Sannazzaro de’ Burgondi

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Sannazzaro de’ Burgondi
Wappen
Sannazzaro de’ Burgondi (Italien)
Sannazzaro de’ Burgondi
Staat: Italien
Region: Lombardei
Provinz: Pavia (PV)
Koordinaten: 45° 6′ N, 8° 54′ O45.18.987Koordinaten: 45° 6′ 0″ N, 8° 54′ 0″ O
Höhe: 87 m s.l.m.
Fläche: 23 km²
Einwohner: 5.533 (31. Dez. 2013)[1]
Bevölkerungsdichte: 241 Einw./km²
Postleitzahl: 27039
Vorwahl: 0382
ISTAT-Nummer: 018138
Volksbezeichnung: Sannazzaresi
Website: Sannazzaro de’ Burgondi

Sannazzaro de’ Burgondi ist eine Gemeinde mit 5533 Einwohnern (Stand 31. Dezember 2013) in der Provinz Pavia in der italienischen Region Lombardei.

Lage und Wirtschaft[Bearbeiten]

Sannazzaro de’ Burgondi liegt in der hier völlig flachen Po-Ebene etwa 2 Kilometer nördlich des Flusses und 50 Kilometer südlich von Mailand. Die Gemeinde ist für ihren Anbau von Risottoreis, insbesondere der Sorte Carnaroli bekannt. Wirtschaftlich und ökologisch bestimmende ist jedoch eine Großraffiniere der Eni S.p.a., unmittelbar westlich der Wohnbebauung der Gemeinde. [2]

Geschichte[Bearbeiten]

Pfarrkirche Santi Nazzaro e Celso

Die Gründung der Ansiedlung, die in der Lomellina, einem Gebiet zwischen Piémont und der Lombardei, liegt, geht auf vorrömische Zeit zurück. Sie wurde nach dem frühchristlichen Märtyrer San Nazzaro benannt. Die Ritter von Sannazzaro de’ Burgondi genossen bereits unter Kaiser Friedrich Barbarossa hohes Ansehen. Friedrich nahm die Edlen von San Nazzaro de Burgondi in seinen Schutz, bestätigte ihre Allodien und Lehen, ernannte sie zu Legaten in Sardinien und verlieh ihnen eine Reihe von Vorrechten [3] Von 1466 bis 1835 war die Herrschaft im Besitz der Malaspina di Sannazzaro.

Verkehr[Bearbeiten]

Der Bahnhof Sannazzaro liegt an die Bahnstrecke Pavia–Torreberetti.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Statistiche demografiche ISTAT. Monatliche Bevölkerungsstatistiken des Istituto Nazionale di Statistica, Stand 31. Dezember 2013.
  2. Internetseite Raffineria di Sannazzaro der Eni
  3. Johann Friedrich Böhmer: Die Regesten des Kaiserreiches unter Friedrich I, Böhlau, 1991, ISBN 978-3-205-05366-8, S. 182 ff.