Kühlenthal

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Der Titel dieses Artikels ist mehrdeutig. Zum gleichnamigen Offizier siehe Erich Kühlenthal.
Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Kühlenthal
Kühlenthal
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Kühlenthal hervorgehoben
48.56666666666710.816666666667430Koordinaten: 48° 34′ N, 10° 49′ O
Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Schwaben
Landkreis: Augsburg
Verwaltungs­gemeinschaft: Nordendorf
Höhe: 430 m ü. NHN
Fläche: 7,13 km²
Einwohner: 828 (31. Dez. 2013)[1]
Bevölkerungsdichte: 116 Einwohner je km²
Postleitzahl: 86707
Vorwahl: 08273
Kfz-Kennzeichen: A
Gemeindeschlüssel: 09 7 72 166
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Schmutterweg 1
86707 Kühlenthal
Webpräsenz: www.kuehlenthal.de
Bürgermeisterin: Iris Harms
Lage der Gemeinde Kühlenthal im Landkreis Augsburg
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Kühlenthal ist eine Gemeinde im schwäbischen Landkreis Augsburg und Mitglied der Verwaltungsgemeinschaft Nordendorf.

Ortsteile[Bearbeiten]

Bei der Bildung moderner politischer Gemeinden in Bayern am Anfang des 19. Jahrhunderts wurden diese vier Orte samt ihrer Gemarkungen zu einer Gemeinde mit einer Gemarkung zusammengelegt:

  • Ahlingen (Weiler)
  • Anzenhof (Einöde / Bauernhof)
  • Fertingen (Weiler)
  • Kühlenthal (Kirchdorf)

Daran hat sich bis heute nichts geändert, und auch bei den Gemeindereformen der 1970er Jahre blieb die Gemeinde so bestehen. Der Haldenhof ist ein neu gegründeter Aussiedlerhof auf der Altgemarkung Kühlental und gilt nicht als Ortsteil.

Geschichte[Bearbeiten]

Hoheitliche Rechte wurden in den Orten der heutigen Gemeinde Kühlental im Alten Reich von verschiedenen Herrschaftsträgern ausgeübt:

  • Ahlingen: Im Weiler Ahlingen hatte das Reichsstift St. Ulrich und Afra in Augsburg Landeshoheit, Steuerrecht und Niedergericht (Ortsherrschaft) inne, die Hochgerichtsbarkeit besaß Österreich.
  • Anzenhof: Auf der früheren Gemarkung der Einöde Anzenhof wurden Hochgericht und Niedergericht (Ortsherrschaft) durch die Grafschaft Fugger-Babenhausen (Oberamt Markt) ausgeübt. Landeshoheit und Steuerrecht lagen bei Österreich.
  • Fertingen: Der Weiler Fertingen wies am Ende des Alten Reiches die gleiche politische Zugehörigkeit auf wie das Dorf Kühlental.

Alle vier Orte hatten keinen eigenen Pfarrer. Kühlental gehörte zur Pfarrei Westendorf, die übrigen drei Orte Ahlingen, Anzenhof und Fertingen zur Pfarrei Ehingen.

1806 wurden alle vier Orte bayerisch. Der Haldenhof entstand erst danach.

Politik[Bearbeiten]

Gemeinderat[Bearbeiten]

Nach der letzten Kommunalwahl am 2. März 2008 hat der Gemeinderat acht Mitglieder. Die Wahlbeteiligung lag bei 70,6 %. Die Wahl brachte folgendes Ergebnis:

  Wählergemeinschaft     5 Sitze  (61,8 %)
  Freie Wähler 3 Sitze (38,2 %)

Weiteres Mitglied und Vorsitzender des Gemeinderates ist der Bürgermeister.

Bürgermeister[Bearbeiten]

Iris Harms ist seit 2014 Bürgermeisterin. Sie ist Nachfolgerin von Erich Stohl (Freie Wähler) (2001 –2014).

Baudenkmäler[Bearbeiten]

Liste der Baudenkmäler in Kühlenthal

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Bayerisches Landesamt für Statistik – Tabelle 12411-001: Fortschreibung des Bevölkerungsstandes: Bevölkerung: Gemeinden, Stichtage (letzten 6) vom 18. September 2014 (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu)

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Kühlenthal – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien