Auerbach (Bensheim)

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49.70228.6192108Koordinaten: 49° 42′ 8″ N, 8° 37′ 9″ O

Auerbach
Stadt Bensheim
Wappen der früheren Gemeinde Auerbach
Höhe: 108 m
Einwohner: 9296 (Dez. 2012)
Eingemeindung: 1. April 1939
Postleitzahl: 64625
Vorwahl: 06251
Karte

Karte von Bensheim
mit dem Stadtteil Auerbach

Luftaufnahme von Auerbach

Auerbach ist mit etwa 9600 Einwohnern der größte Stadtteil der Stadt Bensheim an der Bergstraße im Kreis Bergstraße in Südhessen. Auerbach (früher Urbach) war jahrhundertelang eine selbstständige Gemeinde und wurde erst 1939 nach Bensheim eingemeindet. Der Name leitet sich von dem Flüsschen Auer ab, welches aus dem Odenwald kommend über den Winkelbach dem Rhein zufließt. Der Ort war bekannt für den Auerbacher Marmor.

Geographische Lage[Bearbeiten]

Blick auf Auerbach vom Schloss aus gesehen

Auerbach erstreckt sich vom östlichen Rande der Oberrheinischen Tiefebene bis in die Hänge des westlichen Odenwaldes und liegt am Fuße des Melibokus (517,4 m ü. NHN) und an dessen südlichem Ausläufer, dem Schlossberg Auerberg (345,9 m ü. NHN) mit dem Schloss Auerbach.

Im Norden befindet sich Zwingenberg, an der Strecke nach Darmstadt liegen das Schloss Alsbach und die Burg Frankenstein. Nach Süden führt der Weg über Bensheim und Heppenheim ins Badische nach Heidelberg oder Mannheim. Nach Osten geht es über Hochstädten und Balkhausen in den Odenwald. Hinter Balkhausen erreicht man die Kuralpe und den Felsberg mit dem Felsenmeer. Im Westen, im Hessischen Ried, liegen die Bensheimer Stadtteile Schwanheim und Fehlheim, sowie Rodau, Stadtteil von Zwingenberg, über das es nach Gernsheim an den Rhein geht.

Geschichte[Bearbeiten]

Mittelalter[Bearbeiten]

Urkunde 1539 der Lorscher Codex mit der Erwähnung Urbachs
Die Kapelle Zur Not Gottes
Bergkirche in Auerbach
Blick auf Auerbach südlich der Bachgasse im Vorfrühling
Auerbach westlich der Darmstädter Straße

Im Jahr 781, wahrscheinlicher aber 786,[1] wurde Auerbach erstmals in der Urkunde 1539 im Lorscher Codex als Urbach erwähnt. Der erste namentlich bekannte Auerbacher ist ein „Hermann in Urbach“, der seine Arbeitsleistung für das Kloster Lorsch erbringen musste.[2]

Im Jahr 773 machte Karl der Große dem Kloster Lorsch die Schenkung der Mark Heppenheim. Im Zusammenhang mit dieser Schenkung entwickelten sich Grenzstreitigkeiten zwischen dem Kloster Lorsch und dem Bistum Worms, die 795 zur Einberufung eines Schiedsgerichtes führten. Als Ergebnis dieses Schiedsgerichtes wurde eine neue Grenzbeschreibung festgelegt, die nun auch die wichtigsten Orte innerhalb der Grenzen der Mark Heppenheim benannte, nämlich Furte (Fürth), Rintbach (Rimbach), Morlenbach (Mörlenbach), Birkenowa (Birkenau), Winenheim (Weinheim), Hepenheim (Heppenheim), Besinsheim (Bensheim), Urbach (Auerbach), Lauresham (Lorsch) und Bisestat (Bürstadt).

Über die Jahrhunderte danach liegen keine gesicherten Erkenntnisse vor. Durch Heirat der Hildegard von Henneberg kamen Teile der Bergstraße um 1135 an Heinrich II. von Katzenelnbogen, welcher im Jahre 1138 von König Konrad III. zum Grafen erhoben wurde. Auerbach gehörte nun zur Grafschaft Katzenelnbogen mit dem Hauptort Katzenelnbogen. Die Grafschaft Katzenelnbogen war in eine Untergrafschaft, am Rhein um St. Goar gelegen, und eine Obergrafschaft, in Südhessen gelegen, aufgeteilt.[3]

Im 13. Jahrhundert bauten die Grafen die Einsiedelei Zu den Einsiedeln auf dem Auerberg zu einer Kapelle aus. Die Bergkirche in Auerbach hat ihren Ursprung ebenfalls im 13. Jahrhundert. Bereits in romanischer Zeit hat an dieser Stelle eine kleinere Kirche gestanden, deren Bauherr die Grafschaft Katzenelnbogen war. Mit dem Anwachsen der Gemeinde musste der Kirchenbau wiederholt erweitert werden. In der Spätgotik erhielt die Kirche ihren Westturm mit Spitzhelm. Über dem Portal, das ins Kirchenschiff führt, ist die Jahreszahl 1479 eingehauen. Die Eingangstür zwischen Turm und Kirchenschiff ist das älteste und kunsthistorisch bedeutendste Ausstattungselement der Kirche. Die mit einer Eisenornamentik versehene Zweiflügeltür ist vom romanischen Vorgängerbau erhalten geblieben.

