Ishinomaki

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Ishinomaki-shi
石巻市
Ishinomaki
Geographische Lage in Japan
Ishinomaki (Japan)
Red pog.svg
Region: Tōhoku
Präfektur: Miyagi
Koordinaten: 38° 26′ N, 141° 18′ O38.427777777778141.30611111111Koordinaten: 38° 25′ 40″ N, 141° 18′ 22″ O
Basisdaten
Fläche: 555,78 km²
Einwohner: 146.824
(1. November 2014)
Bevölkerungsdichte: 264 Einwohner je km²
Gemeindeschlüssel: 04202-1
Symbole
Flagge/Wappen:
Flagge/Wappen von Ishinomaki
Baum: Japanische Schwarzkiefer
Blume: Azalee
Rathaus
Adresse: Ishinomaki City Hall
1-1-1, Hiyorigaoka
Ishinomaki-shi
Miyagi 986-8501
Webadresse: http://www.city.ishinomaki.lg.jp
Lage Ishinomakis in der Präfektur Miyagi
Lage Ishinomakis in der Präfektur

Ishinomaki (jap. 石巻市, -shi) ist eine Stadt in der Präfektur Miyagi auf Honshū, der Hauptinsel von Japan.

Geographie[Bearbeiten]

Ishinomaki liegt südlich von Kesennuma und nördlich von Sendai am Pazifischen Ozean. Der Kitakami durchfließt die Stadt.

Angrenzende Städte und Gemeinden

Geschichte[Bearbeiten]

Die Gemeinde Ishinomaki entstand am 1. April 1889 während der Einführung des modernen japanischen Gemeindewesens und war eine kreisangehörige Stadt (chō) im Landkreis Oshika. Am 1. April 1993 folgte die Ernennung zur kreisfreien Stadt (shi). Die heutige Gemeinde entstand am 1. April 2005 aus der Vereinigung der alten Gemeinde Ishinomaki mit den Städten Monou, Kanan, Kahoku, Kitakami, Ogatsu, je im Landkreis Monou und Oshika im Landkreis Oshika. Dies führte zur Auflösung des Landkreises Monou, während der Landkreis Oshika nur noch aus einer Gemeinde (Onagawa) bestand.

Ishinomaki wurde am 11. März 2011 nach dem Tōhoku-Erdbeben von einer 7,7 m hohen Tsunami getroffen. Knapp 17.000 Bewohner wurden evakuiert.[1] Zum 20. Mai wurden 2964 Tote gezählt und 2770 galten als vermisst. 28.000 Gebäude waren vollständig zerstört. Damit war Ishinomaki zu diesem Zeitpunkt die am schwersten betroffene Gemeinde.[2]

Verkehr[Bearbeiten]

Städtepartnerschaften[Bearbeiten]

Söhne und Töchter der Stadt[Bearbeiten]

  • Jun Azumi (* 1962), Politiker
  • Shiga Naoya (1883-1971), einer der bedeutendsten japanischen Schriftsteller des 20. Jahrhunderts

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. 東日本大震災 図説集. In: mainichi.jp. Mainichi Shimbun-sha, 10. April 2011, archiviert vom Original am 1. Mai 2011, abgerufen am 3. Mai 2011 (japanisch, Übersicht über gemeldete Tote, Vermisste und Evakuierte).
  2. 東日本大震災 図説集. In: mainichi.jp. Mainichi Shimbun-sha, 20. Mai 2011, archiviert vom Original am 19. Juni 2011, abgerufen am 19. Juni 2011 (japanisch, Übersicht über gemeldete Tote, Vermisste und Evakuierte).

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Ishinomaki – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien