Mireille Mathieu

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Mireille Mathieu in Moskau, 2005

Mireille Mathieu (* 22. Juli 1946 in Avignon) ist eine französische Sängerin. In Frankreich wird sie manchmal auch demoiselle d’Avignon genannt, in Deutschland ist sie als „Spatz von Avignon“ bekannt. Das französische Wortspiel Piaf d’Avignon („die Piaf von Avignon“) bezieht sich eigentlich auf Edith Piaf, deren Künstlername la môme Piaf war (môme ist ein familiärer Ausdruck für „Kind“ oder „klein“, Piaf ein umgangssprachlicher Ausdruck für „Spatz“), in der Rückübersetzung wurde daraus „der Spatz von Avignon“.

Künstlerische Karriere[Bearbeiten]

Familie[Bearbeiten]

Mireille Mathieu wuchs als erstes von vierzehn Kindern mit den Eltern Roger, einem Friedhofs-Steinmetz, und Marcelle in ärmlichen Verhältnissen in Avignon auf. Frankreichs ehemaliger Staatspräsident Charles de Gaulle hat im Mai 1967 die Patenschaft des jüngsten Kindes übernommen.[1] Ihren ersten Gesangsauftritt hatte sie im Alter von vier Jahren in einer Mitternachtsmesse. Die Schule verließ sie ohne Abschluss, da sie 1960 als Hilfsarbeiterin in einer Konservenfabrik früh für das Auskommen der Familie mitarbeiten musste.[2] Beim Geschirrspülen entdeckte sie ihre Stimme.[3] Im Juni 1964 gewann sie in Avignon mit Edith Piafs La vie en rose den Gesangswettbewerb „On chante dans mon quartier“ („Wir singen in meiner Nachbarschaft“). Aufgrund dieses Sieges erhielt sie eine Einladung zum Vorsingen nach Paris.

Entdeckung[Bearbeiten]

Am 16. März 1965 nahm sie einen Zug von Avignon nach Paris zum Gare de Lyon, um am nächsten Tag beim Vorsingen für die TV-Sendung Télé-Dimanche teilzunehmen. Erneut kam sie am 20. November 1965 nach Paris zu Proben für „Palmarès des Chansons“ im Olympia; sie nahm jedoch am Wettbewerb nicht teil, sondern zog erneut Télé-Dimanche vor. Dort startete sie am 21. November 1965 beim Gesangswettbewerb „Le Jeu de la Chance“ („Hasardspiel“), sang bei ihrem TV-Debüt das Piaf-Lied Jézabel und gewann zusammen mit Georgette Lemaire. Diese zog sich am 28. November 1965 zugunsten von Mathieu zurück, so dass Mathieu der Weg für die Bühne frei war. Zwischen dem 28. und 31. Dezember 1965 trat sie im Olympia-Theater im Vorprogramm von Sacha Distel („Sacha Show“) und Dionne Warwick auf. Johnny Stark - der schon Yves Montand, Françoise Hardy, Johnny Hallyday und Sylvie Vartan gefördert hatte - war bei der Show anwesend und wurde ihr Manager.

Mireille Mathieu - Mon Crédo (1966)

Auch Musikproduzent Eddie Barclay befand sich unter den Zuschauern und bot ihr im Dezember 1965 einen Plattenvertrag bei seinem Label Barclay Records an. Noch im Dezember 1965 entstand eine Live-LP von ihrem Olympiaauftritt (LP En Direct de l‘Olympia, Dezember 1966; Barclay 80330). Im Juni 1967 erreichte diese LP Rang 14 der deutschen LP-Charts.[4] Gleichzeitig spielte Mireille Mathieu 1966 für das Barclay-Label ein paar Singles ein; erste war Mon Crédo (März 1966; 60683), es folgte in kurzem Abstand C’Est ton nom (März 1966; 60684). Mon crédo entwickelte sich zu einem immensen Erfolg, der sich in 1,7 Millionen verkauften Exemplaren[5] und ihrem ersten Nummer-eins-Hit in der französischen Hitparade zeigte. Bereits im Mai 1966 wurden hiervon alleine in Frankreich 500.000 Exemplare verkauft.[6]