Vermutlich ab 1222 erfolgte die Erbauung des Auerbacher Schlosses auf dem Auerberg (Urberg) durch den Grafen Diether IV. von Katzenelnbogen. Von 1247 datiert die erste urkundliche Erwähnung der Burg auf dem Urberg und von 1257 die erste Urkunde die auf dem Urberg gefertigt wurde.

1260 erfolgt durch die Brüder Diether V. (Begründer der älteren Linie) und Eberhard I. (Begründer der jüngeren Linie) die Teilung der Grafschaft Katzenelnbogen. Wobei Eberhard I. vermehrt Besitz in der Obergrafschaft, mit Auerbach und Auerbacher Schloss, hatte. Zwingenberg jedoch fiel an Diether V., welcher vermehrt Besitz in der Untergrafschaft hatte.

1318 teilen sich Berthold III. (Bertolf) und sein Neffe Eberhard II., beide aus der jüngeren Linie, ihren Besitz in der Obergrafschaft auf,[4] wobei Auerbach und Schloss Auerbach zwischen Bertolf und Eberhard von Katzenelnbogen geteilt wurden.

1402 werden in Erbfolge die beiden Linien, durch die Heirat von Johann IV. von Katzenelnbogen (jüngere Linie) und Anna von Katzenelnbogen (ältere Linie) im Jahre 1383, wieder zusammengeführt.

1479 fallen Auerbach und Schloss durch den Tod des letzten Grafen Philipp I. - der Ältere – von Katzenelnbogen an dessen Schwiegersohn den Landgrafen Heinrich III. von Hessen. Dadurch befand sich zwischen Auerbach und Bensheim die Landesgrenze von der Landgrafschaft Hessen und dem Fürstentum Kurmainz. Im Südosten schloss sich bei Schönberg die Grafschaft Erbach mit dem Schloss Schönberg an.

Im Jahre 1526 führte Landgraf Philipp I. von Hessen die Reformation ein. Nach dem damaligen Grundsatz cuius regio, eius religio mussten die Untertanen die Religion des jeweiligen Landesfürsten annehmen. 1528 wurde der erste Evangelische Pfarrer eingeführt. Damit hatte die katholische Gemeinde Auerbach aufgehört zu existieren, und die dem Heiligen Nikolaus geweihte Bergkirche (1479) wurde evangelische Pfarrkirche. Damit befand sich zwischen Auerbach (evangelisch) und Bensheim (katholisch) auch eine Konfessionsgrenze.

1567 kam Auerbach durch Erbfolge an die neue Landgrafschaft Hessen-Darmstadt.

Dreißigjähriger Krieg[Bearbeiten]

Der Dreißigjährige Krieg (1618–1648) verwüstete auch an der Bergstraße das Land, schändete Mensch und Tier, und die Pest und andere Krankheiten raffte die Bevölkerung dahin. So ist in einer Chronik [5] zu lesen: So soll Graf Mansfeld 1622 durch Auerbach gezogen sein. Den schon zügellosen Mansfelder Kriegsvölkern folgten nun Plünderer und Mordbrenner, denen sich ein Dutzend Bensheimer, dazu andere übelwollende Nachbarn aus dem pfälzischen Gebiet angeschlossen hatten. Die Kirche wurde aufgebrochen und verwüstet, nahezu alle Häuser litten Schäden, die Menschen wurden misshandelt und die Tiere weggeführt. Das Tal hinauf brannten die Mühlen, Hochstädten erlebte die gleiche Heimsuchung. Die handgreifliche Beteiligung der Leute aus Bensheim wirkte lange nach. Und weiter: Auf dem Hause Auerberg (Auerbacher Schloss) ist nichts mehr, sondern alles in anno 1634 durch die Soldaten verbrannt und weggenommen worden.

Neuzeit[Bearbeiten]

Karte des Großherzogtums Hessen von 1832 bis 1850 mit Auerbach und dem seinerzeit deutlich entfernten Bensheim

In der Zeit danach bis 1693 zogen immer wieder, vor allem französische Truppen, an und durch die Bergstraße, so unter Henri de Latour d'Auvergne, Vicomte de Turenne und General Lorges. Die Verwüstungen waren so gravierend, dass das Auerbacher Schloss in dem Zustand als Ruine zurückblieb, wie er heute noch erhalten ist. Die Burg blieb verwaist zurück. Was nicht niet- und nagelfest war, wurde im Ort gebraucht und vom Schloss geholt.

