Le Lavandou

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Le Lavandou
Wappen von Le Lavandou
Le Lavandou (Frankreich)
Le Lavandou
Region Provence-Alpes-Côte d’Azur
Département Var
Arrondissement Toulon
Kanton Collobrières
Koordinaten 43° 8′ N, 6° 22′ O43.1377777777786.36777777777788Koordinaten: 43° 8′ N, 6° 22′ O
Höhe 0–485 m
Fläche 29,65 km²
Einwohner 5.356 (1. Jan. 2011)
Bevölkerungsdichte 181 Einw./km²
Postleitzahl 83980
INSEE-Code
Website http://www.lelavandou.fr/

Der Hafen von Le Lavandou

Le Lavandou (provenzalisch Lou Lavandou) ist eine französische Gemeinde mit 5356 Einwohnern (Stand 1. Januar 2011) an der Mittelmeerküste am Fuß des Massif des Maures im Département Var in der Region Provence-Alpes-Côte d’Azur. Direkt vorgelagert befinden sich die Inseln Port-Cros und Île du Levant, die mit Porquerolles zu den Îles d'Hyères zählen.

Herkunft des Namens[Bearbeiten]

Das Wort Lavandou erinnert aufgrund der Namensähnlichkeit zuallererst an Lavendel (französisch lavande). Tatsächlich wächst wie an vielen Orten in der Provence in den Höhenzügen des Massif des Maures eine Lavendelart (lavandula stoechas). Die Bezeichnung des Lavendels in der ursprünglichen Landessprache, dem Provenzalischen ist jedoch Queirélé. Die wahrscheinlichste Antwort auf die Frage nach der Herkunft des Namens gab der provenzalische Dichter und Nobelpreisträger Frédéric Mistral, der das Wort lavoir (französisch für Waschhaus) als Ursprung des Namens angibt. Das Rathaus von Le Lavandou besitzt ein Gemälde, das den Weiler Lavandou im Jahr 1736 darstellt. Im Vordergrund ist ein Waschhaus zu sehen, in dem die Frauen des Ortes ihre Wäsche waschen.

Gemeindeverwaltung[Bearbeiten]

Bis zum Beginn des 20. Jahrhunderts gehörte Le Lavandou zur Stadt Bormes-les-Mimosas. Im Jahr 1909 forderte der Ort den Status einer selbständigen Gemeinde, der schließlich im Mai 1913 gewährt wurde.

In den fünf heute zur Gemeinde Le Lavandou gehörenden Gebieten befinden sich insgesamt zwölf touristisch erschlossene Sandstrände: L'Anglade, La Grande Plage du Lavandou, Saint-Clair, La Fossette, Aiguebelle, l'Eléphant, Jean Blanc, Rossignol, Le Layet, Cavalière, Cap Nègre und Pramousquier.

Interessantes[Bearbeiten]

Am 19.September 2000 verbot der Bürgermeister Gil Bernardi der Bevölkerung, in Le Lavandou zu sterben. Grund dafür war die Überfüllung des örtlichen Friedhofes und das Verbot des Friedhofsausbaus in Richtung Meeresnähe durch das Verwaltungsgericht Nizza. Begraben werden konnten nur noch diejenigen, die bereits einen Platz auf dem Friedhof reserviert hatten.[1]

Städtepartnerschaft[Bearbeiten]

Mit der deutschen Stadt Kronberg im Taunus (Hessen) ist Le Lavandou seit 1972 durch eine Städtepartnerschaft verbunden.[2]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Le Lavandou – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. John Henley Citizens live under law's dead hand in: The Guardian vom 23. September 2000
  2. Partnerstadt Kronberg auf www.lelavandou.eu