Altusried

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen des Marktes Altusried
Altusried
Deutschlandkarte, Position des Marktes Altusried hervorgehoben
47.810.216666666667723Koordinaten: 47° 48′ N, 10° 13′ O
Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Schwaben
Landkreis: Oberallgäu
Höhe: 723 m ü. NHN
Fläche: 91,68 km²
Einwohner: 9926 (31. Dez. 2013)[1]
Bevölkerungsdichte: 108 Einwohner je km²
Postleitzahl: 87452
Vorwahlen: 08373, 08374 (Krugzell)Vorlage:Infobox Gemeinde in Deutschland/Wartung/Vorwahl enthält Text
Kfz-Kennzeichen: OA
Gemeindeschlüssel: 09 7 80 112
Adresse der
Marktverwaltung:
Rathausplatz 1
87452 Altusried
Webpräsenz: http://www.altusried.de/
Bürgermeister: Joachim Konrad (CSU)
Lage des Marktes Altusried im Landkreis Oberallgäu
Österreich Baden-Württemberg Landkreis Lindau (Bodensee) Kempten (Allgäu) Landkreis Unterallgäu Landkreis Ostallgäu Kempter Wald Wildpoldsried Wiggensbach Wertach Weitnau Waltenhofen Sulzberg (Oberallgäu) Sonthofen Rettenberg Ofterschwang Oberstdorf Oberstaufen Obermaiselstein Oy-Mittelberg Missen-Wilhams Lauben (Oberallgäu) Immenstadt im Allgäu Bad Hindelang Haldenwang (Allgäu) Fischen im Allgäu Durach Dietmannsried Burgberg im Allgäu Buchenberg Bolsterlang Blaichach Betzigau Balderschwang AltusriedKarte
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Vorlage:Infobox Gemeinde in Deutschland/Wartung/Markt

Altusried ist ein Markt mit rund 10.000 Einwohnern im bayerisch-schwäbischen Landkreis Oberallgäu. Der Ort liegt an der Oberschwäbischen Barockstraße.

Altusried
Logo von Altusried
Illerdurchbruch von Kalden: in malerischen Windungen schlängelt sich die Iller durch die Moränenlandschaft
Findling bei Luiblings,vom Illergletscher angeschleppter Nagelfluhstein
Blick auf Altusried, im Hintergrund der Kirchturm von Reicholzried und das Illertal
Ruine Kalden
Kimratshofen
Krugzell
Frauenzell
Westfassade der Kirche von Frauenzell
Kirche von Muthmannshofen
Von Altkalden blieb nur noch ein schmaler Grat übrig.

Geografie[Bearbeiten]

Geografische Lage[Bearbeiten]

Altusried liegt in der Region Allgäu, etwa 35 km südlich von Memmingen und 15 km nördlich von Kempten. Es befindet sich zwischen dem Tal der Iller im Nordosten und dem etwas entfernten Hohentanner Wald im Südwesten. Ca. 1,5 km nördlich schlängelt sich die Iller vorbei.

Gemeindegliederung[Bearbeiten]

Der Markt Altusried besteht aus den ehemals selbständigen Gemeinden Altusried, Frauenzell, Kimratshofen, Krugzell, Muthmannshofen und der Gemarkung Hohentanner Wald.

Wappen der Ortsteile[Bearbeiten]

Nachbargemeinden[Bearbeiten]

Nachbargemeinden sind (von Norden im Uhrzeigersinn): Legau, Dietmannsried, Lauben, Kempten, Wiggensbach, Buchenberg und Leutkirch.

Geologie[Bearbeiten]

Während der Eiszeiten erstreckte sich der Illergletscher vom Hochgebirge bis Altusried. Die Schmelzwasser des Gletschers fanden drei Abläufe, von Probstried ins Tal der Westgünz, von Dietmannsried in das alte Illertal (heute Memminger Trockental) und von Kalden (Altusried) nach Lautrach-Illerbeuren. Zum Ende der letzten Eiszeit schmolz der Eisstrom und es entstand ein großer See zwischen Kempten und Altusried. In der Folge vertiefte sich der Abfluss bei Kalden am stärksten und der See lief aus. Seitdem fließt die Iller in vielen malerischen Windungen durch die Endmoränen von Altusried bis Ferthofen und findet erst unterhalb von Memmingen zurück in das alte Illertal. Am schönsten kann man den Illerdurchbruch von der Ruine Kalden (ehemaliges Schloss Kalden) beobachten.

Typisch für Altusried sind die Tobel. Das sind enge, meist bewaldete Rinnen, die steil zur Iller hinabführen. Am bekanntesten ist der Tobel von Briels. Von der Ruine Kalden aus findet man leicht den Eingang. Da er durch einen Weg erschlossen ist, lohnt sich ein romantischer Spaziergang zwischen Tobel und Steilufer hinab zur Iller. Dabei kommt man auch an dem mittelalterlichen Burgplatz Altkalden vorbei. Von ihm zeugen aber nur noch einige behauene Tuffsteine. In der Moränenlandschaft findet man gelegentlich auch ringförmige Vertiefungen, es handelt sich um sogenannte Toteislöcher.

Geschichte[Bearbeiten]

Aus der Zeit um 1000 v. Chr. stammen vorgeschichtliche Funde von Waffen, Gerät und Schmuck aus der Bronzezeit in Ottenstall, einem Weiler westlich von Altusried im Rohrachtal. Der Ort Altusried wurde vermutlich im 8. Jahrhundert gegründet. Der Namensgeber war wohl ein gewisser Alto. Dieser Name wurde damals häufig in Friesland verwendet. Zu dieser Zeit wanderten viele Sachsen und Angeln in das südliche Germanien, wovon zahlreiche Orte im Allgäu mit den Namensbestandteilen engen-, ingen- und sachsen- herrühren dürften. Ursache für diese kleine Völkerwanderung waren nicht zuletzt die Sachsenkriege Karls des Großen.

Schriftliche Aufzeichnungen über Altusried gibt es seit dem 12. Jahrhundert, denn erst seit dieser Zeit galt zunehmend das Prinzip, dass nur schriftlich niedergelegte Verträge rechtsgültig sind. 1180 wurde ein „Bertholdus de Altungisried“ erwähnt. In dem Namen Altungisried stecken gleich zwei Endungen, die typisch für Ortsnamen im frühen Mittelalter sind, nämlich ung (=ing) und ried. Sie verweisen auf eine Ortsgründung in zwei Etappen: zuerst Alt(?)ung, weitere Rodungen führen zum Namen Altung(is)ried. Im täglichen Sprachgebrauch wurde daraus Altisried, heute Altusried. Von 1236 stammt die Erwähnung der „Machttildis de Challenden“ (Kalden). 1353 blieben nach der Pest noch 60 von 150 Wohnungen übrig. 1422 erhielten die Herren von Rothenstein das Dorfgericht über Altusried.

Der Ortsname Krugzell hat nichts mit einem Krug zu tun. Krug bedeutet hier kreisförmig, gemeint sind also kreisförmig angeordnete Häuser um die Zelle eines Pfarrers oder Mönches. Frauenzell wird schon 855 als Hupoldscelle im Urkundenbuch des Klosters St. Gallen erwähnt. Später nimmt der gewandelte Name wohl Bezug auf die kurzzeitige Niederlassung eines Frauenklosters oder auf ein Marienheiligtum. Kimratshofen ist vermutlich der älteste Ortsteil und wurde Mitte des 8. Jahrhunderts von einem gewissen Chunibert gegründet. Schriftlich genannt wird der Ort erstmals 1275 als Kunebrechtishofen im Zehntbuch (Liber decimationis) des Bistums Konstanz. Muthmannshofen wird erstmals 1166 als Mutwigshofen erwähnt.

1515 wurde die Burg Neu-Kalden durch Joachim zu Pappenheim gebaut. Im Bauernkrieg ist 1525 der „Altusrieder Haufen“ mit dabei. 1545 wurden durch Brandstiftung 28 Häuser vernichtet.

1670 stürzten die Schiffspfeiler der Pfarrkirche ein. Die Kirche wurde wieder aufgebaut. 1692 war das Ende der Lehnsherrschaft der Pappenheimer. Das Stift Kempten kauft das Lehen. 1772 war der Beginn der Vereinödung.

Der Markt Altusried war vor 1800 Sitz eines Oberen und Unteren Gerichts und gehörte zum Fürststift Kempten. Seit dem Reichsdeputationshauptschluss und der Säkularisation von 1803 gehört der Ort zu Bayern. Altusried besaß das Marktrecht mit wichtigen Eigenrechten. 1803 vernichtete eine Feuersbrunst 14 Häuser.

1838 erfolgte die Genehmigung des Altusrieder Wappens (Ruine Kalden) durch König Ludwig I. 1877 war die erste Aufführung eines Freilichtspieles „Der bayerische Hiasl“ und 1914 wurde die Motorpostlinie nach Kempten eröffnet.

1955 erfolgte die Renovierung der Pfarrkirche.

Am 3. Juli 1972 wurde der Gemeinde Altusried der Titel Markt verliehen.[2]

Religionen[Bearbeiten]

Der Römisch-katholischen Kirche gehören 70,2 Prozent der Bevölkerung an, 11,0 Prozent sind evangelisch und 18,8 Prozent gehören anderen oder keinen Bekenntnissen an.[3]

Eingemeindungen[Bearbeiten]

Im Zuge der Gemeindegebietsreform von kam es am 1. Januar 1972 zur freiwilligen Eingemeindung von Frauenzell, Kimratshofen (früher Altusried II), Krugzell und Muthmannshofen.[4] Am 1. Januar 1974 kam das vorher gemeindefreie Gebiet Hohentanner Wald hinzu.

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten]

Jahr 1961 1970 1980 1987 1990 1995 2000 2005 2010 2011 2012 2013
Einwohner 6161 6652 7333 7552 8289 9385 9907 10.062 9897 9936 9938 9983
Quelle: Markt Altusried, Statistischer Jahresbericht 2013 (PDF; 261 kB)

Zwischen 1988 und 2008 wuchs die Gemeinde um 2.361 Einwohner bzw. um ca. 31%. Von den von der Gemeinde für das Jahr 2013 festgestellten 9983 Einwohnern wohnten 5329 in Altusried, 835 in Frauenzell, 1424 in Kimratshofen, 2016 in Krugzell und 379 in Muthmannshofen.[3]

Politik[Bearbeiten]

Bürgermeister[Bearbeiten]

1. Bürgermeister ist seit dem 1. Mai 2014 Joachim Konrad (CSU). Er hat bei der Kommunalwahl am 16. März 2014 insgesamt 69,13 Prozent der Stimmen erhalten.

Gemeinderat[Bearbeiten]

Der Gemeinderat der Wahlperiode 2014–2020 setzt sich aus folgenden Parteien und Gruppierungen zusammen (nach Stärkeverhältnis sortiert):

Partei / Liste Sitze
Christlich-Soziale Union (CSU) 7
Freie Wähler Altusried 6
Wahlgemeinschaft Kimratshofen 3
Wählergemeinschaft Krugzell 3
Freie Wahlgemeinschaft Frauenzell 2
Freie Wahlgemeinschaft Muthmannshofen 2
Sozialdemokratische Partei Deutschlands (SPD) 1

Wappen[Bearbeiten]

Die Wappenbeschreibung lautet: In Blau eine Burgruine mit silbernem Gemäuer.

Das Altusrieder Gemeindewappen hatte einige Hindernisse zu überwinden, bis es 1838 genehmigt wurde. Die Gemeindereform 1818 trachtete nach der Säkularisation danach, die Erinnerung an frühere Herrscherhäuser auszulöschen, indem sie die Verwendung alter Wappen verbot. 1835 ließ aber die königliche Regierung nachfragen, welche Gemeinden ein Wappen wünschen und welche Vorschläge sie dafür unterbreiten könnten. Dieser Anfrage kamen die Altusrieder ein Jahr später mit zwei Entwürfen für das Gemeindezeichen nach. Der eine Vorschlag zeigte den volkstümlichen Bürger „Rysch“, der eigentlich Dietmannsried zuzuordnen ist, und insofern nicht als geeignet angesehen wurde.

Der zweite Vorschlag mit der „sagenhaften Stammburg der Marschälle von Calentin“ wurde deshalb von Anfang an favorisiert, obwohl im Jahr 1836 tatsächlich nur noch wenig von deren Ruinen zu sehen war. Die Steine des 1515 von Marschall Hans von Pappenheim errichtete Neubaus der Burg Calden waren zum Bau des Kemptener Krankenhauses an der Memminger Straße verwendet worden. Der Reichsherold wollte nun zusätzlich eine Verschönerung des Entwurfes herbeiführen und zeichnete Türme, Kemenate und Bergfried ein.

Die Genehmigung ließ dann nicht mehr lange auf sich warten. Bereits am 3. Februar 1838 teilte man über die Regierung des Oberdonaukreises der Gemeinde Altusried mit, dass sie das Recht erhalten habe, als Wappen in einem blauen Schild die Ritterburg Calden zu führen. Als das Wappen dann eintraf, staunte man nicht schlecht. Denn dort zeigte sich anstelle der Burg Calden der Römerturm Oberschöneck bei Babenhausen. Das Versehen wurde schnell entdeckt und noch im gleichen Jahr erhielten die Altusrieder ihr richtiges Wappen sowie ein Dienstsiegel, gestaltet vom damaligen Hofgraveur Neuß.[5]

Städtepartnerschaft[Bearbeiten]

Altusried unterhält seit 1976 eine Partnerschaft mit der französischen Gemeinde Lusignan in der Landschaft Poitou.[6]

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Hängebrücke Fischers-Pfosen
Freilichtbühne Altusried (2009)

Pfarrkirche[Bearbeiten]

Der Chor und der Turm der katholischen Pfarrkirche St. Blasius und Alexander stehen seit 1204. Das dreischiffige Langhaus wurde 1670–1681 erbaut, die Sakristei 1857 hinzugefügt. Die Inneneinrichtung wurde in den Jahren 1694–1730 geschaffen. Grundlegende Renovierungen erfolgten in den Jahren 1955, 1965 und 1998.

Weitere Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Freilichtbühne[Bearbeiten]

In Altusried befindet sich eine der größten Freilichtbühnen Deutschlands. Alle drei bis vier Jahre werden dort die Allgäuer Freilichtspiele Altusried mit zahlreichen Teilnehmern aus der Bevölkerung aufgeführt. So zum Beispiel 2008 Der Zigeunerbaron, 2005 Die Jungfrau von Orleans, 2002 Wilhelm Tell und 1999 Bauernkrieg im Allgäu. Die Freilichtspiele lassen sich bis zum Jahr 1879 zurückverfolgen und haben somit eine über 125-jährige Tradition.

Baudenkmäler[Bearbeiten]

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten]

Wirtschaft[Bearbeiten]

1998 gab es im Bereich der Land- und Forstwirtschaft 43, im produzierenden Gewerbe 657 und im Bereich Handel und Verkehr 265 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Arbeitsort. In sonstigen Wirtschaftsbereichen waren am Arbeitsort 358 Personen sozialversicherungspflichtig beschäftigt. Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Wohnort gab es insgesamt 3.096. Im verarbeitenden Gewerbe (sowie Bergbau und Gewinnung von Steinen und Erden) gab es zwei, im Bauhauptgewerbe zwölf Betriebe. Zudem bestanden im Jahr 1999 308 landwirtschaftliche Betriebe mit einer landwirtschaftlich genutzten Fläche von 6.356 ha. Davon waren 13 ha Ackerfläche und 6.340 ha Dauergrünfläche.

Verkehr[Bearbeiten]

Die Staatsstraße St 2009 durchquert den Ort. Innerorts zweigt die Kreisstraße OA 15 in Richtung Süden ab.

Altusried liegt auch am Iller-Radweg, einer Fernverbindung für Radfahrer zwischen Ulm und Oberstdorf.

Bildung[Bearbeiten]

2010 gab es folgende Einrichtungen:[3]

  • In einem gemeindlichen und vier kirchlichen Kindergärten wurden 2010 insgesamt 341 Kinder betreut.
  • Die Volksschule Altusried mit Grund- und Hauptschule und einem M-Zweig besuchen insgesamt 491 Schüler.
  • Grundschulen gibt es in Kimratshofen (95 Schüler) und Krugzell (73 Schüler).
  • Die Bücherei hat einen Bestand von 10.877 Büchern und 2062 anderen Medien (DVDs, Zeitschriften, Hörbücher, usw.).

Persönlichkeiten[Bearbeiten]

In Altusried geboren[Bearbeiten]

Mit Altusried verbunden[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

  • Ingrid Müller: Archivbilder Markt Altusried. Sutton Verlag, Erfurt 2006, ISBN 3-86680-059-2

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Altusried – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Bayerisches Landesamt für Statistik – Tabelle 12411-001: Fortschreibung des Bevölkerungsstandes: Bevölkerung: Gemeinden, Stichtage (letzten 6) vom 18. September 2014 (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu)
  2.  Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart und Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 795.
  3. a b c Statistischer Jahresbericht 2010 (PDF; 261 kB) altusried.de. Abgerufen am 19. November 2012.
  4.  Wilhelm Volkert (Hrsg.): Handbuch der bayerischen Ämter, Gemeinden und Gerichte 1799–1980. C.H.Beck’sche Verlagsbuchhandlung, München 1983, ISBN 3-406-09669-7, S. 496.
  5. Nach Jochen König, Wappen unserer Gemeinden: Das schöne Allgäu, Ausgabe Nr. 1, Januar 1990
  6. Datenbank der Städtepartnerschaften. Rgre.de. Abgerufen am 20. Juni 2010.