Laußig
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| Wappen | Deutschlandkarte | |
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| Basisdaten | ||
| Bundesland: | Sachsen | |
| Direktionsbezirk: | Leipzig | |
| Landkreis: | Nordsachsen | |
| Höhe: | 94 m ü. NN | |
| Fläche: | 100,09 km² | |
| Einwohner: | 4368 (31. Dez. 2007)[1] | |
| Bevölkerungsdichte: | 44 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 04838 | |
| Vorwahl: | 034243 | |
| Kfz-Kennzeichen: | TDO (alt: DZ) | |
| Gemeindeschlüssel: | 14 7 30 160 | |
| Gemeindegliederung: | 8 Ortsteile | |
| Adresse der Gemeindeverwaltung: | Bahnhofstraße 1a 04838 Laußig |
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| Webpräsenz: | ||
| Bürgermeister: | Lothar Schneider | |
| Lage der Gemeinde Laußig im Landkreis Nordsachsen | ||
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Laußig ist eine Gemeinde im Landkreis Nordsachsen, Direktionsbezirk Leipzig, Sachsen.
Inhaltsverzeichnis |
[Bearbeiten] Geografie
[Bearbeiten] Geografische Lage
Die Gemeinde Laußig liegt ca. 11 km nördlich von Eilenburg und 6 km südlich von Bad Düben. Westlich der Gemeinde fließt die Mulde. Beim Ortsteil Gruna führt eine Fähre über den Fluss nach Hohenprießnitz. Der Osten der Gemeinde grenzt an den Naturpark Dübener Heide. In Ortsbereich Laußig befindet sich durch den jahrzehntelangen Abbau von Sand für die nahegelegenen Betonwerke ein größerer See.
[Bearbeiten] Gemeindegliederung
Als Ortsteil der Gemeinde sind ausgewiesen:
[Bearbeiten] Wirtschaft und Infrastruktur
[Bearbeiten] Wirtschaft
- In Laußig befinden sich zwei größere Betonwerke sowie eine Firma mit dem Geschäftsfeld Maschinen- und Anlagenbau.
[Bearbeiten] Verkehr
- Die Landstraße 11 führt durch die Gemeinde Laußig.
- Laußig liegt an der Bahnstrecke Pretzsch–Eilenburg (Dübener-Heide-Bahn). Der Schienenpersonennahverkehr (SPNV) wurde 1998 von der Deutschen Bahn im Abschnitt Bad Schmiedeberg - Eilenburg Ost eingestellt. Der Bahnhof Laußig [2] sowie der Haltepunkt im Ortsteil Pristäblich sind somit ohne fahrplanmäßige Anbindung. Seither findet nur noch Sonderzug- und Güterverkehr zwischen Laußig und Eilenburg statt. Im Jahr 2005 wurde die Strecke von der Deutschen Regionaleisenbahn gepachtet, die Ende 2007 die Abbestellung des restlichen SPNV zwischen Lutherstadt Wittenberg und Bad Schmiedeberg durch den bedarfsorientierten Einsatz eines Triebwagens in Zusammenarbeit mit dem Land Sachsen-Anhalt verhindern konnte. Im Schienengüterverkehr wird der Gleisanschluss der Leonhard Moll Fertigteilewerk GmbH[3] in Laußig werktäglich zur Abfuhr von Spannbetonschwellen bedient. Seit Anfang November 2008 findet an der neu errichteten Verladestation die Beladung von Güterzügen mit Kies durch das Kieswerk Laußig statt.[4][5]
[Bearbeiten] Geschichte
Laußig wird im Jahr 1283 erstmals urkundlich erwähnt. Die Siedlung ist slawischen Ursprungs (wahrscheinlich aus dem 6. oder 7. Jahrhundert). Die erste urkundliche Erwähnung von Pristäblich erfolgt um 1371 als „Prestewelig“ (Der Name ist ebenfalls slawischer Ursprungs). Auf Grund der günstigen Lage an einer Furt über die Mulde wird Gruna im Jahr 1285 erstmals urkundlich erwähnt. Seit dem Jahr 1893 hat die Gemeinde einen Bahnanschluss. Am 1. Juli 2007 vereinigte sich Laußig mit Kossa zur neuen Gemeinde Laußig, nachdem sie vorher schon die Verwaltungsgemeinschaft Laußig gebildet hatten.
[Bearbeiten] Politik
Am 30. September 2007 wurde eine Bürgermeisterwahl durchgeführt, um einen Nachfolger für Bürgermeister Dieter Zebrowski (CDU) zu bestimmen. Gewählt wurde der freie Bewerber Lothar Schneider mit 71,9 % der Wählerstimmen. Die Wahlbeteiligung lag bei 59,1 %.
[Bearbeiten] Sehenswürdigkeiten
- Naturpark Dübener Heide
- Kirche Gruna von 1715
- Muldetal
- spätromanische Dorfkirche aus dem 13. Jahrhundert in Laußig
[Bearbeiten] Quellen
- ↑ Statistisches Landesamt des Freistaates Sachsen: Bevölkerungsentwicklung
- ↑ Siehe Foto des Bahnhofs Laußig von Harald Neumann, 27. Mai 2007.
- ↑ Siehe Website der Leonhard Moll Betonwerke.
- ↑ Siehe Website der Mitteldeutsche Baustoffe GmbH.
- ↑ Siehe www.eurailpress.de, "Verladestation Laußig: Erstverladung eines Güterzuges", 5. November 2008.
[Bearbeiten] Weblinks
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