1766 wurde die schon vorher bekannte mineralhaltige Quelle im Roßbachtal erneut erschlossen. Die bis heute erhaltene rotundenförmige Brunnenfassung wurde 1767 gebaut und 1768 wurden zwei Wohnpavillons gebaut, sowie die ersten Alleen angelegt. 1790 begann die Landgrafschaft mit dem Ausbau des Fürstenlagers zur Sommerresidenz. 1772 erbaute der Landgraf Ludwig IX. den Aussichtsturm auf dem Melibokus.

Mit dem „Reichsdeputationshauptschluss“ vom 25. Februar 1803 wurden die territorialen Verhältnisse im Reich neu geregelt. Anlass waren die Eroberungen Napoleons, der die französische Staatsgrenze bis an den Rhein ausgedehnt hatte. Dieses letzte Gesetzeswerk des alten Reiches setzte Bestimmungen des Frieden zu Luneville um und leitete das Ende des alten Reiches ein, das 1806 mit unter den Druck Napoleons Gründung des Rheinbundes und der Niederlegung der Reichskrone aufhörte zu bestehen. Am 14. August 1806 wurde die Landgrafschaft Hessen-Darmstadt, gegen Stellung hoher Militärkontingente an Frankreich und den Beitritt zum Rheinbund, von Napoleon zum Großherzogtum erhoben. Die südhessischen, ehemaligen landgräflisch Hessen-Darmstädter Gebiete und die 1803 neu hinzugekommenen Gebiete waren unter dem Fürstentum Starkenburg zusammengefasst worden und wurden 1816, nachdem der Wiener Kongress diese Gebietsänderungen bestädigt hatte, in Provinz Starkenburg umbenannt.

In der Folgezeit änderten sich im Großherzogtum mehrmals die Verwaltungseinheiten. Bis 1821 gehörte Auerbach zum Amt Zwingenberg und kam dann in den Landratsbezirk Bensheim. 1832 wurde die Verwaltung wieder geändert und Auerbach in den Kreis Bensheim eingegliedert. Im Juli 1848 wurden die beiden Kreise Bensheim und Heppenheim dann zum Regierungsbezirk Heppenheim zusammengeschlossen. Diese Verwaltungsreform dauerte jedoch nur knapp vier Jahre, denn im Mai 1852 wurde die Zusammenlegung wieder aufgehoben und Auerbach kam wieder in den Kreis Bensheim. Die damals geschaffene Gliederung hatte mehr als acht Jahrzehnte Bestand.

1918 wurde der Großherzog abgesetzt, und aus dem Großherzogtum Hessen wurde der Volksstaat Hessen. Nach der 1936 erfolgten Auflösung der Provinzial- und Kreistage im nunmehrigen Volksstaat Hessen und der 1937 durchgeführten Aufhebung der Provinz Starkenburg brachte das Jahr 1938 eine Überprüfung der Kreisgrenzen, wodurch es zur Vereinigung der Kreise Bensheim und Heppenheim zum Landkreis Bergstraße mit der Kreisstadt Heppenheim kam.

Die zuständige Gerichtsbarkeit war während der Zugehörigkeit zu Hessen, von 1821 bis 1879 das Landgericht Zwingenberg und von 1879 bis 1934 das daraus hervorgegangene Amtsgericht Zwingenberg. Ab 1934 wurde der Amtsgerichtsbereich von Zwingenberg aufgehoben und dem Amtsgericht Bensheim zugeschlagen, welches bis heute zuständig ist. [6]

Die Novemberpogrome 1938 gingen an der Auerbacher Synagoge vorbei, da diese zu diesem Zeitpunkt schon aufgegeben war und nicht mehr als Gotteshaus diente. Ab 1984 wurde die Synagoge restauriert und als kulturelle Einrichtung genutzt.

Seit 1. April 1939 ist Auerbach ein Stadtteil von Bensheim.[7]

Außerhalb des Auerbacher Friedhofs liegen neben dem nordöstlichen Ausgang die Gräber von 22 Nazi-Opfern. Sie stammen aus dem Rüstungsbetrieb Ing. Hans Heymann, der nach der Bombardierung Darmstadts in das Marmorbergwerk bei Hochstädten verlegt wurde. Aufgrund seiner guten Beziehungen zum Leiter des SS-Wirtschafts-Verwaltungs-Hauptamts Pohl konnte er sich KZ-Häftlinge aus Buchenwald beschaffen, die in einem nach KZ-Vorschriften eingerichteten Lager oberhalb des heutigen Tennisplatzes m Weiherweg untergebracht wurden. Das Lager wurde als Außenlager dem KZ Natzweiler-Struthof (Elsass) zugeordnet. Außerdem erhielt der Unternehmer eine Gruppe von 130 griechischen Zwangsarbeitern zugeteilt, die am 17. August 1944 in einer blutigen Razzia in einem Stadtteil von Athen festgenommen und nach Auerbach verschleppt wurden. Sie waren in der ehemaligen Obst-Markthalle beim Bahnhof in Auerbach untergebracht und mussten jeden Morgen von dort bis zum Marmorbergwerk marschieren, wo sie in einer unterirdischen Halle den „Dom“ oder „Heymann-Saal“ für die geplante Rüstungsproduktion bauen mussten. Dass in den wenigen Monaten von September 1944 bis Ende März 1945 mehr als 10 der jungen Männer gestorben sind, die dann außerhalb der Friedhofsmauer von Auerbach – zusammen mit ermordeten KZ-Häftlingen - verscharrt wurden, war die Folge der brutalen Behandlung durch ihre Aufseher, die völlig mangelhafte Ernährung, Kleidung, medizinische Versorgung und die Unterbringung sowie die unmenschlichen Arbeitsbedingungen. Zu einigen Überlebenden konnten durch eine Projektgruppe seit 1990 Kontakte hergestellt werden und sie wurden von der Stadt Bensheim insgesamt sechs Mal für einige Tage eingeladen. Dabei wurde auch eine Reihe von Interviews gemacht, die das ganze Ausmaß der schrecklichen Erfahrungen anschaulich darstellen.[8]

1945 kam Bensheim-Auerbach zum neuen Bundesland Hessen und wurde 1955 der einzige staatlich anerkannte Luftkurort an der Hessischen Bergstraße.[9]

Anfang der 1960er Jahre wurden zahlreiche Obstgärten und Wingerte links und rechts der B 3 (Darmstädter Straße, früher Heidelberger Straße) aufgegeben und zu Bauland deklariert. Es kam seit dieser Zeit zu einem stetigen Zuzug von Neubürgern und einem rasanten Anstieg der Bevölkerungszahl, der bis ins 21. Jahrhundert anhält.

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten]

Belegte Einwohnerzahlen sind[6]:

1629: 127 Hausgesessene
1829: 1574 Einwohner
Auerbach: Einwohnerzahlen von 1834 bis 1925
Jahr     Einwohner
1834
  
1.494
1840
  
1.531
1846
  
1.334
1852
  
1.556
1858
  
1.570
1864
  
1.451
1871
  
1.469
1875
  
1.542
1885
  
1.811
1895
  
1.960
1905
  
2.358
1910
  
2.559
1925
  
3.138
Datenquelle: Histo­risches Ge­mein­de­ver­zeich­nis für Hessen: Die Be­völ­ke­rung der Ge­mei­nden 1834 bis 1967. Wies­baden: Hes­sisches Statis­tisches Lan­des­amt, 1968.

Sehenswürdigkeiten und Kultur[Bearbeiten]

Herrenhaus des Fürstenlagers
Schloss Auerbach
Kiefer auf der Burgmauer
Der ehemalige Melibokusturm auf einer Postkarte von 1905

Bachgasse[Bearbeiten]

Eine lokale Attraktion ist die Bachgasse mit einigen alten Fachwerkhäusern. Über der von dem kleinen Bach Auer durchflossenen Gasse befindet sich die Auerbacher Bergkirche.

Die Bachgasse führt in nord-östlicher Richtung über das Mühltal nach Hochstädten, einem der neun Stadtteile Bensheims. Das Mühltal hat seinen Namen von den sieben Mühlen die von Auerbach bis Hochstädten, eine nach der anderen das Tal hinauf an der Auer standen. Die Dorfmühle im Ortskern ist heute ein Weinlokal, die Ranzenbergermühle ist heute Standort des Alten- und Pflegeheims Wiesengrund, die Gagelsmühle Atelier und Wohnhaus eines in Auerbach ansässigen Künstlers, die Kadels-, Wiemers-, Mößingers- und Jungmühle werden als Wohnhäuser genutzt.[10]

Wenige hundert Meter vor dem Ortsende führt die Bachgasse rechts zum Staatspark Fürstenlager, mit dem Herrenhaus, dem Prinzen- und dem Damenbau.

Durch die Weidgasse, an einem Kriegerdenkmal vorbei, führt der Burgweg, der ehemalige Zugang zur Burg, zum Auerbacher Schloss.

Bergkirche[Bearbeiten]

Hauptartikel: Bergkirche Auerbach

Die dem Heiligen Nikolaus geweihte, wahrscheinlich um 1260/70 auf einer weithin sichtbaren Anhöhe entstandene Kirche wurde bereits 1528 evangelische Pfarrkirche. Sie enthält spätromanische Elemente und wurde 1479 erweitert, 1901 und 1964 umgebaut.

Fürstenlager[Bearbeiten]

Hauptartikel: Staatspark Fürstenlager

Das Fürstenlager entstand um 1790 als Sommerresidenz der Landgrafen und Großherzöge von Hessen-Darmstadt an einem Brunnen (Goethebrunnen), dessen Wasser damals Heilkraft zugeschrieben wurde. Es liegt in einem Seitental parallel zur Rheinebene. In dem etwa 42 Hektar großen Park mit vielen exotischen Bäumen, angelegt nach der Art eines englischen Gartens, stehen eine Reihe von Hofgebäuden angeordnet wie in einem gewachsenen Dorf. Ein besonders Merkmal war auch die öffentliche Weise der damaligen Hofhaltung.

