Königsbrunn

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Der Titel dieses Artikels ist mehrdeutig. Weitere Bedeutungen sind unter Königsbrunn (Begriffsklärung) aufgeführt.


Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Stadt Königsbrunn
Königsbrunn
Deutschlandkarte, Position der Stadt Königsbrunn hervorgehoben
48.26978510.889317516Koordinaten: 48° 16′ N, 10° 53′ O
Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Schwaben
Landkreis: Augsburg
Höhe: 516 m ü. NHN
Fläche: 18,4 km²
Einwohner: 27.177 (31. Dez. 2012)[1]
Bevölkerungsdichte: 1477 Einwohner je km²
Postleitzahl: 86343
Vorwahl: 08231
Kfz-Kennzeichen: A
Gemeindeschlüssel: 09 7 72 163
Adresse der
Stadtverwaltung:
Marktplatz 7
86343 Königsbrunn
Webpräsenz: www.koenigsbrunn.de
Bürgermeister: Franz Feigl (CSU)
Lage der Stadt Königsbrunn im Landkreis Augsburg
Ammersee Baden-Württemberg Augsburg Landkreis Aichach-Friedberg Landkreis Dachau Landkreis Dillingen an der Donau Landkreis Donau-Ries Landkreis Fürstenfeldbruck Landkreis Günzburg Landkreis Landsberg am Lech Landkreis Ostallgäu Landkreis Starnberg Landkreis Unterallgäu Landkreis Neuburg-Schrobenhausen Schmellerforst Adelsried Allmannshofen Altenmünster Aystetten Biberbach (Schwaben) Bobingen Bonstetten (Schwaben) Diedorf (Schwaben) Dinkelscherben Ehingen (Landkreis Augsburg) Ellgau Emersacker Fischach Gablingen Gersthofen Gessertshausen Graben (Lechfeld) Großaitingen Heretsried Hiltenfingen Horgau Kleinaitingen Klosterlechfeld Königsbrunn Kühlenthal Kutzenhausen Langenneufnach Langerringen Langweid am Lech Meitingen Mickhausen Mittelneufnach Neusäß Nordendorf Oberottmarshausen Scherstetten Schwabmünchen Stadtbergen Thierhaupten Untermeitingen Ustersbach Walkertshofen Wehringen Welden Westendorf (Landkreis Augsburg) ZusmarshausenKarte
Über dieses Bild

Königsbrunn ist die größte Stadt im schwäbischen Landkreis Augsburg.

Geografie[Bearbeiten]

Lage[Bearbeiten]

Königsbrunn liegt im Osten des bayerischen Regierungsbezirks Schwaben und grenzt im Südosten an Oberbayern. Das Stadtgebiet befindet sich auf dem Lechfeld, einer Schotterebene südlich von Augsburg zwischen den Alpenflüssen Lech und Wertach. Königsbrunn grenzt im Norden an die ehemalige Stadt Haunstetten, die seit 1972 ein Stadtteil Augsburgs ist.

48.26978510.889317

Karte: Deutschland
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Königsbrunn
Magnify-clip.png
Deutschland

Stadtteile[Bearbeiten]

Zu der Stadt Königsbrunn gehören die folgenden Stadtteile: Fohlenhof, Königsbrunn-Gewerbegebiet, Lechau und Neuhaus. Die Lechaumühle gehört teilweise zur Gemeinde Schmiechen.

Geschichte[Bearbeiten]

Königsbrunn ist eine der jüngsten Siedlungen Bayerns, sie wurde 1842 zur Gemeinde und 1967 zur Stadt erhoben. Allerdings war die Flur des heutigen Königsbrunns bereits in der Steinzeit und Bronzezeit, von Kelten und Römern besiedelt.

Vor- und Frühgeschichte[Bearbeiten]

Grab aus der Bronzezeit

Zahlreiche archäologische Ausgrabungen weisen auf eine Besiedelung des Königsbrunner Bodens bereits in der Jungsteinzeit (ca. 3000 v. Chr.) und der Glockenbecherkultur (ca. 2300 v. Chr.) hin. Im Jahr 1917 wurde auf einem Königsbrunner Acker ein spektakulärer Fund aus der frühen Bronzezeit (2200 bis 1700 v. Chr.) freigelegt: eine vollständig erhaltene Steinkiste aus Kalktuff.

