Herbert Reinecker

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Herbert Reinecker (* 24. Dezember 1914 in Hagen; † 27. Januar 2007 in Kempfenhausen am Starnberger See) war ein deutscher Journalist sowie Autor von Jugendbüchern, Romanen und Drehbüchern. Er publizierte auch unter den Pseudonymen Alex Berg und Herbert Dührkopp. Besondere Bekanntheit erlangte Reinecker durch Konzeption und Drehbücher der Fernsehserien Der Kommissar, Derrick und (in der Anfangsphase) Siska.

Anfänge[Bearbeiten]

Herbert Reinecker wurde als Sohn eines Reichsbahnarbeiters geboren. Im Alter von 15 Jahren arbeitete er bereits als freier Mitarbeiter der Hagener Zeitung, für die er Feuilletonbeiträge schrieb. In der Hitlerjugend gehörte er der Flieger-HJ an. 1935 legte er sein Abitur ab und wurde danach Chefredakteur der von der HJ-Gebietsführung Westfalen und dem Landesjugendamt gemeinsam herausgegebenen Zeitschrift Unsere Fahne in Münster.[1] 1936 zog er nach Berlin und arbeitete bei der Reichsjugendführung. Dort redigierte er die Zeitschrift Jungvolk. 1937 heiratete er seine erste Frau, mit der er zwei Kinder hatte und von der er sich 1954 trennte.

Bei der Tobis-Filmgesellschaft besuchte er nebenbei einen Kurs für Drehbuchautoren. Während der Kriegsjahre entstanden einige propagandistische Bühnenstücke (Die Stunde des Triumphes, Das Dorf bei Odessa und Leuchtfeuer). Als Kriegsberichterstatter in einer Propagandakompanie der Waffen-SS wurde er nach Russland, Flandern und Pommern geschickt.[2] Er erkrankte an der Ruhr und entkam nur knapp dem Tod. 1942 wurde Reinecker Hauptschriftleiter der HJ-Zeitschriften Der Pimpf und Junge Welt. Im Dezember desselben Jahres wurde sein antisowjetisches Schauspiel Das Dorf bei Odessa uraufgeführt, welches das Schicksal der Volksdeutschen in der Sowjetunion schildert und zu einem der meistgespielten Stücke der NS-Zeit wurde.[3] Sein Drehbuch zu dem Jugendpropagandafilm Junge Adler wurde 1944 von seinem Freund Alfred Weidenmann verfilmt. Er schrieb am 5. April 1945 den letzten Leitartikel für die SS-Zeitung Das Schwarze Korps.

Nachkriegslaufbahn[Bearbeiten]

Nach dem Krieg wurden seine Bewerbungen für Journalistenstellen abgewiesen. Reinecker hielt sich zunächst als Leiter und alleiniger Autor eines Feuilletonpressedienstes in der Pfalz über Wasser. Er verfasste Romane, eine Vielzahl Kurzgeschichten und seit 1947 Texte für das Kabarett Ulenspiegel in Köln. In den 1950er und 1960er Jahren wurde Reinecker ein gefragter Drehbuchautor u. a. für Edgar-Wallace-Filme. Für gemeinsame Arbeiten mit Alfred Weidenmann wurde er mit Filmpreisen geehrt. Unter dem Pseudonym Herbert Dührkopp entstanden ab 1951 außerdem Hörspiele für den NWDR. 1959 heiratete er seine zweite Frau, mit der er bis zu seinem Tod zusammenlebte.

