Niedere Börde

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Niedere Börde
Niedere Börde
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Niedere Börde hervorgehoben
52.23305555555611.51666666666789Koordinaten: 52° 14′ N, 11° 31′ O
Basisdaten
Bundesland: Sachsen-Anhalt
Landkreis: Börde
Höhe: 89 m ü. NHN
Fläche: 77,75 km²
Einwohner: 7098 (31. Dez. 2013)[1]
Bevölkerungsdichte: 91 Einwohner je km²
Postleitzahlen: 39326,
39345 (Vahldorf)Vorlage:Infobox Gemeinde in Deutschland/Wartung/PLZ enthält Text
Vorwahlen: 039201 (Jersleben) 039202 (Rest)Vorlage:Infobox Gemeinde in Deutschland/Wartung/Vorwahl enthält Text
Kfz-Kennzeichen: BK, BÖ, HDL, OC, OK, WMS, WZL
Gemeindeschlüssel: 15 0 83 390
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Große Straße 9/10
39326 Groß Ammensleben
Webpräsenz: www.niedere-boerde.de
Bürgermeisterin: Erika Tholotowsky
Lage der Gemeinde Niedere Börde im Landkreis Börde
Oebisfelde-Weferlingen Calvörde Oebisfelde-Weferlingen Altenhausen Oebisfelde-Weferlingen Calvörde Calvörde Oebisfelde-Weferlingen Calvörde Ingersleben Beendorf Bülstringen Oebisfelde-Weferlingen Oebisfelde-Weferlingen Ingersleben Oebisfelde-Weferlingen Calvörde Oebisfelde-Weferlingen Erxleben Hohe Börde Oschersleben (Bode) Angern Calvörde Hohe Börde Flechtingen Hohe Börde Hohe Börde Ingersleben Oebisfelde-Weferlingen Hohe Börde Eilsleben Oschersleben (Bode) Oebisfelde-Weferlingen Oschersleben (Bode) Hohe Börde Hötensleben Eilsleben Hohe Börde Altenhausen Burgstall Angern Oebisfelde-Weferlingen Oebisfelde-Weferlingen Flechtingen Hohe Börde Wanzleben-Börde Hohe Börde Sommersdorf Zielitz Calvörde Wanzleben-Börde Hohe Börde Calvörde Ingersleben Erxleben Loitsche-Heinrichsberg Oebisfelde-Weferlingen Calvörde Hohe Börde Eilsleben Flechtingen Wefensleben Eilsleben Calvörde Wanzleben-Börde Eilsleben Wanzleben-Börde Hötensleben Oebisfelde-Weferlingen Calvörde Oebisfelde-Weferlingen Westheide Wanzleben-Börde Am Großen Bruch Ummendorf Wanzleben-Börde Erxleben Oebisfelde-Weferlingen Altenhausen Wolmirstedt Oebisfelde-Weferlingen Westheide Altenhausen Erxleben Wanzleben-Börde Oebisfelde-Weferlingen Hohe Börde Haldensleben Harbke Sommersdorf Oschersleben (Bode) Loitsche-Heinrichsberg Bülstringen Wanzleben-Börde Völpke Burgstall Angern Westheide Oschersleben (Bode) Angern Wanzleben-Börde Rogätz Hohe Börde Hohe Börde Barleben Erxleben Am Großen Bruch Hötensleben Ausleben Burgstall Calvörde Wolmirstedt Kroppenstedt Flechtingen Wanzleben-Börde Burgstall Gröningen Colbitz Niedere Börde Oebisfelde-Weferlingen Sülzetal Oschersleben (Bode) HaldenslebenKarte
Über dieses Bild

Niedere Börde ist eine Einheitsgemeinde im Landkreis Börde in Sachsen-Anhalt.

Geografie[Bearbeiten]

Das Gemeindegebiet befindet sich am Nordrand der Magdeburger Börde, im Norden der Einheitsgemeinde fließt die Ohre und befindet sich der Mittellandkanal.

Gemeindegliederung[Bearbeiten]

Als Ortsteile (Ortschaften) der Gemeinde sind ausgewiesen:

(Einwohner am 31. Dezember 2007)

Als Wohnplätze der Gemeinde sind ausgewiesen:

  • Gipshütte
  • Heidberg
  • Jersleber See

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten]

(jeweils zum 31. Dezember):

  • 1990 – 6.938
  • 1995 – 7.017
  • 2000 – 7.893
  • 2001 – 7.850
  • 2002 – 7.898
  • 2003 – 7.904
  • 2005 – 7.741
  • 2006 – 7.680
  • 2007 – 7.604

Geschichte[Bearbeiten]

Die Gemeinde Niedere Börde entstand am 1. Januar 2004 aus dem freiwilligen Zusammenschluss der Gemeinden Dahlenwarsleben, Groß Ammensleben, Gutenswegen, Jersleben, Klein Ammensleben, Meseberg, Samswegen und Vahldorf, welche vorher der Verwaltungsgemeinschaft Niedere Börde angehörten.[2]

Politik[Bearbeiten]

Kommunalwahl 2014[3]
Wahlbeteiligung: 45,3 %
 %
60
50
40
30
20
10
0
57,8 %
22,3 %
13,3 %
1,5 %
5,0 %

Gemeinderat[Bearbeiten]

Der Rat besteht aus 20 Ratsmitgliedern und der Bürgermeisterin. Bei der Kommunalwahl am 25. Mai 2014 ergab sich folgende Sitzverteilung im Gemeinderat:[4]

Liste: CDU SPD FWG EB Gesamt
Sitze: 12 3 4 1 20 Sitze

Bürgermeisterin[Bearbeiten]

Bürgermeisterin der Gemeinde ist Erika Tholotowsky, gewählt am 27. Juni 2004. Bei der Stichwahl am 3. April 2011 wurde sie bei einer Wahlbeteiligung von 57,9 % mit 66,8 % der gültigen Stimmen im Amt bestätigt.[5]

Wappen[Bearbeiten]

Das Wappen wurde am 5. Juli 2004 durch das Regierungspräsidium Magdeburg genehmigt.

Blasonierung: „In Grün über zwei parallelen, schwarz konturierten Wellenleistenstäben ein offener silberner Torbogen (Korbbogen), in der Toröffnung ein abgeschnittener Pferderumpf.“

Die neugegründete Einheitsgemeinde übernahm das vorher genehmigte Wappen der aufgelösten Verwaltungsgemeinschaft Niedere Börde. Die Farben der Gemeinde sind Silber (Weiß) - Grün.

Es soll die Architektur der Toreinfahrten der Bördehöfe in diesem Territorium verbunden werden mit der Würdigung der Pferde, die täglich durch diese Tore auf die Felder zogen. Weiterhin soll die Toreinfahrt gleichzeitig das Tor von Norden her (Altmark) in die Börde symbolisieren. Die beiden Wellenbalken gelten der geografischen Parallelität von Ohre und Mittellandkanal, die das Gebiet der Gemeinde durchqueren.

Ortsteilwappen

Verkehr[Bearbeiten]

Die Gemeinde liegt mit den Haltepunkten Vahldorf und Groß Ammensleben an der Bahnstrecke Oebisfelde–Magdeburg. Durch die Orte Groß Ammensleben und Dahlenwarsleben verläuft die Bundesstraße 71.

Sport[Bearbeiten]

Die Gewichtheber des SSV Samswegen wurden 2006 und 2007 deutscher Mannschaftsmeister.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Statistisches Landesamt Sachsen-Anhalt, Bevölkerung der Gemeinden – Stand: 31.12.2013 (PDF) (Fortschreibung auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu)
  2. StBA: Änderungen bei den Gemeinden Deutschlands, siehe 2004
  3. http://www.stala.sachsen-anhalt.de/wahlen/gw14/index.html Gemeinderatswahlen in Sachsen-Anhalt 2014, Gemeinde Niedere Börde, Endgültiges Ergebnis
  4. Statistisches Landesamt Sachsen-Anhalt
  5. Statistisches Landesamt Sachsen-Anhalt, Bürgermeisterwahl am 03.04.2011 in der Gemeinde Niedere Börde, Endgültiges Ergebnis

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Niedere Börde – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien