Hohe Börde

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Hohe Börde
Hohe Börde
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Hohe Börde hervorgehoben
52.16666666666711.483333333333Koordinaten: 52° 10′ N, 11° 29′ O
Basisdaten
Bundesland: Sachsen-Anhalt
Landkreis: Börde
Fläche: 171,61 km²
Einwohner: 18.056 (31. Dez. 2013)[1]
Bevölkerungsdichte: 105 Einwohner je km²
Postleitzahlen: 39167 (Eichenbarleben, Irxleben, Niederndodeleben, Ochtmersleben, Wellen),
39326 (Hermsdorf, Hohenwarsleben),
39343 (Ackendorf, Bebertal, Bornstedt, Groß Santersleben, Nordgermersleben, Rottmersleben, Schackensleben)Vorlage:Infobox Gemeinde in Deutschland/Wartung/PLZ enthält Text
Vorwahlen: 039062, 039202, 039204, 039206
Kfz-Kennzeichen: BK, BÖ, HDL, OC, OK, WMS, WZL
Gemeindeschlüssel: 15 0 83 298
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Bördestraße 8
39167 Irxleben
Webpräsenz: www.hohe-boerde.de
Bürgermeisterin: Steffi Trittel
Lage der Gemeinde Hohe Börde im Landkreis Börde
Oebisfelde-Weferlingen Calvörde Oebisfelde-Weferlingen Altenhausen Oebisfelde-Weferlingen Calvörde Calvörde Oebisfelde-Weferlingen Calvörde Ingersleben Beendorf Bülstringen Oebisfelde-Weferlingen Oebisfelde-Weferlingen Ingersleben Oebisfelde-Weferlingen Calvörde Oebisfelde-Weferlingen Erxleben Hohe Börde Oschersleben (Bode) Angern Calvörde Hohe Börde Flechtingen Hohe Börde Hohe Börde Ingersleben Oebisfelde-Weferlingen Hohe Börde Eilsleben Oschersleben (Bode) Oebisfelde-Weferlingen Oschersleben (Bode) Hohe Börde Hötensleben Eilsleben Hohe Börde Altenhausen Burgstall Angern Oebisfelde-Weferlingen Oebisfelde-Weferlingen Flechtingen Hohe Börde Wanzleben-Börde Hohe Börde Sommersdorf Zielitz Calvörde Wanzleben-Börde Hohe Börde Calvörde Ingersleben Erxleben Loitsche-Heinrichsberg Oebisfelde-Weferlingen Calvörde Hohe Börde Eilsleben Flechtingen Wefensleben Eilsleben Calvörde Wanzleben-Börde Eilsleben Wanzleben-Börde Hötensleben Oebisfelde-Weferlingen Calvörde Oebisfelde-Weferlingen Westheide Wanzleben-Börde Am Großen Bruch Ummendorf Wanzleben-Börde Erxleben Oebisfelde-Weferlingen Altenhausen Wolmirstedt Oebisfelde-Weferlingen Westheide Altenhausen Erxleben Wanzleben-Börde Oebisfelde-Weferlingen Hohe Börde Haldensleben Harbke Sommersdorf Oschersleben (Bode) Loitsche-Heinrichsberg Bülstringen Wanzleben-Börde Völpke Burgstall Angern Westheide Oschersleben (Bode) Angern Wanzleben-Börde Rogätz Hohe Börde Hohe Börde Barleben Erxleben Am Großen Bruch Hötensleben Ausleben Burgstall Calvörde Wolmirstedt Kroppenstedt Flechtingen Wanzleben-Börde Burgstall Gröningen Colbitz Niedere Börde Oebisfelde-Weferlingen Sülzetal Oschersleben (Bode) HaldenslebenKarte
Über dieses Bild

Hohe Börde ist eine Einheitsgemeinde im Landkreis Börde in Sachsen-Anhalt.

Geografie[Bearbeiten]

Durch das Gebiet fließt der Fluss Beber und es liegt zum Teil in der Magdeburger Börde.

Nachbargemeinden[Bearbeiten]

Im Norden liegt die Kreisstadt Haldensleben und die Einheitsgemeinde Niedere Börde und im Nordosten die Einheitsgemeinde Barleben. Im Osten grenzt die Landeshauptstadt Magdeburg und im Süden die Stadt Wanzleben-Börde, sowie die Gemeinde Eilsleben und im Nordwesten Erxleben, Altenhausen und Süplingen an.