In der Sowjetischen Besatzungszone und in der Deutschen Demokratischen Republik wurden mehrere der von ihm veröffentlichten Schriften auf die Liste der auszusondernden Literatur gesetzt.[4][5][6]

Durch den Produzenten Helmut Ringelmann kam er in Kontakt mit dem Fernsehen und schrieb zunächst für das Fernsehen Drehbücher in der Tradition von Francis Durbridge, die teilweise zu Straßenfegern wurden (Der Tod läuft hinterher, Babeck, 11 Uhr 20). Seine größten Erfolge wurden seine Fernsehkrimiserien Der Kommissar (1968–1975) mit 97 Folgen und Derrick (1974–1998) mit 281 Folgen. Auch das Konzept für die Serie Siska entwickelte er und verfasste für vier Folgen die Drehbücher. Darüber hinaus entstanden Fernsehfilme und TV-Specials wie Jakob und Adele, Eine Frau bleibt eine Frau mit Lilli Palmer, Das Traumschiff und Georg Thomallas Geschichten.

Herbert Reinecker liebte Reisen, Segeln und Golf. Er litt an einer Augenkrankheit, sodass er zuletzt seine Texte nur noch auf Tonband diktieren konnte. Der Schriftsteller starb am 27. Januar 2007 im Alter von 92 Jahren in seinem Haus in Kempfenhausen, Gemeinde Berg am Starnberger See.

Werke (in Auswahl)[Bearbeiten]

Filmografie[Bearbeiten]

