Friedrich Hebbel am Raimund-Theater in Wien (nicht realisiert – jedoch Grundlage geworden für das Buch Die Nibelungen beim Verlag Gerlach & Wiedling)
  • 1907: Berufung zum 1. Oktober an die Kunstgewerbe-Schule Hamburg (damals noch im Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg) und übernimmt die Fachklasse für Flächenkunst und Grafik sowie die künstlerische Leitung der Buchbindewerkstatt
  • 1907: Gestaltung von Büchern von Miguel de Cervantes
  • 1908: Ausführung der Illustrationen zu dem Jugendbuch Die Nibelungen für den Verlag Gerlach & Wiedling (spätere Nachdrucke beim Parkland-Verlag und im Insel-Verlag)
  • 1908: Carl Otto Czeschka wird Hamburger Staatsbürger (Naturalisierung)
  • 1909: Begegnung mit dem Weltreisenden Julius Konietzko und Beginn einer ethnologischen Privat-Sammlung – besonders aus Afrika
  • 1909: Beginn der Zusammenarbeit mit dem Verlag Alfred Janssen für die Illustration einzelner Bücher, sowie für die Gestaltung der beiden Buchreihen Wissenschaftliche Volksbücher für Schule und Haus (herausgegeben von Fritz Gansberg) und der Hamburgischen Hausbibliothek (herausgegeben von einer Kommission, der u. a. Alfred Lichtwark und Gustav Schiefler angehörten).
  • 1909: Ernennung zum Professor
  • 1909/10: Entwicklung der Olympia-Antiqua-Schrift für die Hamburger Schriftgießerei Genzsch & Heyse
  • 1910: Theater-Ausstattungen für Aufführungen der Lessing-Gesellschaft Hamburg
  • 1910/12: Buchgestaltung und Illustrationen von mehreren Büchern von Gustav Falke, der spätere Schwiegervater von Richard Luksch
  • 1911: 8 Plakate für die Tapetenausstellung 1911 in Hamburg / Ballindamm
  • 1911: Umfassende Ausstellung im Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg
  • 1911: Erste Entwürfe für zwei farbige Tripthychen Die Schöpfung und Die Geburt Christi in den beiden seitlichen Apsiden der Gnadenkirche Hamburg-St.Pauli-Nord – (Architekt Fernando Lorenzen 1859–1917). Einweihung kriegsbedingt erst am 2. Febr. 1919. (1943 wurde die Kirche bombardiert und schwer zerstört, die Fenster gingen zu Bruch.)
  • 1912: Höhepunkt von Czeschkas Entwurfstätigkeit für die Wiener Werkstätte
  • 1912: Beginn einer großen ethnologischen Sammlung, nachdem er 1909 den Forschungsreisenden Julius Konietzko kennengelernt hatte.
  • 1912/13: Entwürfe von Dekorationen und Ausstattungsstücken für das Palais Stoclet in Brüssel, u. a. auch Glaskunstfenster
  • 1912-1919: vermittelt durch Karl Ernst Osthaus Entwurfstätigkeit für die Steingutfabrik Vordamm in Velten
  • 1912/13: Entwurf für die fast sieben Meter hohen Fenster Die Schönheit als Botschaft für die Treppenhalle im Neubau von Fritz Schumacher für die Kunstgewerbe-Schule Hamburg (Lerchenfeld). Text von Wilhelm Niemeyer
  • 1914: Czeschka erhält den Königlich-Sächsischen Staatspreis verliehen für seine Arbeiten auf der BUGRA (Internationale Ausstellung für Buchgewerbe und Graphik) in Leipzig
  • 1914: Erscheinen der Czeschka-Antiqua bzw. Czeschka-Vienna-Schriften bei Genzsch & Heyse Hamburg
  • 1914: Auf der Werkbund-Ausstellung in Köln wird das Lerchenfeld-Schmuckfensters Die Schönheit als Botschaft als Hauptexponat in der Kunstgewerbehalle der Hamburger Aussteller gezeigt.
  • 1915: Nicht ausgeführtes Projekt für Wanddekorationen und farbige Kunstverglasungen in der Hamburger Kunsthalle.
  • 1915: 15 Glasfenster Die Handwerke für den Großen Saal im Neubau von Fritz Schumacher für das Gewerbehaus (Handwerkskammer Hamburg) (Die Fenster wurden 1943 zerstört)
  • 1915/16: Für die Keksfabrik Bahlsen in Hannover entwirft Czeschka 30 Waffeldekors und Keksverzierungen, sowie sechs Feldpostkarten und Feldpostumschläge[9]
  • 1918: Beginn der jahrzehntelangen Arbeit (bis 1956) für die Zigarrenfabrik L. Wolff: Banderolen, Verpackung, Plakate, Werbegrafik und Ladenausstattungen (HACIFA = Hamburger-Cigarren-Fabrik)
  • 1918: Premiere von Shakespeares König Lear am 7. Mai unter der Regie von Carl Heine an der Volksbühne Berlin (Theater am Bülowplatz - Dir. Max Reinhardt) mit Bühnenbild und Kostümen nach Entwürfen von Czeschka,[10] nachdem der König Lear bereits 1907 am Deutschen Theater in einer Inszenierung von Reinhardt aufgeführt worden war.
  • 1919: Kostüme und Vorhangbilder für das Krippenspiel der Hamburger Lessing-Gesellschaft
  • 1920/21: Entwurf für Siegel und Dekanatsketten der Universität Hamburg (Ausführung Silberschmied O. Stüber)
  • 1920: Gestaltung eines Notgeld-Scheins im Wert von 50 Pfennig im Auftrag der Stadt Hamburg
  • 1921: Max Tepp: Das Hohe Lied von meiner Härte und meiner Süße. In der Czeschka-Antiqua gesetzt. In 500 Exemplaren für den Verleger Adolf Saal in Lauenburg/ Elbe gedruckt im Dezember 1921
  • 1922: Signet der Justus Brinckmann Gesellschaft Hamburg in Form einer Eule (Symbol für die Weisheit) entworfen im Auftrag von Museumsdirektor Max Sauerlandt
  • 1922: Vom 12. bis 22. August findet die Übersee-Woche Hamburg 1922 statt. Eine von mehreren Ausstellungen fand in der Kunstgewerbeschule am Lerchenfeld statt, an der sich über 200 Anbieter aus dem ganzen Land beteiligten. Die Organisation dieser Deutschen kunstgewerbliche Exportausstellung wurde maßgeblich von Carl Otto Czeschka durchgeführt. Kurz vorher war am 27. Juni 1922 der renommierte Übersee-Club gegründet worden. Außerdem gab es im Rahmen der Überseewoche mehrere Veranstaltungen des Hamburger Modeverbandes, zu denen mit Texten und Zeichnungen ein umfangreicher Führer durch die Hamburger Modeschau 1922 herausgegeben worden war, der von Czeschka ausgestattet worden ist.
  • 1922/26: Innenraumgestaltung in der Villa von Sigmund Gildemeister – Graphik-Raum und Entwurf des Gobelins Tausendundeine Nacht (Ausführung Martha Heller-Czeschka)- 1972 kam der Karton als Geschenk von Czeschkas Witwe in das Museum für Kunst und Gewerbe. Der Gobelin befindet sich weiterhin im Familienbesitz des Auftraggebers.
  • 1924: Entwürfe für Silbertreib-Arbeiten im Palais Stoclet, Brüssel
  • 1926: Vorarbeiten für ein Tafelsilber der Handelskammer Hamburg
  • 1926/28: silberner Kronleuchter für die Villa Gildemeister (Treibarbeit von Otto Stüber mit geschliffenen Kristallglas-Facetten – seit 1962 im Museum für Kunst und Gewerbe)
  • 1926-55: Insgesamt werden in Deutschland 60 HACIFA-Geschäfte in bester City-Lage nach einheitlichem Design ausgestaltet.