Plattenkarriere[Bearbeiten]

Einen weiteren Nummer-eins-Hit feierte sie mit Paris en colère (November 1966; 60761) aus dem Kinofilm Brennt Paris? (Paris brûle-t-il?; Premiere: 26. Oktober 1966). Als sie im Oktober 1967 die französische Version von The Last Waltz (La dernière valse; Text: Hubert Ithier) herausbrachte (60869), konnte Barclay Records hiervon bis Dezember 1967 über 200.000 Exemplare in Frankreich verkaufen.[7] Bereits am 6. März 1966 trat sie in den USA in der Ed-Sullivan-Show vor 50 Millionen Zuschauern auf; im selben Jahr gastierte sie im Ostberliner Friedrichstadt-Palast erstmals in Deutschland.

Ihre erste Deutschland-Tournee bestritt sie zwischen dem 1. und 11. Mai 1967, danach schloss sich eine 26-tägige Tournee durch die Sowjetunion an.[8] Bereits zu jener Zeit wurde sie von den Medien als „neue Piaf“ gefeiert. Die Jugendzeitschrift Bravo berichtete noch im selben Monat über die Tournee.[9] Ihre erste Platte in Deutschland war die LP Mireille Mathieu I (Barclay 15274-Stern Musik; Juli 1967) mit Chansons. Im Mai 1967 stimmten Billboard zufolge 39 % der Befragten in Frankreich für Mireille Mathieu als beliebteste französische Sängerin.[10]

Mireille Mathieu - La Paloma ade (1973)

In der James-Bond-Parodie Casino Royale singt sie in der deutschen Synchronfassung ihre erste deutsche Aufnahme Ein Blick von Dir (The Look of Love; deutsche Premiere: 21. Dezember 1967). Eine zweite Deutschland-Tournee gab es zwischen dem 14. und 29. Mai 1968. Im Jahr 1969 begann ihre Zusammenarbeit mit dem Schlagerkomponisten-Team Christian Bruhn (Musik)/Georg Buschor (Text), deren etwa 100 Schlagertexte für Mathieu überwiegend Liebe, Frankreich und Paris thematisierten. Um Mathieu vor Vergleichen mit Edith Piaf zu schützen, die ihr selbst nie recht waren, sorgte ihr langjähriger Manager Johnny Stark dafür, dass sie schnellstmöglich ein eigenes Repertoire bekam und bis in die 1970er Jahre hinein kaum noch Piaf-Lieder interpretierte. Ihren Durchbruch hatte sie im April 1969 mit dem Stück Hinter den Kulissen von Paris / Martin (Ariola 14285; Rang 5 der deutschen Hitparade), aufgenommen im Berliner Ariola-Tonstudio. Als ihr Manager Johnny Stark dort das noch nicht zu Ende komponierte Lied hörte, rief er begeistert „c'est ça! Justement!“ („Das ist es!“).[11] Die Aufnahmen zu Hinter den Kulissen von Paris dauerten für die der deutschen Sprache unkundigen Mireille Mathieu drei Stunden. Das Format für künftige deutschsprachige Schlager von Mireille Mathieu war gefunden. Katja Ebstein machte Demoaufnahmen, nach denen Mathieu die Texte phonetisch lernte,[12] Bruhn war bis 1980 ihr Musikproduzent. Akropolis Adieu (September 1971) war der erste Millionenseller.[13] Ihr größter kommerzieller Erfolg war La Paloma Ade (Oktober 1973) aus dem Union-Studio München mit über einer Million verkaufter Singles,[14] für 27 Wochen an Rang 1 der deutschen Charts. Zwei Chöre wurden hierfür im Overdubbing aufgenommen, der Refrain-Beginn war auftaktartig unterbrochen. Weitere Single-Erfolge schlossen sich in Deutschland an, unter anderem An einem Sonntag in Avignon (April 1970), Es geht mir gut, Chéri (Oktober 1970), Ganz Paris ist ein Theater (Februar 1971), Der Pariser Tango (Juni 1971), Der Zar und das Mädchen (September 1975) oder Santa Maria (Mai 1978).

