Hamburg-Altona-Nord

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Wappen von Hamburg
Altona-Nord
Stadtteil von Hamburg
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Koordinaten 53° 33′ 47″ N, 9° 56′ 43″ O53.5630555555569.9452777777778Koordinaten: 53° 33′ 47″ N, 9° 56′ 43″ O
Fläche 2,2 km²
Einwohner 21.834 (31. Dez. 2013)
Bevölkerungsdichte 9925 Einwohner/km²
Vorwahl 040
Bezirk Bezirk Altona
Quelle: Statistisches Amt für Hamburg und Schleswig-Holstein

Altona-Nord ist ein Stadtteil von Hamburg im Bezirk Altona. Der Stadtteil entspricht der nördlichen Vorstadt der bis 1938 selbständigen holsteinischen Stadt Altona (Elbe).

Geographie[Bearbeiten]

Benachbarte Stadtteile[Bearbeiten]

Altona-Nord grenzt im Westen an Ottensen und Bahrenfeld, im Nordwesten an Stellingen, im Norden und Osten an Eimsbüttel und im Süden an Altona-Altstadt. Der Grenzverlauf zwischen Altona-Nord und Altona-Altstadt deckt sich größtenteils mit der vom Altonaer Bahnhof aus nach Nordost verlaufenden Max-Brauer-Allee, mit Ausnahme eines Bogens, der von der Kreuzung mit der Holstenstraße nach Norden abknickt und unter Einschluss des Bahnhof Holstenstraße in das Gebiet von Altona-Altstadt über die Stresemannstraße wieder auf die Max-Brauer-Allee zurückläuft. Das nordöstlichste Stück des Grenzverlaufs auf dieser Straße berührt auf knapp 200 Metern das Gebiet des östlich davon gelegenen Schanzenviertels. Zum eigenständigen Stadtteil wurde Altona-Nord erst nach dem Zweiten Weltkrieg; bis dahin war es Teil der Altonaer Altstadt.

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten]

Von 2000 bis 2008 stieg die Einwohnerzahl um 2,8 Prozent.[1][2]

1987 1988 1989 1990 1991 1992 1993 1994 1995 1996 1997 1998 1999
19.424 19.633 19.853 20.113 20.288 20.297 20.542 20.635 20.586 20.562 20.497 20.433 20.725
2000 2001 2002 2003 2004 2005 2006 2007 2008
20.701 20.949 21.030 21.125 21.246 21.158 21.406 21.617 21.305

Politik[Bearbeiten]

Für die Wahl zur Bürgerschaft und der Bezirksversammlung gehört Altona-Nord zum Wahlkreis Altona. Die Bürgerschaftswahl 2011 brachte folgendes Ergebnis[3]:

  • SPD 46,2% (+3,2)
  • GAL 21,5% (+0,8)
  • Die Linke 15,9% (+2,5)
  • CDU 6,2% (-11,6)
  • FDP 2,3% (-0,5)
  • Übrige 7,9% (+5,6)

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Theodor-Haubach-Schule.
Arbeitsamt, ehemals „Arbeitsnachweisgebäude“ der Stadt Altona/Elbe.
Viktoria-Kaserne.

Bauwerke[Bearbeiten]

  • Am ehemaligen Diebsteich (heute ein Sportplatz) stehen die in den 1920er Jahren nach Plänen des Altonaer Oberbaudirektors Gustav Oelsner errichteten Gebäude des Arbeitsamtes Altona und des Wohnblocks Lunapark, zwei wegweisende Beispiele des Neuen Bauens.
  • Seit 1990 beherbergt der Stadtteil das seinerzeit heftig umstrittene Musical-Theater Neue Flora.
  • An der Bodenstedtstraße Ecke Zeiseweg steht noch der letzte, nach 1880 gebaute Rest der ehemaligen, jetzt unter Denkmalschutz stehenden Viktoria-Kaserne. Dieser massive Bau mit den markanten Zinnentürmen ist eines der letzten Zeugnisse militärischer wilhelminischer Backsteinbauten in Norddeutschland.
  • Entlang der Max-Brauer-Allee befinden sich mehrere denkmalgeschützte Bauwerke aus der Zeit um 1900: das Nyegaard-Stift, die Gebäude des Amts- und des ehemaligen Landgerichts sowie das Gymnasium Allee.

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten]

Verkehr[Bearbeiten]

Im Stadtteil trifft die Bundesstraße 431 auf die Bundesstraße 4. Auf letztgenannter wurde nach mehreren tödlichen Verkehrsunfällen in den 1980er Jahren im Bereich der östlichen Stresemannstraße die Höchstgeschwindigkeit auf 30 km/h beschränkt.

In Altona (Nord) befindet sich der Bahnhof Hamburg-Altona nebst seinen umfangreichen Gleisanlagen. Der Bahnhof ist einer der Zentralen Verkehrsknotenpunkte des Hamburger Nahverkehrs. Auf der Schiene ist der Bahnhof Altona von allen sechs Hamburger S-Bahnlinien bedient. Der über dem Bahnhof liegende Busbahnhof wird von den Linien

  •  1 (BF Altona → S Rissen)
  •  2 (BF Altona → Achterndiek)
  • 15 (S Klein Flottbek → Alsterchaussee)
  • 20 (BF Altona → S Rübenkamp)
  • 25 (BF Altona → Sachsenstraße)
  • 37 (Schenefelder Platz → Bramfeld Dorfplatz)

bedient. Des Weiteren verkehren hier die Linien E86 (zeitweilig), 112, 183, 250, 283, 288, und 383. Nachts fahren die Linien 600, 601, 609, 621 und 688.

Ansässige Unternehmen[Bearbeiten]

Die Holsten-Brauerei AG (gegründet 1879) hat ihren Sitz im Gebiet des heutigen Stadtteils. Seit 1959 befindet sich hier der Firmensitz der Fa. Reyher-Schrauben.

Bildung[Bearbeiten]

Neben neun Kindergärten gibt es sechs Schulen, die 2007 von 2.587 Schülern besucht wurden.[2]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Statistik Nord: Sonderinformation Einwohnerentwicklung in den Hamburger Stadtteilen, abgerufen 15. Oktober 2009. (PDF; 261 kB)
  2. a b Webseite Statistik Nord, abgerufen 15. Oktober 2009.
  3. http://wahlen-hamburg.statistik-nord.de/frameset.php?file=status_karte&wahl=77&frame=true

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Hamburg-Altona-Nord – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien