Scott Moir
| Scott Moir |
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| Nation | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Geburtstag | 2. September 1987 | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Geburtsort | London, Ontario | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Karriere | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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| Disziplin | Eistanz | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Partner/in | Tessa Virtue | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Verein | Ilderton Skating Club | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Trainer | Igor Schpilband, Marina Sujewa, Johnny Johns |
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| Choreograf | Marina Sujewa, Igor Schpilband |
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| Status | aktiv | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Medaillenspiegel | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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| Persönliche Bestleistungen | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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| Platzierungen im Eiskunstlauf Grand Prix | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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| letzte Änderung: 17. November 2012 | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Scott Moir (* 2. September 1987 in London, Ontario) ist ein kanadischer Eiskunstläufer, der im Eistanz startet.
Inhaltsverzeichnis |
Werdegang[Bearbeiten]
Scott Moir stammt aus einer Eiskunstlauffamilie. Seine Mutter ist Eiskunstlauftrainerin, sein Bruder Danny war ebenfalls Eistänzer und startete auf internationalem Juniorenlevel gemeinsam mit der Cousine Sheri. Sheri sowie seine andere Cousine Cara gewannen im Jahre 2007 die Bronzemedaille mit der kanadischen Mannschaft bei der Synchroneiskunstlaufweltmeisterschaft. Moirs Tante Carol war seine erste Eistanztrainerin.
Moir begann im Alter von drei Jahren mit dem Eiskunstlaufen. 1997 leitete Moirs Familie ein Trainingscamp und seine Tante brachte ihn und Tessa Virtue, von da an seine Eistanzpartnerin, zusammen. Trainiert wird das Eistanzpaar von Igor Schpilband, Marina Sujewa und Johnny Johns.
In der Saison 2003/04 hatten Virtue und Moir ihr Debüt in der Grand-Prix-Serie der Junioren und gewannen die kanadischen Juniorenmeisterschaften. Bei den Juniorenweltmeisterschaften belegten sie den elften Platz. Nach einer Silbermedaille im darauffolgenden Jahr, gewannen sie 2006 in Ljubljana den Juniorenweltmeistertitel als erste Kanadier überhaupt. Dabei bezwangen sie nicht nur die Russen Natalja Michailowa und Arkadi Sergejew, sondern auch die US-Amerikaner Meryl Davis und Charlie White, die später auch bei den Senioren ihre größten Konkurrenten werden sollten. Ebenfalls in der Saison 2005/06 gewannen Virtue und Moir das Grand-Prix-Finale der Junioren und errangen ihre erste Medaille bei einer bedeutenden internationalen Meisterschaft, nämlich Bronze bei der Vier-Kontinente-Meisterschaft in Colorado Springs.
In der Saison 2006/07 bestritten Virtue und Moir ihren ersten Grand-Prix-Wettbewerb. Bei Skate Canada gewannen sie auf Anhieb die Silbermedaille. Die nationalen Meisterschaften schlossen sie als Vizemeister hinter Marie-France Dubreuil und Patrice Lauzon ab. Bei ihrer zweiten Vier-Kontinente-Meisterschaft verteidigten sie ihre Bronzemedaille vom Vorjahr. Im März 2007 debütierten Tessa Virtue und Scott Moir bei Weltmeisterschaften. In Tokio belegten sie den sechsten Platz.
Die Saison 2007/08 brachte den Kanadiern ihren ersten Sieg bei einem Grand-Prix-Wettbewerb, sie gewannen die Goldmedaille bei Skate Canada. Ihr erstes Grand-Prix-Finale schlossen sie als Vierte ab. In Vancouver wurden sie erstmals kanadische Meister. Bei ihrer dritten Teilnahme an Vier-Kontinente-Meisterschaften gewannen sie im südkoreanischen Goyang die Goldmedaille vor Meryl Davis und Charlie White. Bereits bei ihrer zweiten Weltmeisterschaftsteilnahme wurden Virtue/Moir in Göteborg Vize-Weltmeister, wobei sie in der Kür zur Musik von Michel Legrands Die Regenschirme von Cherbourg sogar die späteren Weltmeister Isabelle Delobel und Olivier Schoenfelder schlugen.
