Zusmarshausen
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| Wappen | Deutschlandkarte | ||
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| Basisdaten | |||
| Bundesland: | Bayern | ||
| Regierungsbezirk: | Schwaben | ||
| Landkreis: | Augsburg | ||
| Höhe: | 466 m ü. NN | ||
| Fläche: | 68,72 km² | ||
| Einwohner: | 6223 (31. Dez. 2007) | ||
| Bevölkerungsdichte: | 91 Einwohner je km² | ||
| Postleitzahl: | 86441 | ||
| Vorwahl: | 08291 | ||
| Kfz-Kennzeichen: | A | ||
| Gemeindeschlüssel: | 09 7 72 223
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| Marktgliederung: | 8 Ortsteile | ||
| Adresse der Marktverwaltung: | Schulstr. 2 86441 Zusmarshausen |
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| Webpräsenz: | |||
| Bürgermeister: | Albert Lettinger (FWV) | ||
Zusmarshausen ist ein Markt im schwäbischen Landkreis Augsburg mit Autobahnanschlussstelle an der Bundesautobahn 8.
Inhaltsverzeichnis |
[Bearbeiten] Geografie
[Bearbeiten] Geografische Lage
Zusmarshausen liegt an der Zusam, kurz vor der Mündung der Roth und westlich des Rothsees. Die B 10 führt durch den Ort. Augsburg liegt 23 km östlich davon.
[Bearbeiten] Gliederung
Zum Markt Zusmarshausen gehören die Orte:
- Gabelbach,
- Gabelbachergreut,
- Steinekirch,
- Streitheim,
- Vallried
- mit Thomas-Morus-Siedelung
- und Kleinried
- Wörleschwang,
- Wollbach und
- Zusmarshausen
- mit Friedensdorf
[Bearbeiten] Geschichte
Die Region um Zusmarshausen wurde bereits seit der Altsteinzeit besiedelt, wie der 2008 gefundene Faustkeil von Wörleschwang beweist.[1]
Die Entstehung des Ortes vermutet man im 7. oder 8. Jahrhundert. Zusmarshausen wurde urkundlich erstmals durch König Arnulf im Jahr 892 erwähnt. 1295 wurde die Gemeinde zum Markt erhoben.
Mit der Schlacht bei Zusmarshausen fand am 17. Mai 1648 das letzte größere Gefecht des Dreißigjährigen Krieges (1618–1648) statt. Heute erinnert das Logo der ortsansässigen Brauerei, ein Fahnenschwinger aus der Zeit des Dreißigjährigen Krieges, sowie die Biersortenbezeichnung "Schwedenpils" an die Bedeutung der damaligen Ereignisse für den Ort.
Im Jahr 1684 erhielt der Ort eine Poststation an der Straße Paris - Wien.
Mit dem Reichsdeputationshauptschluss von 1803 kam der Ort vom Hochstift Augsburg zu Bayern. Im Zuge der Verwaltungsreformen in Bayern entstand mit dem Gemeindeedikt von 1818 die heutige Gemeinde.
[Bearbeiten] Politik
Der Marktgemeinderat hat 20 Mitglieder (Stand Kommunalwahl 2008):
- Freie Wählervereinigung: 9 Sitze
- CSU: 7 Sitze
- SPD/Aktives Bürgerforum: 4 Sitze
Albert Lettinger (FWV) ist seit 1996 Bürgermeister von Zusmarshausen.
[Bearbeiten] Kultur und Sehenswürdigkeiten
Die Ruine der hochmittelalterlichen Burg Wolfsberg aus dem 10. Jahrhundert findet man oberhalb des Ortsteils Steinekirch. Auf dem Antoniberg liegt eine rätselhafte Wallanlage. Ihr Ursprung ist Gegenstand vieler archäologischer Spekulationen.
Unter dem gemeinsamen Dach von ZusKultur werden in Zusmarshausen Kulturveranstaltungen organisiert.[2]
Eine Volkssternwarte befindet sich im Ortsteil Streiheim. Eröffnet am Tag der totalen Sonnenfinsternis - 11. August 1999.[3]
[Bearbeiten] Schulen
Der Schulverband Zusmarshausen besteht aus den Grundschulen in Altenmünster, Horgau und Zusmarshausen, deren Schüler dann auf eines der Gymnasien in der Umgebung, die Realschule Zusmarshausen oder die Hauptschule Zusmarshausen (mit Mittlere-Reife-Zug-Angebot) wechseln.
[Bearbeiten] Wirtschaft und Infrastruktur
In Zusmarshausen befindet sich unter Anderem der Hauptsitz des Fahrzeugzubehör-Herstellers Sortimo.
[Bearbeiten] Literatur
- Leonhard Both, Franz Helmschrott: Zusmarshausen - Heimatbuch einer schwäbischen Marktgemeinde. Weißenhorn, 1979
- Geschichte eines schwäbischen Marktorts - Dauerausstellung des Museums Zusmarshausen. Zusmarshausen, 2002
- Joachim Jahn: Landkreis Augsburg (Historischer Atlas von Bayern, Teil Schwaben, Heft 11). München, 1984. ISBN 3-7696-9924-6
- Walter Pötzl: So lebten unsere Urgroßeltern - Die Berichte der Amtsärzte der Landgerichte Göggingen, Schwabmünchen, Zusmarshausen und Wertingen. (Beiträge zur Heimatkunde des Landkreises Augsburg, 10). Augsburg, 1998. ISBN 3-925549-05-6
- Walter Pötzl (Hrsg.): Zusmarshausen - Markt, Pflegamt, Landgericht und Bezirksamt. Zusmarshausen, 1992
- Jürgen Schmid: Zum Beispiel: Ortskernsanierung in Zusmarshausen - ein Beitrag zum europaweiten "Tag des offenen Denkmals" am 20. September 1998. Zusmarshausen, 1998
[Bearbeiten] Einzelnachweise
- ↑ Leif Steguweit (2008), Ein Faustkeil von Wörleschwang (Gde. Zusmarshausen, Lkr. Augsburg). Archäologie in Bayerisch-Schwaben 2, 18-22.
- ↑ ZusKultur
- ↑ Volkssternwarte im Ortsteil Streitheim
[Bearbeiten] Weblinks
- offizielle Webseite des Marktes Zusmarshausen
- Zusmarshausen: Wappengeschichte vom HdBG
- Ortsplan von Zusmarshausen und seinen Ortsteilen
[Bearbeiten] Webseiten der einzelnen Orte
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