Trausnitz

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Der Titel dieses Artikels ist mehrdeutig. Weitere Bedeutungen sind unter Trausnitz (Begriffsklärung) aufgeführt.
Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Trausnitz
Trausnitz
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Trausnitz hervorgehoben
49.522512.265277777778448Koordinaten: 49° 31′ N, 12° 16′ O
Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Oberpfalz
Landkreis: Schwandorf
Verwaltungs-
gemeinschaft:
Pfreimd
Höhe: 448 m ü. NHN
Fläche: 17,61 km²
Einwohner: 982 (31. Dez. 2012)[1]
Bevölkerungsdichte: 56 Einwohner je km²
Postleitzahl: 92555
Vorwahl: 09655
Kfz-Kennzeichen: SAD, BUL, NAB, NEN, OVI, ROD
Gemeindeschlüssel: 09 3 76 173
Gemeindegliederung: 10 Ortsteile
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Hauptstr. 22
92555 Trausnitz
Webpräsenz: www.trausnitz.de
Bürgermeister: Hubert Pröls (CSU)
Lage der Gemeinde Trausnitz im Landkreis Schwandorf
Altendorf Bodenwöhr Bruck in der Oberpfalz Burglengenfeld Dieterskirchen Fensterbach Gleiritsch Guteneck Maxhütte-Haidhof Nabburg Neukirchen-Balbini Neunburg vorm Wald Niedermurach Nittenau Oberviechtach Pfreimd Schmidgaden Schönsee Schwandorf Schwarzach Schwarzenfeld Schwarzhofen Stadlern Steinberg am See Stulln Teublitz Teunz Thanstein Trausnitz Wackersdorf Weiding Wernberg-Köblitz Winklarn Bayern Landkreis Amberg-Sulzbach Landkreis Regensburg Landkreis Neumarkt in der Oberpfalz Landkreis Cham Tschechien Landkreis Neustadt an der WaldnaabKarte
Über dieses Bild
Trausnitz (2009)

Trausnitz ist eine Gemeinde im Oberpfälzer Landkreis Schwandorf und Mitglied der Verwaltungsgemeinschaft Pfreimd.

Geografie[Bearbeiten]

Geografische Lage[Bearbeiten]

Die Gemeinde Trausnitz ist am Unterlauf des Flusses Pfreimd im Pfreimdtal gelegen und gehört zum Naturpark Oberpfälzer Wald.

Gemeindegliederung[Bearbeiten]

Die Gemeinde Trausnitz ist in zehn Ortsteile eingeteilt[2]:

Geschichte[Bearbeiten]

Der Ort war Teil des Kurfürstentums Bayern und bildete vor 1800 eine geschlossene Hofmark der Freiherren von Hannakam. Eigentlich hatte Baron von Karg 1800 die Hofmark übernommen, seine gerichtlichen Ansprüche waren jedoch bis zum Verkauf der Hofmark 1830 immer umstritten. Im Zuge der Verwaltungsreformen in Bayern war mit dem Gemeindeedikt von 1818 die heutige Gemeinde entstanden.

Eingemeindungen[Bearbeiten]

Im Jahr 1946 wurde der Ortsteil Obertrausnitz der bis dahin selbständigen Gemeinde Bernhof eingegliedert.[3] Söllitz wurde am 1. Mai 1978 in die Gemeinde Trausnitz eingegliedert.[4]

Politik[Bearbeiten]

Gemeinderat[Bearbeiten]

Der Gemeinderat hat 13 Mitglieder.

Wappen[Bearbeiten]

Blasonierung: In Rot auf schwarzem Dreiberg ein silberner Zinnenturm, darüber schwebend eine goldene Laubkrone. Wappen seit 1968.

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Bauwerke[Bearbeiten]

Sport[Bearbeiten]

Im Pfreimdtal befindet sich ein Stausee, der als Badesee genutzt wird.

Regelmäßige Veranstaltungen[Bearbeiten]

Sonstiges[Bearbeiten]

Im Gemeindebereich liegt das 1955 erbaute und heute von der E.ON betriebene Pumpspeicherwerk Reisach mit zwei Speicherseen (Hochspeicher Rabenleite). Das Kraftwerk liefert eine Leistung von 135.000 kWh. Ein Informationszentrum gibt Auskunft über die Stromerzeugung in Wasserkraftwerken. Der Sänger Rolf Stahlhofen (u. a. Söhne Mannheims) wuchs im Ortsteil Atzenhof auf und besuchte die Grundschule in Trausnitz.

Bildergalerie[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Bayerisches Landesamt für Statistik – Volkszählung und Bevölkerungsfortschreibung: Gemeinden, Bevölkerung (Volkszählungen und aktuell) vom 5. Juli 2013 (XLS-Datei; 2,0 MB) (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu)
  2. http://www.bayerische-landesbibliothek-online.de/orte/ortssuche_action.html?anzeige=voll&modus=automat&tempus=+20111210/195049&attr=OBJ&val=1071
  3.  Wilhelm Volkert (Hrsg.): Handbuch der bayerischen Ämter, Gemeinden und Gerichte 1799–1980. C.H.Beck’sche Verlagsbuchhandlung, München 1983, ISBN 3-406-09669-7, S. 530.
  4.  Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart und Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 668.

Literatur[Bearbeiten]

  • Schütz, Johann Baptist: Chronik von Trausnitz im Thal, Trausnitz 1890.
  • Richard Hoffmann, Felix Mader: Kunstdenkmäler des Königreichs Bayern, Die Kunstdenkmäler von Oberpfalz und Regensburg, Bezirksamt Nabburg, München 1910.
  • Emma Mages: Historischer Atlas von Bayern, Teil Altbayern, Heft 61, Oberviechtach, München 1996, ISBN 3-7696-9693-X
  • Elisabeth Müller-Luckner: Historischer Atlas von Bayern, Teil Altbayern, Heft 50, Nabburg, München 1981, ISBN 3-7696-9915-7
  • Karl-Otto Ambronn: Historischer Atlas von Bayern, Teil Altbayern, Reihe II, Heft 3, Landsassen und Landsassengüter des Fürstentums der Oberen Pfalz im 16. Jahrhundert, München 1982, ISBN 3-7696-9932-7

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Trausnitz – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
Blick auf Trausnitz, Panoramaaufnahme (2011)