Die erste Hälfte der folgenden Saison verpassten Virtue und Moir aufgrund einer langwierigen Verletzung Virtues. Erst im Dezember standen sie erstmals wieder gemeinsam auf dem Eis und verteidigten ihren nationalen Meistertitel. Bei der Vier-Kontinente-Meisterschaft im Februar 2009 gewannen sie die Silbermedaille hinter Meryl Davis und Charlie White. Diese konnten sie bei der Weltmeisterschaft wieder hinter sich lassen und errangen die Bronzemedaille hinter den Russen Oksana Domnina und Maxim Schabalin sowie den US-Amerikanern Tanith Belbin und Benjamin Agosto.
Die olympische Saison begann für Tessa Virtue und Scott Moir mit Siegen bei ihren beiden Grand-Prix-Wettbewerben, der Trophée Eric Bompard und Skate Canada. Beide Male bezwangen sie dabei die Franzosen Nathalie Péchalat und Fabian Bourzat. Bei Skate Canada bekamen sie als erstes Eistanzpaar unter dem neuen Bewertungssystem, dem Code of Points, die Höchstbewertung 10,0 für die Komponenten. Beim Grand-Prix-Finale unterlagen Virtue und Moir aber gegen Davis und White. Es sollte die einzige Niederlage für die Kanadier in dieser Saison bleiben. Zum dritten Mal in Folge wurden sie kanadische Meister und gingen so zu ihren ersten Olympischen Spielen. Vor heimischem Publikum gewannen Tessa Virtue und Scott Moir in Vancouver die Goldmedaille vor ihren größten Konkurrenten Meryl Davis und Charlie White. In der Kür bekamen sie vier Höchstbewertungen. Virtue und Moir waren die ersten Kanadier und die ersten Nordamerikaner überhaupt, die olympisches Gold im Eistanz gewannen. Außerdem waren sie das jüngste Eistanzpaar, das Olympiasieger wurde und das erste, dem dies beim olympischen Debüt wie auch im eigenen Land gelang. Wenige Wochen später machten die Kanadier den Triumph perfekt und gewannen in Turin ihren ersten Weltmeisterschaftstitel. Dabei bezwangen sie erneut Davis und White. Im Originaltanz erliefen sie einen neuen Weltrekord und bekamen zahlreiche Höchstbewertungen im Originaltanz sowie in der Kür.
Im Oktober 2010 musste sich Tessa Virtue einer Operation unterziehen. Dies führte zur Absage aller Grand-Prix-Wettbewerben sowie der nationalen Meisterschaft. Ihr erster Wettbewerb der Saison 2010/11 wurde die Vier-Kontinente-Meisterschaft in Taipeh. Nach dem neu eingeführten Kurztanz lagen Virtue und Moir in Führung, mussten während der Kür wegen eines Muskelproblems von Virtue aufgeben. Bei der Weltmeisterschaft in Moskau führten die Kanadier erneut nach dem Kurztanz, bei dem sie einen neuen Weltrekord aufgestellt hatten. Ihre Kür wurde von den Punktrichtern allerdings schlechter bewertet als die der US-Amerikaner Meryl Davis und Charlie White, hinter denen Virtue und Moir somit die Silbermedaille gewannen.
In die Saison 2011/12 starteten Virtue und Moir mit Siegen bei ihren beiden Grand-Prix-Wettbewerben. Im Grand-Prix-Finale unterlagen sie jedoch Meryl Davis und Charlie White. Bei der Vier-Kontinente-Meisterschaft und der Weltmeisterschaft konnten die Kanadier das Ergebnis allerdings wieder drehen und gewannen vor ihren großen Konkurrenten aus den USA.
Ergebnisse[Bearbeiten]
Eistanz[Bearbeiten]
(mit Tessa Virtue)
| Meisterschaft / Jahr | 2003 | 2004 | 2005 | 2006 | 2007 | 2008 | 2009 | 2010 | 2011 | 2012 | 2013 |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Olympische Winterspiele | 1. | ||||||||||
| Weltmeisterschaften | 6. | 2. | 3. | 1. | 2. | 1. | 2. | ||||
| Vier-Kontinente-Meisterschaften | 3. | 3. | 1. | 2. | Z | 1. | |||||
| World Team Trophy | 2. | 3. | |||||||||
| Juniorenweltmeisterschaften | 11. | 2. | 1. | ||||||||
| Kanadische Meisterschaften | 7. J | 1. J | 4. | 3. | 2. | 1. | 1. | 1. | 1. | ||
| - | |||||||||||
| Grand-Prix-Wettbewerb / Saison | 02/03 | 03/04 | 04/05 | 05/06 | 06/07 | 07/08 | 08/09 | 09/10 | 10/11 | 11/12 | 12/13 |
| Grand-Prix-Finale | 4. | Z | 2. | 2. | |||||||
| Skate Canada | 2. | 1. | 1. | 1. | 1. | ||||||
| Cup of Russia | 1. | ||||||||||
| Trophée Eric Bompard | 4. | 1. | 1. | ||||||||
| NHK Trophy | 2. |
- J = Junioren; Z = Zurückgezogen
Weblinks[Bearbeiten]
-
Commons: Scott Moir – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien - Webpräsenz des Eistanzpaares Virtue / Moir
- Tessa Virtue / Scott Moir. Biographieseite bei der International Skating Union (englisch)
- Scott Moir auf Sports-Reference.com (englisch)
1976: Ljudmila Pachomowa & Alexander Gorschkow | 1980: Natalja Linitschuk & Gennadi Karponossow | 1984: Jayne Torvill & Christopher Dean | 1988: Natalja Bestemjanowa & Andrei Bukin | 1992: Marina Klimowa & Sergej Ponomarenko | 1994: Oksana Grischtschuk & Jewgeni Platow | 1998: Oksana Grischtschuk & Jewgeni Platow | 2002: Marina Anissina & Gwendal Peizerat | 2006: Tatjana Nawka & Roman Kostomarow | 2010: Tessa Virtue & Scott Moir
1952–55: Jean Westwood & Lawrence Demmy | 1956: Pamela Weight & Paul Thomas | 1957–58: June Markham & Courtney Jones | 1959–60: Doreen Denny & Courtney Jones | 1962–65: Eva Romanová & Pavel Roman | 1966–69: Diane Towler & Bernard Ford | 1970–74: Ljudmila Pachomowa & Alexander Gorschkow | 1975: Irina Moissejewa & Andrei Minenkow | 1976: Ljudmila Pachomowa & Alexander Gorschkow | 1977: Irina Moissejewa & Andrei Minenkow | 1978–79: Natalja Linitschuk & Gennadi Karponossow | 1980: Krisztina Regőczy & András Sallay | 1981–84: Jayne Torvill & Christopher Dean | 1985–88: Natalja Bestemjanowa & Andrei Bukin | 1989–90: Marina Klimowa & Sergei Ponomarenko | 1991: Isabelle Duchesnay & Paul Duchesnay | 1992: Marina Klimowa & Sergei Ponomarenko | 1993: Maja Ussowa & Alexander Schulin | 1994–97: Oksana Grischtschuk & Jewgeni Platow | 1998–99: Anschelika Krylowa & Oleg Owsjannikow | 2000: Marina Anissina & Gwendal Peizerat | 2001: Barbara Fusar-Poli & Maurizio Margaglio | 2002: Irina Lobatschowa & Ilja Awerbuch | 2003: Shae-Lynn Bourne & Victor Kraatz | 2004-05: Tatjana Nawka & Roman Kostomarow | 2006-07: Albena Denkowa & Maxim Stawiski | 2008: Isabelle Delobel & Olivier Schoenfelder | 2009: Oksana Domnina & Maxim Schabalin | 2010: Tessa Virtue & Scott Moir | 2011: Meryl Davis & Charlie White | 2012: Tessa Virtue & Scott Moir | 2013: Meryl Davis & Charlie White
1999: Shae-Lynn Bourne & Victor Kraatz | 2000: Naomi Lang & Peter Tschernischew | 2001: Shae-Lynn Bourne & Victor Kraatz | 2002: Naomi Lang & Peter Tschernischew | 2003: Shae-Lynn Bourne & Victor Kraatz | 2004: Tanith Belbin & Benjamin Agosto | 2005: Tanith Belbin & Benjamin Agosto | 2006: Tanith Belbin & Benjamin Agosto | 2007: Marie-France Dubreuil & Patrice Lauzon | 2008: Tessa Virtue & Scott Moir | 2009: Meryl Davis & Charlie White | 2010: Kaitlyn Weaver & Andrew Poje | 2011: Meryl Davis & Charlie White | 2012: Tessa Virtue & Scott Moir | 2013: Meryl Davis & Charlie White
1976: Kathryn Winter & Nicholas Slater | 1977: Wendy Sessions & Mark Reed | 1978–1979: Tatjana Durasowa & Sergei Ponomarenko | 1980–1981: Jelena Batanowa & Alexei Solowjow | 1982: Natalja Annenko & Wadim Karkatschow | 1983: Tatjana Gladkowa & Igor Schpilband | 1984–1986: Jelena Krikanowa & Jewgeni Platow | 1987: Ilona Melnischenko & Gennadi Kaskow | 1988: Oksana Grischtschuk & Alexander Tschitschkow | 1989: Angelika Kirchmaier & Dmitri Lagutin | 1990: Marina Anissina & Ilja Awerbuch | 1991: Aliki Stergjadu & Juri Razguljajew | 1992: Marina Anissina & Ilja Awerbuch | 1993: Jekaterina Swirina & Sergei Sachnowski | 1994: Sylwia Nowak & Sebastian Kolasiński | 1995: Olga Scharutenko & Dmitri Naumkin | 1996: Jekaterina Dawidowa & Roman Kostomarow | 1997: Nina Oulanowa & Michail Stifounin | 1998: Jessica Joseph & Charles Butler Jr. | 1999: Jamie Silverstein & Justin Pekarek | 2000–2001: Natalja Romanjuta & Daniel Barantsew | 2002: Tanith Belbin & Benjamin Agosto | 2003: Oksana Domnina & Maxim Schabalin | 2004: Jelena Romanowskaja & Alexander Gratschow | 2005: Morgan Matthews & Maxim Zavozin | 2006: Tessa Virtue & Scott Moir | 2007: Jekaterina Bobrowa & Dmitri Solowjow | 2008: Emily Samuelson & Evan Bates | 2009: Madison Chock & Greg Zuerlein | 2010: Jelena Iljinych & Nikita Kazalapow | 2011: Xenia Monko & Kirill Chaljawin | 2012: Victoria Sinizina & Ruslan Schiganschin | 2013: Alexandra Stepanowa & Iwan Bukin
1947: Margaret Roberts & Bruce Hyland | 1948: Suzanne Morrow & Wallace Diestelmeyer | 1949: Joyce Perkins & Bruce Hyland | 1950–51: Pierrette Paquin & Donald Tobin | 1952: Frances Dafoe & Norris Bowden | 1953: Frances Abbott & David Ross | 1954: Doreen Leech & Norman Walker | 1955–56: Lindis Johnston & Jeffrey Johnston | 1957–59: Geraldine Fenton & William McLachlan | 1960–62: Virginia Thompson & William McLachlan | 1963–64: Paulette Doan & Kenneth Ormsby | 1965–66: Carole Forrest & Kevin Lethbridge | 1967–68: Joni Graham & Don Phillips | 1969: Donna Taylor & Bruce Lennie | 1970: Mary Church & David Sutton | 1971–72: Louise Lind & Barry Soper | 1973–74: Louise Soper & Barry Soper | 1975–76: Barbara Berezowski & David Porter | 1977: Susan Carscallen & Eric Gillies | 1978–80: Lorna Wighton & John Dowding | 1981: Marie McNeil & Rob McCall | 1982–88: Tracy Wilson & Robert McCall | 1989: Karyn Garossino & Rod Garossino | 1990: Jo-Anne Borlase & Martin Smith | 1991: Michelle McDonald & Martin Smith | 1992: Jacqueline Petr & Mark Janoschak | 1993–99: Shae-Lynn Bourne & Victor Kraatz | 2000: Marie-France Dubreuil & Patrice Lauzon | 2001–03: Shae-Lynn Bourne & Victor Kraatz | 2004–07: Marie-France Dubreuil & Patrice Lauzon | 2008–10: Tessa Virtue & Scott Moir | 2011: Vanessa Crone & Paul Poirier | 2012-13: Tessa Virtue & Scott Moir
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Moir, Scott |
| KURZBESCHREIBUNG | kanadischer Eiskunstläufer |
| GEBURTSDATUM | 2. September 1987 |
| GEBURTSORT | London (Ontario) |