Zitadelle Spandau

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Dieser Artikel behandelt das bis in das 19. Jahrhundert genutzte Gefängnis für preußische Staatsgefangene. Für das – 1876 errichtete – Militärgefängnis siehe Kriegsverbrechergefängnis Spandau.
Schematische Karte der Zitadelle Spandau:
1 Torhaus; 2 Juliusturm; 3 Palas; 4 Bastion Kronprinz; 5 Bastion Brandenburg; 6 Bastion Königin; 7 Bastion König; 8 Kanonenturm; 9 ehemalige Kaserne; 10 Wassertor; 11 italienische Höfe; 12 ehemaliges Verwaltungsgebäude; 13 Magazin; 14 ehemaliges Offiziershaus; 15 ehemaliger Exerzierschuppen; 16 ehemaliges Zeughaus; 17 Ravelin „Schweinekopf“; 18 Damm und Brücke; 19 Wassergraben; 20 Havel; 21 Spandauer See/Krienecke

Die Zitadelle Spandau ist eine der bedeutendsten und besterhaltenen Festungen der Hochrenaissance in Europa. Sie befindet sich im Berliner Ortsteil Haselhorst und ist eine der bekanntesten Sehenswürdigkeiten des Berliner Bezirks Spandau. Das in den Jahren 1559 bis 1594 an Stelle einer mittelalterlichen Burg errichtete Festungsbauwerk liegt nord-östlich der Spandauer Altstadt am gegenüberliegenden Havelufer. Neben der Zitadelle befinden sich in Spandau noch weitere zur Festung Spandau gehörende Bauwerke wie das erst 1886 erbaute Fort Hahneberg im Ortsteil Staaken, die Burgwallschanze und Reste der Teltower Brückschanze am Schanzenwald/Elsgraben.

Architekt der Zitadelle war der Italiener Francesco Chiaramella de Gandino, der 1578 durch Rochus Graf zu Lynar – gleichfalls aus Italien stammend – abgelöst wurde. Bautechnisch entsprach die Zitadelle der damaligen Idealvorstellung. Die symmetrisch aufgebaute Festung besitzt vier Bastionen, die durch Kurtinen verbunden sind. Das Kurtinen-Viereck besitzt eine Kantenlänge von 208 × 195 Metern. Durch die Anordnung der Bastionen gab es keine toten Winkel, in denen sich Angreifer hätten verstecken können.

Torhaus[Bearbeiten]

„Lynarplan“-Entwurf zum Bau der Zitadelle (ca. 1578)
Torhaus der Zitadelle Spandau

Das Torhaus befindet sich in der Südkurtine und besitzt eine Zugbrücke. Es ist aus Gründen der besseren Verteidigung aus der Mitte nach Westen verschoben. So bot sich eine Sicherung von der linken Flanke der Bastion „König“ aus an. Dafür nahm man den schlechten Untergrund in Kauf. Um dieses Problemes Herr zu werden, wurde zur Erbauung das Verfahren der schwimmenden Gründung angewandt. In den Faulschlamm schüttete man Abbruchmaterial und Schutt. Große Stücke setzten sich auf dem Grund ab und saugten die Feuchtigkeit auf. Darauf wurden Holzpfähle – überwiegend aus Eichenholz – gerammt, die vierkantig zugehauen und zwischen 2 und 3,5 Meter lang waren. Auf diesem vorbereiteten Untergrund erbaute man das Torhaus.

Francesco Chiaramella wird der Entwurf des Torhauses zugeschrieben. Als Venezianer kannte er das von Michele Sanmicheli erbaute Stadttor Porta Nuova in Verona. Das Torhaus in Spandau war ein Prunktor, das den Vorüberreisenden zeigen sollte, wie aufgeschlossen die Spandauer der Kunst gegenüberstanden.

Die heutige Fassade an der Feldseite des Torhauses stammt aus dem Jahr 1839. Die Renaissancefassade des 16. Jahrhunderts wurde 1813 bei dem Beschuss der Zitadelle beschädigt und – wahrscheinlich als nicht mehr zeitgemäß – bei den Renovierungsarbeiten entfernt. Die neue Fassade erhielt eine Gliederung in den Formen des Klassizismus. Hierfür machte man sich die risalitartige Herausziehung der Halle des 16. Jahrhunderts zunutze und blendete eine 25 cm starke Fassade aus Rathenower Ziegeln vor. Über dem Eingang befindet sich das brandenburgische Staatswappen. Kurfürst Friedrich III. ließ 1701, nach der Krönung zum König in Preußen, den Kurhut über dem Wappen durch die Königskrone ersetzen. Der Wappenschild wird durch ein Band mit Schnalle gerahmt, das von zwei schwarzen Adlern gehalten wird und die Aufschrift Honi soit qui mal y pense trägt (die Devise des Hosenbandordens; übersetzt aus dem Altfranzösischen: ‚Beschämt sei, wer schlecht darüber denkt‘ oder ‚Ein Schelm, wer Böses dabei denkt‘).[1]

Der Palas[Bearbeiten]

Palas Frontalansicht

Beim Durchschreiten des Torhauses wird links (westlich) der gotische Saalbau (Palas) sichtbar, der 1520 bis 1523 in Renaissanceformen umgestaltet wurde. Ein Umbau zum Offizierskasino zerstörte 1936 alte bauliche Strukturen. Seit 1977 wird der Bau in den Formen der Neugotik rekonstruiert.

Der Palas war das Wohnhaus der Burg. Hier wohnten die Landesherren, wenn sie in Spandau weilten. Die Innenräume des Palas waren unverputzt. Die Fugen zwischen den Ziegelsteinen im Klosterformat besaßen Ritzungen.

Bastion Königin[Bearbeiten]

In der Bastion Königin sind über 70 mittelalterliche jüdische Grabsteine, die aus dem Zeitraum 1244 bis 1474 stammen, ausgestellt. Diese wurden während Ausgrabungen in den Fundamenten des Palas und des Westbaus entdeckt. Es wird vermutet, dass die Steine im Verlauf der Vertreibung der Juden aus Brandenburg und der damit einhergehenden Schändung jüdischer Friedhöfe um 1510[2][3] in die Zitadelle verbracht wurden. Aufgrund des Alters der Grabsteine lieferten die Inschriften bedeutende Information über jüdisches Leben in der Region Berlin-Brandenburg sowie der Erbauung des Palas. Der Fund wird als Sammlung von europäischem Rang bezeichnet.[4]

Der Juliusturm[Bearbeiten]

Juliusturm der Zitadelle Spandau

Der Juliusturm, eines der Wahrzeichen Spandaus, ist 30 Meter hoch. Auf seine Spitze führt die berühmte Wendeltreppe, die 1964 nach dem Vorbild der neugotischen Treppe von 1843 rekonstruiert wurde. Wenn man die 145 Stufen erklommen hat, bietet sich ein Rundblick über Spandau und Umgebung, bis nach Tegel, zur Berliner Innenstadt und zum Grunewald. Die Zeit der Erbauung ist unbekannt. Nach dem Baubefund gehört das Baumaterial des Sockels dem 13. Jahrhundert an. Die Mauerstärke beträgt im Sockelgeschoss 3,6 Meter und im Obergeschoss 2,3 Meter. Folgenschwer für den Turm war 1813 der Beschuss der Zitadelle, die zu damaliger Zeit von napoleonischen Truppen besetzt war, durch preußische Artillerie – er brannte aus. Als Folge stürzte 1822 die Mauerkrone herunter. 16 Jahre blieb der Turm ohne Zinnenkranz. Karl Friedrich Schinkel erhielt 1836 den königlichen Befehl, einen neuen Zinnenkranz zu entwerfen. Sein Entwurf, der Kranz mit 24 Zinnen, passt sich harmonisch dem gotischen Bau an. Wegen der Schrägstellung des Turmes um etwa 81 cm musste der Baumeister Schinkel zum Ausgleich den Schaft des Kranzes auf der Westseite überhöhen.

Zur Zeit der Erbauung war er Wehrturm und Wachturm und diente als Zufluchtsstätte bei Gefahr. Gleichzeitig konnte er als Wohnturm genutzt werden. In seinem Kellergeschoss befand sich das Verlies.

Der Name Juliusturm ist bis heute nicht eindeutig geklärt. Zum einen könnte der Name einem Besuch von Herzog Julius von Braunschweig-Wolfenbüttel (1528–1589) zu verdanken sein. Andererseits verlieh Markgraf Ludwig der Römer 1356 seinem Kammerknecht Fritz das Thurm Amt zu Spandau. Da Fritz Jude war, hieß der Turm fortan ‚Judenturm‘. Aus dieser Bezeichnung könnte sich der Name ‚Juliusturm‘, wie er seit 1400 genannt wurde, entwickelt haben.