Mireille Mathieu (1970)

Bereits seit 1969 war Mathieu Stammgast im deutschen Fernsehen und bekam ihre erste eigene Fernsehsendung mit dem Titel Rendezvous mit Mireille (2. Mai 1969; ZDF). Der Deutsche Fernsehfunk sendete als erste Farb-Stereosendung am 31. Dezember 1970 den Galaabend mit Mireille Mathieu aus Leipzig. Weitere ZDF-Shows folgten, so Es ist Zeit für Musik (30. Oktober 1977; ZDF), Bonsoir Mireille (15. April 1982; ZDF) und Meine Welt ist die Musik (23. März 1998; ARD).

2005 feierte sie ihr 40-jähriges-Bühnenjubiläum mit einer Tournee, einer CD mit neuen französischen Liedern (CD Mireille Mathieu; September 2005) und mit vielen Fernsehshows in Frankreich und Deutschland. Der russische Präsident Wladimir Putin lud sie ein, auf dem Roten Platz in Moskau am 9. Mai 2005 zu singen. Im November 2006 veröffentlichte sie ihre erste DVD, ein Konzertmitschnitt aus dem Pariser Olympia, aufgenommen während ihrer Konzertreihe zum Bühnenjubiläum. Am 6. Mai 2007 sang sie auf Bitte von Staatspräsident Nicolas Sarkozy während der Präsidentschaftswahl in Frankreich 2007 die französische Nationalhymne, im Oktober 2007 erschien erstmals seit acht Jahren wieder eine - von Jan-Eric Kohrs produzierte - deutschsprachige LP In meinem Herzen mit 14 Titeln in deutscher Sprache. Mehr als 20 Jahre nach ihrer letzten Deutschland-Tournee ging Mireille Mathieu zwischen dem 27. März und 30. April 2008 mit ihren aktuellen Liedern sowie ihren größten Erfolgen der Vergangenheit auf große Deutschland-Tournee. Nach ihrem Comeback 2008 in Deutschland erschien in weiterer Zusammenarbeit mit Kohrs im Oktober 2009 die CD Nah bei Dir mit 14 neuen deutschen Titeln. Zwischen dem 14. April und 14. Mai 2010 gab Mireille Mathieu im Rahmen ihrer Tournee Meine größten Erfolge 22 Konzerte in Deutschland, Österreich und Dänemark.

Mireille Mathieu sang Duette mit Peter Alexander, ABBA, Plácido Domingo, Nana Mouskouri, Dalida, Tom Jones, Dean Martin, Petula Clark, Chantal Goya, Barry Manilow, Charles Aznavour, Harald Juhnke, Julio Iglesias, Patrick Duffy, Frank Schöbel z. B. in der Sendung Ein Kessel Buntes, Florian Silbereisen und vielen anderen.

Erfolg und Auszeichnungen[Bearbeiten]

