Edwige Pitel

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Edwige Pitel Straßenradsport
zur Person
Geburtsdatum 4. Juni 1967
Nation Frankreich
Disziplin Straßenradsport, Bahnradsport, Duathlon
Funktion Fahrerin
Team(s)
2005
2006
2007
2008
2010
2013
Univega Pro Cycling Team
Bianchi Alverti Kookai
TeTeam Uniqa
Pro Feminin Les Carroz
S. C. Michela Faninin
S. C. Michela Faninin
Wichtigste Erfolge
Französische Straßenmeisterschaften

2004: Gold Einzelzeitfahren
2005: Gold Einzelzeitfahren
2007: Gold Straßenrennen

Französische Bahnmeisterschaften

2008: Gold Scratch

Weitere Rennen

2001, 2004, 2005: Chrono des Herbiers
2005: Circuit National Féminin de Saint-Amand-Montrond
2005: GP International Fémin
2003: Tour de Bretagne

Edwige Pitel (* 4. April 1967 in Dinan) ist eine französische Sportlerin, die im Duathlon, im Straßen- und im Bahnradsport sowie bei Querfeldeinrennen aktiv ist.

Sportliche Laufbahn[Bearbeiten]

Ab 1997 war Pitel als Duathletin auf Leistungssportniveau aktiv. 2003 wurde sie Duathlon-Weltmeisterin und 1998 Vize-Weltmeisterin. 2000 wurde sie zudem Weltmeisterin im Duathlon über die lange Distanz. Dreimal – 1998, 2003 und 2005 – wurde sie französische Meisterin in dieser Disziplin. Auch errang sie 1966 den Titel einer Europa, wurde 2001 Mittelmeermeisterin und 2002 Meisterin der Provence im Querfeldeinrennen.

Ab 2001 startete Pitel auch bei Radrennen auf der Straße. 2001, 2004 und 2005 gewann sie den Zeitfahr-Wettbewerb Chrono des Herbiers, 2003 die Tour de Bretagne und 2005 den Circuit National Féminin de Saint-Amand-Montrond sowie den GP International Fémin. 2009 siegte sie beim Mount Hood Classic in den Vereinigten Staaten. 2004 und 2005 wurde sie französische Meisterin im Einzelzeitfahren, 2007 im Straßenrennen. 2008 errang sie zudem den nationalen Titel im Scratch auf der Bahn. Zudem platzierte sie sich bei zahlreichen weiteren Rennen auf vorderen Plätzen.

2004 startete Edwige Pitel bei den Olympischen Spielen 2004 in Athen und wurde 20. im Einzelzeitfahren sowie 32. im Straßenrennen. 2008 versuchte sie vergeblich, sich in das Radsportteam für die Olympischen 2008 in Peking einzuklagen.[1]

Zeitweilig wurde Pitel von dem Ehemann ihrer schärfsten Rivalin Jeannie Longo-Ciprelli, Patrice Ciprelli, trainiert. Als dieser in den Verdacht kam, 2007 EPO erworben zu haben, kam sie unter Dopingverdacht, der sich aber nicht erhärten ließ.[2] Wegen dieser Konstellation kam es zu Eheproblemen bei dem Ehepaar Ciprelli.

Beruflicher Werdegang[Bearbeiten]

1985 machte Edwige Pitel ihr Abitur, anschließend studierte sie Ingenieurwissenschaften mit den Schwerpunkten Mathematik und Informatik. 1994 wurde sie wissenschaftliche Assistentin am Imperial College London, wo sie auch promovierte zum Thema Queues with negative customers.

Sportliche Erfolge[Bearbeiten]

(DNF – Did Not Finish)

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Pitel's Olympic team appeal rejected auf cyclingnews.com v. 31. Juli 2008
  2. Ciprelli denies EPO purchase, Pitel outraged by links to the case auf cyclingnews.com v. 13. September 2011

Weblinks[Bearbeiten]