In der späten Hallstattzeit (500–400 v. Chr.) siedelten Kelten auf der Flur. Bis jetzt wurden rund 50 Häuser ihres Dorfes freigelegt. Die Kelten, die in diesem Teil Rätiens lebten, gehörten der Stämmegruppe an, die die Römer Vindeliker nannten. Mit dem Jahr 15 v. Chr. endete die Herrschaft der Kelten in Rätien; ihr Gebiet ging an das Römische Reich. Im gleichen Jahr wurde nördlich des heutigen Königsbrunn ein Legionslager gegründet, aus dem die Römerstadt Augusta Vindelicorum, das heutige Augsburg, entstand. Besiedlungsbelege in Königsbrunn aus der Römerzeit sind ein Mithräum sowie mehrere römische Gutshöfe (villae rusticae). Die im Jahr 46 ausgebaute Via Claudia Augusta, die bedeutendste Römerstraße nördlich der Alpen, führte direkt durch Königsbrunn nach Augsburg und ist heute noch an einzelnen Stellen gut zu erkennen.

Mittelalter[Bearbeiten]

Mit dem Ende der Römerzeit endete, soweit bekannt, die Besiedelung in Königsbrunn. Die römischen Gutshöfe, das Mithräum usw. verfielen und gerieten während des Mittelalters vollständig in Vergessenheit. Nur die Trasse der ehemaligen Via Claudia Augusta wurde als wichtige Verbindungsstraße zwischen Augsburg und Klosterlechfeld, einem viel besuchten Wallfahrtsort im Süden von Augsburg, bis heute genutzt.

Es wird angenommen, dass die Schlacht auf dem Lechfeld (955), in der König Otto sowie Ulrich von Augsburg die Ungarn besiegten, zumindest teilweise auf Königsbrunner Gebiet stattfand. Dieses Ereignis hatte für das ganze Abendland Bedeutung. Archäologische Funde, die eine nähere Lokalisierung der Lechfeldschlacht erlauben würden, fehlen jedoch bislang.[2]

Neubesiedelung[Bearbeiten]

Die Karte von 1904 zeigt den noch unbegradigten Lech und Königsbrunn als Straßendorf

Im Jahr 1688 wurde im Süden des heutigen Königsbrunns ein Zollhaus, das „Neuhaus“, erbaut. An diesem Haus zweigte eine neue Straße im spitzen Winkel von der Via-Claudia-Trasse ab, die Sigismund von Habsburg hatte bauen lassen. Diese Straße führte ab hier schnurgerade über Klosterlechfeld nach Landsberg. Da für sie jedoch Maut zu bezahlen war, wurde sie kaum genutzt und der Hauptverkehr bevorzugte weiter die alte Römerstraße.

Im Zollhaus war auch eine Vorspannstation und das Gasthaus „Zum Lechfeldwirt“, dessen Wirt das Käserei-, Bäckerei-, Metzgerei- und Brauereirecht innehatte. Da dies das einzige Gasthaus auf der 18 Kilometer langen Strecke zwischen Haunstetten und Klosterlechfeld war, florierte der Betrieb und der Wirt konnte im Jahr 1734 auf der gegenüberliegenden Straßenseite die Nepomukkapelle errichten. Das Neuhaus wird heute noch als Gasthaus mit Biergarten genutzt (türkischer Familienbetrieb „Topkapi“).

Im Jahr 1833 ließ König Ludwig I. von Bayern zwischen Augsburg und Klosterlechfeld drei Brunnen zur Versorgung der Fuhrleute und Wallfahrer graben. Diese Brunnen erhielten von Reisenden und Bewohnern des Umlandes bald die Bezeichnung „Königsbrunnen“. Sie waren Voraussetzung für die nachfolgende Besiedlung und begründen den Ursprung des Ortsnamens. Das Wappen der Stadt Königsbrunn zeigt auf rotem Grund eine goldene Königskrone, die über einem silbernen Ziehbrunnen schwebt.

Die Siedlung wuchs bald zum längsten Straßendorf Bayerns (ca. 7 km), da sich die Bebauung über längere Zeit fast ausschließlich entlang der Hauptstraße des Ortes vollzog. Die Bevölkerung Königsbrunns bestand damals vorrangig aus Landwirten, die den kargen, steinigen Boden bewirtschafteten. Diese waren zum großen Teil zugezogene Zweit- und Drittsöhne von Bauern aus Württemberg und Hessen, dem Ries und dem Donaumoos, die hier preiswerten Grund erwerben konnten.