Chartplatzierungen
Erklärung der Daten
Singles
C’est ton nom
  DE 33 16.07.1966 (4 Wo.)
Qu’elle est belle
  DE 35 03.09.1966 (1 Wo.)
Un homme et une femme
  AT 11 15.04.1967 (8 Wo.)
La dernière valse
  DE 30 18.11.1967 (6 Wo.)
  UK 26 13.12.1967 (7 Wo.)
  CH 3 02.01.1968 (3 Wo.)
Sometimes
  DE 37 14.12.1968 (2 Wo.)
  AT 3 15.01.1969 (16 Wo.)
Sweet Souvenirs of Stefan
  DE 25 18.01.1969 (8 Wo.)
Hinter den Kulissen von Paris
  DE 5 05.04.1969 (17 Wo.)
  AT 4 15.05.1969 (8 Wo.)
Martin
  DE 12 02.08.1969 (11 Wo.)
  AT 20 15.07.1969 (4 Wo.)
Tarata-Ting, Tarata-Tong
  DE 18 01.11.1969 (15 Wo.)
  AT 8 15.12.1969 (12 Wo.)
Das Wunder aller Wunder ist die Liebe
  AT 12 15.01.1970 (8 Wo.)
An einem Sonntag in Avignon
  DE 13 04.04.1970 (13 Wo.)
  AT 10 15.05.1970 (8 Wo.)
Es geht mir gut, Chéri
  DE 16 03.10.1970 (20 Wo.)
  AT 12 15.09.1970 (12 Wo.)
Ganz Paris ist ein Theater
  DE 15 22.02.1971 (14 Wo.)
  AT 13 15.04.1971 (4 Wo.)
Der Pariser Tango
  DE 10 14.06.1971 (13 Wo.)
Akropolis adieu
  DE 3 13.09.1971 (25 Wo.)
  CH 1 26.10.1971 (17 Wo.)
Korsika
  DE 17 13.03.1972 (12 Wo.)
Hans im Glück
  DE 16 11.09.1972 (14 Wo.)
Regen ist schön
  DE 44 26.03.1973 (1 Wo.)
Roma, Roma, Roma
  DE 29 16.07.1973 (5 Wo.)
La Paloma adé
  DE 1 08.10.1973 (27 Wo.)
  AT 3 15.11.1973 (36 Wo.)
  CH 3 14.11.1973 (12 Wo.)
Wenn es die Liebe will
  DE 27 08.04.1974 (10 Wo.)
Und der Wind wird ewig singen
  DE 28 09.09.1974 (7 Wo.)
Der Zar und das Mädchen (Besser frei wie ein Vogel zu leben als im goldenen Käfig zu sein)
  DE 8 15.09.1975 (23 Wo.)
  AT 6 15.11.1975 (16 Wo.)
Aloah-he
  DE 36 29.03.1976 (2 Wo.)
Kleine Schwalbe (für die Heimkehr ist es nie zu spät)
  DE 25 22.11.1976 (6 Wo.)
  AT 21 15.01.1977 (4 Wo.)
Santa Maria
  DE 13 15.05.1978 (21 Wo.)
  AT 17 15.06.1978 (12 Wo.)
Zu Hause wartet Natascha
  DE 43 29.10.1979 (1 Wo.)
Together We’re Strong (mit Patrick Duffy)
  DE 34 02.05.1983 (11 Wo.)
Nur für dich
  DE 39 19.12.1983 (7 Wo.)
Good-Bye, My Love (Verzeih, My Love) (mit Peter Alexander)
  DE 47 03.12.1984 (7 Wo.)
  AT 25 01.01.1985 (2 Wo.)
Mireille Mathieu in der Musikhalle Hamburg, 1971
Mireille Mathieu in Stockholm, 1986

Es wurden mindestens 120 Millionen[15] ihrer Platten verkauft (davon allein in Deutschland über 40 Millionen). Mireille Mathieu sang 1200 Lieder in elf Sprachen, darunter allein 400 Titel in deutscher Sprache. Sie singt zudem in Französisch, Englisch, Italienisch, Spanisch, Katalanisch, Okzitanisch, Russisch, Finnisch, Japanisch und Chinesisch. Bereits 1972 wurde sie mit dem Bambi ausgezeichnet, weitere Bambis gab es 1973 und 1987. 1984 erhielt sie das Bundesverdienstkreuz für ihre Verdienste um die deutsch-französische Freundschaft, 1999 wurde sie zum Ritter und 2011 zum Offizier der Ehrenlegion in Frankreich ernannt. Sie war unter anderem zu Gast bei Königin Elisabeth II., US-Präsident Ronald Reagan und Papst Johannes Paul II. Zudem verlieh Mireille Mathieu dem französischen Nationalsymbol Marianne ihr Gesicht.