Nach Beendigung des Deutsch-Französischen Kriegs 1870/1871 wurde der Turm als Lagerort für einen Teil des aus der französischen Kriegsentschädigung stammenden Reichskriegsschatzes bestimmt. Am 3. und 10. Juli 1874 kam der Anteil in 1200 Kisten verpackt nach Spandau und lagerte dort bis zur Rückgabe im Jahr 1919. Weil durch den heutigen Eingang 1842 eingebrochen worden war, baute man 1910 zur Sicherheit des Reichskriegsschatzes eine Tresortür ein. Sie hat ein Gewicht von drei Tonnen und ist eine der dicksten Tresortüren Berlins.

20. Jahrhundert[Bearbeiten]

Die Otto-Bartning-Schule (Berufsfachschule für das Baugewerbe) zog 1950 und später auch die Otto-Bartning-Oberschule als Fachoberschule für das Bauwesen und die Vermessungstechnik auf die Zitadelle. Die Schule war hier bis 1986 untergebracht.

Im ehemaligen Zeughaus (Plan Nr. 16) befindet sich das Stadtgeschichtliche Museum Spandau, das 1992 eröffnet wurde. Im Erdgeschoss wird eine ständige Ausstellung zur Stadtgeschichte Spandaus gezeigt; im Obergeschoss ist Raum für Wechselausstellungen.

In der Zitadelle Spandau finden regelmäßig Konzerte, Festivals und andere Veranstaltungen statt, wie beispielsweise ein jährliches Mittelalterfest.

Seit 2004 finden jeweils Anfang Dezember in der Zitadelle die Feierlichkeiten der Verleihung des Gerhard-Löwenthal-Preises der Förderstiftung Konservative Bildung und Forschung statt.

Die Zitadelle als Gefängnis[Bearbeiten]

Die Zitadelle diente immer wieder als Gefängnis für preußische Staatsgefangene. Einige berühmte Gefangene waren:

Gelegentlich wird die Spandauer Zitadelle in den Medien als Gefängnis von Albert Speer und Rudolf Heß genannt, hierbei handelt es sich jedoch um einen verbreiteten Irrtum. Wie andere verurteilte Nationalsozialisten waren beide nicht in der Zitadelle, sondern im Kriegsverbrechergefängnis Spandau inhaftiert.

Geschichte der Zitadelle[Bearbeiten]

Statuen der Siegesallee im Museumshof, August 2009, vor der Restaurierung. Im Vordergrund Der Große Kurfürst aus der Gruppe 25

Im Jahr 1557 wurde mit den Vorarbeiten zum Zitadellenbau begonnen. Der eigentliche Baubeginn und der Armierungsentwurf fanden im Jahr 1560 statt. 1580 erfolgte die erste Belegung mit Mannschaften 1594 wurde der Festungsbau vollendet. 1620 begann die Umbauung der Stadt Spandau mit Wallanlagen. Die Festung war jetzt Zitadelle. Im Jahr 1636 zog der Statthalter Graf Adam zu Schwarzenberg mit der Kriegskanzlei auf die Zitadelle.

Schwedische Truppen lagen 1675 vor der Zitadelle. 1691 ereignete sich eine Explosion auf der Bastion Kronprinz, worauf 1692 diese Bastion neu erbaut wurde.

Während des Krieges mit Frankreich kapitulierte der Kommandant der Zitadelle am 25. Oktober 1806 ohne dass er versucht hatte, sie zu verteidigen. Napoleon Bonaparte besichtigte sie am Tag darauf. Zu Beginn der Befreiungskriege explodierte bei der Belagerung der von französischen und polnischen Truppen besetzten Festung durch einen Artillerietreffer der Preußen das Pulvermagazin auf der Bastion Königin. Der Bombardier Henny von der sechspfündigen Fuß-Batterie Nr. 6 der brandenburgischen Artilleriebrigade bekam hierfür das Eiserne Kreuz. Am 26. April 1813 übergab die Besatzung die Festung gegen freien Abzug dem General August von Thümen.

Die Restaurierung der Bastion Königin erfolgte 1821. das Außenmauerwerk wurde 1885 in der heutigen Form verblendet.

Im Jahr 1935 wurde ein Heeresgasschutzlaboratorium eingerichtet. Hierbei wurden umfangreiche Forschungen am Nervengas Tabun durchgeführt. Nach Ende des Zweiten Weltkrieges fand 1945 die kampflose Besetzung durch sowjetische Truppen statt.