Auerbacher Schloss mit Waldkiefer[Bearbeiten]

Hauptartikel: Schloss Auerbach

Zu den Sehenswürdigkeiten der Burgruine einer großen Hochburg aus dem 13. Jahrhundert in der Grafschaft Katzenelnbogen zählen besonders die knorrige, etwa nur sieben Meter hohe Bonsai-Waldkiefer (Pinus sylvestris), die seit über 300 Jahren auf dem Wehrgang der Schildmauer unterhalb des Aussichtsturmes der Ruine wächst. Die spitzen Nadeln des Baumes fangen Nebeltropfen ein, die dann über die Wachsschicht ablaufen und zu Boden tropfen - genau in den von Platten ausgesparten Bereich des Wehrganges. Botaniker nennen dies Kronentraufe. Außerdem haben Kiefern eine so genannte Pfahlwurzel mit hoher Wurzelenergie. Das bedeutet, dass sich die Wurzeln mit roher Gewalt selbst in kleinste Risse und Spalten drängen, um an die begehrten Nährstoffe zu gelangen. Die Auerbacher Kiefer zählt zu den Naturwundern Deutschlands.

Auf der Straße zum Auerbacher Schloss, von der Darmstädter Straße (B3) der Ernst-Ludwig-Promenade folgend, gelangt man kurz vor dem Pass zwischen Melibokus und Auerberg zur Kapelle Zur Not Gottes weiter bergauf, auf dem Pass, befindet sich der Abzweig der rechts zum Auerbacher Schloss und links zum Melibokus führt. Die Straße bergab kommt man in das Mühltal und über die Bachgasse wieder nach Auerbach.

Wallfahrtsstätte „Zur Not Gottes“[Bearbeiten]

Die Wallfahrtsstätte „Zur Not Gottes“ außerhalb von Auerbach geht auf eine mittelalterliche Kapelle zurück, deren Überreste 1891/92 ausgegraben wurden. Im Mittelalter bestand bei der Kapelle eine Einsiedelei und ein Quellheiligtum. Die heutige Kapelle wurde 1960 errichtet.

Kirchen[Bearbeiten]

Synagoge Auerbach

Kultur[Bearbeiten]

Festwagen der Auerbacher Kerb
  • Auerbacher Synagogenverein, Bürger aus Bensheim-Auerbach und aus der näheren und weiteren Umgebung Auerbachs erkannten in der ehemaligen Synagoge Auerbach einen geistigen und kulturellen Auftrag. So wurde am 29. März 1984 auf Initiative der evangelischen und der katholischen Pfarrgemeinden zu Bensheim–Auerbach der Auerbacher Synagogenverein gegründet. Diesem Verein wurde von der Stadt Bensheim die Mitarbeit an der Innengestaltung und die sinnvolle Nutzung der ehemaligen Synagoge Auerbach anvertraut.[11]
  • Stadtteildokumentation Bensheim-Auerbach, mit zahlreichen Ausstellungen, hauptsächlich mit alten Fotografien, Zeichnungen und anderen Dokumenten, werden der Bevölkerung die zurückliegenden Zeiten nahegebracht.
  • KUNST IM FÜRSTENLAGER, die Künstlervereinigung hat sich zur Aufgabe gemacht, regionalen und überregionalen Künstlern ein nicht-kommerzielles Ausstellungsforum zur Verfügung zu stellen. Die Ausstellungen im Damenbau sind nicht nur in Bensheim bekannt, sondern als Dialog zwischen Natur und Kunst ein Besuchermagnet von Frankfurt/M bis Heidelberg.[12]
  • Internationale Sommerfestspiele Bensheim-Auerbach, das Fürstenlager, die ehemals landgräfliche Kuranlage und Sommerresidenz des Hauses Hessen-Darmstadt – eingebettet in einen Landschaftspark mit historischen Gebäuden, exotischer Pflanzenwelt und mediterranem Flair – gilt als Kulturdenkmal von Rang in Hessen. [13]
  • Siegfried Speckhardt, ein bekannter Auerbacher Maler und Graphiker.[14]

Regelmäßige Veranstaltungen[Bearbeiten]

  • Weinlagenwanderung (1. Mai) seit 1988. Der Weg beginnt in Alsbach und führt durch die Weinberge oberhalb und teilweise durch die vom Weinlagenweg tangierten Städte bis zur hessisch-badischen Grenze bei Heppenheim. Bis zu 40.000 Teilnehmer nehmen an der Veranstaltung teil.
  • Seit 1987 findet das Auerbacher Bachgassenfest im Juli statt.

Klima[Bearbeiten]

Der Ort liegt in der Region Bergstraße, die zu den wärmsten Regionen Deutschlands gehört und auch die Riviera Deutschlands genannt wird. Sie zieht sich von Nußloch beziehungsweise Wiesloch (Baden-Württemberg) bis nach Darmstadt. Das milde Klima begünstigt den Weinbau. Als blühender Garten zeigt sich die Bergstraße zum Frühlingsanfang, wenn Kirsch-, Pfirsich- und Mandelbäume in der Regel zwei bis drei Wochen früher als im übrigen Deutschland aus dem Winterschlaf erwachen.