So entstand am Randbereich der Bobinger Flur die Kolonie Königsbrunn. Im Jahr 1842 wurde sie zur eigenen Gemeinde erhoben. Zu dem Zeitpunkt lebten in ihr 431 Personen, darunter 237 Kinder. Durch die Herkunft der Siedler hielten sich in der jungen Gemeinde, anders als im überwiegend katholisch geprägten Umland, die beiden Konfessionen fast die Waage. So wurden in Königsbrunn diverse Einrichtungen von Anfang an zweifach angelegt. Die erste katholische und die erste evangelische Schule entstanden 1846. 1848 wurde ein protestantischer Friedhof angelegt, 1850 ein katholischer. Die erste katholische Kirche, St. Ulrich, wurde 1855–1858 erbaut. Ihr folgte 1859–1861 die evangelisch-lutherische Kirche St. Johannes. Beide Gotteshäuser haben denselben Architekten und ähneln sich äußerlich sehr. Sie befinden sich an derselben Straße, aber auf verschiedenen Straßenseiten und mit einem Kilometer Abstand voneinander.

Die Freiwillige Feuerwehr Königsbrunn wurde 1873 gegründet. In den folgenden Jahrzehnten wuchs das Straßendorf Königsbrunn nach und nach auch in die Breite.

Wachstum zur Stadt[Bearbeiten]

Die Einwohnerzahl Königsbrunns betrug im Jahr 1939 rund 3000. Nach dem Zweiten Weltkrieg erhöhte sich die Einwohnerzahl sprunghaft durch die Zuweisung von Vertriebenen. 1948 wurde der damals 24-jährige Fritz Wohlfarth zum 1. Bürgermeister Königsbrunns gewählt. Der damals jüngste Bürgermeister Bayerns hatte großen Einfluss auf die Entwicklung des Ortes in den folgenden Jahrzehnten.

Wohlfarth erkannte die Chancen in der Wohnungsnot, die durch die Vertriebenen entstanden war, und förderte den Wohnungsbau, den Bau von Schulen und die Ansiedelung von Gewerbebetrieben. Die König-Ludwig-Schule wurde 1954 eingeweiht, 1960 die König-Otto-Schule. Die Staatliche Mittelschule (heute Via-Claudia-Realschule) nahm ihren Unterricht 1964 in den Räumen der König-Ludwig-Schule auf und bezog zum Schuljahr 1965/66 ihren eigenen Bau an der Schwabenstraße mit Schwimmbad und Turnhalle. Das mathematisch-naturwissenschaftliche Gymnasium nahm seinen Unterricht 1966 auf und bezog 1971 ein eigenes Gebäude mit Doppelturnhalle und Schwimmbad. Bei der Stadterhebung 1967 war die Gemeinde bereits auf rund 11.000 Bürger angewachsen.

Entwicklung als Stadt[Bearbeiten]

Die Schule für Lernbehinderte nahm ihren Betrieb 1967 auf. Ihr folgte der Bau eines großen Behindertenschulzentrums mit Sportstadion, Sportanlage und Dreifachturnhalle. Mit dem Bau des Freizeitbades „Königstherme“ und der benachbarten Eishalle gelang es 1985, einen weiteren Anziehungspunkt in Königsbrunn zu errichten; 2001 folgte ein Multiplex-Kino mit dem Namen „Hollyworld-Movieplex“ (heute im Cineplex-Verbund).

Die alte Hauptstraße des früheren Straßendorfs wurde im 20. Jahrhundert vierspurig ausgebaut und durchschnitt als Teil der Bundesstraße 17 zwischen Augsburg und Landsberg am Lech ähnlich einer Stadtautobahn den Ort. Um 1980 wurde eine neue autobahnähnliche Trasse der B 17 am Rand der Hochterrasse westlich von Königsbrunn in Betrieb genommen, die die fortan zur Unterscheidung „alte B17“ genannte Straße entlastete. Zur weiteren Beruhigung des Verkehrs im Zentrum von Königsbrunn wurden Umgehungsstraßen westlich und östlich der Stadt erbaut und Ampelkreuzungen in Kreisverkehre umgewandelt. Die Hauptstraße wurde im mittleren Abschnitt in Bgm.-Wohlfarth-Straße umgetauft und im Jahr 2003 zwischen den beiden Kirchen St. Ulrich und St. Johannes von vier auf zwei Spuren zurückgebaut und umgestaltet. Im Areal westlich der Königstherme wurde eine weitere Sportanlage sowie der künstlich angelegte Aussichts- und Rodelhügel „Ulrichshöhe“ geschaffen.

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten]

Die Einwohnerzahlen von 1842 bis 1987 beziehen sich auf die Gemeindefläche von 1987.

Bevölkerungsentwicklung
Jahr 1842 1900 1939 1950 1961 1970 1987 2000 2012
Einwohner 431 1.954 3.026 4.564 7.215 12.796 19.231 26.539 27.177

Politik[Bearbeiten]

Rathaus

Stadtrat[Bearbeiten]

Sitzverteilung im 30köpfigen Stadtrat (Stand Kommunalwahl 2014[3]):

  • CSU: 12 Sitze
  • SPD: 6 Sitze
  • Freie-Wähler-Gruppe: 6 Sitze
  • GRÜNE: 3 Sitze
  • Bürgerbewegung Königsbrunn e.V.: 2 Sitze
  • FDP/Bürgerforum: 1 Sitze

Bürgermeister[Bearbeiten]

In der 2014 stattgefundenen Bürgermeisterstichwahl wurde Franz Feigl (CSU) als neuer Bürgermeister Königsbrunns gewählt.

Partnerstädte[Bearbeiten]

Königsbrunn ist seit 1996 Partnerstadt von Rab (Insel Rab, Kroatien).

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Skulptur im neu gestalteten Stadtzentrum von Königsbrunn
Die Königsbrunner Gautsch, ein Volksfest, dessen Name auf das Gautschen zurückgeht.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Natur und Gewässer[Bearbeiten]

Baudenkmäler[Bearbeiten]

Liste der Baudenkmäler in Königsbrunn

Kirchen[Bearbeiten]

Die drei katholischen Pfarreien werden seit Herbst 2004 in einer Pfarreiengemeinschaft geleitet

Religionen[Bearbeiten]

Etwa die Hälfte der Königsbrunner Einwohner sind römisch-katholisch[4], knapp ein Viertel evangelisch[5]. Ein weiteres knappes Viertel sind Angehörige einer anderen Religion oder konfessionslos. Seit 2008 befindet sich in Königsbrunn der Wat Phra Dhammakaya Bavaria, ein Zentrum der buddhistischen Dhammakaya-Sekte aus Thailand.

Sport[Bearbeiten]

Puzzletage[Bearbeiten]

Am 26. September 2004 veranstaltete die Stadt Königsbrunn in Zusammenarbeit mit der Firma Ravensburger AG den 1. Deutschen Puzzletag und erzielte einen Eintrag im Guinness-Buch der Rekorde für den Weltrekord im Legen der längsten Puzzle-Kette.

Am 17. September 2006 trat Königsbrunn am 2. Deutschen Puzzletag gegen die Stadt Buxtehude an. Beide Städte sollten in fünf Stunden möglichst 5000 Puzzles verschiedener Größen legen. Königsbrunn übertraf mit 2,5 km Puzzles die Stadt Buxtehude um 600 m. Es wurden fast 1 Mio. gültige Puzzleteile gewertet, über 90 Prozent der 5000 Puzzles wurden rechtzeitig fertiggestellt, was einen weiteren Eintrag im Guinness-Buch der Rekorde zur Folge hatte.

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten]

Bildung[Bearbeiten]

Verkehr[Bearbeiten]

Königsbrunn liegt an der Bundesstraße 17 südlich von Augsburg. In ca. 15 Minuten erreicht man das Zentrum von Augsburg, in 20 Minuten die Bundesautobahn 8 Stuttgart-München oder die Bundesautobahn 96 Lindau-München, in knapp 30 Minuten den Flughafen Augsburg oder den Ammersee, in 45 Minuten das „LegolandGünzburg und in ca. einer Stunde München und den Flughafen München Franz Josef Strauß.