Zwischen 1945 und 1948 war die britische Verwaltung Hausherr in der Zitadelle, in der 1960 ein Heimatmuseum im Palas eröffnet wurde. 1962 bis 1976 fanden umfangreiche Restaurierungsarbeiten in der Zitadelle statt, in deren Verlauf auch Kampfmittel gesucht und geräumt wurden. Planungen für die Unterbringung des Museums für Vor- und Frühgeschichte auf der Zitadelle zerschlugen sich mit dem Fall der Mauer. Im Jahr 1992 wurde das Stadtgeschichtliche Museum im Zeughaus eröffnet.

Aktuelle Entwicklungen[Bearbeiten]

In seinem Jahresbericht 2002 kritisierte der Rechnungshof von Berlin, dass das Land Berlin trotz Gesamtinvestitionen für die Sanierung und Kampfmittelräumung von mehr als 51 Millionen Mark kein angemessenes Nutzungskonzept für die Zitadelle entwickelt habe. Das Abgeordnetenhaus von Berlin machte sich die Kritik des Rechnungshofes zu eigen und beauftragte das Bezirksamt Spandau von Berlin sowie die Senatsverwaltungen für Stadtentwicklung und für Finanzen, ein solches Konzept zu erarbeiten. Die daraufhin mit Bericht vom 19. Oktober 2006 vorgeschlagene, auf die verschiedenen Gebäude und Freiräume verteilte Mischnutzung fand am 22. November 2006 die Billigung des Hauptausschusses.

Wichtiger Teil der künftigen Nutzung ist die geplante Dauerausstellung Enthüllt – Berlin und seine Denkmäler, für deren Realisierung weitere Sanierungsmaßnahmen notwendig sind. 2009 bewilligte die Berliner Kulturverwaltung hierfür eine Förderung in Höhe von rund sechs Millionen Euro aus Mitteln des Berliner Kulturinvestitionsprogramms. Ein ähnlich hoher Beitrag kommt von der Stiftung Deutsche Klassenlotterie. Während die baulichen Arbeiten durch einen Wettbewerb im Jahre 2010 vorentschieden werden, wurden im Mai 2009 26 Standbilder und 40 Büsten aus der ehemaligen Siegesallee vom Lapidarium in Berlin-Kreuzberg auf die Zitadelle verlagert. Hier werden sie restauriert und ab 2015 als Teil der neuen Dauerausstellung im Magazin (Haus 8) präsentiert (siehe im Einzelnen zu den in der Zitadelle vorhandenen Siegesalleefiguren: Liste der Figuren).[5]

Gouverneure[Bearbeiten]

Quelle: Otto Kuntzemüller, Urkundliche Geschichte der Stadt und Festung Spandau, Berlin-Spandau 1928

Die Zitadelle als Lebensraum für Fledermäuse[Bearbeiten]

Die Zitadelle ist eines der wichtigsten Winterquartiere für Fledermäuse in Europa.[6] Im Keller von Haus 4 sind auf rund 300 m² in einem Schaugehege Nilflughunde und Brillenblattnasen zu sehen.[7] Früher in den Katakomben vorhandene Vampirfledermäuse wurden in den Berliner Zoo umquartiert. Der NABU und die Mitarbeiter des im Jahr 2003 eröffneten Fledermauskellers organisieren einmal jährlich ein Fledermausfest, es gibt auch Führungen.[8][9]

Die Zitadelle in Kino- und Fernsehfilmen[Bearbeiten]

Die Zitadelle wurde mehrmals als Kulisse für Filmaufnahmen genutzt. Unter anderem wurden folgende Filme teilweise auf der Zitadelle gedreht: Die Edgar-Wallace-Filme Der Rächer (1960), Der Hexer (1964) und Der Bucklige von Soho (1966). Weiterhin der SFB-Fernsehfilm Der Tambour Anfang der 1980er Jahre sowie die Actionkomödie Gotcha! – Ein irrer Trip von 1984. Konrad Wolf drehte in seinem Film Ich war neunzehn (1968) die Szenen der Kapitulation der Zitadelle im Jahre 1945 allerdings in der DDR. 2013 wurden Teile des Märchenfilms Das Mädchen mit den Schwefelhölzern in der Zitadelle gedreht.[10]