  • 1927: Entwürfe für den Großen Hansapreis des Hamburger Senats und den Wanderpreis der Hamburger Studentenschaft
  • 1928: Auf Betreiben von Czeschka erhält die Kunstgewerbeschule zur ständigen Anpassung der Lehre an die Bedürfnisse des Berufslebens eine Offset-Umdruckpresse, eine Buchdruck-Schnellpresse und brauchbare Schriften für den Handsatz. Anlässlich des 50. Geburtstags von Czeschka widmet der Bund Deutscher Gebrauchsgraphiker ihm in seiner Zeitschrift einen langen Artikel: Gebrauchsgraphik International Advertising Art – Offizielles Organ des Bundes Deutscher Gebrauchsgraphiker (Nr. 11, S. 2–16; Text von Fred Hendriok)
  • 1931: Hauptkatalog Liste der Erzeugnisse der Fa. L. Wolff Zigarrenfabriken Hamburg 15 (ca. 200 Seiten mit großformatigen Fotos der von Czeschka bis dahin gestalteten Zigarrenkisten) – weiterhin zahlreiche Aufträge der Fa. L. Wolff incl. Ladeneinrichtungen für HACIFA bis in die 1950er Jahre
  • 1942/43: Entwurf für das Glasfenster Der Phönix in der Friedhofskapelle zu Wismar. Der Cartoon verbrannte am 25. Juli 1943 in Czeschkas Atelier. Neuer Entwurf und Realisierung 1945
  • Juli 1943: Bombardierung der Hamburger Landeskunstschule (Lerchenfeld) und damit auch Zerstörung zahlreicher Arbeiten in Czeschkas Atelier (Die Fenster wurden durch den rechtzeitigen Ausbau gerettet und erst 1970 in Kisten verwahrt im Keller vom Lerchenfeld wiedergefunden). Kriegszerstörung ebenfalls von Czeschkas großen Glaskunstfenstern Die Handwerke im Gewerbehaus der Handwerkskammer und in der Gnadenkirche
  • September 1943: Vorzeitige Pensionierung
  • ab 1945: Neueinrichtung von kriegszerstörten HACIFA-Läden und Überarbeitung der Vorlagen für die Warenausstattung
Czeschkas ursprüngliche Grafik für das ZEIT-Logo
ursprüngliche Kopfzeile der ZEIT - von Nr. 1 bis Nr. 18/1946 - mit Hamburg-Wappen
spätere Kopfzeile der ZEIT - verwendet ab Nr. 19/1946 - mit Bremer Wappen
  • 1946: Entwurf des Titels der Wochenzeitung Die Zeit, zunächst in den ersten 13 Ausgaben in 1946 mit dem leicht veränderten Wappen von Hamburg (insbesondere mit dem offenen Tor), dann nach nicht nachträglicher Genehmigung des Hamburger Senats (und der Erlaubnis des Bremer Bürgermeister Kaisens) mit dem Bremer Schlüssel zwischen den Hamburger Löwen des Großen Hamburger Staatswappens[11] unverändert bis heute. Die einzelnen Buchstaben haben eine Seele, d. h. sie haben innen eine weiße Linie.
  • 1951: Erstes Wiedersehen mit Oskar Kokoschka nach 43 Jahren (zuletzt 1956)
  • 1953: In der MKG-Ausstellung Bildteppiche aus 6 Jahrhunderten (21. Juli–11. Oktober) wird der Gobelin Tausendundeine Nacht gezeigt.
  • 1958: Anlässlich des 80. Geburtstag am 22. Oktober werden die Schaufenster aller ca. 80 HACIFA-Läden innerhalb und außerhalb Hamburgs mit den Arbeiten von Czeschka dekoriert, die er seit Jahrzehnten für L. Wolff gestaltet hatte. Die Widmung lautete: Dem Gestalter dieser Räume und Schöpfer vorbildlicher Zigarrenpackungen
  • 1960: Czeschka starb im 82. Lebensjahr in Hamburg und wird auf dem Ohlsdorfer Friedhof beerdigt.
Treppenhalle
  • 1970: Ausstellung der Entwürfe und Kartons für Glasfenster und Tapisserie aus Anlass der Rekonstruktion des Treppenhauses der Hochschule für Bildende Künste (Lerchenfeld) incl. des Wiedereinbaues der wiedergefundenen fünf Fensterbänder Die Schönheit als Botschaft
  • 1974/75: Übergabe eines wesentlichen Teiles des künstlerischen Nachlasses, seiner Bibliothek und Teilen seiner Wohnungseinrichtung an das Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg
  • 1975: Aus der ethnologischen Privatsammlung Czeschkas erhält das Museum für Völkerkunde 600 Objekte und zahlreiche Bücher.
  • 1975: Ausstellung im Kunstverein Hamburg (20. Februar–27. April) mit frühen Freihand-Zeichnungen 1900–1914 im Zusammenhang mit einer Ausstellung seines berühmten Schülers Oskar Kokoschka
  • 1978: Umfangreiche Ausstellung zum 100. Geburtstag im B.A.T.-Haus in Hamburg durch die INTERVERSA (14. September–27. Oktober)
  • 1980: Ausstellung Německá Secese (Jugendstil in Deutschland) im Waldstein-Palais in Prag (16. September–2. November)
  • 2011: Beginn der Rekonstruktion der Fenster Die Handwerke in der Handwerkskammer Hamburg
  • 2011: Ausstellung in der Handelskammer Hamburg in der Reihe Kunst in der Handelskammer (18. August bis 7. Oktober): Carl Otto Czeschka – Ein Wiener Künstler und die Hamburger Wirtschaft

Literatur[Bearbeiten]

  • Gebrauchsgraphik - Monatsschrift zur Förderung künstlerischer Reklame - Herausg. Prof. H.K. Frenzel, Berlin - 1. Jahrgang 1924 – Heft Nr. 2 - Sondernummer Tabak und Likör. S. 3 – 21: Zigarrenausstattungen der Fa. L. Wolff, Hamburg - Künstlerische Leitung: Prof. C. O. Czeschka, Hamburg - Text von Adolph Wittmaack mit mehreren farbigen Abbildungen
  • Gebrauchsgraphik International Advertising Art - Offizielles Organ des Bundes Deutscher Gebrauchsgraphiker - Herausg. Prof. H. K. Frenzel, Berlin - 5. Jahrgang. 1928 Nr. 11 November S. 2–16: Prof. C. O. Czeschka – Text von Fred Hendriok mit mehreren Abbildungen
  • Erwin Krubeck: C.O.Czeschka zum Gedenken. In: Eberhard Hölscher (Hrsg.): Gebrauchsgrafik – Monatsschrift zur Förderung künstlerischer Reklame. 31. Jahrgang, 1960, Heft Nr. 10, S. 56
  • Museum für Kunst und Gewerbe gemeinsam mit der Justus Brinckmann Gesellschaft und der Hochschule für Bildende Künste Hamburg: Leporello anlässlich der Ausstellung in der Hochschule für Bildende Künste Hamburg (30. Oktober 1970 – 18. Januar 1971) – 10 Jahre nach dem Tod von Carl Otto Czeschka und aus Anlass der Renovierung des Treppenhauses der HfBK.
  • Jahrbuch der Hamburger Kunstsammlungen. Band 20, Hamburg 1975.