  • 1942 Der Fall Rainer (Drehbuch nach seinem Roman „Der Mann mit der Geige”), verfilmt von Paul Verhoeven
  • 1944 Junge Adler (Idee, Drehbuch zusammen mit Alfred Weidenmann)
  • 1952 Vater braucht eine Frau (Drehbuch)
  • 1952 Weg in die Freiheit (Drehbuch)
  • 1953 Ich und du (Drehbuch mit Weidenmann)
  • 1953 Einmal kehr ich wieder (Drehbuch: Just Scheu, Ernst Nebhut, nach einer Idee von Reinecker)
  • 1953 Abteilung für Notwohnungen (TV-Drehbuch nach seinem gleichnamigen Hörspiel)
  • 1954 Kinder, Mütter und ein General (Drehbuch mit László Benedek, nach dem Roman „Hauen Sie ab mit Heldentum” von Reinecker)
  • 1954 Canaris (Drehbuch mit Erich Ebermayer)
  • 1954 Verliebte Leute (Drehbuch mit Hans Karl Kubiak)
  • 1955 Der Himmel ist nie ausverkauft (Drehbuch mit Weidenmann)
  • 1955 Alibi (Drehbuch, Idee mit Weidenmann)
  • 1956 Kitty und die große Welt (Drehbuch, nach dem Theaterstück „Kitty und die Weltkonferenz” von Stefan Donat und einem Manuskript von Emil Burri und J.M. Simmel)
  • 1956 Spion für Deutschland (Drehbuch nach einem Illustriertenbericht von Will Berthold)
  • 1956 Anastasia, die letzte Zarentochter (Drehbuch)
  • 1956 Der Stern von Afrika (Drehbuch)
  • 1957 Banktresor 713 (Drehbuch)
  • 1957 Der Fuchs von Paris (Drehbuch nach einer Vorlage von Herbert B. Fredersdorf)
  • 1957 El Hakim (Drehbuch nach dem Roman von John Knittel)
  • 1958 Taiga (Drehbuch)
  • 1958 Die Trapp-Familie in Amerika (Drehbuch)
  • 1958 Dorothea Angermann (Drehbuch nach Motiven von Gerhart Hauptmann)
  • 1958 Solange das Herz schlägt (Drehbuch)
  • 1958 Scampolo (Drehbuch mit Franz Höllering, Ilse Lotz-Dupont)
  • 1959 Liebe auf krummen Beinen (Drehbuch mit Utz Utermann nach dem Roman von Hans Gruhl)
  • 1959 Menschen im Netz (Drehbuch nach Will Tremper und Erich Kern)
  • 1960 An heiligen Wassern (Drehbuch nach C.J. Heer)
  • 1960 Schachnovelle (Drehbuch gemeinsam mit Gerd Oswald und Harald Medford nach dem Roman von Stefan Zweig)
  • 1960 Eine Frau fürs ganze Leben (Drehbuch mit Georg Hurdalek, Oliver Hassencamp)
  • 1961 Die Stunde, die du glücklich bist (Drehbuch)
  • 1962: Lulu
  • 1963 Der letzte Ritt nach Santa Cruz (Drehbuch unter dem Pseudonym Alex Berg)
  • 1963 Der Mann aus England (TV-Drehbuch)
  • 1963 Unterm Birnbaum (TV-Drehbuch nach Theodor Fontane)
  • 1963 Das Unbrauchbare an Anna Winter (TV-Drehbuch)
  • 1963 In einer fremden Stadt (TV-Drehbuch)
  • 1963 Um acht kommt Sadowski (TV-Drehbuch)
  • 1963 Schloß Gripsholm (Drehbuch nach Kurt Tucholsky)
  • 1963 Ein Alibi zerbricht (Drehbuch nach einem Manuskript von Werner P. Zibaso und Stefan Gommermann)
  • 1963 Das große Liebesspiel (Drehbuch)
  • 1964 Kennwort: Reiher (Drehbuch nach einem Roman von Charles Morgan)
  • 1963–1965 Die fünfte Kolonne (TV-Drehbücher für 6 Folgen)
  • 1964: Die Goldsucher von Arkansas (Drehbuch)
  • 1964 Der Hexer (Drehbuch mit Harald G. Petersson nach Edgar Wallace)
  • 1964 Unter den Dächern von St. Pauli (Drehbuch)
  • 1964 Nachtzug D 106 (TV-Drehbuch nach seinem gleichnamigen Schauspiel)
  • 1965 Dr. med. Hiob Prätorius (Drehbuch nach der Komödie von Curt Goetz)
  • 1965 Ich suche einen Mann (Drehbuch nach einem Illustriertenbericht)
  • 1965 Schüsse im 3/4 Takt (Drehbuch)
  • 1965 Das Liebeskarussell (Drehbuch mit Kurt Nachmann)
  • 1965 Neues vom Hexer (Drehbuch nach Edgar Wallace)
  • 1965 Mordnacht in Manhattan (Drehbuch unter dem Pseudonym Alex Berg nach Motiven der Romanheftreihe Jerry Cotton)
  • 1966 Ich suche einen Mann
  • 1966 Der Bucklige von Soho (Drehbuch nach Edgar Wallace)
  • 1966 Maigret und sein größter Fall (Drehbuch nach Georges Simenon)
  • 1967 Rheinsberg (Drehbuch nach Kurt Tucholsky)
  • 1967 Die blaue Hand (Drehbuch unter dem Pseudonym Alex Berg nach Edgar Wallace)
  • 1967 Der Mönch mit der Peitsche (Drehbuch unter dem Pseudonym Alex Berg nach Edgar Wallace)
  • 1967 Der Tod läuft hinterher (TV-Drehbücher für einen Dreiteiler)