Siehe auch[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

  • Thomas Biller: Sozialgeschichtliche Aspekte im Festungsbau am Beispiel Spandau. In: Eine Zukunft für unsere Vergangenheit, hrsg. von Volker Schmidtchen, Schriftenreihe Festungsforschung Bd. 1, Wesel 1981, S. 115–138. (Online)
  • Thomas Biller: Der „Lynarplan“ und die Entstehung der Zitadelle Spandau im 16. Jahrhundert, Grundrisse, Pläne und Ansichten von Spandau Bd. 3, Berlin 1981.
  • Michael Brocke: Die mittelalterlichen jüdischen Grabmale in Spandau 1244–1474. In: Ausgrabungen in Berlin. Forschungen und Funde zur Ur- und Frühgeschichte, 9/1994, S. 8–116
  • Daniel Burger: Die Landesfestungen der Hohenzollern in Franken und Brandenburg im Zeitalter der Renaissance. Schriftenreihe zur Bayerischen Landesgeschichte Bd. 128, zugleich Die Plassenburg Bd. 51, München 2000, S. 279–326.
  • Daniel Burger: Francesco Chiaramella da Gandino und der Festungsbau zu Spandau. Von den Problemen eines Festungsbaumeisters mit seinen Bauherren (und umgekehrt). In: Spandauer Forschungen 2 (2012), S. 72–89.
  • Burckhardt Fischer: Zeiten und Spuren. Momente einer bau- und festungsgeschichtlichen Zeitreise auf der Zitadelle Spandau, dargestellt am Beispiel des Kavaliers Brandenburg. In: Institut für Erhaltung und Modernisierung von Bauwerken e. V. (Hrsg.): Erhalt und Nutzung historischer Zitadellen. Mainz 2002, ISBN 3-8053-2987-3, S. 127–141.
  • Jürgen Grothe, Liselotte und Armin Orgel-Köhne: Zitadelle Spandau. arani: Berlin 1978, ISBN 3-7605-8536-1.
  • Jürgen Grothe: Die Spandauer Zitadelle, Berlin : Berlin-Edition, 2002, ISBN 3-8148-0097-4.
  • GSE, Ingenieur-Gesellschaft mbH Saar, Enseleit und Partner (Hrsg.), Red. Regina Jost: Die Zitadelle Spandau - Konstruktion und Bauwerk. Die Erhaltung einer Renaissancefestung. Junius, Hamburg 2010, ISBN 978-3-88506-472-5.
  • Eduard von Höpfner: Der Krieg von 1806 und 1807. Erster Theil. Der Feldzug von 1806. Zweiter Band, Berlin 1855, Simon Schropp, zur Übergabe Spandaus 1806 S. 128–131
  • Presse und Informationsamt des Landes Berlin (Hrsg.): Die Zitadelle Spandau. In: Berliner Forum. 8/1977.
  • Johannes Schwarz: Fledermäuse – Heimliche Untermieter der Zitadelle Spandau unter internationalem Schutz. In: Institut für Erhaltung und Modernisierung von Bauwerken e. V. (Hrsg.): Erhalt und Nutzung historischer Zitadellen. Mainz 2002, ISBN 3-8053-2987-3, S. 233–242.
  • Stadtgeschichtliches Museum Spandau (Hrsg.): Von Vestungen. Die brandenburgisch-preußischen Festungen SpandauPeitz – Küstrin. Berlin 2001 (Redaktion: Ralf Gebuhr, Andrea Theissen, Martin Winter).
  • Andrea Theissen, Arnold Wirtgen: Militärstadt Spandau. Zentrum der preußischen Waffenproduktion 1722 bis 1918. Brandenburg, Berlin 1998.
  • Johann L. Dilschmann: Diplomatische Geschichte und Beschreibung der Stadt und Festung Spandow. 1784, Vollständige Ansicht in der Google-Buchsuche

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Zitadelle Spandau – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Wappen über dem Torhaus
  2. Jüdische Geschichte, Zeitleiste.
  3. Beschreibung der Museumsteile der Zitadelle.
  4. Alois Kaulen/Joachim Pohl: Juden in Spandau – Vom Mittelalter bis 1945. Berlin 1988.
  5. Bezirksamt Spandau von Berlin: Enthüllt. Berlin und seine Denkmäler.. Zum Eröffnungstermin siehe „Aktuelles“.
  6. Zitadelle Spandau: Hauptstadt der Fledermäuse zum Anflug gerüstet. In: Der Tagesspiegel, 14. August 2001
  7. Fledermauskeller, Berliner Artenschutz Team BAT e. V.
  8. Information der Zoo-Datenbank; abgerufen am 2. April 2010
  9. Website mit Details zum Fledermausfest im Jahr 2008, abgerufen am 2. April 2010
  10. Drehorte – Das Mädchen mit den Schwefelhölzern. Abgerufen am 2. August 2014.

52.54138888888913.212222222222Koordinaten: 52° 32′ 29″ N, 13° 12′ 44″ O