Eduard Oswald
Eduard Oswald (* 6. September 1947 in Augsburg) ist ein deutscher Politiker (CSU). Seit dem 23. März 2011 ist er Vizepräsident des Deutschen Bundestags.
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Leben und Beruf [Bearbeiten]
Nach dem Besuch der Wirtschaftsschule machte Oswald ab 1964 eine Ausbildung zum Einzelhandelskaufmann. Ab 1968 absolvierte er dann ein Studium der Betriebswirtschaftslehre in München, welches er 1971 als Diplom-Betriebswirt (FH) beendete. Dem schloss sich von 1971 bis 1974 ein Studium für das Lehramt an Grund- und Hauptschulen an. Von 1974 bis 1978 war er als Hauptschullehrer tätig.
Eduard Oswald ist verheiratet, hat zwei Kinder und wohnt in Dinkelscherben bei Augsburg.
Partei [Bearbeiten]
Oswald trat 1966 in die CSU ein. Seit 1972 ist er Mitglied im CSU-Bezirksvorstand von Schwaben, ab 1989 als Stellvertretender Bezirksvorsitzender. Seit 2005 ist Eduard Oswald Ehrenkreisvorsitzender der CSU im Landkreis Augsburg.
Abgeordneter [Bearbeiten]
Oswald gehörte von 1972 bis 1998 dem Kreistag des Landkreises Augsburg und von 1978 bis 1986 dem Bayerischen Landtag an.
Seit 1987 ist er Mitglied des Deutschen Bundestages. Hier war er von 1992 bis 1998 Parlamentarischer Geschäftsführer der CDU/CSU-Bundestagsfraktion. Oswald war von 1998 bis 2005 Vorsitzender des Bundestagsausschusses für Verkehr, Bau- und Wohnungswesen und von November 2005 bis 2009 Vorsitzender des Finanzausschusses. Von November 2009 bis März 2011 war Oswald Vorsitzender des Bundestagsausschusses für Wirtschaft und Technologie. Seit März 2011 ist Oswald Vizepräsident des Deutschen Bundestages. Er ist dazu mit 504 von 570 abgegebenen Stimmen im Deutschen Bundestag gewählt worden.[1]
Eduard Oswald ist stets als direkt gewählter Abgeordneter des Wahlkreises Augsburg-Land in den Bundestag eingezogen. Bei der Bundestagswahl 2005 erreichte er hier 59,9 % der Erststimmen. Bei der Bundestagswahl 2009 erreichte er 53,0 % der Erststimmen und ist damit wieder direkt gewählter Abgeordneter des Deutschen Bundestages aus dem Bundestagswahlkreis Augsburg-Land. Bei der kommenden Bundestagswahl 2013 tritt er nicht mehr an.[2]
Mitgliedschaften [Bearbeiten]
Oswald ist Mitglied der Europa-Union Parlamentariergruppe Deutscher Bundestag.
Öffentliche Ämter [Bearbeiten]
Am 14. Januar 1998 wurde er als Bundesminister für Raumordnung, Bauwesen und Städtebau in die von Bundeskanzler Helmut Kohl geführte Bundesregierung berufen. Nach der Bundestagswahl 1998 schied er schon am 26. Oktober 1998 aus der Regierung wieder aus.
Kabinett [Bearbeiten]
Einzelnachweise [Bearbeiten]
- ↑ augsburger-allgemeine.de: Bundestag: Eduard Oswald ist zum Bundestags-Vize gewählt, 23. März 2011, abgerufen am 2. April 2011
- ↑ http://www.welt.de/newsticker/news2/article109572967/Bundestags-Vizepraesident-Eduard-Oswald-zieht-sich-zurueck.html
Weblinks [Bearbeiten]
- Website von Eduard Oswald
- Biographie beim Deutschen Bundestag
- Lebenslauf bei der CDU/CSU-Bundestagsfraktion
- Eduard Oswald auf abgeordnetenwatch.de
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Präsident: Norbert Lammert (CDU)
Vizepräsidenten: Eduard Oswald (CSU) | Wolfgang Thierse (SPD) | Hermann Otto Solms (FDP) | Petra Pau (Linke) | Katrin Göring-Eckardt (Grüne)
Richard Jaeger | Maria Probst | Kai-Uwe von Hassel | Richard Stücklen | Richard von Weizsäcker | Heinrich Windelen | Hans Klein | Michaela Geiger | Rudolf Seiters | Norbert Lammert | Gerda Hasselfeldt | Eduard Oswald
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Oswald, Eduard |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Politiker (CSU), MdL, MdB |
| GEBURTSDATUM | 6. September 1947 |
| GEBURTSORT | Augsburg |