  • 1967 Der Mörderclub von Brooklyn (Drehbuch unter dem Pseudonym Alex Berg nach Motiven der Romanheftreihe Jerry Cotton)
  • 1968 Der Hund von Blackwood Castle (Drehbuch unter dem Pseudonym Alex Berg nach Edgar Wallace)
  • 1968 Winnetou und Shatterhand im Tal der Toten (Drehbuch mit Harald Reinl nach Motiven von Karl May)
  • 1968 Der Tod im roten Jaguar/La morte in Jaguar rossa (Drehbuch unter dem Pseudonym Alex Berg nach Motiven der Romanheftreihe Jerry Cotton)
  • 1968 Babeck (TV-Drehbuch)
  • 1968–1976 Der Kommissar (Drehbücher für die TV-Krimiserie in 97 Folgen)
  • 1970 Engel, die ihre Flügel verbrennen (Drehbuch)
  • 1970 11 Uhr 20 (TV-Drehbuch)
  • 1972 Eine Frau bleibt eine Frau (TV-Drehbuch)
  • 1973: Das Mädchen von Hongkong (Drehbuch nach seinem Roman)
  • 1973 Karussells werden im Himmel gemacht (TV-Drehbuch)
  • 1973–1997 Derrick (Drehbücher für die TV-Krimiserie in 281 Folgen)
  • 1975 Verbrechen nach Schulschluß (Drehbuch: Werner P. Zibaso, Georg Hurdalek, nach einer Kurzgeschichte von Reinecker)
  • 1975 Mütter. Sieben Geschichten mit Inge Meysel (TV-Drehbuch mit Curth Flatow, Detlef Müller u. a.)
  • 1975 Heitere Episoden mit Hans-Joachim Kulenkampff (TV-Drehbuch mit Jürgen Drews u. a.)
  • 1977–1984 Polizeiinspektion 1 (Drehbücher für 9 Folgen)
  • 1978 Eine Frau bleibt eine Frau (TV-Drehbuch)
  • 1978 Die Ängste des Dr. Schenk (TV-Drehbuch)
  • 1978 Kleine Geschichten mit großen Tieren (TV-Drehbuch)
  • 1978 Unsere kleine Welt (TV-Drehbuch mit Alfred Weidenmann, Loek Huismann)
  • 1978 Der große Karpfen Ferdinand und andere Weihnachtsgeschichten (TV-Drehbuch mit Leopold Ahlsen u. a.)
  • 1978 … von Herzen, mit Schmerzen (TV-Drehbuch)
  • 1979 Der ganz normale Wahnsinn (TV-Drehbücher für einzelne Folgen)
  • 1979 Lilli Palmer – Eine Frau bleibt eine Frau (TV-Drehbuch)
  • 1979 Jahreszeiten der Liebe (TV-Drehbuch)
  • 1979 … es ist die Liebe (TV-Drehbuch)
  • 1979 Nachbarn und andere nette Menschen (TV-Drehbuch)
  • 1980 Die Alten kommen (TV-Drehbuch)
  • 1981 Harald Juhnke – Leute wie du und ich IV (TV-Drehbuch)
  • 1980 Knobbes Knoten (TV-Drehbuch)
  • 1980 Wochenendgeschichten (TV-Drehbuch)
  • 1980 Kaninchen im Hut (und andere Geschichten mit Martin Held) (TV-Drehbuch)
  • 1980 Liebe bleibt nicht ohne Schmerzen (TV-Drehbuch)
  • 1980 Familienfest – Drei weihnachtliche Geschichten (TV-Drehbuch)
  • 1981–1986 Das Traumschiff (TV-Drehbücher für einzelne Folgen)
  • 1981 Das war’n noch Zeiten – Kleine Geschichten von Kalke & Söhne (TV-Drehbuch)
  • 1981 Gustav Knuth – Ein Mime wird 80 (TV-Drehbuch mit Detlef Müller u. a.)
  • 1981 Mario Adorf: Gesucht wird… (TV-Drehbuch)
  • 1982 Chefetage – Kleine Geschichten von großen Tieren (TV-Drehbuch)
  • 1982 Georg Thomallas Geschichten (TV-Drehbücher)
  • 1982 Treffpunkt Airport (TV-Drehbuch)
  • 1982 Sommerepisoden (TV-Drehbuch)
  • 1982 Urlaub am Meer (TV-Drehbuch)
  • 1982 Väter (TV-Drehbuch)
  • 1982–1984 So oder so ist das Leben (TV-Drehbücher für 4 Folgen)
  • 1982–1986 Jakob und Adele (TV-Drehbücher für 8 Folgen)
  • 1983 Rendezvous der Damen (TV-Drehbuch)
  • 1983 Liebe hat ihre Zeit (TV-Drehbuch)
  • 1983–1984 Geschichten aus der Heimat I u. IV (TV-Drehbücher für einzelne Folgen)
  • 1984 Funkeln im Auge (TV-Drehbuch)
  • 1984 Mensch Bachmann (TV-Drehbücher für 6 Folgen)
  • 1984 Die Dame und die Unterwelt (TV-Drehbuch von Rainer Wolffhardt nach Reinecker)
  • 1984 Der Lehrer (TV-Drehbuch)
  • 1984 Freundschaften (TV-Drehbuch mit Karl Wittlinger)
  • 1985 Der kleine Riese (TV-Drehbuch)
  • 1987 Wer erschoß Boro? (TV-Drehbuch)
  • 1988 Der Weg nach Lourdes (TV-Drehbuch)
  • 1989 Herr Siebenfink und die Sache mit Caroline (TV-Drehbuch)
  • 1992–1994 Das Auge Gottes (TV-Drehbücher für 19 Folgen)
  • 1995 Der Mann ohne Schatten (Drehbuch für die dritte Folge: Der Tod fährt 1. Klasse)
  • 1996 Gnadenlos – zur Prostitution gezwungen (TV-Drehbuch)
  • 1997 Siska (Kreation des Protagonisten und der Charaktere, Drehbücher für 4 Folgen)

