Bergheim (Haut-Rhin)
| Bergheim | ||
|---|---|---|
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| Region | Elsass | |
| Département | Haut-Rhin | |
| Arrondissement | Ribeauvillé | |
| Kanton | Ribeauvillé | |
| Gemeindeverband | Pays de Ribeauvillé | |
| Koordinaten | 48° 12′ N, 7° 22′ O48.2052777777787.3616666666667211Koordinaten: 48° 12′ N, 7° 22′ O | |
| Höhe | 211 m (172–733 m) | |
| Fläche | 19,16 km² | |
| Einwohner | 1.906 (1. Jan. 2009) | |
| Bevölkerungsdichte | 99 Einw./km² | |
| Postleitzahl | 68750 | |
| INSEE-Code | 68028 | |
| Website | http://www.ville-bergheim.fr/ | |
Luftbild, östliches Stadttor (14. Jahrhundert) |
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Bergheim ist eine Gemeinde mit 1906 Einwohnern (1. Januar 2009) im französischen Département Haut-Rhin im Elsass. Sie ist Mitglied des Gemeindeverbandes Pays de Ribeauvillé.
Inhaltsverzeichnis |
[Bearbeiten] Geografie
Bergheim liegt zwischen Colmar (16 km südlich) und Schlettstadt (11 km nördlich) in der Oberrheinebene. Das Dorf ist ein typischer Weinort mit zwei bekannten Weinlagen, dem Altenberg de Bergheim und dem Kanzlerberg. Es liegt an der Elsässer Weinstraße. Das Gemeindegebiet gehört zum Regionalen Naturpark Ballons des Vosges.
[Bearbeiten] Geschichte
Bergheim war schon zur Römerzeit besiedelt. Im Jahr 1848 legte man ein großes Mosaik jener Zeit frei (heute im Musée d’Unterlinden in Colmar), im Jahre 2006 dann ein weiteres.
Im Mittelalter war Bergheim freie Stadt der Herrschaft Rappoltstein. Im Jahr 1313 erhielt die Stadt das Recht, Geld zu prägen und Zölle zu erheben.
[Bearbeiten] Ortsname
Der Ortsname erfuhr im Laufe der Geschichte mehrere Wandlungen:
- Berchem, während der fränkischen Zeit (465)
- Bercheim (1302)
- Berckheim (1510)
- Bercken (1576)
| Bevölkerungsentwicklung | ||||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Jahr | 1962 | 1968 | 1975 | 1982 | 1990 | 1999 | 2007 | |
| Einwohner | 1708 | 1753 | 1703 | 1774 | 1802 | 1830 | 1860 | |
[Bearbeiten] Sehenswürdigkeiten
- Die Stadtmauer mit dem Obertor wurde im 14. und 15. Jahrhundert errichtet.
- Die Pfarrkirche Notre-Dame de l'Assomption (Mariä Himmelfahrt) wurde von 1320 bis 1347 erbaut, der Innenraum 1718 barock umgestaltet. Seitenkapelle und Sakristei sind neugotisch. Das Tympanon zeigt eine Anbetung der Könige. 1959 wurden bei einer Restaurierung Fresken aus dem Jahr 1480 wiederentdeckt. Die große Rinkenbach-Orgel von 1903 wurde in ein neubarockes Gehäuse von 1879 eingebaut, bei dem jedoch Originalskulpturen aus dem Jahre 1740 verwendet wurden.
- Das Rathaus stammt aus dem Jahr 1767.
- Die Synagoge wurde in den Jahren 1860 bis 1863 erbaut. Sie ersetzte die mittelalterliche Synagoge (um 1300), die durch einen Brand 1840 zerstört worden war.
- Unter der alten Dorf-Linde soll nach einer dortigen Inschrift schon im Jahr 1300 ein Fest gefeiert worden sein. Ihr Stammdurchmesser beträgt 1,80 Meter.
- Die Burg Reichenberg (13./20. Jahrhundert) befindet sich in Privatbesitz.
- Auf dem deutschen Soldatenfriedhof sind 5308 im Zweiten Weltkrieg gefallene deutsche Soldaten begraben, die 1970–1975 aus mehr als 225 Gemeinden des Oberelsass hierher umgebettet wurden.
[Bearbeiten] Persönlichkeiten
- Johannes Fabricius Montanus (1527–1566), reformierter Geistlicher, Dichter und Universalgelehrter, wurde in Bergheim geboren.
[Bearbeiten] Weblinks
- Webseite der Gemeinde
- Geschichte und Beschreibung der Stadt
- Die Kirchenorgel
- Über die Kirche von Bergheim
- Illustration von Daniel Meisner von 1625: Berck ; Non Ridente Fortuna (Digitalisat der ULB Düsseldorf)
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