Künstlerische Bedeutung[Bearbeiten]

Charakteristisch für die 1,53 Meter große Mireille Mathieu ist akustisch ihre kraftvolle, leicht tremolierende Stimme und ihre präzise Artikulation und Intonation, die sie vermutlich ganz bewusst ausgebildet hat, weil sie von ihrem gesangsverliebten Vater schon als Kind zum Vorsingen animiert wurde und zugleich eine Lese-Rechtschreib-Schwäche ausgleichen und ihren provenzalischen Akzent unterdrücken musste. Ihr Timbre und Vortrag beim Singen erinnert verblüffend an Edith Piaf, die schon als Kind ihr Vorbild war. Optisch ist ihre Pagenfrisur mit Innenrolle ununterbrochen seit 1965 unverändert geblieben, sie tritt in schwarzen Kleidern auf - das Markenzeichen ihres Vorbilds Piaf. 1993 nahm sie zwei Alben mit Piaf-Chansons auf (Mireille Mathieu chante Piaf). Der leidenschaftliche Charakter der Piaf-Musik wurde auch für Mathieu zum künstlerischen Markenzeichen, von ihrem ersten großen Erfolg Mon crédo 1966 bis zur französischen Fassung des ABBA-Hits The Winner Takes It All (Bravo, tu a gagné) 1989. Nach Dalida und Édith Piaf zählt sie zum nationalen Kulturerbe Frankreichs und ist neben der Franko-Kanadierin Céline Dion bis heute die kommerziell erfolgreichste französischsprachige Sängerin der Welt.

Heute wohnt sie mit ihrer Schwester Monique in Paris-Neuilly.

Diskografie[Bearbeiten]

Alben (ohne Best-of-Veröffentlichungen)[Bearbeiten]

