Svetislav Pešić
| Svetislav Pešić | ||
| Spielerinformationen | ||
| Spitzname | Sveti, Kari | |
| Geburtstag | 28. August 1949 | |
| Geburtsort | Pirot, SFR Jugoslawien | |
| Vereine als Aktiver | ||
| 1964–1967 1967–1971 1971–1979 |
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| Vereine als Trainer | ||
| 1982–1987 1987–1990 1990–1993 1993–2000 2000–2002 2001–2002 2002–2004 2004–2006 2006–2007 2007–2008 2008–2009 2010–2011 2011–2012 2012 seit 2012 |
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| 1Stand: 12.08.2012 | ||
Svetislav Pešić (serbisch-kyrillisch Светислав Пешић; * 28. August 1949 in Pirot, SR Serbien) ist ein serbischer Basketballtrainer und ehemaliger -spieler. Seit November 2012 trainiert er die Bundesligamannschaft des FC Bayern München.
Inhaltsverzeichnis |
Karriere [Bearbeiten]
Als Spieler konnte Pešić seine größten Erfolge beim KK Bosna Sarajevo erzielen, mit dem er 1978 jugoslawischer Meister und Pokalsieger sowie 1979 Europapokalsieger der Landesmeister wurde.
Nach seiner Karriere als Spieler wurde Pešić in der Saison 1981/82 zunächst Sportdirektor bei KK Bosna. Von 1982 bis 1987 trainierte er den Verein, bei dem er auch schon als Spieler gewirkt hatte. 1983 wurde er als Trainer jugoslawischer Meister und 1984 Pokalsieger. Zugleich trainierte er in jenen Jahren jugoslawische Jugendnationalmannschaften. Nach vorausgegangenen EM-Siegen wurde unter seiner Regie 1987 die U-19-Basketball-Weltmeisterschaft gewonnen. Bei diesem Triumph wurde zum ersten Mal eine US-amerikanische Auswahl unter gleichen Voraussetzungen bezwungen, da die Niederlagen von US-amerikanischen Seniorenauswahlteams bei Basketball-Weltmeisterschaften und Olympische Spielen zuvor ohne die Teilnahme von NBA-Profis zustande kamen.
Nach diesen Erfolgen verpflichtete ihn der Deutsche Basketball Bund als Nationaltrainer. In dieser Funktion führte Pešić das deutsche Basketballteam überraschend zum Gewinn der Basketball-Europameisterschaft 1993, dem ersten internationalen Titel einer deutschen Seniorenauswahl.
Von 1993 an war Pešić Headcoach bei Alba Berlin. Hier gewann er im zweiten Jahr seiner Verpflichtung den Korac-Cup, was ebenfalls der ersten internationalen Titel einer deutschen Vereinsmannschaft war. Zudem wurde ALBA unter seiner Regie in den folgenden Jahren viermal Deutscher Meister und zweimal Pokalsieger.
Im Jahr 2000 verließ Pešić Berlin und trainierte die jugoslawische Basketballnationalmannschaft, ab 2001 gleichzeitig mit RheinEnergie Cologne. 2001 wurde er mit dem Nationalteam erneut Europameister und 2002 Weltmeister.
Es folgten weitere Engagements bei europäischen Topclubs wie dem FC Barcelona (2002–2004), mit dem er 2003 das Triple gewann, bestehend aus Meisterschaft, nationalem Pokal und Euroleague. Es folgten Stationen bei Lottomatica Rom (2004–2006), Akasvayu Girona (2006/07), mit denen er den FIBA EuroCup gewann, Dynamo Moskau (2007/08) und Roter Stern Belgrad (2008/09). Von November 2010 an war Pešić Trainer von ULEB-Eurocup-Gewinner Valencia Basket Club, mit denen er im Viertelfinale der ULEB Euroleague 2010/11 in fünf Spielen gegen den nationalen Konkurrenten Real Madrid ausschied. Für die Saison 2011/12 kehrte er zum neuen Fusionsklub aus KK Roter Stern und KK FMP Železnik nach Belgrad zurück, der einen Gegenpol zum dominierenden serbischen Serienmeister KK Partizan Belgrad bilden sollte.
