High Fidelity (Film)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

Wechseln zu: Navigation, Suche
Filmdaten
Deutscher Titel: High Fidelity
Originaltitel: High Fidelity
Produktionsland: USA
Erscheinungsjahr: 2000
Länge: 100 Minuten
Originalsprache: Englisch
Altersfreigabe: FSK 12
Stab
Regie: Stephen Frears
Drehbuch: Nick Hornby (Buchvorlage)
D. V. De Vincentis
Steve Pink
John Cusack
Scott Rosenberg
Produktion: Tim Bevan
Rudd Simmons
Musik: Howard Shore
Kamera: Seamus McGarvey
Schnitt: Mick Audsley
Besetzung

High Fidelity ist eine Filmkomödie basierend auf dem gleichnamigen Buch von Nick Hornby.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Handlung

Rob Gordon, seines Zeichens Plattenladenbesitzer, erzählt -  an den Zuschauer gewandt - seine Lebens- und vor allem Liebesgeschichte. So resümiert er etwa seine „Top Five in Brüche gegangener Beziehungen“, (Alison Ashworth, Penny Hardwick, Jacky Allen, Charlie Nicholson, Sarah Kendrew), angesichts seiner soeben zu Bruch gegangenen Beziehung mit Laura, einer wohlsituierten Rechtsanwältin. Während seines Rückblickes sieht man ihn bei der nahezu beiläufigen Bewältigung seines von ihm anscheinend wenig geliebten Alltags. Er besucht wie üblich seinen Plattenladen und wohnt den ewigen Eskapaden seiner beiden Kumpane und Angestellten Dick und Barry bei, zweier vollkommen gegensätzlicher Charaktere. Während es sich bei Dick um einen verschüchterten, stillen Menschen handelt, ist Barry ein selbstgerechter Choleriker. Das Trio verbindet jedoch ihre Fachidiotie hinsichtlich der Musik. Dennoch läuft der Plattenladen schlecht und Rob ist von seinen Lebensumständen und seinem Liebesleben zunehmend genervt. Einziger Lichtblick ist zunächst die Bekanntschaft mit der Sängerin Marie de Salle.

Tatsächlich hängt Rob mit seinem Herzen nach wie vor an Laura und rastet dementsprechend aus, als er erfährt, dass sie eine Beziehung mit einem gewissen Ian eingegangen ist, der schon lange Zeit Nachbar des zusammen wohnenden Paares war. Nach und nach erfährt man immer mehr über Robs Beziehung zu Laura, die er in seiner Zeit als DJ kennenlernte.

Als er bei seinem Rückblick zunehmend in eine Sinnkrise gerät, entschließt sich Rob, seine „Top-Five“-Verflossenen nochmals aufzusuchen, um die Ursachen seines Unglücks zu ergründen. Dabei stellt er fest, dass diese Frauen ihm nichts mehr bedeuten und nur noch Laura für ihn zählt. Nachdem Laura sich von ihrem neuen Freund getrennt hat und ihr Vater stirbt, kommen Rob und Laura tatsächlich wieder zusammen.

Auch geschäftlich läuft es zunehmend besser für Rob, sowohl in seinem Laden als auch in seinem neuen Zweitjob als Musikproduzent einer jungen Skate-Punk-Band. Als er dadurch jedoch eine hübsche Zeitschriftenredakteurin kennenlernt, gerät Rob ein weiteres Mal in Gefahr die Beziehung durch einen Seitensprung aufs Spiel zu setzen. Er überwindet jedoch seine Fantasie und macht Laura stattdessen einen Heiratsantrag.

[Bearbeiten] Anmerkungen

Bruce Springsteen hat im Film einen Cameo-Auftritt als er selbst. Allerdings bekam er diese Rolle erst, nachdem Bob Dylan, den John Cusack eigentlich für diesen Auftritt haben wollte, nicht zur Verfügung stand.

[Bearbeiten] Vergleich Buch/Film

Auch bei dieser Adaption kam man nicht um einige inhaltliche Abänderungen herum.

  • Die Geschichte von Rob Fleming (im Buch) spielt vollständig in England (London), während Rob Gordon (im Film) seine Erfahrungen in den USA (Chicago) gewinnt.
  • Der Charakter Dick trägt im Buch lange, schwarze Haare und Lederjacke, während er im Film eher wie eine Mischung aus Moby und Charlie Brown aussieht, also Glatze und helle Pullover trägt.
  • Die Sängerin Marie La Salle (im Buch) heißt im Film Marie De Salle und spielt auch kein Konzert wie im Buch dargestellt in Rob's Plattenladen. Ihr Bekannter T-Bone wird im Film nicht erwähnt.

[Bearbeiten] Kritik

„Eine ironisch-kritische Komödie, die einen liebevollen Blick auf die Menschen und ihre Schwächen wirft. In Haupt- wie Nebenrollen hervorragend besetzt und grandios inszeniert, überzeugt der Film durch seine lebensbejahende Botschaft, die die in den Personen angelegten Fähigkeiten aufscheinen lässt. “

Lexikon des Internationalen Films/Kinotipp der katholischen Filmkritik

[Bearbeiten] Weblinks

Persönliche Werkzeuge
Buch erstellen