Königsbrunn ist die größte bayerische Stadt ohne Anschluss an das Schienennetz. Die nächstgelegenen Bahnhöfe befinden sich in Augsburg, Mering, Bobingen und Oberottmarshausen. Der öffentliche Personennahverkehr in Königsbrunn ist daher auf Linienbusse des AVV (Augsburger Tarif- und Verkehrsverbunds) beschränkt. Die Busse der Linie 733 pendeln zwischen Augsburg-Haunstetten Nord (Endhaltestelle der Straßenbahnlinie 2) und Königsbrunn. Mit zusätzlichen Bussen der Linie 734 wird in diesem Streckenabschnitt in Hauptverkehrszeiten ein 15-Minuten-Takt erreicht. Linie 735 verbindet Königsbrunn mit Haunstetten-West (Endhaltestelle der Straßenbahnlinie 3). Die einzige umsteigefreie Verbindung mit dem Augsburger Zentrum besteht mit der Schnellbuslinie 740 zwischen Augsburg Hauptbahnhof und Königsbrunn via B 17. Des Weiteren gibt es eine Busverbindung zwischen Königsbrunn und dem Bahnhof Mering (Linie 100) sowie eine Verbindung zum Bahnhof Bobingen mit der Linie 735.

Die geplante Verlängerung der Augsburger Straßenbahnlinie 3 von der derzeitigen Endstation Haunstetten-West bis in die Stadtmitte von Königsbrunn ist seit mehr als 30 Jahren konzipiert, aber bisher nicht gebaut. Die geplante Straßenbahntrasse ist städtebaulich freigehalten und es wurde auch bereits an der projektierten Straßenbahn-Endhaltestelle an der Königstherme ein größerer Bus-Umsteigeknoten „Zentrum“ errichtet, der später ohne große bauliche Änderungen als Straßenbahnhaltestelle verwendet werden kann.

Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben (BOS)[Bearbeiten]

Polizei[Bearbeiten]

Die zuständige Polizeiinspektion für Königsbrunn ist die Polizeiinspektion Bobingen.

Rettungsdienst[Bearbeiten]

Nach Königsbrunn kommen in der Regel die Rettungswagen aus Bobingen, Augsburg-Haunstetten und Mering. Die ehemalige Rettungswache in Königsbrunn wurde aufgrund der Trend- und Strukturanalyse des Rettungsdienstes in Bayern (TRUST-Gutachten) aufgelöst.

Feuerwehr[Bearbeiten]

Am Feuerwehrhaus der Freiwilligen Feuerwehr Königsbrunn sind ein Lösch- und ein Rüstzug stationiert. Die insgesamt 10 Fahrzeuge der Freiwilligen Feuerwehr Königsbrunn werden, wie der Rettungsdienst, über die Integrierte Leitstelle Augsburg alarmiert. Das primäre Einsatzgebiet stellt das Stadtgebiet Königsbrunn dar. Allerdings rückt die Feuerwehr auf Anforderung auch zur Unterstützung unter anderem nach Bobingen, Oberottmarshausen oder Mering aus.

Im Schnitt wird die Feuerwehr Königsbrunn zu 300 Einsätzen im Jahr alarmiert.

Persönlichkeiten[Bearbeiten]

Wolfgang Knabe (2012)
  • Wolfgang Knabe (* 1950), Erbauer des deutschen Forschungsschiffes Mercator
  • Markus Thorandt (* 1981), Profi-Fußballer, Bundesligaspieler beim FC St. Pauli
  • Darius Kampa (* 1977), Profi-Fußballtorhüter, ehemaliger Lizenzspieler, bei SpVgg Unterhaching unter Vertrag
  • Markus Keller (* 1989), Profi-Eishockeyspieler, Torhüter beim SC Riessersee
  • Jerome Flaake (* 1990), Profi-Eishockeyspieler, Stürmer bei den Hamburg Freezers
  • Steffen Tölzer (* 1985), Profi-Eishockeyspieler, Verteidiger bei den Augsburger Panthern
  • Armin Strohmeyr (* 1966), Schriftsteller, Kulturpreisträger der Stadt Königsbrunn (2005)

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Bayerisches Landesamt für Statistik – Volkszählung und Bevölkerungsfortschreibung: Gemeinden, Bevölkerung (Volkszählungen und aktuell) vom 5. Juli 2013 (XLS-Datei; 2,0 MB) (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu)
  2. Lechfeldschlacht. Website der Regio Augsburg Tourismus GmbH zum Museum „Schlacht auf dem Lechfeld“. Abgerufen am 15. September 2011.
  3. Stadt Koenigsbrunn - 1. Bürgermeister und Stadträte - resultierend aus dem Wahlergebnis. Abgerufen am 20. Juni 2014.
  4. Katholische Gemeinde.
  5. Evangelische Gemeinde.
  6. Fritz-Felsenstein-Schule.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Königsbrunn – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien