Der Hexer (1964)

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Filmdaten
Deutscher Titel: Der Hexer
Produktionsland: Deutschland
Erscheinungsjahr: 1964
Länge (PAL-DVD): 85 Minuten
Originalsprache: Deutsch
Altersfreigabe: FSK 12
Stab
Regie: Alfred Vohrer
Drehbuch: Herbert Reinecker,
(Harald G. Petersson)
Produktion: Horst Wendlandt
Musik: Peter Thomas
Kamera: Karl Löb
Schnitt: Jutta Hering
Besetzung

Der Hexer ist ein Kriminalfilm des deutschen Regisseurs Alfred Vohrer und der 20. deutsche Edgar-Wallace-Film der Nachkriegszeit. Der Film wurde im CCC-Film-Atelier in Berlin gedreht und von der Rialto Film Preben Philipsen produziert. Der Film basiert auf dem Roman „The Gaunt Stranger“ und dem Bühnenstück „The Ringer“, beide auf deutsch „Der Hexer“, des englischen Schriftstellers Edgar Wallace und ist damals bereits die neunte Verfilmung des Stoffes. Der Film wurde im Folgejahr mit „Neues vom Hexer” fortgesetzt.

Peterssons Mitarbeit am Drehbuch und die Originalbearbeitung durch Egon Eis werden im Vorspann nicht erwähnt, Reinecker ist als alleiniger Autor genannt.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Handlung

Gwenda Milton, die Sekretärin des Rechtsanwaltes Messer, wird auf mysteriöse Weise umgebracht. Was die Täter nicht wussten: Gwenda Milton war die Schwester von Arthur Milton, dem so genannten „Hexer”. Dieser wird wegen Selbstjustiz gesucht und wanderte deshalb vor Jahren nach Australien aus. Der Mord an Gwenda ruft also nicht nur Scotland Yard, sondern auch den Hexer selbst auf den Plan.

Sir John und Inspektor Higgins bleiben kaum Zeit den Mord aufzuklären, wollen sie die Täter vor der Hand des Hexers schützen. Cora Ann Milton - die Frau Arthur Miltons - und der geheimnisvolle Australier James W. Wesby sind jedoch überzeugt, dass der Hexer mit seinen tausend Masken die Nase vorn haben wird.

[Bearbeiten] Sonstiges

In diesem Edgar-Wallace-Film und der Fortsetzung „Neues vom Hexer” (1965) spielte René Deltgen jeweils die Titelfigur. In diesem Film wurde sein Name allerdings nicht in den Darstellerangaben zu Beginn des Filmes genannt, da er erst ganz am Ende des Filmes in Erscheinung trat und sein langes Fehlen bis dahin ihn sofort als Darsteller des Hexers entlarvt hätte. In der weniger erfolgreichen Fortsetzung war er von Anfang an als „Hexer” bekannt.

In diesem Film wird zum ersten Mal der Nachname von Scotland-Yard-Chef Sir John erwähnt: Walford.

Obwohl in den deutschen Untertiteln der DVD-Ausgabe immer „Elise“ geschrieben steht, nennt Inspektor Higgins seine Freundin immer deutlich hörbar „Alice“.

Inspektor Higgins hat dieselben Vornamen wie der Sohn von Edgar Wallace (Bryan Edgar). Er selbst stellt sich als „Edgar Bryan Higgins“ vor, wird aber dann von seiner Freundin als „Bryan Edgar“ angeredet.

Außerdem schießt Higgins immer mal wieder in der Gegend herum, und Warren hat sogar ein Gewehr mit Zielfernrohr, doch tragen Scotland-Yard-Beamte eigentlich gar keine Schusswaffen.

[Bearbeiten] Auszeichnungen

[Bearbeiten] Parodie

Der Titel wurde 2004 durch den Film „Der Wixxer“ bzw. 2007 durch den Film „Neues vom Wixxer“ parodiert.

[Bearbeiten] weitere Stoffverfilmungen

  • The Ringer (1928)
  • The Ringer (1931)
  • Der Hexer (1932)
  • The Gaunt Stranger (1938)
  • The Ringer (1938) (Fernsehfilm)
  • The Ringer (1952)
  • Der Hexer (1956) (Fernsehfilm)
  • Der Hexer (1963) (Fernsehfilm)

[Bearbeiten] Kritiken

  • Kurier, Wien:
    „Gut gehext, Wallace und Company, so könnte man weitermachen.”
  • Stuttgarter Nachrichten:
    Alfred Vohrer hat mit einer gehörigen Portion Ironie inszeniert. Das lockert auf, erhöht gleichzeitig auch die Spannung. Die Gruseleffekte sind glänzend auf der Grenze des Möglichen ausbalanciert. Dazu gibt es eine im deutschen Kriminalfilm bewährte Starbesetzung. Ein Leckerbissen für die Freunde des Krimis. Wer sich nicht zu ihnen zählt, kann hier leicht dazu werden.
  • Adolf Heinzlmeier und Berndt Schulz:
    Viele spannungsfördernde Gags, gutes Team und routiniertes Drehbuch von Herbert Reinecker.” (Wertung: überdurchschnittlich) - in: Lexikon „Filme im Fernsehen” (Erweiterte Neuausgabe). Rasch und Röhring, Hamburg 1990, ISBN 3-89136-392-3, S. 363/364

[Bearbeiten] Literatur

  • Edgar Wallace: Der Hexer (OT: The Gaunt Stranger). Scherz, Bern, München und Wien 1983, ISBN 3-502-50897-6
  • Florian Pauer: Die Edgar-Wallace-Filme. Citadel-Filmbücher. Herausgegeben von Joe Hembus. Goldmann, München 1982, 235 S., ISBN 3-442-10216-2
  • Joachim Kramp: Hallo! Hier spricht Edgar Wallace. Die Geschichte der legendären deutschen Kriminalfilmserie von 1959 - 1972. 3., überarbeitete und erweiterte Auflage. Schwarzkopf und Schwarzkopf, Berlin 2005, 500 S., ISBN 3-89602-645-3

[Bearbeiten] Weblinks

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