Ab dem Sommer 2012 übernahm Pešić wieder – vorerst parallel zu seiner Tätigkeit in Belgrad – die deutsche A-Nationalmannschaft der Herren als Bundestrainer. Im Anschluss an die erfolgreiche Qualifikation zur Europameisterschaft verlängerte er seinen Vertrag beim Deutschen Basketballbund nicht, sondern trat am 27. November 2012 die Nachfolge von Yannis Christopoulos als Cheftrainer des FC Bayern München an, bei dem er einen Vertrag bis Saisonende erhielt.[1] Im März 2013 wurde sein Vertrag vorzeitig um zwei weitere Jahre verlängert.[2]
Sonstiges [Bearbeiten]
Pešićs Sohn Marko war ebenfalls als Basketballspieler aktiv und spielte in der deutschen Nationalmannschaft. Pešić jun. war auch für die Teams von ALBA Berlin und Lottomatica Rom aktiv, die von Pešić sen. trainiert wurden.
Erfolge als Spieler [Bearbeiten]
- Jugoslawischer Meister mit KK Bosna Sarajevo 1978
- Jugoslawischer Pokalsieger mit KK Bosna Sarajevo 1978
- Europapokal der Landesmeister mit KK Bosna Sarajevo 1979
Erfolge als Trainer [Bearbeiten]
- Jugoslawischer Meister mit KK Bosna Sarajevo 1983
- Jugoslawischer Pokalsieger mit KK Bosna Sarajevo 1984
- Weltmeister mit den jugoslawischen Junioren 1987
- Europameister mit Deutschland 1993
- Korac Cup 1995 mit Alba Berlin
- Deutscher Meister mit Alba Berlin, 1997, 1998, 1999, 2000
- Deutscher Pokalsieger mit Alba Berlin 1999
- Europameister mit Jugoslawien 2001
- Weltmeister mit Jugoslawien 2002
- Spanischer Meister, Spanischer Pokalsieger und Gewinner der Euroleague mit FC Barcelona 2003
- Spanischer Meister mit FC Barcelona 2004
- FIBA EuroCup mit Akasvayu Girona 2007
Auszeichnungen [Bearbeiten]
- 1998: Verdienstorden des Landes Berlin
- zweimaliger BBL-Trainer der Jahre 1996 und 1998
Einzelnachweise [Bearbeiten]
- ↑ fcb-basketball.de: Svetislav Pesic ist neuer Trainer beim FC Bayern.
- ↑ fcb-basketball.de: Vertragsverlängerung mit Svetislav Pesic.
Weblinks [Bearbeiten]
Seit 1949
Theo Clausen (seit Gründung bis 1951) | Anton Kartak (1951–1956) | Theodor Vychodil (1956–1961) | Branimir Volfer (1961/1962) | Yakovos Bilek (1962–1968) | Kurt Siebenhaar (1968) | Miloslav Kříž (1968–1971) | Theodor Schober (1971/1972) | Dietfried Kienast (1972/1973) | Pascal Ezguilian (1974–1976) | Raimondo Nonato De Azevedo (1976) | Bernd Röder (1976–1980) | Theodor Schober u. Terence Schofield (1980–1983) | Chris Lee (1983) | Ralph Klein (1983–1986) | Svetislav Pešić (1987–1993) | Dirk Bauermann (1994) | Vladislav Lučić (1994 bis 1997) | Henrik Dettmann (1997–2003) | Dirk Bauermann (2003–2011) | Svetislav Pešić (2012) | Frank Menz (seit 2012)
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Pešić, Svetislav |
| ALTERNATIVNAMEN | Пешић, Светислав |
| KURZBESCHREIBUNG | serbischer Basketballspieler und -trainer |
| GEBURTSDATUM | 28. August 1949 |
| GEBURTSORT | Pirot, Serbien |