Ewa Kopacz

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Ewa Kopacz (2013)

Ewa Bożena Kopacz (* 3. Dezember 1956 in Skaryszew) ist eine polnische Ärztin und Politikerin. 2007 bis 2011 war sie Gesundheitsministerin unter Donald Tusk, seit dem 8. November 2011 ist sie Sejmmarschall.

Leben[Bearbeiten]

Ewa Kopacz studierte an der Medizinischen Akademie Lublin, welche sie 1981 abschloss. Sie hat einen Facharzt als Familienärztin[1]. Bis 2001 leitete sie ein Selbständiges öffentliches Gesundheitszentrum (Samodzielny publiczny zakład opieki zdrowotnejÄrztehaus). Zugleich war sie von 1998 bis 2001 als Beraterin im Wojewodschaftsparlament (Sejmik województwa) Masowiens tätig. 2001 verließ Ewa Kopacz die Unia Wolności (Freiheitsunion) und trat in die Bürgerplattform (Platforma Obywatelska, PO) ein[2]. Damit wurde sie zugleich Abgeordnete für die Partei im Sejm. Auch im folgenden Sejm (Wahl 2005) war sie im Sejm vertreten und wurde Leiterin der Gesundheitskommission. Ab 2006 leitete sie die PO in Masowien. Bei der Parlamentswahl in Polen 2007 erhielt sie in ihrem Wahlkreis Radom 39.155 Stimmen[3] und wurde von Donald Tusk zur Gesundheitsministerin ausgewählt. Im November 2007 brachte sie die Unterstützung für In-vitro-Befruchtung ins Gespräch.[4], was ihr scharfe Kritik vonseiten der polnischen Kirche einbrachte[5] Am 8. November 2011 wurde sie zum ersten weiblichen Sejmmarschall.[6]

Weblinks[Bearbeiten]

Fußnoten[Bearbeiten]

  1. entspricht in Deutschland einem Allgemeinmediziner
  2. tvn24, Ewa Kopacz - MINISTERSTWO ZDROWIA, 13. November 2007
  3. Website des Sejm, Posłowie VI kadencji
  4. dziennik.pl, Tusk: Zapłodnienie in vitro jest warte wsparcia, 27. November 2007
  5. dziennik.pl, "In vitro to rodzaj niegodziwej aborcji", 18. Dezember 2007
  6. Polska Times, Ewa Kopacz marszałkiem Sejmu. Wybór poprzedziły pytania o... Smoleńsk, 8. November 2011