Yvonne van Vlerken

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Yvonne van Vlerken (* 5. November 1978 in Krimpen aan de Lek) ist eine für Österreich startende niederländische Duathletin, Triathletin und mehrfache Ironman-Siegerin (2009, 2010, 2012, 2013). Sie hielt mit 8:45:48 Stunden die Weltrekord-Zeit (Challenge Roth, 2008) über die Ironman-Distanz, bis diese am 12. Juli 2009 von Chrissie Wellington wiederum in Roth unterboten wurde.

Yvonne van Vlerken beim Trans Vorarlberg Triathlon, 2012

Werdegang[Bearbeiten]

In ihrer Jugend war Yvonne van Vlerken im südholländischen Fußballteam aktiv, sie begann später mit Duathlon und schließlich auch mit Triathlon.[1] Sie ist siebenfache niederländische Meisterin in Duathlon und Triathlon.

2005 wurde sie Vize-Europameisterin und 2006 Europameisterin auf der Duathlon-Langdistanz.

Am 13. Juli 2008 bei der Challenge Roth bei Nürnberg konnte sie im Triathlon mit 8:45:48 Stunden die bisherige Weltbestmarke von Paula Newby-Fraser unterbieten und am 11. Oktober 2008 bei ihrem ersten Start auf Hawaii erreichte sie hinter der Vorjahressiegerin Chrissie Wellington den zweiten Rang und wurde damit Vize-Weltmeisterin auf der Triathlon-Langdistanz (3,86 km Schwimmen, 180,2 km Radfahren und 42,195 km Laufen).
2008 wurde sie in ihrem Heimatland zum dritten Mal zur „Triathletin des Jahres“ gewählt. 2010 wurde sie in Rotterdam neben dem Fußballer Giovanni van Bronckhorst zur Sportlerin des Jahres gewählt.

Im November 2012 holte sie sich bei ihrem ersten Start für Österreich mit neuer persönlicher Bestzeit ihre dritte Ironman-Goldmedaille in Florida – als zweite Frau nach Kate Allen (2003, 2005).

Yvonne van Vlerken lebt heute in Schwarzach in Vorarlberg und trainiert im Tri Team Lustenau.[2]
Unterstützt wird die Wahlösterreicherin seit 2007 von ihrem persönlichen Trainer Frank Senders sowie dem sechsfachen Hawaii-Champion Mark Allen, der als ihr persönlicher Berater fungiert. Ihre Spitznamen sind „Dutch Dynamo“ oder „Vonsy“. Yvonne van Vlerken ist liiert mit dem Triathleten Per Bittner.

Sportliche Erfolge[Bearbeiten]

(DNF – Did Not Finish)

Yvonne van Vlerken beim Ironman Germany, 2010

Im Juli 2011 lag Yvonne van Vlerken an zweiter Stelle des Kona-Pro-Rankings, der Ironman-Weltrangliste.[23]

Auszeichnungen[Bearbeiten]

2008 wurde sie in ihrem Heimatland zum dritten Mal zur „Triathletin des Jahres“ gewählt. 2010 wurde sie in Rotterdam neben dem Fußballer Giovanni van Bronckhorst zur Sportlerin des Jahres gewählt.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Interview Yvonne Van Vlerken (Oktober 2007)
  2. Dem Sport alles unterordnen
  3. Schildknecht und Van Vlerken siehen in Walchsee
  4. Speedman Triathlon München Anne Haug vor Yvonne van Vlerken
  5. Großartige Stimmung beim Salzburger Land Triathlon
  6. Auf der knackigen Radstrecke hat alles gepasst
  7. IRONMAN 70.3 St. Pölten: Die Jubiläumsausgabe steckt in den Startlöchern
  8. Monster Triathlon: Van Vlerken siegt in Kona
  9. Challenge Walchsee 2010: Michael Weiss gewinnt mit stärkstem Radsplit
  10. Mastersathleten kämpften in Kuchl um ÖM Titel
  11. Half Challenge Barcelona, Disqualifikation der Spanierin Virginia Berasategui Luna aufgehoben.
  12. Warriner wins on debut; Alexander continues top form ironman.com 7. Februar 2009 (EST)
  13. Austria IRONMAN 70.3 2008: Crucial change on the Finishline through Massimo Cigana (Version vom 6. Juni 2008 im Internet Archive)
  14. IM 70.3 Antwerpen: Belgische One Man Show
  15. Yvonne van Vlerken: "Das ist mein Comeback!" (13. Oktober 2013)
  16. Abu Dhabi International Triathlon: Stelldichein der Ironman-Stars im Land der Scheichs
  17. ABU DHABI INTERNATIONAL TRIATHLON 2010 - Yvonne van Vlerken auf 7.Platz
  18. Ironman Cozumel: Van Vlerken und Beke siegen bei Premiere
  19. 10. Internationaler Lanzarote Duathlon: Kris Gemmel (NZL) knapp vor Rasmus Henning (DEN), Wenke Kujala (GER) Dritte hinter der Siegerin Yvonne Van Vlerken (NLD)
  20. Erfolgreiches Wochenende für thoni mara Athleten
  21. Erika Csomor und Benny Vansteelant siegen beim Powerman Holland (23. April 2007)
  22. POWERMAN Luxemburg 2004 - Weiswampach - Damen
  23. Ironman – Kona Pro Rankings, Stand: 26. Juli 2011 (Version vom 16. März 2011 im Internet Archive)

Bildergalerie[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]