Politik[Bearbeiten]

Wappen[Bearbeiten]

Das Wappen von Auerbach zeigt oben den Löwen der Grafen von Katzenelnbogen und unten die drei goldenen Münzen (oder Goldklumpen) zur Legende des Heiligen Nikolaus von Myra. Der Löwe der Katzenelnbogener ist ebenfalls in den Wappen von Darmstadt, Zwingenberg, Pfungstadt, Katzenelnbogen und St. Goar zu sehen.

Urkunde[Bearbeiten]

Die Urkunde belegt die erstmalige Erwähnung im Lorscher Codex „Laureshamensis“ des Klosters Lorsch als Urbach. Sie fällt in die Zeit des Abtes Richbod (784 bis 804) und beurkundet eine Schenkung des Grafen Heimerich, einem Rupertiner, an das Kloster.

Ortsbeirat[Bearbeiten]

Die Kommunalwahl am 27. März 2011 lieferte folgendes Ergebnis:

Parteien und Wählergemeinschaften %
2011
Sitze
2011
%
2006
Sitze
2006
CDU Christlich Demokratische Union Deutschlands 36,8 4 39,1 4
SPD Sozialdemokratische Partei Deutschlands 22,6 2 32,2 4
FDP Freie Demokratische Partei 5,3 1 6,7 1
GLB Grüne Liste Bensheim 25,9 3 13,9 1
FWG Freie Wählergemeinschaft Bensheim 9,5 1 8,1 1
gesamt 100,0 11 100,0 11
Wahlbeteiligung in % 45,2 40,5

Die Vorsitzenden des Ortsbeirates sind:

  • Ehrenortsvorsteher: Karl Wilfried Hamel , parteilos
  • Ortsvorsteher: Robert Schlappner, CDU
  • Stellvertreter: Christoph von Fumetti, GLB

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten]

Auerbach ist mittelständisch geprägt. Einzelhändler, Handwerksbetriebe, Gastronomie, Ärzte und Medizinische Betriebe sowie Freiberufler bestimmen das Ortsbild.

Im Gewerbegebiet westlich der Bahnlinie, am Berliner Ring gelegen, haben sich viele Gewerbebetriebe angesiedelt.

Anfang der 1960er Jahre wurden die landwirtschaftlichen Betriebe aus dem Ort in die sogenannten Aussiedlerhöfe, vor die Tore Auerbachs, in das Hessische Ried verlegt. Im Ort sind heute noch die Weingüter Rothweiler, Seitz, und Steinmüller.
Die Gelände von Gartenbaubetrieben wurden aufgegeben und mit Wohnhäusern bebaut.

Weinbau[Bearbeiten]

Auerbach liegt in dem Weinbaugebiet Hessische Bergstraße, im Weinbaubereich Region Starkenburg, mit der bekannten Großlage Auerbacher Rott. Da die Rebanbauflächen an der Bergstraße nicht sehr groß sind, wurden in Auerbach nur zwei Einzellagen ausgewiesen: der Auerbacher Höllberg und der Auerbacher Fürstenlager. Zu der Großlage Auerbacher Rott gehören noch die Lagen Alsbacher Schöntal, Zwingenberger Steingeröll und Zwingenberger Alte Burg.
Die Weinberge liegen an den Hängen des Melibokus und des Auerbergs, ziehen sich über das Fürstenlager zum Altarberg und erreichen hier Schönberg und Bensheim mit eigenen Lagen.
In Auerbach wurde traditionell Riesling, Müller-Thurgau und Silvaner angebaut. Im Laufe der Jahre (seit ca. 1980) kamen immer weitere Rebsorten hinzu und es werden sogar Rotweine angebaut, was für die Hessische Bergstraße nicht gerade typisch ist.
Einige Weingüter in Auerbach und der näheren Umgebung, sowie die Bergsträßer Winzer eG in Heppenheim, besorgen den Ausbau des Auerbacher Weins, der zum überwiegenden Teil in der Region konsumiert wird. Die Winzer widmen sich mittlerweile auch der Produktion von Sekt und Secco sowie von Trester- und Obstbränden.

Schon die Katzenelnbogener bauten Wein in Auerbach an, so sind 1258 die Weinlage Grafenweinberg unterhalb der Burg, 1318 der Weinberg Reubere und 1410 wird die Rebsorte Urbergen Wyne benannt.[15] 1732 erstmals Nennung von Wingerten im sogenannten Roth zu Auerbach. Der Hang hinter dem Herrenhaus im Fürstenlager war von der Darmstädter Grafschaft als Weinberg angepflanzt. Der Auerbacher Fürstenlager zeugt heute noch von diesem historischen Fürstenlagerwein.

