Le Petit Senegal

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche

Le Petit Sénégal oder Little Senegal ist ein Viertel im New Yorker Stadtbezirk Manhattan.

Lage[Bearbeiten]

Le Petit Senegal ist ein kleiner Teil des viel größeren und älteren Viertels Harlem. Es ist schwer die genauen Grenzen dieses Viertels zu benennen.[1][2] Le Petit Senegal liegt in Central Harlem und umfasst die Blocks um die West 116th Street zwischen der St. Nicholas Avenue im Osten und dem Morningside Park im Westen.[3]

Geschichte[Bearbeiten]

Seit Mitte der 1980er Jahre zogen westafrikanische Einwanderer in diese Gegend Manhattans, so dass es schließlich den Namen Le Petit Senegal von den westafrikanischen Zuwanderern des Viertels erhielt. Nur Menschen, die nicht hier wohnen, nennen es Little Senegal.

Le Petit Senegal ist ein wichtiger Ort fűr die Westafrikanische Gemeinde Harlems, um sich hier zu treffen bzw. einzukaufen. So finden sich hier westafrikanische Läden, Restaurants, Bistros, Bäckereien, Cafés und Gewerbe.

Die Mehrheit dieser Einwanderer stammen aus dem Senegal, wo Französisch die Amtssprache ist. So erklärt sich auch der französische Name des Viertels. Jedoch werden auch afrikanische Sprachen in diesem Teil von Manhattan gesprochen – wie etwa die Wolof. Darüber hinaus leben hier auch Einwanderer anderer westafrikanischer Länder wie Cote d'Ivoire, Ghana, Guinea, Mali, Gambia und Burkina Faso.

Läden entlang der 116th Street zwischen dem Adam Clayton Powell Jr. Boulevard und dem Frederick Douglass Boulevard in Harlem.

Siehe auch[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Nana Kankam: Uptown, Africa Toujours. In: The New York Times, 22. Juli 2007. Abgerufen am 22. August 2009. 
  2. Marieme O. Daff: A Little Senegal in Harlem. In: Washington Square News, 1. Januar 1997. Abgerufen am 22. August 2009. 
  3. Ayesha Attah: Mourides Celebrate 19 Years in North America. In: The AFRican. 30. Juli 2007. Abgerufen am 23. Oktober 2007. „116th Street in Harlem, New York is aptly named Le Petit Senegal. It abounds in aromas of stewing mafe and yassa wafting out of restaurants, sidewalks turned into mosques and businesses stocked with merchandise right out of Dakar.“

Weblinks[Bearbeiten]