  • En direct de l’Olympia (1966)
  • Made in France (1967)
  • Le merveilleux petit monde de Mireille Mathieu chante Noël (1968)
  • Sweet Souvenirs of Mireille Mathieu (1968)
  • La première étoile (1969)
  • Mireille Mireille (1969)
  • Olympia (1969)
  • Mireille … Mireille (alternativer Titel: Merveilleuse Mireille) (1970)
  • Merci Mireille (1970)
  • Bonjour Mireille (1971) (französische Albumversion)
  • Bonjour Mireille (1971) (deutsche Albumversion)
  • Mireille Mathieu chante Francis Lai (1971)
  • Meine Träume (1972)
  • Mireille Mathieu (1972)
  • Mireille Mathieu (alternativer Titel: J’étais si jeune) (1972)
  • Olympia (alternativer Titel: Mireille Mathieu à l’Olympia) (1973)
  • C’est l’amour et la vie que je te dois (alternativer Titel: L’amour et la vie)(1973)
  • MM (1973)
  • Mireille Mathieu chante Ennio Morricone (1974)
  • Und der Wind wird ewig singen (1974)
  • Le vent de la nuit (1974)
  • Wünsch Dir was – Eine musikalische Weltreise mit Mireille Mathieu (1975)
  • Mireille Mathieu „Apprends-moi“ (1975)
  • Rendezvous mit Mireille (1975)
  • Et tu seras poète (1976)
  • Herzlichst Mireille (1976)
  • Und wieder wird es Weihnachtszeit (1976)
  • La vie en rose (1977, Japan)
  • Sentimentalement Votre (1977)
  • Die schönsten deutschen Volkslieder (1977)
  • Das neue Schlageralbum (1977)
  • Der Rhein und das Lied von der Elbe (1977)
  • Fidèlement Votre (1978)
  • Alle Kinder dieser Erde (1978)
  • J’ai peur d’aimer un souvenir (1978, Japan)
  • Mireille Mathieu sings Paul Anka – You and I (1979)
  • Mireille Mathieu chante Paul Anka – Toi et moi (1979)
  • So ein schöner Abend (1979)
  • Romantiquement Votre – Un enfant viendra (1979)
  • Un peu … beaucoup … passionnément (1980)
  • Gefühle (1980)
  • Bravo tu as gagné (1981, Japan)
  • Je vous aime … (1981)
  • Die Liebe einer Frau (1981)
  • Ein neuer Morgen (1982)
  • Trois milliards de gens sur terre (1982)
  • Je veux l’aimer (1983)
  • Nur für dich (1983)
  • Les contes de Cri Cri (mit Placido Domingo) (1984)
  • Los cuentos de Cri Cri (mit Placido Domingo) (1984)
  • The tales of Cri Cri (mit Placido Domingo) (1984)
  • Chanter (1984)
  • La démoiselle d’Orléans – Made in France (1985)
  • Welterfolge aus Paris (1985)
  • Les grandes chansons francaises (1985)
  • Après toi (1986)
  • In Liebe Mireille (1986)
  • Tour de l’Europe – Neue Schlager aus Europa in 4 Sprachen (1987)
  • Rencontres de femmes (1987)
  • Embrujo (1989)
  • L’Américain (1989)
  • Ce soir je t’ai perdu (1990)
  • Una mujer (1991)
  • Mireille Mathieu (1991)
  • Mireille Mathieu chante Piaf (1993)
  • Unter dem Himmel von Paris (1993)
  • Vous lui direz … (1995)
  • In meinem Traum (1996)
  • Alles nur ein Spiel (1999)
  • De tes mains (2002)
  • Mireille Mathieu (2005)
  • In meinem Herzen (2007)
  • Nah bei Dir (2009)
  • Wenn mein Lied deine Seele küsst (2013)

Singles[Bearbeiten]

Deutschsprachige Singles[Bearbeiten]

  • Ein Blick von Dir / Casino Royale (1967)
  • Hinter den Kulissen von Paris / Martin (1969)
  • Tarata-Ting, Tarata-Tong / Das Wunder aller Wunder ist die Liebe (1969)
  • An einem Sonntag in Avignon / Au revoir mon amour (1970)
  • Es geht mir gut, Merci Chéri / Meine Welt ist die Musik (1970)
  • Ganz Paris ist ein Theater / Die Kinder vom Montparnasse (1971)
  • Akropolis adieu / Der Sommer kommt wieder (1971)
  • Korsika / Meine Träume (1972)
  • Hans im Glück / Aber dich vergess ich nie (1972)
  • Regen ist schön / Drei Matrosen aus Marseille (1973)
  • Roma, Roma, Roma / Mon Père (1973)
  • La Paloma ade / Mein letzter Tanz (1973)
  • Wenn es die Liebe will / Wie war dein Leben (1974)
  • Und der Wind wird ewig singen / Der traurige Tango (1974)
  • Paris vor hundert Jahren / Jedes Kind der Welt (1975)
  • Der Zar und das Mädchen / Die Glocken von Notre Dame (1975)
  • Aloa-he / Abschied von dir (1976)
  • Der Wein war aus Bordeaux / Es ist Zeit für Musik (1976)
  • Kleine Schwalbe / Es war mal eine Liebe (1976)
  • Aber Heidschi Bumbeidschi / Weißer Winterwald (1976)
  • Walzer der Liebe / On verra (1977)
  • Die Liebe kennt nur der, der sie verloren hat (1977)
  • Nimm noch einmal die Gitarre / S’agapo (1977)
  • Santa Maria / Glory, Glory, Halleluja (1978)
  • Alle Kinder dieser Erde / Sie oder ich (1978)
  • Wenn die Liebe nicht wär’ / Niemand ist gern allein (1979)
  • Zuhause wartet Natascha / Ein romantischer Mann (1979)
  • Tage wie aus Glas / Wenn zwei sich lieben (1980)
  • Chicano / Pearlydumm (1980)
  • Du musst mir gar nichts von Liebe sagen / Meine erste Liebe (1981)
  • Die Liebe einer Frau / So will ich mit dir leben (1981)
  • Der Clochard / Nur du (1982)
  • Die Liebe zu dir / Was nun (1982)
  • Vai colomba bianca / Tu es aus Liebe (1982)
  • Nur für dich / Vor uns liegt ein langer Weg (1983)
  • Mon Amour – In den Armen deiner Zärtlichkeit / Wir sind alle Kinder Gottes (1984)
  • Zurück zur Zärtlichkeit / (1984)
  • Good-Bye My Love / Nur Träume sterben nie (mit Peter Alexander) (1984)
  • Der Wind hat mir ein Lied erzählt / Verloren sein (1985)
  • Ich schau’ in deine Augen / Wolke im Wind (1985)
  • Lieben heißt für mich, mit dir zu leben / Nur wer liebt (1986)
  • Du weißt doch ich lieb’ dich / Man sagt ein Wort (1986)
  • Nie war mein Herz dabei / So wie du bist (1987)
  • Kinder dieser Welt (1987)
  • Schau mich bitte nicht so an (1993)
  • Rummelplatz der Liebe (1994)
  • Feuer im Blut (1996)
  • In meinem Traum (1996)

Französische Erfolgstitel[Bearbeiten]

  • Mon credo (1966)
  • Qu’elle est belle (1966)
  • Paris en colère (1966)
  • Un homme et une femme (1966)
  • Les Yeux de L'Amour / Casino Royale (1967)
  • Quand tu t’en iras (1967)
  • La dernière valse (1967)
  • Una canzone (1968)
  • Ensemble (1968)
  • Les bicyclettes de Belsize (1968)
  • C’est à Mayerling (1968)
  • La première étoile (1969)
  • Mon bel amour d’été (1969)
  • Pardonne-moi ce caprice d’enfant (1970)
  • Pourquoi le monde est sans amour (1970)
  • Donne ton cœur, donne ta vie (1970)
  • Une histoire d’amour (1971)
  • Acropolis adieu (1971)
  • Mille fois bravo (1971)
  • Corscia (1972)
  • En frappant dans nos mains (1972)
  • La Paloma, adieu (1973)
  • Roma, Roma, Roma (1973)
  • Le vent de la nuit (1974)
  • L’amour oublie le temps (1974)
  • Un jour tu reviendras (1974)
  • On ne vit pas sans se dire adieu (1975)
  • Apprends-moi (1975)
  • Tous les enfants chantent avec moi (1975)
  • Ma mélodie d’amour (1976)
  • Ciao, Bambino, sorry (1976)
  • Mille colombes (1977)
  • Amour défendu (1977)
  • Santa Maria de la mer (1978)
  • Un dernier mot d’amour (1978)
  • Toi et moi (mit Paul Anka) (1979)
  • Un enfant viendra (1979)
  • Une femme amoureuse (1980)
  • Bravo tu as gagné (1981) (mit ABBA)
  • Trois milliards de gens sur terre (1982)
  • A Santa Maria (1983)
  • Je veux l’aimer (1983)
  • On est bien (1984)
  • Chanter (1984)
  • Les avions, les oiseaux (1985)
  • Made in France (1985)
  • La demoiselle d’Orléans (1985)
  • Après toi (1985)
  • Rencontres de femmes (1987)
  • L’enfant volant (1987)
  • L’enfant que je n’ai jamais eu (1988)
  • La violence celle qui tue avec les mots (1989)
  • L’Américain (1989)
  • Ce soir je t’ai perdu (1990)
  • Que pour toi (1991)
  • Vous lui direz (1995)
  • La solitude (2002)
  • Une place dans mon cœur (2005)

