Reyhan Şahin

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Lady Bitch Ray (2012)

Reyhan Şahin (* 1977[1] oder 3. Juli 1980[2] oder 1981[3] in Bremen), Künstlername Lady Bitch Ray, ist eine deutschsprachige Rapperin, Schauspielerin, promovierte Sprachwissenschaftlerin[4] und ehemalige Radiomoderatorin.

Leben[Bearbeiten]

Şahins Eltern stammen aus Sivas und wanderten vor ihrer Geburt nach Deutschland aus.[5] Reyhan Şahin wuchs im Bremer Arbeiterviertel Gröpelingen auf.[6] Im Alter von zwölf Jahren begann sie zu rappen.[7] Ihre schulische Laufbahn schloss sie mit dem Abitur ab.

Studium und Promotion[Bearbeiten]

Şahin studierte Linguistik und Germanistik[8] an der Universität Bremen und schloss ihr Studium 2005 mit dem Magister im Fach Linguistik ab.[3][9]

Ihre Magisterarbeit mit dem Thema „Jugendsprache anhand der Darstellung der Jugendkultur Hip-Hop“ wurde in einer von ihrem Institutsleiter herausgegebenen Anthologie im Brockmeyer-Universitätsverlag veröffentlicht. Danach promovierte sie bis 2012 über „Die Bedeutung des muslimischen Kopftuchs in Deutschland“[2] und leitete in dieser Zeit an der Universität Bremen als Lehrbeauftragte im Wintersemester 2007/2008[10] die Lehrveranstaltung „Einführung in die Kleidungssemiotik“. Für ihre Dissertation erhielt sie beim Deutschen Studienpreis 2013 einen zweiten Preis in der Fächergruppe Geistes- und Kulturwissenschaften.[11] Ihr Doktorvater war Wolfgang Wildgen.[12] Şahin ist seit Juni 2012 Post-Doc-Stipendiatin der Nachwuchsinitiative der Universität Hamburg und Mitglied des Research Center for Media and Communication.[4]

Medienkarriere[Bearbeiten]

Şahin arbeitete vier Jahre beim öffentlich-rechtlichen Radioprogramm Funkhaus Europa als freie Mitarbeiterin und Moderatorin. Im Mai 2006 wurde ihr von Radio Bremen, das zusammen mit dem WDR Funkhaus Europa produziert, gekündigt, weil ihre Rap-Texte „pornographische Inhalte“ transportieren würden.[13] Ein Lied mit dem Titel Hengzt Arzt Orgi, der von einer fiktiven Sexorgie mit den Rappern King Orgasmus One, Bass Sultan Hengzt und Frauenarzt handelt, hatte Şahin kostenlos ins Internet gestellt. Nachdem der Radiosender dies herausgefunden hatte, wurde die Moderatorin vor die Wahl gestellt, den Song aus dem Internet zu nehmen oder den Sender zu verlassen. Dieser Sachverhalt wurde unter anderem von der Bild popularisiert. Dagegen berichteten die New York Post[14] und The Sun,[15] die Zusammenarbeit sei wegen ihres zu knappen Kleidungsstils beendet worden. Laut der Hindustan Times und Spiegel Online wehrte sich Şahin gegen die Trennung von Radio Bremen mit rechtlichen Mitteln.[16] Im Mai 2008 entschied das Landesarbeitsgericht Bremen unter Vorsitz des Richters Waldemar Reinfelder zugunsten von Radio Bremen.[17]

In der Folge veröffentlichte Şahin den Titel Ich hasse dich, in dem sie sich beleidigend über die Popstars Jeanette Biedermann und Sarah Connor[18] sowie die Musikproduzentin Melbeatz äußert. In ihrer dritten Rapveröffentlichung Ich tret’ dein Arsch beschimpft sie den Berliner Rapper Kool Savas. Die Rapperin nutzte bei dem Song den Beat von Savas’ Single Komm mit mir, die einige Zeit zuvor veröffentlicht worden war. Das Hip-Hop-Magazin Juice berichtete 2006 über Lady Ray und veröffentlichte das Lied Deutsche Schwänze auf einer Juice-CD. Şahin vermarktete ihre Produkte zunächst hauptsächlich über das Internet. 2006 moderierte sie die Pay-per-View-Talkshow Große Fische, kleine Fische, in der sie Gäste wie B-Tight, Henning Wehland oder Jan Delay interviewte.[19] Am 8. März 2007 gründete Lady Bitch Ray ihr eigenes Label Vagina Style Records. Die ersten, ausschließlich im Internet verbreiteten Veröffentlichungen waren am 30. März die EP Vorhang auf und am 7. Dezember 2007 die Single Mein Weg.[8] Ihre Website bei MySpace erzielte bis April 2010 3,7 Millionen Aufrufe.[20]

Durch einen Auftritt bei Menschen bei Maischberger wurde Şahin Ende 2007 erstmals einer breiten deutschen Öffentlichkeit bekannt.[12] Als Lady Bitch Ray war Şahin in einer am 10. Januar 2008 ausgestrahlten Ausgabe der österreichischen Late-Night-Show Willkommen Österreich zu Gast. Dabei schüttete sie ein Glas Wasser über den ebenfalls eingeladenen Ulf Poschardt, der sich zuvor kritisch über sie geäußert hatte. Poschardt verließ daraufhin die Sendung vorzeitig.[21] Zur Zeit des Wahlkampfs für die Landtagswahlen in Hessen verfasste Şahin für die Seite Spiegel Online einen Beitrag zu der Kontroverse über Jugendkriminalität, die im Januar 2008 von Ministerpräsident Roland Koch angestoßen worden war. Der Text befasste sich allerdings zu weiten Teilen nicht mit Jugendgewalt, sondern mit der Kontroverse um ihre Person und titulierte Şahins Kritiker als „Gartennazis“.[22]

Als Schauspielerin debütierte Şahin 2008 in dem deutschen Kinofilm Chiko, in dem sie eine Prostituierte spielt. Der Film hatte in der Sektion Panorama auf der Berlinale 2008 Premiere.[23] Am 24. April 2008 bewarb sie den Film in der Unterhaltungssendung Schmidt & Pocher. Nach der Erstausstrahlung der Ausgabe verzichteten der MDR und der BR auf die sonst üblichen Wiederholungen der Sendung. Den Grund für diese Absetzung vermutete Spiegel Online in der skandalträchtigen Sprach- und Themenwahl der Künstlerin.[24] Im Juni 2008 hatte Şahin einen Gastauftritt in der 7. Folge von MySpaces Internet-Soapopera Candy Girls; mit Hinweis auf den Jugendschutz wurden dabei Teile von Şahins Wortbeiträgen zunächst ausgeblendet, später wurde die ganze Folge aus dem Angebot genommen.[25]

Im Mai 2009 gab ihre Agentur bekannt, dass Şahin aufgrund gesundheitlicher Probleme eine Karrierepause einlegen werde.[26] Anlass war ein Zusammenbruch in der Universitätsbibliothek Bremen am 18. August 2008.[27] In einem Interview mit der Tageszeitung Die Welt im September 2012 gab Reyhan Şahin bekannt, dass sie an einer schweren Depression litt.[28]

Şahin nahm im Sommer 2014 an der Sat.1-Sendung Hell’s Kitchen teil und gewann diese auch.[29]

Rezeption[Bearbeiten]

Şahin wird in den Massenmedien unterschiedlich rezipiert: die Turkish Daily News charakterisiert sie als „kontrovers“,[30] Bettina Lehnert meint auf dem Onlineportal des Rundfunk Berlin-Brandenburg, sie „provoziere“ mit „pornographischen“ Texten.[7] Ursula Moreno vermutet in der spanischen El Mundo, dass sie sich primär durch Obszönitäten einen Namen gemacht habe.[31] Laut Süddeutscher Zeitung reichen die Gästebucheinträge ihrer Website von „Du bist eine Schande für jede türkische Frau“ bis „Die ist voll powerful, sexy, ich hab’ Schiss vor der. Respekt!!“[13]

Das Bremer Stadtmagazin citybeat attestiert ihr, dass sie eine Frau sei, die „unter einem penetranten Selbstdarstellungsdrang [leide] und […] dringend Karriere machen [wolle], egal um welchen Preis.“[32] Das Hamburger Abendblatt kritisierte ihre Internetsendung als „geschmacklos“,[19] und die taz wandte ein, dass ihr „derbes, freizügiges Auftreten […] kaum Diskussionen über Integration“, sondern „vielmehr über Emanzipation und Geschmack“ auslöse.[33] Das online-Magazin Europolitan spricht ihr sogar jeglichen weiblichen Emanzipationseffekt ab.[34]

Mitte 2008 wurde Şahins Vorwurf, Charlotte Roche hätte in ihrer Debütnovelle Feuchtgebiete Şahins literarischen Stil plagiiert, an prominenter Stelle in den deutschen Printmedien diskutiert.[35]

Bei ihren tabuverletzenden Texten geht es der Rapperin laut eigener Aussage um türkisch-weibliche Emanzipation;[36] Şahin sieht sich als Gegenentwurf zu männlich-chauvinistischen Rappern wie Sido oder Bushido.[37] Ihren Unmut darüber, wie in Deutschland deutsch-türkische Frauen gesehen werden, drückte sie in einem Interview mit der taz aus.[36] Sonja Pohlmann[38] und Caroline Fetscher[39] vom Tagesspiegel geben ihr insoweit recht, als dass sie in Lady Bitch Ray eine Vertreterin der „Alphamädchen“, einer neuen Generation von hedonistischen Feministinnen sehen. Die Soziologin Paula-Irene Villa sieht in ihr ein „erfolgreiches Beispiel für die Ermächtigung von Frauen“.[40]

Şahins Auftritt bei Menschen bei Maischberger stieß auf ein besonders breites Medienecho. Şahin erklärte im Laufe der Sendung, sie propagiere in ihren Liedern die Emanzipation der Frauen und eine „vaginale Selbstbestimmung“ und sehe in ihrer selbstironischen Bezeichnung als Bitch einen Fortschritt im Hinblick auf die Emanzipation. Spiegel-Redakteur Christian Buß sah bei ihrem Auftritt durchaus eine Berechtigung für Şahins emanzipatorische Kritik an ihren männlichen Rap-Kollegen.[41] Peer Schader von der Frankfurter Allgemeinen Zeitung bezeichnete Şahin dagegen im Feuilleton als „armes Provokationswürstchen im goldenen Glitzerdarm“ mit „giftiger Engstirnigkeit“.[42] Der Tagesspiegel, der ihre Musik als „professionell“ lobte, stellte fest, dass es ihr nicht darum gehe, Mechanismen von Provokation und Vermarktung vorzuführen – sie bediene sie vielmehr ganz offen. Ihre Strategie, Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen, gehe daher auf.[17] Der Bundestagsabgeordnete Markus Löning konstatierte einen „Skandal“ ob des seiner Ansicht nach niedrigen Niveaus der Sendung.[43]

Für ihre schauspielerische Leistung in Chiko wurde Şahin in Today's Zaman gelobt: sie spiele dort selbstbewusst eine mittelmäßige Prostituierte, ohne je billig zu wirken.[44]

Rezensionen von Şahins musikalischen Werken sind selten. Alexander Rudolph beklagt im Tages-Anzeiger, dass Şahins akademische Karriere bedeuten würde, dass ihr Auftreten als Gangsta-Rap unauthentisch sei.[45]

Trivia[Bearbeiten]

2008 veröffentlichte der Rapper Schwartz ein Album namens Lady Bitch Gay, das mehrere Diss-Tracks gegen Şahin enthält.

Werke[Bearbeiten]

Diskografie[Bearbeiten]

EPs[Bearbeiten]

  • Fick mich EP (2006)
  • Vorhang auf! (30. März 2007, Vagina Style Records)
  • Mein Weg (6. Dezember 2007, Vagina Style Records)

Singles[Bearbeiten]

  • Ich hasse dich
  • Du bist krank
  • Suck It
  • Deutsche Schwänze (Juice Exclusive! auf Juice-CD #67, 2006)
  • Die Aufklärung (2012)
  • Bitchsm (2012)

Filmografie[Bearbeiten]

Schriften[Bearbeiten]

Belege[Bearbeiten]

  1. WorldCat Identities: Şahin, Reyhan 1977-
  2. a b Interview mit Ines Pohl and Enrico Ippolito: Ich bin ein moralischer Mensch auf taz.de, 28. Januar 2012.
  3. a b Kemal Doğan: Hip hop'ta Reyhan rüzgarı. In: Hürriyet. 12. Januar 2007.
  4. a b Research Center for Media and Communication: Dr. Reyhan Şahin
  5.  N.N.: Kendine 'Bayan fahişe' diyor. In: Hürriyet. 30. April 2008.
  6. Johannes Gernert: Mit den Waffen einer Frau: Als „Lady Ray“ lehrt Rapperin Reyhan Şahin die Machos der HipHop-Branche das Fürchten. In: Frankfurter Rundschau. 13. November 2007, S. 48. (Version vom 9. Dezember 2007 im Internet Archive)
  7. a b  Bettina Lehnert: Lady Bitch Ray. In: Stilbruch. 17. April 2008.
  8. a b Dominik D. Stefan: Lady Bitch Ray – No.1 Bitch. auf Rap.de, letzter Zugriff: 12. Dezember 2007.
  9. Programm der Fachbereichsratsitzung, auf der die Magisterurkunde überreicht wurde (Version vom 11. Juni 2007 im Internet Archive)
  10. fb10.uni-bremen.de, letzter Zugriff: 21. November 2007.
  11. „Deutscher Studienpreis 2013. Die zweiten Preise“
  12. a b  Claudia Fromme: Lady „Bitch“ Ray: Schläge unter die Gürtellinie. In: Süddeutsche Zeitung. 16. April 2008.
  13. a b Julia Buettner: Die Parallelgesellschaft von nebenan: Wie mit den Mitteln des Fernsehens versucht wird, die starren Migranten-Klischees der Deutschen aufzubrechen. In: Süddeutsche Zeitung. 12. Februar 2007, S. 17.
  14. Marsha Kranes: Weird, but true. In: New York Post. 27. Mai 2006, S. 19.
  15. N.N.: Get 'er off. In: The Sun. 27. Mai 2006.
  16. N.N.: Now, wearing sexy outfits to work can get you fired! In: Hindustan Times. 29. Mai 2006. oder N.N.: Integration. „Meine Zeit wird kommen“. In: Spiegel Online. 22. März 2008.
  17. a b  Kolja Reichert: Wege zum Ruhm. In: Der Tagesspiegel. 9. Dezember 2007.
  18. René Ebensen: Rüpel-Rapperin Lady Ray: Ich bin die weibliche Bushido … und singe meine Skandal-Texte bald bei arte. In: Bild.de. letzter Zugriff: 12. Dezember 2007.
  19. a b liv: Aberwitziger Talk. In: Hamburger Abendblatt. 9. November 2006, S. 4.
  20. dre: «Ich bin für vaginale Selbstbestimmung». In: 20 Minuten. 6. Dezember 2007, letzter Zugriff: 13. Dezember 2007.
  21. Video: Ulf Poschardt als Gast oder Video: Lady Bitch Ray kommt rein
  22. Jugendgewalt-Debatte – Grummelnde Gartennazis. In: Spiegel-Online.de. 18. Januar 2008
  23.  Andreas Borcholte: Scorsese-Szenen im Hamburger Ghetto. In: Spiegel Online. 9. Februar 2008.
  24.  N.N.: Intendant Reiter kritisiert „Schmidt & Pocher“. In: Spiegel.de. 3. Mai 2008.
  25.  Kai-Hinrich Renner: Wie die „Candy Girls“ ihre Unschuld verloren: Die freche Internet-Soap der Kontaktbörse MySpace will neue Trends setzen. Eine Folge wurde bereits abgesetzt. In: Die Welt. 14. Juni 2008, S. 27Zugriff=26. Juni 2008.
  26.  Porno-Rapperin Lady Bitch fühlt sich ausgebrannt. In: Die Welt. 25. Mai 2009.
  27. Jan Thiemann: Dr. Bitch. auf unicum.de. 6. September 2012
  28. Rapperin Lady Bitch Ray will besser auf sich aufpassen In: Die Welt, abgerufen am 3. Oktober 2012.
  29. Kandidatenprofil auf der offiziellen Website von Hell's Kitchen
  30.  Emrah Güler: A distinctive voice in Germany. In: Turkish Daily News. 7. Juni 2008.
  31.  Ursula Moreno: La primera rapera porno alemana. In: El Mundo. 6. Juni 2008, S. 72.
  32. citybeat: Lady Ray: Zielgruppengerechtes Internet-TV. (Version vom 11. Juni 2008 im Internet Archive)
  33. N.N.: Lady Ray und die Wollust an der Provokation. In: taz. 3. Juli 2006, S. 5.
  34. Christian Glöckner: Porno-Rapper: Lady Bitch Ray & Co stürmen ARD und ZDF. In: Europolitan. 13. Dezember 2007, letzter Zugriff: 13. Dezember 2007.
  35.  Nicolas Kulish: Raunchy Novel Sparks National Conversation in Germany. In: Chicago Tribune. 7. Juni 2008.
  36. a b Klaus Irler: Keine ist so krass wie ich. auf taz.de. 3. Juli 2006
  37. N.N.: Lady Ray: Die Doktorschlampe. In: stern.de. 7. Dezember 2007, letzter Zugriff: 13. Dezember 2007.
  38.  Sonja Pohlmann: „Frauenverachtend, bösartig und gemein“: Alice Schwarzers Verhalten gegenüber ihrer Nachfolgerin Lisa Ortgies stößt auf heftige Kritik anderer Feministinnen. In: Der Tagesspiegel. 2. Juni 2008, S. 28.
  39.  Caroline Fetscher: Alices Töchter. In: Der Tagesspiegel. 8. Juni 2008, S. 8.
  40.  Marc Felix Serrao: Kinderschutz in den Medien. In: Süddeutsche Zeitung. 26. Mai 2009.
  41. Christian Buß: Sex, die anstrengendste Sache der Welt. In Spiegel Online. 6. Dezember 2007, letzter Zugriff: 11. Dezember 2007.
  42. Peer Schader: Bitte nicht mehr über Sex reden, Frau Maischberger! In: FAZ.net. 5. Dezember 2007, letzter Zugriff: 11. Dezember 2007.
  43. N.N.: Sex-Talk in der ARD erregt die Nation: Schmuddel-Alarm bei Maischberger. In: Berliner Kurier. 6. Dezember 2007, S. 33, letzter Zugriff: 30. April 2008.
  44.  Emine Yıldırım: ‘Chiko’: the mean streets of Hamburg. In: Today's Zaman. 5. Juni 2008.
  45.  Alexander Rudolph: Playlists und Shuffle. In: Tages-Anzeiger. 7. Mai 2008, S. 66.

Weblinks[Bearbeiten]