HV71

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HV71
HV71
Erfolge
Vereinsinfos
Geschichte Huskvarna/Vätterstads IF (1971)
HV71 (seit 1971)
Vereinsfarben blau, gelb
Liga Svenska Hockeyligan
Spielstätte Kinnarps Arena
Kapazität 7.038 Plätze
Geschäftsführer Fredrik Stillman
Cheftrainer Ulf Dahlén
Kapitän Johan Davidsson
Saison 2013/14 10. Platz, Playoff-Viertelfinale

HV71 (in internationalen Turnieren mit dem Ortszusatz HV71 Jönköping), in den Jahren 1994–2002 auch mit dem Namen HV71 Blue Bulls, ist ein schwedischer Eishockeyverein, der in der Stadt Jönköping in Småland ansässig ist.

Geschichte[Bearbeiten]

HV71 wurde am 24. Mai 1971 durch den Zusammenschluss der beiden Vereine Huskvarna IF und Vätterstads IF, die aus Vororten Jönköpings stammten, gegründet, weshalb der Club zuerst den Namen Husqvarna/Vätterstads IF trug. Aber noch im selben Jahr wurde die Kurzform HV71 zum offiziellen Vereinsnamen bestimmt. Zum ersten Mal in Schwedens höchste Spielklasse, die Elitserien, gelang HV71 im Jahr 1979, stieg aber direkt wieder ab. Seit 1985 ist der Club nun durchgehend Mitglied der Elitserien und gehört spätestens seit der Jahrtausendwende zu einem der Top-Clubs in Schweden. Ende der 90er Jahre trug HV71 für kurze Zeit den Beinamen „Blue Bulls“.

1995, 2004 und 2008 gewann HV71 durch Siege im Play-off-Finale die Schwedische Meisterschaft. Des Weiteren war man zweimal Erster nach der Hauptrunde der Elitserien: 2003/04 und 2005/06.

HV71 belegte 1995 den letzten Platz, der noch zur Play-off-Teilnahme berechtigte. Schließlich konnte aber doch die Meisterschaft in Jönköping gefeiert werden. Es war das erste und bisher einzige Mal, dass der Tabellen-Achte Meister wurde. Beim Endrunden-Viertelfinale 2004 stellte HV71 einen neuen Rekord auf, als im Spiel gegen MoDo Hockey sieben Tore in einem Drittel erzielt werden konnten. Im Halbfinale schlug HV71 Frölunda HC und im Finale setze man sich gegen Färjestad BK durch.

Zwei Jahre später traf HV71 in den Play-offs erneut auf Färjestads, diesmal schon im Halbfinale. Die „best of seven“-Serie entschied sich erst im letzten Spiel, als Färjestads in den letzten Minuten zwei Tore erzielte und deshalb ins Finale einzog.

Am Nikolaus-Tag 2006 belegten zum ersten Mal in der Geschichte das Profiteam und die unter 20- beziehungsweise unter 18-jährigen Junioren gleichzeitig die Spitzenposition ihrer jeweiligen Ligen.

Die Meisterschaft 2008 war sicherlich von großer Spannung geprägt, jedoch wurde der Meistertitel relativ ungefährdet eingefahren. In der Finalserie sah es zwar zunächst nach einem einfachen Sieg für den Gegner Linköpings HC aus, aber das 3. Spiel, welches HV 71 in der Verlängerung gewann, markierte gleichzeitig den Wendepunkt für die Finalserie, und im 6. Spiel konnte HV den Titel in Linköping gewinnen.

Im Jahr 2010 konnte man erneut die Meisterschaft erringen.

Meistermannschaften[Bearbeiten]

1994/95

Torhüter: Boo Ahl, Peter Åslin

Verteidiger: Hans Abrahamsson, Per Gustafsson, David Halvardsson, Kenneth Kennholt, David Petrasek, Nicklas Rahm, Andreas Schultz, Fredrik Stillman

Angreifer: Johan Davidsson, Peter Ekelund, Stefan Falk, Tomas Gustafsson, Peter Hammarström, Esa Keskinen, Patric Kjellberg, Johan Lindbom, Thomas Ljungbergh, Stefan Örnskog, Marko Palo, Magnus Salmi, Mathias Svedberg, Ove Thörnberg

Cheftrainer: Sune Bergman

2003/04

Torhüter: Boo Ahl, Stefan Liv, Jarmo Myllys

Verteidiger: Johan Halvardsson, Per Gustafsson, Daniel Ljungkvist, Jouni Loponen, Mika Niskanen, Fredrik Olausson, Simon Skoog, Ola Svanberg, Ola Thorwalls

Angreifer: Johan Davidsson, Peter Ekelund, David Fredriksson, Jani Hassinen, Stefan Hellkvist, Anders Huusko, Andreas Jämtin, Pasi Määttänen, Sebastian Meijer, Björn Melin, Mattias Remstam, Kalle Sahlstedt, Per-Åge Skrøder, Martin Thörnberg

Cheftrainer: Pär Mårts

2007/08

Torhüter: Andreas Andersson, Stefan Liv

Verteidiger: Johan Åkerman, Patrick André Bovim, Daniel Grillfors, Per Gustafsson, Johan Halvardsson, Mikko Luoma, David Petrasek, Pasi Puistola, Lance Ward

Angreifer: Johan Davidsson, Henrik Eriksson, Andreas Falk, David Fredriksson, Jan Hrdina, Andreas Jämtin, Eric Johansson, Jonas Johansson, Jari Kauppila, Per Ledin, Johan Lindström, Björn Melin, Mattias Tedenby, Martin Thörnberg, Jukka Voutilainen

Cheftrainer: Kent Johansson

2009/10

Torhüter: Andreas Andersson, Stefan Liv

Verteidiger: Adam Almqvist, Johan Björk, Daniel Grillfors, Per Gustafsson, Janne Niinimaa, David Petrasek, Pasi Puistola, Nichlas Torp, Lance Ward, Jesper Williamsson

Angreifer: Kris Beech, Johan Davidsson, Andreas Falk, Teemu Laine, Per Ledin, Johan Lindström, Johan Linnander, Björn Melin, Simon Önerud, André Petersson, Oscar Sundh, Mattias Tedenby, Martin Thörnberg, David Ullström, Jukka Voutilainen

Cheftrainer: Janne Karlsson

Saison-Statistiken[Bearbeiten]

Spieler von HV 71 in der Saison 2007/08
Saison Sp S N U Pkt. T Ggt Platzierung, Liga Play-offs
1971/72 7, Division 2 nicht erreicht
1972/73 4, Division 2 nicht erreicht
1973/74 1, Division 2 3. Platz, Qualifikation für die Elitserien
1974/75 1, Division 2 Aufstieg in Division 1
1975/76 3, Division 1 2. Play-off zu den Elitserien
1976/77 1, Division 1 3. Platz, Qualifikation für die Elitserien
1977/78 2, Division 1 1. Play-off zu den Elitserien
1978/79 2, Division 1 Aufstieg in die Elitserien
1979/80 36 8 24 4 20 113 170 10, Elitserien Abstieg in Division 1
1980/81 36 31 4 1 63 260 95 1, Division 1 nicht erreicht
1981/82 36 32 2 2 66 266 126 1, Division 1 nicht erreicht
1982/83 32 20 9 3 43 198 110 6, Division 1 nicht erreicht
1983/84 32 18 9 5 41 167 111 3, Division 1 nicht erreicht
1984/85 32 22 7 3 47 241 138 5, Division 1 Aufstieg in die Elitserien
1985/86 36 16 14 6 38 128 118 3, Elitserien Halbfinale
1986/87 36 16 15 5 37 103 115 5, Elitserien nicht erreicht
1987/88 40 17 18 5 39 149 166 7, Elitserien Viertelfinale
1988/89 40 17 20 3 37 156 155 8, Elitserien Viertelfinale
1989/90 40 16 21 3 35 131 161 9, Elitserien nicht erreicht
1990/91 40 17 18 5 39 142 119 6, Elitserien Viertelfinale
1991/92 40 17 16 7 41 151 129 8, Elitserien Viertelfinale
1992/93 40 13 19 8 34 123 149 9, Elitserien nicht erreicht
1993/94 40 15 18 7 37 111 118 9, Elitserien nicht erreicht
1994/95 40 12 19 9 33 117 143 8, Elitserien Schwedischer Meister
1995/96 40 18 14 8 44 156 131 4, Elitserien Viertelfinale
1996/97 50 22 19 9 53 178 159 6, Elitserien Viertelfinale
1997/98 46 19 19 8 46 127 145 7, Elitserien Viertelfinale
1998/99 50 18 20 12 67 133 148 9, Elitserien nicht erreicht
1999/00 50 18 19 13 75 144 131 8, Elitserien Viertelfinale
2000/01 50 17 23 10 66 147 149 10, Elitserien nicht erreicht
2001/02 50 24 14 12 88 156 140 4, Elitserien Halbfinale
2002/03 50 21 16 13 79 143 142 6, Elitserien Viertelfinale
2003/04 50 27 17 8 95 162 116 1, Elitserien Schwedischer Meister
2004/05 50 15 25 10 57 123 163 10, Elitserien nicht erreicht
2005/06 50 29 11 10 102 164 107 1, Elitserien Halbfinale
2006/07 55 25 15 15 93 170 150 2, Elitserien Halbfinale
Total 1019 417 190 412 1255 3227 3224

Legende: Sp = Spiele; S = Siege; N = Niederlagen; U = Unentschieden; Pkt. = Punkte; T = Tore; Ggt = Gegentore

Eishallen[Bearbeiten]

2000 zog HV71 in die Kinnarps Arena ein, die, während der Spielbetrieb weiter ging, um die alte Rosenlundshallen, die erste völlig geschlossene Eishalle in Schweden, die 1958 eröffnet wurde, herum gebaut wurde. Damit stieg die mögliche Zuschauerzahl von 4.500 auf 6.300. Durch einen Stadionausbau finden seit der Saison 2004/05 sogar über 7.000 Zuschauer, darunter 1.100 Stehplatz-Zuschauer, Platz.

Weblinks[Bearbeiten]