Happy New Year (2011)

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Filmdaten
Deutscher Titel Happy New Year
Originaltitel New Year’s Eve
New year's eve.svg
Produktionsland Vereinigte Staaten
Originalsprache Englisch
Erscheinungsjahr 2011
Länge 118 Minuten
Altersfreigabe FSK 0[1]
JMK 0[2]
Stab
Regie Garry Marshall
Drehbuch Katherine Fugate
Produktion Wayne Allan Rice
Toby Emmerich
Richard Brener
Josie Rosen
Mike Karz
Musik John Debney
Kamera Charles Minsky
Schnitt Michael Tronick
Besetzung

Happy New Year (Originaltitel: New Year’s Eve) ist eine US-amerikanische Liebeskomödie, die am 8. Dezember 2011 Premiere in Deutschland hatte. Regie führte Garry Marshall, das Drehbuch schrieb Katherine Fugate.

Handlung[Bearbeiten]

Der Episodenfilm handelt von Menschen, die den Silvesterabend in New York verleben und unterschiedliche Verbindungen zueinander haben.

Claire organisiert den alljährlichen Balldrop am Times Square, der den Countdown zum Jahreswechsel einleiten soll. Dabei erhält sie Unterstützung vom Polizisten Brendan. Als kurz vor Mitternacht der Times Square Ball nicht mehr zu funktionieren droht, muss sie den langjährigen Chef-Techniker Kominsky zurückholen. Diesen hatte sie selbst einige Wochen zuvor gefeuert.

Auf der Silvesterfeier eines Plattenlabels, die durch die Köchin Laura ausgerichtet wird, tritt auch der erfolgreiche Sänger Jensen auf. Laura war früher mit Jensen verlobt, aber dieser hatte Zweifel an der Verbindung und verließ sie vor der Hochzeit.

Ingrid, eine schüchterne Angestellte dieser Plattenfirma versucht, endlich ihre guten Vorsätze in die Tat umzusetzen. Dabei soll ihr der junge Fahrradkurier Paul helfen, dem sie im Gegenzug Eintrittskarten für die angesagte Silvesterfeier des Labels verspricht.

Derweil liegt Stan Harris in einem Krankenhaus in der Nähe des Times Square im Sterben und äußert seinen letzten Wunsch. Er möchte auf dem Dach des Krankenhauses den Balldrop sehen und so ein letztes mal den Jahreswechsel am Times Square mit erleben. Die Krankenschwester Aimee steht ihm während ihrer Nachtschicht bei.

Der Silvester-Muffel Randy bleibt mit der Background-Sängerin Elise im Fahrstuhl stecken, weswegen sie ihren Auftritt bei Jensen zu verpassen droht.

Familie Schwab und Familie Byrne liefern sich auf der Entbindungsstation ein Wettrennen um die erste Geburt des Jahres in New York, für die eine Prämie von 25.000 Dollar ausgeschrieben ist. Am Ende gönnt Herr Byrne den Schwabs das Geld in dem er die Geburtszeit seines Kindes nach hinten datiert.

Kim versucht, ihre Tochter Hailey zu finden. Diese hat gegen den Willen ihrer Mutter am Silvesterabend die Wohnung verlassen, um ihrem Schwarm Seth den ersten Kuss des neuen Jahres zu geben.

Sam muss eine Rede auf der Feier halten und bleibt auf dem Weg dahin mit dem Auto liegen. Da an Silvester alle Werkstätten geschlossen haben, befürchtet er, nicht mehr rechtzeitig dort einzutreffen. Die Familie eines Abschleppunternehmers hilft ihm dabei, nach New York zu kommen. Sam möchte dort eine geheimnisvolle Schönheit vom letzten Silvesterabend wieder treffen; es ist Kim.

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Kritik[Bearbeiten]

Die Bewertungen amerikanischer Kritiker fielen äußerst negativ aus. Metacritic weist, basierend auf 29 Kritiken, eine Durchschnittsbewertung von 22 von 100 Punkten auf und stuft das Kritikerecho als „Generally unfavorable“ ein.[3] Der Kritik-Aggregator Rotten Tomatoes weist auf Basis von 116 Kritiken sogar nur eine Bewertung von 6 % aus.[4]

Roger Ebert bemängelte neben dem exzessiven Product Placement für Nivea-Hautcreme vor allem, dass es für die knapp zwei dutzend Stars im Film rein gar nichts Interessantes zu tun gäbe:

„New Year's Eve is a dreary plod through the sands of time until finally the last grain has trickled through the hourglass of cinematic sludge. How is it possible to assemble more than two dozen stars in a movie and find nothing interesting for any of them to do?“

Roger Ebert[5]

Etwas positiver sah Owen Gleiberman, Kritiker der Entertainment Weekly, den Film. Er vergab die Note B- und urteilte:

„„New Year's Eve“ is dunderheaded kitsch, but it's the kind of marzipan movie that can sweetly soak up a holiday evening.“

Owen Gleiberman[6]

Deutsche Kritiker bewerteten den Film positiver. Die Qualität der einzelnen Episoden sei sehr unterschiedlich und der Film insgesamt sehr seicht, aber letztlich trotzdem kurzweilig:

„„Happy New Year“ ist eine Silvester-Komödie vom Reißbrett ganz nach dem Muster seines Vorgängers „Valentinstag“. Die einzelnen Episoden des stargespickten Ensemblefilms sind von sehr unterschiedlicher Qualität, einzelne Höhepunkte entschädigen für Misslungenes und das Ganze bleibt dank des großen Abwechslungsreichtums stets kurzweilig.“

Filmstarts[7]

„Garry Marshall gelingt es fast mühelos, die verschiedenen Episoden miteinander zu verweben. Doch gemessen daran, dass in keiner anderen Nacht des Jahres Erwartungen und Enttäuschungen so nah beieinander liegen, wirkt der Film doch erstaunlich seicht.“

Cinema[8]

Der Film war 2012 für eine Goldene Himbeere in den Kategorien Schlechtester Film, Schlechteste Regie, Schlechtestes Drehbuch, Schlechteste Schauspielerin (Sarah Jessica Parker) und Schlechtestes Ensemble nominiert.

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Freigabebescheinigung (PDF; 35 kB) der FSK
  2. Kennzeichnung der Jugendmedienkommission.
  3. Happy New Year bei metacritic.com, abgerufen am 13. Dezember 2011
  4. Happy New Year bei rottentomatoes.com, abgerufen am 13. Dezember 2011
  5. Happy New Year bei rogerebert.suntimes.com, abgerufen am 13. Dezember 2011
  6. Happy New Year bei ew.com, abgerufen am 13. Dezember 2011
  7. Happy New Year bei filmstarts.de, abgerufen am 13. Dezember 2011
  8. Happy New Year bei cinema.de, abgerufen am 13. Dezember 2011