Hörsel (Gemeinde)

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Wappen Deutschlandkarte
Die Landgemeinde Hörsel führt kein Wappen
Hörsel (Gemeinde)
Deutschlandkarte, Position der Landgemeinde Hörsel hervorgehoben
50.91666666666710.583333333333Koordinaten: 50° 55′ N, 10° 35′ O
Basisdaten
Bundesland: Thüringen
Landkreis: Gotha
Fläche: 70,46 km²
Einwohner: 4962 (31. Dez. 2012)[1]
Bevölkerungsdichte: 70 Einwohner je km²
Postleitzahlen: 99880 (Aspach, Fröttstädt, Hörselgau, Laucha, Mechterstädt, Metebach, Teutleben, Trügleben),
99869 (Ebenheim, Weingarten)Vorlage:Infobox Gemeinde in Deutschland/Wartung/PLZ enthält Text
Vorwahlen: 03621, 03622, 036254
Kfz-Kennzeichen: GTH
Gemeindeschlüssel: 16 0 67 088
Landgemeindegliederung: 11 Ortsteile, eine Ortschaft
Adresse der
Landgemeindeverwaltung:
Waltershäuser Str. 16 B
99880 OT Hörselgau Gemeinde Hörsel
Webpräsenz: www.hoersel.de
Bürgermeister: Werner Oppermann (parteilos)
Lage der Landgemeinde Hörsel im Landkreis Gotha
Ballstädt Bienstädt Brüheim Bufleben Crawinkel Dachwig Döllstädt Drei Gleichen Emleben Waltershausen Eschenbergen Friedrichroda Friedrichswerth Friemar Georgenthal Gierstädt Goldbach Gotha Gräfenhain Großfahner Günthersleben-Wechmar Haina Herrenhof Hochheim Hohenkirchen Hörsel (Gemeinde) Leinatal Luisenthal Molschleben Nesse-Apfelstädt Nottleben Ohrdruf Petriroda Pferdingsleben Remstädt Schwabhausen Sonneborn Tabarz Tambach-Dietharz Tonna Tröchtelborn Tüttleben Waltershausen Wangenheim Warza Westhausen Wölfis Zimmernsupra Thüringen Erfurt Ilm-Kreis Landkreis Schmalkalden-Meiningen Wartburgkreis Eisenach Unstrut-Hainich-Kreis Landkreis SömmerdaKarte
Über dieses Bild

Vorlage:Infobox Gemeinde in Deutschland/Wartung/Art unbekannt

Die Gemeinde Hörsel ist eine Landgemeinde im Landkreis Gotha in Thüringen. Sitz der Gemeindeverwaltung ist Hörselgau.

Geographie[Bearbeiten]

Geographische Lage[Bearbeiten]

Die Landgemeinde Hörsel liegt im Westen des Landkreises Gotha, etwa zehn Kilometer westlich von Gotha und etwa 15 Kilometer östlich von Eisenach. Durch den Süden des Gemeindegebiets fließt die namensgebende Hörsel.

Landgemeindegliederung[Bearbeiten]

Ortsteile

Ortsteile der Landgemeinde Hörsel sind Aspach, Ebenheim, Fröttstädt, Hörselgau, Laucha, Mechterstädt, Metebach (mit Neufrankenroda), Teutleben, Trügleben und Weingarten.

Wappen Ortsteil Einwohner
31. Dez. 2010
Fläche
ha
Coats of arms of None.svg Aspach 413 588
Ebenheim Ebenheim 239 645
Coats of arms of None.svg Fröttstädt 408 399
Hörselgau Hörselgau 1.203 1.153
Laucha Laucha 549 665
Mechterstädt Mechterstädt 1.035 1.242
Coats of arms of None.svg Metebach 185 563
Coats of arms of None.svg Teutleben 356 782
Coats of arms of None.svg Trügleben 363 607
Coats of arms of None.svg Weingarten 157 402

Nachbargemeinden[Bearbeiten]

Nachbargemeinden sind im Landkreis Gotha Haina, Friedrichswerth, Sonneborn und Goldbach im Norden, die Stadt Gotha im Osten, Leinatal im Südosten sowie Waltershausen im Süden. Im Wartburgkreis liegt die westliche Nachbargemeinde Hörselberg-Hainich.

Geschichte[Bearbeiten]

Die Landgemeinde Hörsel wurde am 1. Dezember 2011 aus dem freiwilligen Zusammenschluss der Gemeinden Aspach, Ebenheim, Fröttstädt, Hörselgau, Laucha, Mechterstädt, Metebach, Teutleben, Trügleben und Weingarten gegründet.

Die zehn Gemeinden waren seit März 1994 in der Verwaltungsgemeinschaft Hörsel zusammengeschlossen. Nachdem die Verwaltungsgemeinschaft 2009 unter die gesetzlich geforderte Mindestzahl von 5000 Einwohnern gefallen war, beschlossen die Gemeinderäte im Frühjahr 2010 die Umwandlung in eine Landgemeinde. Vom 1. August bis zum 9. September 2011 lag der Gesetzentwurf für die Gemeindefusion in den Gemeinden aus.[2]

Am 16. November 2011 hatte der Thüringer Landtag dem Thüringer Gesetz zur freiwilligen Neugliederung kreisangehöriger Gemeinden im Jahr 2011 mehrheitlich zugestimmt. Damit konnte die Verwaltungsgemeinschaft Hörsel zum 1. Dezember 2011 aufgelöst und die Landgemeinde Hörsel gebildet werden.[3][4]

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten]

Jahr Einwohner
2012 4962

Politik[Bearbeiten]

Gemeinderat[Bearbeiten]

Die erste Gemeinderatswahl am 22. April 2012 hatte folgendes Ergebnis:[5][6]

Parteien und Wählergemeinschaften Stimmen
2012
%
2012
Sitze
2012
Gemeinderatswahl 2012
 %
60
50
40
30
20
10
0
51,00 %
37,88 %
11,11 %
CDU Christlich Demokratische Union Deutschlands 000000000004176.00000000004.176 51,0 9
FWH Freie Wähler Hörsel 000000000003102.00000000003.102 37,9 6
SPD Sozialdemokratische Partei Deutschlands 000000000000910.0000000000910 11,1 1
gesamt 000000000008188.00000000008.188 100,0 16
Wahlbeteiligung in % 68,5

Bürgermeister[Bearbeiten]

Am 6. Mai 2012 wurde der vormalige Vorsitzende der Verwaltungsgemeinschaft Hörsel Werner Oppermann als hauptamtlicher Bürgermeister gewählt.[7]

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten]

Die Gemeinde Hörsel ist landwirtschaftlich geprägt. Die meisten Einwohner arbeiten in den Nachbarstädten Eisenach, Gotha und Waltershausen.

Verkehr[Bearbeiten]

Schienenverkehr[Bearbeiten]

Durch die Gemeinde verläuft von Westen nach Osten die Bahnstrecke Halle–Bebra. Am Bahnhof Fröttstädt und am Haltepunkt Mechterstädt halten stündlich Regionalbahnen der Linie EisenachErfurtHalle. In Fröttstädt zweigt nach Süden die Bahnstrecke nach Friedrichroda ab. Mit dem Haltepunkt Hörselgau erschließt sie einen weiteren Ortsteil der Gemeinde. Der alte Bahnhof Mechterstädt-Sättelstädt dient nur noch als Betriebsbahnhof.

Öffentlicher Personennahverkehr[Bearbeiten]

Den Busverkehr betreibt die Regionale Verkehrsgemeinschaft Gotha. Mit ihren Linien 820, 830 und 842 erschließt sie alle Ortsteile der Gemeinde und bindet sie an Gotha an.

Straßen[Bearbeiten]

Durch die Gemeinde verläuft von Westen nach Osten die Bundesautobahn 4 Eisenach – Dresden. In Laucha befindet sich die Anschlussstelle Waltershausen, in Hörselgau die Autobahnraststätte Hörselgau Nord (für die Fahrtrichtung Westen). Nördlich der Autobahn durchquert – ebenfalls in West-Ost-Richtung – die Bundesstraße 7 die Ortsteile Mechterstädt, Teutleben, Aspach und Trügleben.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Hörsel (municipality) – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Thüringer Landesamt für Statistik – Bevölkerung der Gemeinden, erfüllenden Gemeinden und Verwaltungsgemeinschaften nach Geschlecht in Thüringen (Hilfe dazu)
  2. Hörselbote, Nr. 8/2011, S. 1
  3. Hörselbote, Nr. 10/2011, S. 1
  4. StBA: Änderungen bei den Gemeinden Deutschlands, siehe 2011
  5. http://www.wahlen.thueringen.de/kommunalwahlen/..%5Cdownloads%5CeinzelneGW%5CErgebnisGW_67088_Hoersel.pdf
  6. Hörsel hat neuen Gemeinderat, aufgerufen am 17. Januar 2013
  7. Werner Oppermann als Bürgermeister gewählt, aufgerufen am 17. Januar 2013