Englischsprachige Singles[Bearbeiten]

  • When You Return / Tonight’s the Night (1967/68)
  • Sometimes / Sweet Souvenirs of Stefan (1968)
  • Can a Butterfly Cry / Dear Madame (1970)
  • Nobody / (1971)
  • La Paloma Goodbye / Acropolis adieu (Goodbye My Love) (1974)
  • You and I / A man and a Woman (mit Paul Anka) (1979)
  • The Waltz of Goodbye / People (1982)
  • Together We’re Strong / Something’s Going On (mit Patrick Duffy) (1983)
  • Don’t Talk to Me of Love (mit Barry Manilow) (1986)
  • My Life (1989)

Italienische und spanische Singles[Bearbeiten]

Italienisch:

  • Scusami se … / Vivrò per te (1970)
  • Nata libera / Quando verrano i giorni (1971)
  • C’era una volta la terra mia (1974)
  • Roma, Roma, Roma (Gialla e rossa comé un fioré) / Instrumental (1981)
  • Donne senza età / Un fuoco (1987)

Spanisch:

  • Rin-Rin (EP, 1968)
  • El amor es uno / El viejo amor (1970)
  • La Paloma vendrá / Acropolis adios (1974)
  • Madrecita del Nino Dios (Santa Maria) / Solamente una vez (1981)
  • Embrujo (1989)
  • Vivir de suenos (1991)

Weitere Erfolgstitel in verschiedenen Sprachen[Bearbeiten]

  • Otshi tshernia (russisch)
  • Podmoskovnije vechera (Moscow Nights) (russisch)
  • Moli roah (chinesisch)
  • Anteeksi suo (Pardonne-moi ce caprice d’enfant) (finnisch)
  • Suna no shiro (japanisch)
  • My man (englisch)
  • Non pensare a me (italienisch)
  • Caruso (italienisch)
  • Una Mujer (spanisch)

Ehrungen[Bearbeiten]

‘Mireille Mathieu‘, Kordes, 1988

Nach Mireille Mathieu wurde 1988 eine Rosensorte benannt.

Literatur[Bearbeiten]

Oui, je crois, mit Jacqueline Cartier, Paris, R. Laffont, 1987

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Mireille Mathieu – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. DER SPIEGEL 53/1966 vom 26. Dezember 1966, Mireille Mathieu, S. 100
  2. Michael Fischer/Fernand Hörner, Lied und populäre Kultur, 2013, S. 232
  3. DER SPIEGEL Nr. 12/1966 vom 14. März 1966, Milord in der Küche, S. 149
  4. Chartsurfer.de über die LP En Direct de l’Olympia
  5. Daniel Ichbiah, 50 ans des chansons Françaises, 2012, S. 1929
  6. Billboard-Magazin vom 21. Mai 1966, Barclay Plans Push in Scandinavia, S. 39
  7. Billboard-Magazin vom 9. Dezember 1967, ‚The Last Waltz‘ Chalks up it’s 16th Recorded Version, S. 80
  8. Billboard-Magazin vom 25. März 1967, Mireille Mathieu ‚New Piaf‘, S. 53 f.
  9. BRAVO Nr. 22 vom 22. Mai 1967
  10. Billboard-Magazin vom 17. Juni 1967, Mathieu, Adamo Top French Singer Poll, S. 46
  11. Christian Bruhn, Marmor, Stein und Liebeskummer, 2005, S. 171
  12. Siggi Loch, Plattenboss aus Leidenschaft, 2010, o. S.
  13. Christian Bruhn, a.a.O., S. 173
  14. Christian Bruhn, a.a.O., S. 110
  15. Der Tagesspiegel, 31. März 2008, S. 13