Gastronomie[Bearbeiten]

Ehemalige Brauerei Böttinger mit heutiger Gaststätte Zum Holzwurm
Kronehotel Bensheim-Auerbach am Abend

Die gastronomische Seite von Auerbach zeigt sich genauso vielseitig wie der Ort selbst, wobei es keinen gastronomischen Mittelpunkt gibt, die Gaststätten verteilen sich über den ganzen Ort.

Jedes zweite Wochenende im Juli findet das Auerbacher Bachgassenfest statt. Anwohner der Bachgasse und Vereine öffnen die Höfe, stellen Bänke und Tische auf die Gass' und feiern, bis die letzten Gäste gegangen sind. Bis zu 20.000 Besucher hat diese Veranstaltung. Seit 2005 findet immer am Sonntag das Seifenkistenrennen statt, das viele Besucher in seinen Bann zieht.

Geschichtliches:
1849 lebte der Dichter Joseph Victor von Scheffel als Flüchtling der Badischen Revolution im Parkhotel Krone, dem ältesten Haus am Platz, gegründet 1655 als Gasthaus: Fürstliche Herberge zur Güldenen Krone. Nach ihm ist der Scheffelsaal in diesem Haus benannt.

1859 wurde die Brauerei W. Schweikert in der Darmstädter Straße gebaut.[16] Nach einigen Besitzerwechseln; Brauerei Heinrich Böttinger, Brauerei Jean Gehring, Böttingers Brauerei Jean Gehring; wurde sie 1920 geschlossen. In dem Brauereisaal befand sich dann bis 1965 das Kino Deutsche Lichtspiele, kurz DELI genannt. Von der Brauerei ist heute noch die Gaststätte Zum Holzwurm mit dem Biergarten zu sehen.

Verkehrsanbindung[Bearbeiten]

Durch Auerbach führt die Bundesstraße 3 von Norden nach Süden an der Bergstraße entlang. Auerbach ist über die Autobahnen 5 (Ausfahrten Bensheim und Zwingenberg ) und 67 (Ausfahrt Gernsheim) mit Kraftfahrzeugen zu erreichen. Der Ort liegt an der Bahnstrecke Frankfurt am MainHeidelberg und hat einen eigenen Bahnhof, an dem Regionalbahnen halten. Zahlreiche Pendelbusse (Shuttlebusse) verbinden Auerbach mit dem Flughafen Frankfurt.

Schulen[Bearbeiten]

  • Schloßbergschule, Grundschule
  • Schillerschule, Grund-, Haupt- und Realschule

Gemeinnützige Vereine[Bearbeiten]

  • Der 1866 gegründete Verschönerungs- und Kurverein Auerbach in Hessen ist heute der Kur- und Verkehrsverein Auerbach 1866 e. V. und somit eines der ältesten Vereine von Auerbach. Er unterhält die Abteilungen Kerb (Kirchweih) und Künstler im Fürstenlager.[17]
  • Die 1890 gegründete Freiwillige Feuerwehr Auerbach e. V. 1890 ist die größte Stadtteilfeuerwehr von Bensheim und unterhält die Abteilungen Einsatzabteilung, Jugendfeuerwehr, Spielmannszug und Ehrenabteilung.[18]
  • Der Melibokusturmverein betreut den auf Auerbacher Gemarkung liegenden Aussichtsturm auf dem Melibokus.
  • Der 1998 gegründete gemeinnützige Verein NITYA SEVA e.V.[19] kümmert sich in seinen beiden Kinderheimen in Bhopal / Indien um ehemalige Straßen-, Slum- und Bahnsteig- sowie um Waisen- und kranke Kinder.

Sportvereine[Bearbeiten]

  • HSG Bensheim/Auerbach, Handball, die Heimspiele werden in der Weststadthalle ausgetragen
  • TSV Rot-Weiß 1881 Auerbach e. V., der größte Verein in Auerbach mit über 3000 Mitgliedern
  • PSG-Auerbach 1570 e. V., Schützenverein mit ca. 220 Mitgliedern. Schießdisziplinen: Luftgewehr und Luftpistole, KK-Sportgewehr, Kurzwaffen (Klein- und Großkaliber); Schützenhaus auf der Schönberger Höhe mit Schießständen (10 m, 25 m, 50 m und 100 m).
  • Minigolf-Sport-Club Bensheim-Auerbach e.V.; Mannschaften in der 1. Bundesliga: 1. Damenmannschaft, Mannschaften in der Regionalliga: 1. Herrenmannschaft.

Persönlichkeiten[Bearbeiten]

  • Joseph Victor von Scheffel lebte im Jahr 1849 als Flüchtling der Badischen Revolution in Auerbach. Nach ihm sind der Scheffelsaal im Parkhotel Krone und der Scheffelplatz in der Wolfsschlucht benannt.
  • Heinrich Metzendorf, der Baumeister der Bergstraße hinterließ auch in Auerbach seine Spuren in zahlreichen Metzendorf-Villen.
  • Georg Brückmann, gebürtiger Auerbacher, war für die NSDAP Bürgermeister von Bensheim und hessischer Landtagsabgeordneter.

Literatur[Bearbeiten]

  • Karl Wilfried Hamel: Auerbacher Schloß - Feste Urberg - die bedeutendste Burganlage der Obergrafschaft Katzenelnbogen, AAA-Verlag, Bensheim-Auerbach 1997, ISBN 3-9803139-0-5
  • Ernst Pasqué: Es steht ein Baum im Odenwald: eine Erzählung von der Bergstrasse, ISBN 3-9808869-0-5
  • Ernst Pasqué: Die Bergstrasse: von Jugenheim bis Auerbach, ISBN 3-9808869-2-1
  • Kur- und Verkehrsverein Auerbach: Auerbacher Leben, monatlich erscheinendes Mitteilungsheft mit Berichten aus Bensheim-Auerbach
  • Bernd Philipp Schröder: Auerbach an der Bergstrasse Geschichte durch zwölf Jahrhunderte, Herausgeber Stadt Bensheim 1984
  • Johannes Schröder: Dorf und Schloß Auerbach an der Bergstrasse. Ein historischer Versuch. Zugleich Führer durch die Schloßruine, 1905
  • Ernst Schad: Auerbach wie es war. Eine Chronik, Verlag Auerbacher Leben, Bensheim-Auerbach 1975
  • Wilhelm Busch: Bensheim-Auerbach, Evangelische Bergkirche. Kleine Kunstführer; Nr.2436, Schnell und Steiner, Regensburg 2002, ISBN 3-795462-10-X
  • Karl E. Demandt: Regesten der Grafen von Katzenelnbogen, 4 Bände 1953–1957, 800 S.; 896 S.; 668 S.; 572 S., ISBN 3-922244-10-6, ISBN 3-922244-11-4, ISBN 3-922244-12-2, ISBN 3-922244-13-0
  • Rainer Metzendorf: Georg Metzendorf, 1874–1934. Siedlungen und Bauten. Quellen und Forschungen zur hessischen Geschichte 96. Darmstadt/Marburg 1994, ISBN 3-88443-185-4

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Bensheim-Auerbach – Album mit Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Urkunden des Lorscher Codex, Suche nach 1539
  2. Weitere Erwähnungen finden sich in den Urkunden 3810, 3811 und 3835, vgl. hier.
  3. Website Karte der Grafschaft Katzenelnbogen
  4. Website von Heinrich Tischner, Bensheim - Teilungsvertrag Katzenelnbogen
  5. Bernd Phillip Schröder: Auerbach an der Bergstraße Geschichte durch zwölf Jahrhunderte, 1984
  6. a b Vorlage:Internetquelle/Wartung/Zugriffsdatum nicht im ISO-Format„Auerbach, Landkreis Bergstraße“. Historisches Ortslexikon für Hessen. In: Landesgeschichtliches Informationssystem Hessen (LAGIS). Hessisches Landesamt für Geschichtliche Landeskunde (HLGL), abgerufen am {{{zugriff}}}.
  7. Erlaß des Reichsstatthalters in Hessen über die Eingliederung der Gemeinden Auerbach, Schönberg und Zell in die Stadt Bensheim vom 22. Februar 1939. (Hess. Reg.Bl. (PDF; 11,4 MB) S. 25)
  8. Vgl. „Denn was wir erlitten, das war jede Minute“ Griechische Zwangsarbeiter in einem Rüstungsbetrieb am Ende des Zweiten Weltkriegs, in: Dorn, Fred / Heuer, Klaus (Hrsg.): „Ich war immer gut zu meiner Russin“ Zur Struktur und Praxis des Zwangsarbeitssystems im Zweiten Weltkrieg in der Region Südhessen, Pfaffenweiler, 1991, S. 137-152. Ferner: Geschichtswerkstatt „Jakob Kindinger“ Bensheim, Hg: Johannes Krämer: „.und dass wir acht geben auf die nächste Generation“. Geschichte der griechischen Zwangsarbeiter in Bensheim-Auerbach, in Interviews, Archivdokumenten und Zeitungsartikeln. Bensheim 2008
  9. Website des Kur- und Verkehrsverein Auerbach: Luftkurort Bensheim-Auerbach
  10. Stadtteildokumentation Bensheim-Auerbach
  11. Website des Synagogenvereins Auerbach: Synagoge Auerbach
  12. Website der Künstlervereinigung Kunst im Fürstenlager
  13. Website Internationale Sommerfestspiele Bensheim-Auerbach
  14. Birgit Ochs: Auch Romantik hat ihren Preis. In: FAZ vom 16. September 2008
  15. K.E. Demandt Regesten der Grafen von Katzenelnbogen 1953
  16. Hannelore Volk: Von der Bierbrauerei Böttinger zum Holzwurm, in: Mitteilungen des Museumsvereins Bensheim e.V. Nr.59, 2009, S.34-41; auch in Bensheim-Auerbach (Blog zur Stadtteilgeschichte)
  17. Website des Kur- und Verkehrsverein Auerbach 1866 e. V.
  18. Website der Freiwilligen Feuerwehr Auerbach
  19. Webseite von NITYA SEVA