Neukirchen-Balbini

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen des Marktes Neukirchen-Balbini
Neukirchen-Balbini
Deutschlandkarte, Position des Marktes Neukirchen-Balbini hervorgehoben
49.292512.441388888889512Koordinaten: 49° 18′ N, 12° 26′ O
Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Oberpfalz
Landkreis: Schwandorf
Verwaltungs-
gemeinschaft:
Neunburg vorm Wald
Höhe: 512 m ü. NHN
Fläche: 47,07 km²
Einwohner: 1143 (31. Dez. 2013)[1]
Bevölkerungsdichte: 24 Einwohner je km²
Postleitzahl: 92445
Vorwahl: 09465
Kfz-Kennzeichen: SAD, BUL, NAB, NEN, OVI, ROD
Gemeindeschlüssel: 09 3 76 146
Marktgliederung: 31 Ortsteile
Adresse der
Marktverwaltung:
Kolpingstr. 3
92431 Neunburg v. Wald
Webpräsenz: http://www.neukirchen-balbini.de
Bürgermeister: Markus Dauch (FWG)
Lage des Marktes Neukirchen-Balbini im Landkreis Schwandorf
Altendorf Bodenwöhr Bruck in der Oberpfalz Burglengenfeld Dieterskirchen Fensterbach Gleiritsch Guteneck Maxhütte-Haidhof Nabburg Neukirchen-Balbini Neunburg vorm Wald Niedermurach Nittenau Oberviechtach Pfreimd Schmidgaden Schönsee Schwandorf Schwarzach Schwarzenfeld Schwarzhofen Stadlern Steinberg am See Stulln Teublitz Teunz Thanstein Trausnitz Wackersdorf Weiding Wernberg-Köblitz Winklarn Bayern Landkreis Amberg-Sulzbach Landkreis Regensburg Landkreis Neumarkt in der Oberpfalz Landkreis Cham Tschechien Landkreis Neustadt an der WaldnaabKarte
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Vorlage:Infobox Gemeinde in Deutschland/Wartung/Markt

Neukirchen-Balbini ist ein Markt im Oberpfälzer Landkreis Schwandorf und Mitglied der Verwaltungsgemeinschaft Neunburg vorm Wald.

Geographie[Bearbeiten]

Geographische Lage[Bearbeiten]

Neukirchen-Balbini liegt im Naturpark Oberpfälzer Wald etwa 10 Kilometer südöstlich der Stadt Neunburg vorm Wald.

Gemeindegliederung[Bearbeiten]

Die politische Gemeinde Neukirchen-Balbini hat 31 amtlich benannte Ortsteile[2]:

Geschichte[Bearbeiten]

Außenansicht der Pfarrkirche St. Michael zu Neukirchen-Balbini
Innenansicht der Pfarrkirche St. Michael zu Neukirchen-Balbini

Der Ort bzw. seine Kirche wurde zum ersten Mal am 11. Dezember 1138 erwähnt. Den Marktstatus hatte Neukirchen schon vor 1300, denn um 1300 sind bereits Neukirchener Bürger bezeugt. Der Namenszusatz Balbini entstand im 15. Jahrhundert als Genitivform des 1303 in Neukirchen bezeugten Pfarrers Palwinus. 1345 gelangte der Ort in pfälzischen Besitz und wurde wittelsbachisch. Im Zeitalter der Glaubenskämpfe mussten die Untertanen viermal in 60 Jahren ihre Religion wechseln. Im Zuge der Gemeindeedikte von 1818 in Bayern entstand die politische Gemeinde.

Eingemeindungen[Bearbeiten]

Am 1. Januar 1972 wurde die bis dahin selbständige Gemeinde Boden mit Etzmannsried, Goppoltsried, Grottenthal, Hippoltsried, Oedhof, Rodlseign, Stadlhof und Wirnetsried eingegliedert. Am 1. Juli 1972 kamen die Gemeinde Egelsried mit den Ortsteilen Albenried, Haselhof, Jagenried, Neualbenried, Ober- und Unterstocksried und die Orte Kitzenried und Wolfsgrub aus der aufgelösten Gemeinde Kleinwinklarn hinzu.[3] Alletsried mit Gebertshof, Happassenried, Meidenried, Rückhof und Sperlhof ohne Haslarn und Meigelsried sowie Hansenried ohne Thanried mit Dehnhof, Enzenried, Scheiblhof, Weihermühle und Ziegenmühle folgten am 1. Mai 1978.[4]

Politik[Bearbeiten]

Am 1. Mai 1976 haben sich im Zuge der Gebietsreform die ehemals selbständigen Gemeinden Dieterskirchen, Neukirchen-Balbini, Thanstein und Schwarzhofen zur Verwaltungsgemeinschaft Neunburg vorm Wald zusammengeschlossen. Erster Bürgermeister des Marktes Neukirchen-Balbini ist Markus Dauch.

Wappen[Bearbeiten]

Blasonierung: In Rot auf grünem Boden zwischen grünen Bäumen eine turmlose, silberne Kirche mit blauen Dächern und goldenen Kreuzen; darüber schwebend ein Schild mit den bayerischen Rauten. Das Wappen verlieh Pfalzgraf Otto I. der Mosbacher 1449.

Infrastruktur[Bearbeiten]

Neukirchen-Balbini verfügt über alle wichtigen Infrastruktureinrichtungen, wie Kindergarten, Grundschule, Bücherei, Gastronomie und Geschäfte des täglichen Bedarfs sowie eine Kirche.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Bayerisches Landesamt für Statistik – Tabelle 12411-001: Fortschreibung des Bevölkerungsstandes: Bevölkerung: Gemeinden, Stichtage (letzten 6) vom 18. September 2014 (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu)
  2. http://www.bayerische-landesbibliothek-online.de/orte/ortssuche_action.html?anzeige=voll&modus=automat&tempus=+20111208/003757&attr=OBJ&val=1052
  3.  Wilhelm Volkert (Hrsg.): Handbuch der bayerischen Ämter, Gemeinden und Gerichte 1799–1980. C.H.Beck’sche Verlagsbuchhandlung, München 1983, ISBN 3-406-09669-7. Seite 534
  4.  Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart und Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 668 und 669.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Neukirchen-Balbini – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien