Landkreis Oberallgäu

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen des Landkreises Oberallgäu Deutschlandkarte, Position des Landkreises Oberallgäu hervorgehoben47.5710.26Koordinaten: 47° 34′ N, 10° 16′ O
Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Schwaben
Verwaltungssitz: Sonthofen
Fläche: 1.527,97 km²
Einwohner: 150.478 (31. Dez. 2013)[1]
Bevölkerungsdichte: 98 Einwohner je km²
Kfz-Kennzeichen: OA
Kreisschlüssel: 09 7 80
Kreisgliederung: 28 Gemeinden
Adresse der
Kreisverwaltung:
Oberallgäuer Platz 2
87527 Sonthofen
Webpräsenz: www.oberallgaeu.org
Landrat: Anton Klotz (CSU)
Lage des Landkreises Oberallgäu in Bayern
Weiden in der Oberpfalz Straubing Würzburg Schwabach Schweinfurt Regensburg Rosenheim Nürnberg Nürnberg Passau Landshut Memmingen Kaufbeuren Kempten Ingolstadt Fürth Hof Erlangen Coburg Bayreuth Bamberg Augsburg München Aschaffenburg Amberg Ansbach Landkreis Würzburg Landkreis Wunsiedel im Fichtelgebirge Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen Landkreis Weilheim-Schongau Landkreis Unterallgäu Landkreis Traunstein Landkreis Tirschenreuth Landkreis Straubing-Bogen Landkreis Starnberg Landkreis Schweinfurt Landkreis Schwandorf Landkreis Rottal-Inn Landkreis Roth Landkreis Rosenheim Landkreis Rhön-Grabfeld Landkreis Regensburg Landkreis Pfaffenhofen an der Ilm Landkreis Regen Landkreis Passau Landkreis Ostallgäu Landkreis Oberallgäu Landkreis Nürnberger Land Landkreis Neu-Ulm Landkreis Neustadt an der Waldnaab Landkreis Neustadt an der Aisch-Bad Windsheim Landkreis Neumarkt in der Oberpfalz Landkreis Neuburg-Schrobenhausen Landkreis München Landkreis Mühldorf am Inn Landkreis Miltenberg Landkreis Miesbach Landkreis Main-Spessart Landkreis Lindau (Bodensee) Landkreis Lichtenfels Landkreis Landshut Landkreis Landsberg am Lech Landkreis Kulmbach Landkreis Kronach Landkreis Kitzingen Landkreis Kelheim Landkreis Hof Landkreis Haßberge Landkreis Günzburg Landkreis Garmisch-Partenkirchen Landkreis Fürth Landkreis Fürstenfeldbruck Landkreis Freyung-Grafenau Landkreis Freising Landkreis Forchheim Landkreis Erlangen-Höchstadt Landkreis Erding Landkreis Eichstätt Landkreis Ebersberg Landkreis Donau-Ries Landkreis Dingolfing-Landau Landkreis Dillingen an der Donau Landkreis Deggendorf Landkreis Dachau Landkreis Coburg Landkreis Cham Landkreis Berchtesgadener Land Landkreis Bayreuth Landkreis Bamberg Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen Landkreis Bad Kissingen Landkreis Augsburg Landkreis Aschaffenburg Landkreis Ansbach Landkreis Amberg-Sulzbach Landkreis Altötting Landkreis Aichach-Friedberg Bodensee Schweiz Österreich Baden-Württemberg Hessen Tschechien Sachsen ThüringenKarte
Über dieses Bild

Der Landkreis Oberallgäu ist der südlichste Landkreis Deutschlands und gehört zum bayerischen Regierungsbezirk Schwaben. Die kreisfreie Stadt Kempten (Allgäu) liegt als Enklave im Norden des Landkreises.

Geographie[Bearbeiten]

Malerwinkel bei Sonthofen

Lage[Bearbeiten]

Der Landkreis Oberallgäu ist der südlichste Landkreis in Deutschland. Das Gebiet des Landkreises umfasst alpines und voralpines Gelände. Der höchste Berg ist die Hochfrottspitze (2649 m). Der niedrigste Punkt im Landkreis liegt an der Iller bei Fluhmühle in der Gemeinde Altusried (622 m). Die bekannteste Schlucht ist die Breitachklamm, durch welche die Breitach fließt. Diese entspringt im benachbarten Österreich, erreicht an der Walserschanze deutsches Gebiet und fließt dann in nördlicher Richtung weiter. Am Illerursprung bei Oberstdorf bildet sie zusammen mit der Stillach und Trettach die Iller, die ebenfalls in nördlicher Richtung das gesamte Kreisgebiet durchfließt und es bei Altusried in Richtung Memmingen verlässt.

Im Landkreis inklusive Kempten werden 50,3 Prozent der Gesamtfläche als landwirtschaftliche Flächen genutzt.[2]

Nachbarkreise[Bearbeiten]

Allgäuer Alpen

Der Landkreis grenzt im Uhrzeigersinn im Westen beginnend an den Landkreis Lindau (Bodensee) (in Bayern), an den Landkreis Ravensburg (in Baden-Württemberg) sowie an die Landkreise Unterallgäu und Ostallgäu (beide wiederum in Bayern). Im Süden grenzt er an Österreich.

Geschichte[Bearbeiten]

Bis 1800[Bearbeiten]

Erste dauerhafte Siedlungen gehen bis in die Bronzezeit zurück und lassen sich etwa auf die Jahre 1800–1200 v. Chr. datieren. Überreste dieser Siedlungen wurden in Agathazell, nahe Burgberg und bei Altusried gefunden. Um das Jahr 800 herum entstand aus dem Begriff „Alpengäu“ (kurz für: „Alpenauen“) der heutige Name „Allgäu“.

Um ca. 600 v. Chr. wurde das Gebiet durch die Kelten besiedelt. Im Bereich der Stadt Kempten bildete sich ein Zentrum heraus, welches später von den Römern weiter ausgebaut wurde und den Namen Cambodunum trug. Die Keltenzeit wird durch eine archäologisch fassbare Abwanderung aus noch unbekannter Ursache im 1. Jahrhundert v. Chr. weitgehend beendet. In Gebirgsnähe muss man Besiedelung durch Räter annehmen.

Von den Alpenfeldzügen des Augustus im Jahre 15 v. Chr. bis zum Jahr 476 ist das Oberallgäu Teil des römischen Reichs (Provinz Rätien), gefolgt vom Ostgotenreich des Theoderich. Im Jahr 536 werden die inzwischen von Alamannen besiedelten Gebiete an das Frankenreich übergeben, in dem das zunächst relativ selbständige Herzogtum Alamannien ins eher fränkisch geprägte Herzogtum Schwaben mündet.

Landgerichte[Bearbeiten]

Das Gebiet des Landkreises Oberallgäu gehörte vor 1800 zu verschiedenen Herrschaften. Der Norden gehörte überwiegend zum Fürststift Kempten, zur Freien Reichsstadt Kempten und zum Hochstift Augsburg, den Südwesten bildete die seit 1804 zum Kaisertum Österreich gehörende ehemalige Grafschaft Königsegg-Rothenfels. Zwischen 1803 und 1805 kamen die Gebiete an das Königreich Bayern. 1804 wurden die Landgerichte Kempten und Sonthofen errichtet, 1806 entstand das Landgericht Immenstadt. 1809 wurde die Stadt Kempten kreisunmittelbar. Alle Verwaltungsgebiete gehörten zunächst zum Illerkreis, ab 1817 zum Oberdonaukreis, der 1838 in Schwaben und Neuburg (später nur noch Schwaben) umbenannt wurde. Aus dieser administrativen Neuordnung erfolgte auch der Aufstieg der vormals Augsburgerischen Märkte Oberstdorf, Bad Hindelang und Sonthofen, wobei sich Letzterer zum verwaltungstechnischen Zentrum entwickeln konnte. Die ehemals rothenfelsische Residenzstadt Immenstadt hingegen verlor vor allem in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts zusehends an politischen Einfluss und Bedeutung.