  • Kunstgewerbemuseum in Prag (Hrsg.): Německá Secese. Umeni a umelecke remoslo kolem roku 1900 ze sbirek muzei Spolkove republiky Německá/Jugendstil in Deutschland. Kunst und Kunsthandwerk um 1900 aus Museen der Bundesrepublik Deutschland. Národní Galerie, Prag 1980 (Bericht in Jahrbuch des Museums für Kunst und Gewerbe. Band 1, 1982, S. 255)
  • Bettina Berendes: Carl Otto Czeschka – Die Schönheit als Botschaft. Das Glasfenster der Hamburger Kunstgewerbeschule. Hrsg. und bearb. von Astrid Nielsen. Ludwig, Kiel 2002, ISBN 3-933598-52-4
  • Christian Brandstätter: Design der Wiener Werkstätte. 1903–1932. Architektur, Möbel, Gebrauchsgraphik, Postkarten, Plakate, Buchkunst, Glas, Keramik, Metall, Mode, Stoffe, Accessoires, Schmuck. Brandstätter, Wien 2003, ISBN 3-85498-124-4
  • Giovanni Fanelli: Carl Otto Czeschka: dalla secessione viennese all’art deco. Cantini, Firenze 1990
  • Christian M. Nebehay: C. O. Czeschka, 1878-1960. Zeichnungen (= Katalog. XXXV). Wien 1980
  • Peter Noever, Etienne Davignon, Paul Dujardin, Anne Mommens (Hrsg.): Yearning for Beauty. The Wiener Werkstätte and the Stoclet House. Hatje Cantz, Ostfildern-Ruit 2006, ISBN 978-3-7757-1778-6 (Buch zur Ausstellung im Palais des Beaux-Arts, Brüssel 2006)
  • Michael Pabst: Wiener Grafik um 1900. Schreiber, München 1984, ISBN 3-88960-001-8
  • Peter-Hubertus Pieler: Der Verleger Alfred Janssen und die Reformbewegung. „Mit uns zieht die neue Zeit“. Bautz, Herzberg 1994, ISBN 3-88309-047-6
  • Helmut Scaruppe: Mein Inseltraum. Kindheit und Jugend im Hitlerreich. Schopfheim 2003, ISBN 3-8330-0732-X
  • Senta Siller: Carl Otto Czeschka 1878–1960. Leben und Werk. Dissertation. Berlin 1992 (darin COC - Zur Designgeschichte des 20. Jahrhunderts (PDF; 2,6 MB)).
  • dies.: 3 Aufsätze im Newsletter der DFKG 3/1997, 4/1997 und 1/1998 über Carl Otto Czeschka – Leben und Werk
  • Heinz Spielmann: Interversa zeigt zum 100. Geburtstag am 22. Oktober 1978 Carl Otto Czeschka, Aspekte seines Lebenswerkes. BAT-Haus, Hamburg, 14. September–27. Oktober 1978. Interversa, Hamburg 1978
  • Heinz Spielmann (Bearb.): Die Jugendstil-Sammlung. Band 1: Künstler A–F. Museum für Kunst und Gewerbe, Hamburg 1979, ISBN 3-923859-63-5
  • Heinz Spielmann, Hella Häussler: Carl Otto Czeschka. 1878–1960. Ein Wiener Künstler und die Hamburger Wirtschaft. Ausstellung vom 18. August bis 7. Oktober 2011. Handelskammer Hamburg, Hamburg 2011

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Carl Otto Czeschka – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Fußnoten[Bearbeiten]

  1. Friedrich C. Heller: Die bunte Welt. Handbuch zum künstlerisch illustrierten Kinderbuch in Wien 1890–1938. Brandstätter, Wien 2008, ISBN 978-3-85033-092-3, S. 187 f.
  2. Helmut Scaruppe: Mein Inseltraum. Kindheit und Jugend im Hitlerreich. Schopfheim 2003, ISBN 3-8330-0732-X
  3. Visueller Rundgang über den Wismarer Friedhof. Hansestadt Wismar
  4. http://www.zeit.de/1946/19/unser-wappen
  5. vgl. http://www.mik.nrw.de/themen-aufgaben/verfassung-recht/hoheitszeichen/landeswappen.html
  6. http://www.unless-women.eu/biography-details/items/moser.html
  7. glaskunst-hempel.de
  8. Kunstauktionen im Kinsky: Josef Hoffmann und Carl Otto Czeschka: Spieltisch für das Jagdhaus Hochreith von Karl Wittgenstein
  9. http://d-nb.info/961524944/34
  10. Volksbühne Berlin: Spielzeitchronik 1914 bis 1919
  11. Unser Wappen. In: Die Zeit. Nr. 19/1946
  12. http://mak01.intranda.com/viewer/image/1368237525364_0001/16/#head