Haldenwang (Allgäu)

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Haldenwang
Haldenwang (Allgäu)
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Haldenwang hervorgehoben
47.810.35757Koordinaten: 47° 48′ N, 10° 21′ O
Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Schwaben
Landkreis: Oberallgäu
Höhe: 757 m ü. NHN
Fläche: 26,69 km²
Einwohner: 3712 (31. Dez. 2012)[1]
Bevölkerungsdichte: 139 Einwohner je km²
Postleitzahl: 87490
Vorwahl: 08374
Kfz-Kennzeichen: OA
Gemeindeschlüssel: 09 7 80 122
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Römerstr. 3
87490 Haldenwang
Webpräsenz: www.haldenwang.de
Bürgermeister: Anton Klotz (CSU)
Lage der Gemeinde Haldenwang im Landkreis Oberallgäu
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Über dieses Bild
Haldenwang im Allgäu
Pfarrkirche
Kriegerdenkmal an der Hauptstraße

Haldenwang ist eine Gemeinde im schwäbischen Landkreis Oberallgäu.

Geografie[Bearbeiten]

Haldenwang liegt in der Region Allgäu am östlichen Rande des Illertales. Die Pfarrkirche liegt 752 Meter über dem Meeresspiegel. Noch 150 Höhenmeter höher erhebt sich ein Höhenzug im Osten. Die Iller und der Illergletscher haben im Laufe der Erdgeschichte die Landschaft gestaltet.

Ausdehnung des Gemeindegebietes[Bearbeiten]

Das Gemeindegebiet besteht nur aus der Gemarkung Haldenwang.

Zu Haldenwang gehören unter anderem die Orte Börwang, Fleschützen, Hojen, Koneberg, Pfaffenhofen, Seebach und Unterwengen.

Geschichte[Bearbeiten]

Der Name leitet sich aus den althochdeutschen Wörtern halda (Abhang) und wang (Gefilde) ab. Das Illertal war schon zur Römerzeit dicht besiedelt. Sicherlich bestanden damals schon Siedlungen am Ostrand des Tales, zudem war es zur Stadt Campodunum nicht weit. Im frühen Mittelalter saßen auf der Burg Wagegg Lehensmänner des Klosters Ottobeuren, in späterer Zeit waren es Ministeriale des Fürststiftes Kempten. 1180 ist ein Ritter Walther von Wagegg verzeichnet, 1374 ein Ritter von Schellenberg und Wagegg und 1468 ein Ritter Caspar von Laubenberg und Wagegg. Vor 1800 war Haldenwang Sitz eines Oberen und Unteren Gerichts der gleichnamigen Herrschaft und gehörte dem Freiherrn von Freyberg-Eisenberg. Mit der Rheinbundakte 1806 kam der Ort zu Bayern.

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten]

Auf dem Gebiet der Gemeinde wurden 1970 2.086, 1987 dann 2.726 und im Jahr 2000 3.474 Einwohner gezählt.

Politik[Bearbeiten]

Bürgermeister ist Anton Klotz (CSU).

Die Gemeindesteuereinnahmen betrugen im Jahr 1999 umgerechnet 2.064.000 €, davon betrugen die Gewerbesteuereinnahmen (netto) umgerechnet 700.000 €.

Wappen[Bearbeiten]

Die Wappenbeschreibung lautet: Gespalten; vorne in Schwarz eine goldene Rosette, hinten geschacht von Silber und Rot.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Liste der Baudenkmäler in Haldenwang (Allgäu)

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten]

Wirtschaft sowie Land- und Forstwirtschaft[Bearbeiten]

Es gab 1998 im Bereich der Land- und Forstwirtschaft neun, im produzierenden Gewerbe 666 und im Bereich Handel und Verkehr 58 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Arbeitsort. In sonstigen Wirtschaftsbereichen waren am Arbeitsort 122 Personen sozialversicherungspflichtig beschäftigt. Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Wohnort gab es insgesamt 1.182. Im verarbeitenden Gewerbe gab es acht, im Bauhauptgewerbe neun Betriebe. Zudem bestanden im Jahr 1999 67 landwirtschaftliche Betriebe mit einer landwirtschaftlich genutzten Fläche von 1.695 ha. Mit Abstand wichtigster Arbeitgeber im nördlichen Oberallgäu ist die Firma MAHA Maschinenbau Haldenwang, sie stellt Anlagen zur Prüf- und Sicherheitstechnik von Kraftfahrzeugen her.

Bildung[Bearbeiten]

Es gibt folgende Einrichtungen (Stand: 1999):

  • Kindergärten: 125 Kindergartenplätze mit 113 Kindern
  • Volksschulen: 1 mit 12 Lehrern und 213 Schülern

Persönlichkeiten[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Haldenwang (Oberallgäu) – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Bayerisches Landesamt für Statistik – Volkszählung und Bevölkerungsfortschreibung: Gemeinden, Bevölkerung (Volkszählungen und aktuell) vom 5. Juli 2013 (XLS-Datei; 2,0 MB) (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu)