Emma Pooley

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Emma Pooley bei der WM 2009 in Mendrisio

Emma Pooley (* 3. Oktober 1982 in London) ist eine britische Radrennfahrerin, Duathletin und Triathletin.

Werdegang[Bearbeiten]

Emma Pooley begann ihre Laufbahn als Langstrecken-Läuferin und Triathletin, bis sie wegen einer Verletzung zum Radsport wechselte. 2004 wurde sie Duathlon-Weltmeisterin in ihrer Altersgruppe (Frauen 20–24).
2005 wurde sie Vierte bei der nationalen Straßenmeisterschaft. 2007 wurde sie für die Straßen-Weltmeisterschaften nominiert und beendete diese mit einem achten Platz im Einzelzeitfahren und einem neunten im Straßenrennen.

2008 gewann Emma Pooley das Weltcup-Rennen um die Trofeo Alberto Binda. Bei den Olympischen Spielen 2008 in Peking wurde sie 23. im Straßenrennen, nachdem sie ihre Mannschaftskollegin Nicole Cooke erfolgreich bei deren Sieg des Rennen unterstützt hatte. Im Einzelzeitfahren gelang Pooley ihr bisher dahin größter Erfolg, der Gewinn der Silbermedaille hinter der US-Amerikanerin Kristin Armstrong.

2009 wurde Pooley Britische Meisterin im Einzelzeitfahren und konnte mehrere wichtige Siege einheimsen, so etwa den der Grande Boucle Féminine. 2010 entschied sie die Flèche Wallone für sich. Im selben Jahr errang sie in Geelong den Weltmeister-Titel im Einzelzeitfahren. Damit ist sie die erste Britin, die im Zeitfahren einer Straßenweltmeisterschaft eine Goldmedaille gewonnen hat.

Emma Pooley wurde in London geboren, wuchs aber in Norwich auf und studierte später in Cambridge. Heute lebt sie in Zürich und studiert Geotechnik. In den Jahren 2010 und 2011 fuhr sie für das Cervelo Test Team bzw. dessen Nachfolger Garmin-Cervélo und wechselte nach dessen Auflösung im Jahr 2012 zum niederländischen Radsportteam AA Drink-leontien.nl. Beim Giro d’Italia Femminile 2011 und 2012 belegte sie jeweils Rang zwei der Gesamtwertung.

Auf die Saison 2013 hin wechselte Emma Pooley zum Schweizer Bigla Cycling Team.[1] Neben Radrennen bestritt sie 2013 auch sehr erfolgreich Langdistanz-Triathlons: Im Juni gewann sie die Premiere des Swissman Xtreme Triathlon mit Start in Ascona und Ziel auf der Kleinen Scheidegg.[2] Fünf Wochen später klassierte sie sich beim Ironman Switzerland im fünften Rang.

Im Mai 2014 wurde sie Zweite beim Ironman 70.3 Switzerland auf der halben Ironman-Distanz (1,9 km Schwimmen, 90 km Radfahren und 21,1 km Laufen).

Teams[Bearbeiten]

Sportliche Erfolge[Bearbeiten]

(DNF – Did Not Finish)

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. cyclingnews.com vom 5. November 2012: Britain’s Emma Pooley joins Bigla Cycling for 2013
  2. Emma Pooley wins inaugural Swissman Triathlon auf beyondgoinglong.co.uk v. 24. Juni 2013
  3. Ryf Smashes Switzerland (1. Juni 2014)
  4. Schildknecht Remains Unbeatable in Switzerland (28. Juli 2013)

Weblinks[Bearbeiten]