Romane, Kurzgeschichten, Jugendbücher[Bearbeiten]

  • mit Heinz Ehring: Jugend in Waffen. Osmer, Berlin 1936.
  • Skier entscheiden. H. J. Fischer, Berlin/Leipzig 1936.
  • Die große Wandlung (= Skalden-Bücher. 47) Schmidt & Spring, Leipzig 1938
  • Pimpfenwelt. Limpert, Berlin 1938.
  • Hans Hinrich, der Räuber (= Bücher der Jungen. 6). Loewe, Stuttgart 1939.
  • Der Mann mit der Geige. Die Heimbücherei, Berlin 1939.
  • Panzer nach vorn! Panzermänner erzählen vom Feldzug in Polen. Die Heimbücherei, Berlin 1939.
  • Grenadiere stürmen… Hefte für die Ertüchtigungsarbeit der Hitler-Jugend, Berlin 1943
  • Bogan und seine Tiere (= Trifels-Meisterbände. 1). Trifels, Speyer/Mannheim 1949.
  • Bogan, der Dschungelgott (= Trifels-Meisterbände. 2). Trifels, Speyer/Mannheim 1950.
  • Feindliche Heimat (= Trifels-Meisterbände. 2). Trifels, Speyer/Mannheim 1949.
  • Kinder Mütter, und ein General. 1953
  • Taiga. Kindler, München 1958.
  • Unser Doktor. Geschichte eines Landarztes. Lichtenberg, München 1964.
  • Der Kommissar. Lichtenberg, München 1970.
  • Der Kommissar läßt bitten. Lichtenberg, München 1971.
  • Das Mädchen von Hongkong. Schulz, Percha 1973.
  • Feuer am Ende des Tunnels. Schulz, Percha 1974.
  • Derrick Junior: Die verräterische Zahl. 1977.
  • Derrick Junior: Alarm beim Pingpong. 1977.
  • Das stärkere Geschlecht. Goldmann, München 1977.
  • Derrick Junior: Ungleiche Gegner. 1978.
  • Ein bißchen Halleluja. Geschichten. Schneekluth, München 1981.
  • Ich bring die Freude mit. 1981.
  • Ich hab vergessen, Blumen zu besorgen. Geschichten. Schneekluth, München 1982, ISBN 3-7951-0813-6
  • Die Reise nach Feuerland. Langen-Müller, München 1986, ISBN 3-7844-1999-2
  • Ein Denkmal wird erschossen. Herbig, München/Berlin 1988, ISBN 3-7766-1516-8
  • Ein Zeitbericht unter Zuhilfenahme des eigenen Lebenslaufs. Straube, Erlangen/Bonn/Wien 1990, ISBN 3-927491-17-9; durchgesehene Neuauflage: Die Illusionen der Vergangenheit. Ein persönlicher Zeitbericht. Ullstein, Frankfurt/Berlin 1992, ISBN 3-548-33151-3
  • Warten auf Nachricht. Edition Steinmeier, Nördlingen 2001, ISBN 3-927496-91-X
  • Sagt mir, wohin ich gehe. Sammelband. Edition Steinmeier, Nördlingen 2004, ISBN 3-936363-20-X

Hörspiele[Bearbeiten]

  • 1950: Feindliche Heimat – Regie: Eduard Hermann (NWDR Köln)
  • 1950: Ein Mensch namens Lehmann – Regie: Wilhelm Semmelroth (NWDR Köln)
  • 1951: Morgen mußt du antworten – Regie: Eduard Hermann (NWDR Köln)
  • 1951: Morphium – Regie: Albert Carl Weiland (Radio Saarbrücken)
  • 1951: Die Verschwörung – Regie: Eduard Hermann (NWDR Köln)
  • 1951: Der Teufel fährt im D-Zug mit – Regie: Fritz Schröder-Jahn (NWDR Hamburg)
  • 1951: Der Teufel fährt in der 3. Klasse – Regie: Hanns Korngiebel (RIAS)
  • 1951: Der Krimkrieg fand trotzdem statt – Regie: Wilhelm Semmelroth (NWDR Köln)
  • 1951: Abteilung für Notwohnungen – Regie: Gustav Burmester (NWDR Hamburg)
  • 1951: Vater braucht eine Frau – Regie: Fritz Schröder-Jahn (NWDR Hamburg)
  • 1952: Vater braucht eine Frau – Regie: Paul Land (SDR)
  • 1952: Schwein muß man haben – Regie: Raoul Wolfgang Schnell (NWDR Köln)
  • 1952: Karussell zu verkaufen – Regie: Helmut Käutner (NWDR Hamburg)
  • 1952: Friedensvertrag – Regie: Detlof Krüger (NWDR Hamburg)
  • 1952: Vater braucht eine Frau – Regie: Heinz-Günter Stamm (BR)
  • 1952: Karussells sind im Himmel gemacht – Regie: Paul Land (SDR)
  • 1952: Gerlach präsentiert die Rechnung – Regie: Curt Goetz-Pflug (NWDR Hamburg)
  • 1959: Friedensvertrag – Regie: Ludwig Cremer (NDR)
  • 1963: Vater braucht eine Frau – Regie: Otto Düben (SDR)
  • 2004: Der Jesus von Stallupönen

Dramen[Bearbeiten]

  • 1940 Die Stunde des Triumphes (Schauspiel in 5 Akten)
  • 1942 Das Dorf bei Odessa (Schauspiel in 1 Aufzug)
  • 1944 Leuchtfeuer (Drama in 5 Akten)
  • 1963 Nachtzug (Schauspiel)

Auszeichnungen[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Fußnoten[Bearbeiten]

  1. Markus Köster: Jugend, Wohlfahrtsstaat und Gesellschaft im Wandel. Westfalen zwischen Kaiserreich und Bundesrepublik. Schöningh, Paderborn 1999, ISBN 3-506-79602-X, S. 256.
  2. Hanns-Georg Rodek: Herbert Reinecker: Derrick und sein Schöpfer, der SS-Offizier. In: Die Welt. 15. September 2011
  3. Ernst Klee: Das Kulturlexikon zum Dritten Reich. Wer war was vor und nach 1945. S. Fischer, Frankfurt 2007, ISBN 978-3-10-039326-5, S. 478.
  4. Buchstabe E, Buchstabe P & Buchstabe R. In: Deutsche Verwaltung für Volksbildung in der sowjetischen Besatzungszone (Hrsg.): Liste der auszusondernden Literatur. Zentralverlag, Berlin 1946
  5. Buchstaben Q und R. In: Deutsche Verwaltung für Volksbildung in der sowjetischen Besatzungszone (Hrsg.): Liste der auszusondernden Literatur. Zweiter Nachtrag. Deutscher Zentralverlag, Berlin 1948
  6. Buchstaben Q und R. In: Ministerium für Volksbildung der Deutschen Demokratischen Republik (Hrsg.): Liste der auszusondernden Literatur. Dritter Nachtrag. VEB Deutscher Zentralverlag, Berlin 1953