Jesewitz
| Wappen | Deutschlandkarte | |
|---|---|---|
|
|
||
| Basisdaten | ||
| Bundesland: | Sachsen | |
| Landkreis: | Nordsachsen | |
| Verwaltungsverband: | Eilenburg-West | |
| Höhe: | 139 m ü. NN | |
| Fläche: | 52,29 km² | |
| Einwohner: |
3053 (31. Dez. 2011)[1] |
|
| Bevölkerungsdichte: | 58 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 04838 | |
| Vorwahl: | 034241 | |
| Kfz-Kennzeichen: | TDO, DZ, EB, OZ, TG, TO | |
| Gemeindeschlüssel: | 14 7 30 140 | |
| Gemeindegliederung: | 15 Ortsteile | |
| Adresse der Gemeindeverwaltung: |
Alte Dorfstraße 1 04838 Jesewitz |
|
| Webpräsenz: | ||
| Bürgermeister: | Ralf Tauchnitz (Wählervereinigung Liemehna) | |
| Lage der Gemeinde Jesewitz im Landkreis Nordsachsen | ||
Jesewitz ist eine Gemeinde im Landkreis Nordsachsen in Sachsen. Sie gehört dem Verwaltungsverband Eilenburg-West an.
Inhaltsverzeichnis |
Geografie und Verkehr [Bearbeiten]
Die Gemeinde Jesewitz liegt ca. 15 Kilometer nordöstlich von Leipzig und 5 Kilometer südwestlich von Eilenburg. Die B 107 , die B 87 und die Bahnstrecke Leipzig–Cottbus (siehe: Bahnstrecke Leipzig–Eilenburg und Bahnstrecke Halle–Cottbus) führen durch die Gemeinde. Im Westen grenzt die Gemeinde an die Stadt Taucha, im Osten beim Ortsteil Groitzsch an Eilenburg im Muldetal.
Gemeindegliederung [Bearbeiten]
Mit seinen 15 Ortsteilen war die Gemeinde Jesewitz die ortsteilreichste Gemeinde des ehemaligen Landkreises Delitzsch. Die Ortsteile sind:
|
Geschichte [Bearbeiten]
Die Orte sind wie aus den Namen ersichtlich meist slawischen Ursprungs. Die Ortsteile Bötzen, Gordemitz, Gostemitz, Groitzsch,Weltewitz und Wölpern werden im Jahre 1156 erstmals in einer Urkunde erwähnt, als der Wettiner Markgraf Konrad dem Kloster auf dem Petersberg bei Halle/Saale verschiedene Dörfer schenkte. Der Ortsteil Liemehna wird erstmals im Jahr 1238 als „Lumene“ urkundlich erwähnt. Der Ortsname kommt aus dem slawischen und bedeutet so viel wie „Leute am Steinbruch“. Im Jahre 1993 haben sich die ehemaligen Gemeinden Gotha, Jesewitz, Liemehna und Pehritzsch auf freiwilliger Basis zu der Großgemeinde Jesewitz zusammengeschlossen.
Sehenswürdigkeiten [Bearbeiten]
- Kirche Gostemitz um 1200 erbaut
- Kapelle Groitzsch von 1889
- Kirche Liemehna von 1209, 1658–1660 nach dem Dreißigjährigen Krieg wieder aufgebaut.
- gotische Kirche Wöllmen um 1500 erbaut, mit altem Wallfahrtskreuz
- romanische Kirche Wölpern aus dem 12. Jahrhundert (1837/1838 umgebaut)
- Schloss von Gotha; Stammsitz der Herren von Groitzsch
Kulturverein Jesewitz [Bearbeiten]
Der Kulturverein Jesewitz e. V. ist ein Verein, der in der Gemeinde Jesewitz durch diverse Veranstaltungen versucht das (Kultur)leben in der Gemeinde zu intensivieren. Neben verschiedenen Lesungen und Konzerten ist das vom Kulturverein organisierte Sommerfest der Höhepunkt der Volksfeste, die meist in der Sommerzeit in der Gemeinde abgehalten werden.
Weblinks [Bearbeiten]
- Gemeinde Jesewitz
- Ortsteil Liemehna
- Ortsteil Gordemitz
- Jesewitz im Digitalen Historischen Ortsverzeichnis von Sachsen
Einzelnachweise [Bearbeiten]
- ↑ Statistisches Landesamt des Freistaates Sachsen – Bevölkerung des Freistaates Sachsen jeweils am Monatsende ausgewählter Berichtsmonate nach Gemeinden (Hilfe dazu)
Arzberg | Bad Düben | Beilrode | Belgern-Schildau | Cavertitz | Dahlen | Delitzsch | Doberschütz | Dommitzsch | Dreiheide | Eilenburg | Elsnig | Jesewitz | Krostitz | Laußig | Liebschützberg | Löbnitz | Mockrehna | Mügeln | Naundorf | Oschatz | Rackwitz | Schkeuditz | Schönwölkau | Taucha | Torgau | Trossin | Wermsdorf | Wiedemar | Zschepplin