Bezirksämter[Bearbeiten]

Am 24. Februar 1862 wurden die Landgerichte Immenstadt und Sonthofen zum Bezirksamt Sonthofen vereinigt, aus dem Landgericht Kempten entstand das gleichnamige Bezirksamt.[3]

Landkreise[Bearbeiten]

Am 1. Januar 1939 wurde wie sonst überall im Deutschen Reich die Bezeichnung Landkreis eingeführt.[4] So wurden aus den Bezirksämtern die Landkreise Kempten (Allgäu) und Sonthofen.

Landkreis Oberallgäu[Bearbeiten]

Im Rahmen der Gebietsreform in Bayern wurden am 1. Juli 1972 die beiden Landkreise Kempten und Sonthofen zum neuen Landkreis Oberallgäu vereinigt. Die kreisfreie Stadt Kempten wurde durch Eingliederung der Gemeinden St. Lorenz und Sankt Mang des bisherigen Landkreises Kempten vergrößert. Heute besteht der Landkreis aus 28 Gemeinden.

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten]

Der Landkreis Oberallgäu gewann zwischen 1988 und 2008 über 20.000 Einwohner hinzu bzw. wuchs um ca. 16 %. Ab 2005 war die Entwicklung leicht rückläufig.

Die nachfolgenden Zahlen beziehen sich auf den Gebietsstand vom 25. Mai 1987.

Bevölkerungsentwicklung
Jahr 1840 1900 1939 1950 1961 1970 1987 1995 2000 2005 2008 2012
Einwohner 50.802 59.190 80.316 111.940 106.334 119.625 128.665 144.637 147.405 150.507 150.486 149.457

Politik[Bearbeiten]

Anton Klotz (CSU) ist seit 1. Mai 2014 Landrat des Landkreises. Die Stellvertreter sind in ihrer Reihung: Alois Ried (CSU), Gertrud Knoll (CSU), Roman Haug (Freie Wähler), Ulrike Hitzler (Bündnis 90/Die Grünen)

Bisherige Landräte mit ihren ersten Stellvertretern waren:

Amtsjahre Landrat Stellvertreter
2008-2014 Gebhard Kaiser (CSU) Anton Klotz (CSU)
1996–2008 Gebhard Kaiser (CSU) Herbert Seger (CSU)
1984–1996 Hubert Rabini (CSU) Gebhard Kaiser (CSU)
1978–1984 Hubert Rabini (CSU) Anton Gschwend (CSU)
1972–1978 Theodor Rössert (CSU) Anton Gschwend (CSU)

Vor 1972 gliedern sich die Landräte in die des Landkreises Kempten und Sonthofen auf.

Kreistag[Bearbeiten]

Kreistagswahl 2014[5]
Wahlbeteiligung: 59,7 % (–1,1 %p)
 %
50
40
30
20
10
0
42,2 %
22,8 %
12,7 %
8,8 %
5,5 %
3,1 %
3,6 %
1,2 %
Gewinne und Verluste
im Vergleich zu 2008
 %p
   2
   0
  -2
  -4
-2,9 %p
+2,0 %p
+0,3 %p
-0,5 %p
+0,9 %p
± 0,0 %p
+0,9 %p
-1,0 %p
Vorlage:Wahldiagramm/Wartung/KEINFEHLER-Parameter angegeben
CSU SPD FW FDP GRÜNE ödp REP LJOA Gesamt
30 6 16 2 9 2 1 4 70

(Stand: Wahl am 16. März 2014)

Wappen[Bearbeiten]

Der silberne Dreifels symbolisiert den Allgäuer Hauptkamm; die staufischen Löwen erinnern an die Zugehörigkeit zum Herzogtum Schwaben.

Wirtschaft[Bearbeiten]

Verkehr[Bearbeiten]

Straße[Bearbeiten]

Das Oberallgäu ist an die A 7 angebunden. Insgesamt gibt es sieben Abfahrten im Landkreis. Die Autobahn endete bis 1. September 2009 noch bei Nesselwang (Ostallgäu), das damit aber sein Stau-Problem gelöst hatte; nach jahrzehntelangem Rechtsstreit wurde am 1. September auch das letzte Teilstück bis Füssen (Ostallgäu) eröffnet. Der Ausbau dieses Teilstücks war sehr umstritten, da die Strecke mitten durch einige Naturschutzgebiete und Moore führt. Beim Autobahndreieck Allgäu in der Nähe von Kempten beginnt die 5 Kilometer lange A 980.

Des Weiteren führen vier Bundesstraßen durch den Landkreis, die Bundesstraße 19 von Kempten bis Österreich in Nord-Süd-Richtung und die Bundesstraße 12 von Kempten über Buchenberg in Ost-West-Richtung. Parallel zum letzten Stück der A 7 verläuft die Bundesstraße 309, sie endet an der österreichischen Grenze. Die Bundesstraße 308 führt von Lindau in West-Ost-Richtung ebenfalls bis zur österreichischen Grenze und ist der westliche Teil der Deutschen Alpenstraße.

Weitere Straßen von überregionaler Bedeutung sind nicht vorhanden.

Eisenbahn[Bearbeiten]

Die staatliche Ludwigs-Süd-Nord-Bahn erreichte von Buchloe (Ostallgäu) her die Stadt Kempten im Jahre 1852 und wurde im folgenden Jahr abschnittsweise über Immenstadt nach Lindau fortgeführt.

1863 wurde auch die Illertalbahn der Stadt Memmingen von Memmingen bis Kempten eröffnet. In Immenstadt zweigt seit 1873 die von der Bayerischen Staatsbahn erbaute Stichbahn nach Sonthofen ab, die 1888 durch die Lokalbahn Aktien-Gesellschaft München bis Oberstdorf verlängert wurde.

Die Staatsbahn von Kempten nach Pfronten nahm 1895 ihren Betrieb auf und führt seit 1905 bis Reutte in Tirol weiter. Die Verbindung ins württembergische Allgäu nach Isny stellte ab 1909 eine landschaftlich besonders reizvolle Lokalbahn von Kempten über Sibratshofen her. Diese Strecke wurde 1983/84 für den Personenverkehr stillgelegt. Es verblieb ein Bahnnetz von 117 km Länge.

Der Hauptbahnhof Kempten war zunächst ein Kopfbahnhof, der seit 1907 durch eine Umgehungsbahn umfahren werden konnte. Schnellzüge hielten in der Regel nur in der Station Kempten-Hegge, bis im Jahre 1969 ein neuer Durchgangsbahnhof den alten Hauptbahnhof ersetzte.

Wasserstraßen[Bearbeiten]

Im Oberallgäu gibt es keine schiffbaren Wasserstraßen. Die Iller hat als größter Fluss zu wenig Tiefgang und zu viele Staustufen.

Radwegenetz[Bearbeiten]

Drei wichtige Radwege und gleichzeitig Teile von Fernradwegen des bayrischen Radwegenetzes sowie zwei Routen für Mountainbike führen durch den Landkreis Oberallgäu:

  • Der Iller-Radweg durchzieht den Landkreis von Süd nach Ost.
  • Der Bodensee-Königssee-Radweg leitet die Radfahrer von Westen nach Osten durch den Kreis.
  • Der Allgäu-Radweg wiederum verläuft im nördlichen Teil des Landkreises von Westen nach Osten.
  • Die Heckmair-Route und die Joe-Route führen als Mountainbike-Routen in südliche Richtung aus dem Landkreis heraus nach Österreich.

Städte und Gemeinden[Bearbeiten]

(Einwohner am 31. Dezember 2013[1])

Städte

  1. Immenstadt im Allgäu (14.040)
  2. Sonthofen (21.388)

Märkte

  1. Altusried (9926)
  2. Bad Hindelang (4899)
  3. Buchenberg (4056)
  4. Dietmannsried (7825)
  5. Oberstaufen (7339)
  6. Oberstdorf (9572)
  7. Sulzberg (4756)
  8. Weitnau (5124)
  9. Wertach (2475)
  10. Wiggensbach (4834)

Verwaltungsgemeinschaften

  1. Hörnergruppe mit Sitz in Fischen im Allgäu
    (Gemeinden Balderschwang, Bolsterlang, Fischen im Allgäu, Obermaiselstein und Ofterschwang)
  2. Weitnau
    (Markt Weitnau und Gemeinde Missen-Wilhams)

Gemeinden

  1. Balderschwang (302)
  2. Betzigau (2783)
  3. Blaichach (5684)
  4. Bolsterlang (1051)
  5. Burgberg im Allgäu (3174)
  6. Durach (6785)
  7. Fischen im Allgäu (2994)
  8. Haldenwang (3758)
  9. Lauben (3314)
  10. Missen-Wilhams (1403)
  11. Obermaiselstein (947)
  12. Ofterschwang (1919)
  13. Oy-Mittelberg (4446)
  14. Rettenberg (4272)
  15. Waltenhofen (8900)
  16. Wildpoldsried (2512)

Gemeindefreies Gebiet

  1. Kempter Wald (12,03 km²)
Österreich Baden-Württemberg Landkreis Lindau (Bodensee) Kempten (Allgäu) Landkreis Unterallgäu Landkreis Ostallgäu Kempter Wald Wildpoldsried Wiggensbach Wertach Weitnau Waltenhofen Sulzberg (Oberallgäu) Sonthofen Rettenberg Ofterschwang Oberstdorf Oberstaufen Obermaiselstein Oy-Mittelberg Missen-Wilhams Lauben (Oberallgäu) Immenstadt im Allgäu Bad Hindelang Haldenwang (Allgäu) Fischen im Allgäu Durach Dietmannsried Burgberg im Allgäu Buchenberg Bolsterlang Blaichach Betzigau Balderschwang AltusriedMunicipalities in OA.svg
Über dieses Bild

Siehe auch[Bearbeiten]

Baudenkmäler[Bearbeiten]

Siehe Baudenkmäler im Landkreis Oberallgäu

Schutzgebiete[Bearbeiten]

Naturschutzgebiete[Bearbeiten]

Im Landkreis Oberallgäu gibt es zehn Naturschutzgebiete. Zusammen nehmen sie eine Fläche von 23.878 Hektar ein. Das größte Naturschutzgebiet ist das 1992 eingerichtete Naturschutzgebiet Allgäuer Hochalpen.

Geotope[Bearbeiten]

Im Landkreis befinden sich 69 (Stand September 2013) vom Bayerischen Landesamt für Umwelt ausgewiesene Geotope.

Kfz-Kennzeichen[Bearbeiten]

Am 5. August 1974 wurde dem Landkreis das seit dem 1. Juli 1956 für den Landkreis Sonthofen gültige Unterscheidungszeichen SF zugewiesen. Am 12. Februar 1979 wurde es vom bis heute gültigen Unterscheidungszeichen OA abgelöst.

Fahrzeuge aus dem Altlandkreis Kempten (Allgäu) erhielten besondere Erkennungsnummern. Beim Kürzel OA erhielten sie bis in die 1990er Jahre Kennzeichen mit den Buchstabenpaaren AA bis ZZ und den Zahlen von 100 bis 999.

Literatur[Bearbeiten]

  • Norbert Herrmann: Kempten und das Oberallgäu. Bilder aus der Geschichte der Stadt und des Landkreises. 2. erweiterte Auflage, Verlag für Heimatpflege im Heimatbund Allgäu, Kempten (Allgäu) 1984 (Titel der 1. Auflage 1963: Kempter Geschichtsbuch).

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Landkreis Oberallgäu – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. a b Bayerisches Landesamt für Statistik – Tabelle 12411-001: Fortschreibung des Bevölkerungsstandes: Bevölkerung: Gemeinden, Stichtage (letzten 6) vom 18. September 2014 (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu)
  2. Quelle: Statistik für die EUREGIO-Bodensee. In: Aufgelistet! Die zehn Landkreise der Bodenseeregion, … In: Südkurier vom 25. Februar 2011 und in: Ders. vom 2. Juli 2011
  3.  Handbibliothek des bayerischen Staatsbürgers: Oder Sammlung ..., Band 6. Karl Kollman'sche Buchhandlung, Augsburg 1862, S. 275 bis 286.
  4.  Wilhelm Volkert (Hrsg.): Handbuch der bayerischen Ämter, Gemeinden und Gerichte 1799–1980. C.H.Beck’sche Verlagsbuchhandlung, München 1983, ISBN 3-406-09669-7, S. 97.
  5. http://wahlen.oberallgaeu.org/kreistagswahlen_2014/