La Londe-les-Maures

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La Londe-les-Maures
Wappen von La Londe-les-Maures
La Londe-les-Maures (Frankreich)
La Londe-les-Maures
Region Provence-Alpes-Côte d’Azur
Département Var
Arrondissement Toulon
Kanton La Crau
Koordinaten 43° 8′ N, 6° 14′ O43.1380555555566.234444444444421Koordinaten: 43° 8′ N, 6° 14′ O
Höhe 0–601 m
Fläche 79,29 km²
Einwohner 9.918 (1. Jan. 2011)
Bevölkerungsdichte 125 Einw./km²
Postleitzahl 83250
INSEE-Code
Website http://www.ville-lalondelesmaures.fr

Das Hotel de Ville von La Londe

La Londe-les-Maures ist eine französische Gemeinde mit 9918 Einwohnern (Stand 1. Januar 2011) im französischen Departement Var. Sie liegt an der Côte d’Azur in der Bucht von Hyères.

Geographie[Bearbeiten]

Das Gemeindegebiet erstreckt sich über 79 km² am Fuß des Massif des Maures. Zu etwa 75 % ist das Gebiet bewaldet, 22 % werden landwirtschaftlich genutzt (davon 1170 Hektar für den Weinbau) auf 3 % befinden sich Gebäude. Im Ort befindet sich der Yachthafen "Miramar", der mit mehr als 1000 Anlegeplätzen an Kai und Ponton zu den größten des Departements Var zählt. Mit seiner Lage gegenüber der Îles d'Hyères, ist La Londe-les-Maures ein viel genutzter Ausgangspunkt für Überfahrten zu einer der Inseln.

Bevölkerung[Bearbeiten]

Bevölkerungsentwicklung von La Londe-les-Maures

Seit Beginn der 1950er Jahre verzeichnet die Gemeinde ein starkes Bevölkerungswachstum, das sich in der Mitte der 1970er Jahre nochmals beschleunigte. Nach der letzten Zählung des INSEE im Jahr 2006 leben 10.034 Personen in La Londe-les-Maures.

Geschichte[Bearbeiten]

Die ersten menschlichen Siedlungen stammen aus der Zeit um 2500 v. Chr., bezeugt durch den Dolmen von Gaoutabry. Der Dolmen wurde im Jahre 1876 nördlich der heutigen Siedlung entdeckt. Nach archäologischen Befunden stammt er aus dem späten Neolithikum. Zahlreiche Keramik- und Werkzeugfragmente belegen die Anwesenheit von Menschen, wenngleich bislang keine Überreste von Siedlungen gefunden wurden. 1988 wurde die Stätte als Monument Historique klassifiziert. In späterer Zeit wurde das Gebiet wahrscheinlich von anderen Völkern besiedelt. Eindeutige archäologische Beweise liegen hierfür aber nicht vor.

Städtepartnerschaften[Bearbeiten]

La Londe-les-Maures unterhält partnerschaftliche Beziehungen zu Walluf in Hessen.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Der wichtigste touristische Anziehungspunkt von La Londe-les-Maures ist der Sommertourismus. Anzahl und Ausdehnung der Strände zeichnet die Gemeinde ebenso aus, wie das besondere Mikroklima, das dem Badeort mehr als 300 Sonnentage im Jahr beschert.

Place André Allègre: Das Herz der Gemeinde liegt im Zentrum an der Kreuzung der wichtigsten Straßen, umringt von schatten spendenden Platanen und umgeben von alten Häuserblocks im provenzalischen Stil, wie dem Hôtel de Ville.

Das Wohnviertel Les Bormettes, das von den Eigentümern der Fabrik Bormettes für die Angestellten erbaut wurde, ist ein vollständiges Dorf, das sich um einen reizvollen, typisch provenzalischen Platz gruppiert. Dort befindet sich, nicht weit von Hafen und Stränden entfernt, unter anderem das Théâtre des Bormette

Der Dolmen von Gaoutabry ist ein megalithisches Monument. Hoch auf einem Hügel des Maurengebirges gelegen bietet sich ein besonderer Blick auf die Inseln von Hyères.

Die Strände: Entlang der Küste befinden sich im Gemeindegebiet vier Strände mit insgesamt fast 3 km Sandstrand: Miramar, Tamaris, L'Argentière und le Pellegrin.

Der Unterwasserweg von l'Argentière: Das Naturschutzgebiet am Küstenvorsprung von l'Argentière beherbergt eine einzigartige Flora und Fauna. Unter Wasser sind die Herbiers de posidonies zu bewundern.

Das Musée de l'école publique zeigt die Rekonstruktion eines Klassenzimmers aus dem Jahr 1903.

Die Inseln von Hyères Port-Cros, Porquerolles und die Île du Levant liegen direkt gegenüber der Bucht von La Londe-les-Maures. Nicht weit entfernt liegt das Fort de Brégançon, eine offizielle Sommerresidenz des französischen Präsidenten.

Im Jardin ornithologique et botanique de La Londe auf kann eine Auswahl exotischer Vögel - 450 Tiere aus 80 Arten aus Asien, Afrika und Südamerika - und seltener Pflanzen bewundert werden. Ein Teil des Parks, der "Jardin d'oiseaux" ist der Rettung und Erhaltung von vom Aussterben bedrohter Arten gewidmet. Hierzu werden in Gefangenschaft geborene Tiere wieder in ihren Ursprungsländern in ihren natürlichen Lebensraum zurückgeführt.

Persönlichkeiten[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]