Dnipro Dnipropetrowsk
| Dnipro Dnipropetrowsk | |||
| Voller Name | FK Dnipro Dnipropetrowsk ФК Дніпро Дніпропетровськ |
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| Ort | Dnipropetrowsk | ||
| Gegründet | 1918 | ||
| Stadion | Dniprostadion | ||
| Plätze | 31.003 | ||
| Präsident | |||
| Trainer | |||
| Homepage | www.fcdnipro.dp.ua | ||
| Liga | Premjer-Liha | ||
| 2011/12 | 4. Platz | ||
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Der FK Dnipro Dnipropetrowsk (ukrainisch ФК Дніпро Дніпропетровськ; UEFA-Transkription FC Dnipro Dnipropetrovsk; russisch ФК Дне́пр Днепропетро́вск, FK Dnepr Dnepropetrowsk) ist ein ukrainischer Fußballverein aus der Stadt Dnipropetrowsk.
Zu den Zeiten der Sowjetunion war Dnipro neben Dynamo Kiew und Schachtar Donezk eine der erfolgreichsten Mannschaften der Ukrainischen SSR und hat in den 1980er Jahren einmal den Pokal und zweimal die Meisterschaft der UdSSR gewonnen.
Inhaltsverzeichnis |
Geschichte [Bearbeiten]
Sowjetunion [Bearbeiten]
Der Verein wurde 1918 als Werkmannschaft der Petrowski-Stahlwerke gegründet, 1936 nahm die Mannschaft erstmals an einer unterklassigen UdSSR-weiten Liga unter dem Namen Stal (= Stahl) teil, 1946 wurde die Mannschaft in Metalurg umbenannt und behielt diesen Namen bis 1961, als sie an die Jugmasch-Werke abgegeben wurde und diesen Namen erhielt. 1968/69 wurde die Mannschaft erneut abgegeben, sie erhielt den Namen Dnepr nach dem Markenname eines ukrainischen Motorrads und einen jungen, neuen Trainer Walerij Lobanowskyj, der bei Dnepr erste Erfahrungen sammelte, bevor er nach 1974 bei Dynamo Kiew zu einem der erfolgreichsten Trainer der Welt wurde. 1971 gelang Dnepr der erstmalige Aufstieg in die höchste sowjetische Liga. Seitdem blieb der Verein, mit Ausnahme eines zweijährigen Zweitligazwischenspiels 1978–80, erstklassig. Nach dem zweiten Aufstieg entwickelte sich Dnepr schnell zu einer der besten Mannschaften der UdSSR der 1980er Jahre mit zwei Meisterschaften und einem Pokalsieg. Der Verein war dabei fünfmal Bester der Teilrepublik Ukraine. Gemessen an der Anzahl der Titel war der Club sogar der zweiterfolgreichste ukrainische Verein überhaupt. Während des Bestehens der Sowjetunion hauptsächlich unter dem russischen Namen bekannt, Dnepr Dnepropetrowsk (auch in der Schreibweise Dnjepr Dnjepropetrowsk).
Ukraine [Bearbeiten]
Mit dem Zusammenbruch der Sowjetunion spielte der Club nun in der neugegründeten, ersten ukrainischen Liga, zudem wurde international und auf Klubsymbolen, darunter auch von FIFA und UEFA, nun die ukrainische Bezeichnung des Klubs verwendet, Dnipro Dnipropetrowsk.
Nach der Unabhängigkeit der Ukraine konnte „Dnipro“ zwar keinen Titel mehr gewinnen, erreichte aber dreimal das Pokalendspiel und landete sechsmal unter den ersten drei der ukrainischen Meisterschaft. Dnipro Dnipropetrowsk gehört zu den vier Mannschaften, neben Dynamo Kiew, Schachtjor Donezk und Tawrija Simferopol, die noch nie aus der Premjer-Liha abgestiegen sind. Hauptsponsor des Vereins ist seit vielen Jahren die Privat-Gruppe, eine einflussreiche Firmengruppe mit Sitz in Dnipropetrowsk. Bekannteste Spieler des Vereins sind Andriy Rusol, der das erste Tor der Ukraine bei einer Fußball-Weltmeisterschaft erzielte, Oleh Wenglinskij, der Ukrainische Fußballer des Jahres 2003 und Alexei Bluhm, der nach 14 Sekunden das schnellste Tor der Wyschtscha Liha erzielte. Seit Oktober 2010 wird Dnipro vom zweimaligen UEFA Cup-Sieger Juande Ramos trainiert. Trainer des FK Dnipro war u.a. auch Bernd Stange (1995/96).
Mehrmals hatte Dnipro an den europäischen Wettbewerben teilgenommen, davon zweimal an dem Europapokal der Landesmeister (1985, 1990), dabei konnte der Verein jeweils das Viertelfinale erreichen. In der UEFA Europa League 2011/12 scheiterte Dnipro in der Play-off-Runde an dem englischen Vertreter FC Fulham.
Besser verlief es für den ukrainischen Vertreter in der Europa League Saison 2012/13. Dort konnte man nicht nur die Gruppenphase erreichen, sondern sich mit 5 Siegen und nur einer Niederlage souverän gegen den SSC Neapel, die PSV Eindhoven und AIK Solna als Gruppensieger behaupten. In der Zwischenrunde schied Dnipro nach einer 0:2-Auswärtsniederlage und einem 1:1 zuhause gegen den Schweizer Vertreter FC Basel aus. [1]
Stadion [Bearbeiten]
Dnipro Dnipropetrowsk trägt seine Heimspiele im Dniprostadion aus, das am 14. September 2008 nach einer dreijährigen Bauzeit eröffnet wurde und eine Kapazität von 31.003 Zuschauerplätzen aufweist.
Erfolge [Bearbeiten]
National [Bearbeiten]
- Meisterschaft:
- Sowjetischer Meister: 1983, 1988
- Ukrainischer Vizemeister: 1993
- Pokalwettbewerb:
- Sowjetischer Superpokalsieger: 1988
- Sowjetischer Pokalsieger: 1989
- Ukrainischer Vizepokalsieger: 1995, 1997, 2004
International [Bearbeiten]
- Viertelfinalist im Europapokal der Landesmeister: 1985, 1990
Aktueller Kader [Bearbeiten]
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Stand: März 2013
Bekannte ehemalige Spieler [Bearbeiten]
Trainer [Bearbeiten]
(unvollständig)
- 1969–1973 :
Walerij Lobanowskyj - 1978–1980 :
József Szabó - 1981–1986 :
Wladimir Jemez - 1987–1992 :
Jewhen Kutscherewskyj - 1995–1996 :
Bernd Stange - 2001–2005 :
Jewhen Kutscherewskyj - 2006–2008 :
Oleh Protassow - 2008–2010 :
Wolodymyr Bessonow - 2010– :
Juande Ramos
Weblinks [Bearbeiten]
- Offizielle Webseite des Vereins (russisch, ukrainisch, englisch)
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