Ortschaften[Bearbeiten]

Geschichte[Bearbeiten]

Die Einheitsgemeinde entstand am 1. Januar 2010 aus der Verwaltungsgemeinschaft Hohe Börde.[2] Die Verwaltungsgemeinschaft entstand durch den Zusammenschluss der bereits seit 1994 bestehenden Verwaltungsgemeinschaft Hohe Börde mit der Verwaltungsgemeinschaft Nördliche Börde, wobei der Name Hohe Börde beibehalten wurde. Seit 1. Januar 2010 werden die ehemaligen Gemeinden Rottmersleben und Bornstedt von der Einheitsgemeinde mitverwaltet, am 1. September 2010 wurden sie in die Gemeinde Hohe Börde eingemeindet.[2]

Politik[Bearbeiten]

Gemeinderat und Bürgermeister[Bearbeiten]

Laut der Kommunalwahl am 25. Mai 2014 hat der Einheitsgemeindenrat 28 Mitglieder. Die Wahlbeteiligung lag bei 42,0 %. Die Wahl brachte folgendes Ergebnis:[3]

Partei / Liste Sitze Stimmenanteil
CDU 11 40,6 %
Die Linke 3 11,5 %
SPD 4 12,7 %
FDP 1 4,2 %
Grüne 1 2,3 %
Wählergruppen 8 28,8 %

Weiteres Mitglied des Einheitsgemeinderates ist die Bürgermeisterin.

Die erste hauptamtliche Bürgermeisterin der Einheitsgemeinde ist Steffi Trittel.

Wappen[Bearbeiten]

Das Wappen wurde am 19. Februar 2010 durch den Landkreis genehmigt.

Blasonierung: „In Grün ein mit einem schwarzen Faden belegter silberner Pfahl, rechts davon ein goldener Turm mit Treppe, schwarzer Türöffnung und zwei schwarzen Fensteröffnungen, links eine goldene Garbe aus sechs Weizenähren.“[4]

Die Farben der Gemeinde sind - abgeleitet von den Hauptmotiven und der Schildfarbe des Wappens - Gold (Gelb) - Grün.

In der konstituierenden Sitzung des Gemeinderates am 21. Januar 2010 wurde beschlossen das Wappen der aufgelösten Verwaltungsgemeinschaft Hohe Börde weiterzuführen.

Der grüne Schild, ein Symbol für die Fruchtbarkeit der Magdeburger Börde, in der die Einheitsgemeinde Hohe Börde liegt, fasst die Hauptsymbole aus den ehemaligen Wappen der Verwaltungsgemeinschaften Hohe Börde (den Bismarckturm) und Nördliche Börde (Garbe aus sechs Weizenähren) zusammen. Gleichzeitig steht der goldene Turm für den Namen Hohe sowie die goldenen Ähren für Börde. Der silberne Pfahl symbolisiert die Bundesautobahn 2, die durch das Gebiet verläuft und viele Orte tangiert.

Das Wappen wurde von dem Magdeburger Heraldiker Ernst Albrecht Fiedler gestaltet.

Flagge[Bearbeiten]

Die Flagge ist Gelb - Grün (1:1) gestreift (Längsform: Streifen senkrecht verlaufend, Querform: Streifen waagerecht verlaufend) und mittig mit dem Gemeindewappen belegt.

Verkehr[Bearbeiten]

Die Gemeinde Hohe Börde liegt mit den Haltepunkten Ochtmersleben, Wellen (b Magdeburg) und Niederndodeleben an der Bahnstrecke Braunschweig–Magdeburg. Die Haltepunkte Ackendorf, Schackensleben und Nordgermersleben lagen an der Bahnstrecke Haldensleben–Eilsleben, welche stillgelegt ist. Der Bahnhof Bebertal lag am Abzweig der Bahnstrecke Haldensleben–Weferlingen.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Statistisches Landesamt Sachsen-Anhalt, Bevölkerung der Gemeinden – Stand: 31.12.2013 (PDF) (Fortschreibung auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu)
  2. a b StBA: Änderungen bei den Gemeinden Deutschlands, siehe 2010
  3. Statistisches Landesamt Sachsen-Anhalt
  4. Amtsblatt des Landkreis Börde Nr. 18/2010 (PDF; 602 kB)

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Hohe Börde – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien