Treuen
| Wappen | Deutschlandkarte | |
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| Basisdaten | ||
| Bundesland: | Sachsen | |
| Direktionsbezirk: | Chemnitz | |
| Landkreis: | Vogtlandkreis | |
| Verwaltungs- gemeinschaft: |
Treuen | |
| Höhe: | 424 m ü. NN | |
| Fläche: | 43,72 km² | |
| Einwohner: |
8.513 (31. Dez. 2010)[1] |
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| Bevölkerungsdichte: | 195 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 08233 | |
| Vorwahl: | 037468 | |
| Kfz-Kennzeichen: | V | |
| Gemeindeschlüssel: | 14 5 23 430 | |
| Stadtgliederung: | 12 Stadtteile | |
| Adresse der Stadtverwaltung: |
Markt 7 08233 Treuen |
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| Webpräsenz: | ||
| Bürgermeisterin: | Andrea Jedzig | |
| Lage der Stadt Treuen im Vogtlandkreis | ||
Treuen ist eine Kleinstadt im sächsischen Vogtlandkreis. Sie ist Sitz der Verwaltungsgemeinschaft Treuen.
Inhaltsverzeichnis |
[Bearbeiten] Geographie
[Bearbeiten] Nachbargemeinden
Angrenzende Gemeinden (alle im Vogtlandkreis) sind Limbach, Neuensalz, Pöhl sowie die Städte Auerbach/Vogtl., Falkenstein/Vogtl., Lengenfeld und Rodewisch.
[Bearbeiten] Stadtgliederung
Zur Stadt Treuen gehören auch die Dörfer Altmannsgrün, Buch, Eich, Gospersgrün, Hartmannsgrün, Mahnbrück, Perlas, Pfaffengrün, Schreiersgrün, Veitenhäuser und Wetzelsgrün.
[Bearbeiten] Geschichte
Das 1214 erstmals erwähnte Waldhufendorf Treuen erhielt 1390 das Stadtrecht. Ihre Blütezeit hatte die Stadt während der Gründerzeit, als in Folge der Industrialisierung die Zahl von Betrieben und Geschäften stark zunahm.
Am 29. März 1908 wurde der Aussichtsturm auf der Wilhelmshöhe bei Perlas eröffnet.
Am 30. Mai 1958 wurde das Friedrich-Ludwig-Jahn-Stadion, die Heimstätte der BSG Fortschritt Treuen, eingeweiht.
Der Ort Eich wurde am 1. Januar 1999 eingemeindet.[2]
Entwicklung der Einwohnerzahl (ab 1960 31. Dezember):
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- Datenquelle ab 1998: Statistisches Landesamt Sachsen
[Bearbeiten] Gedenkstätten
Grabstätten und ein Gedenkstein aus dem Jahre 1947 auf dem Friedhof erinnern an neun namentlich unbekannte weibliche jüdische KZ-Häftlinge, die beim Todesmarsch aus dem Außenlager Christianstadt des KZ Groß-Rosen von SS-Männern im Frühjahr 1945 in der Flur von Weißensand ermordet wurden.
[Bearbeiten] Politik
[Bearbeiten] Sitzverteilung im Stadtrat
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[Bearbeiten] Kultur und Sehenswürdigkeiten
Ältestes Bauwerk von Treuen ist der Kirchturm der Stadtkirche St. Bartholomäi. Der unterste Teil des Turmes im romanischen Stil wurde Ende des 12.Jahrhunderts errichtet. 1514 wurde das Gotteshaus durch ein Kirchenschiff erweitert. Bei einem Stadtbrand 1806 wurde die gesamte Kirche bis auf Teile des Turms zerstört. Während der napoleonischen Besatzungszeit wurde die Kirche im klassizistischen Stil wieder aufgebaut.
Zur Zeit der Spätrenaissance entstand das Treuener Schloss. Es besteht aus einem massiven Erdgeschoss, zwei weiteren Etagen mit Fachwerkvorbau sowie einem Treppenturm mit Oktogon und geschweifter Haube. Nach der Wende drohte dem Gebäude der Verfall. Durch Spendengelder eines Fördervereins konnte dies vermieden und eine schrittweise Renovierung des Anwesens in die Wege geleitet werden.
Markanter Aussichtspunkt nahe Treuen ist der Perlaser Turm auf der Wilhelmshöhe. Von diesem 1907 erbauten 20 Meter hohen Turm kann man sowohl über Treuen als auch über weite Teile des Vogtlands blicken.
Die jüdische Dresdner Schriftstellerin Auguste Lazar, setzte den ermordeten Jüdinnen (vgl. →Gedenkstätten) mit ihrem 1963 erschienenen Buch „Die Brücke von Weißensand“ ein literarisches Denkmal.
[Bearbeiten] Wirtschaft und Infrastruktur
Treuen liegt an der BAB 72 (Abfahrt Treuen) und an der im Schienenpersonennahverkehr von der Vogtlandbahn betriebenen Bahnstrecke Herlasgrün–Falkenstein. Besonders in den letzten Jahren konnte die Stadt durch bedeutende Ansiedlungen von Unternehmen der Automobilzulieferindustrie ihre wirtschaftliche Stärke verbessern und entwickelte sich zu einem regionalen Wirtschaftszentrum.
[Bearbeiten] Söhne und Töchter der Stadt
- Karl Friedrich Adler (1828–1883), Rittergutsbesitzer und Politiker, MdL
- Hugo Gottfried Opitz (1846–1916), Jurist und konservativer Politiker, MdL (Königreich Sachsen)
- Georg Lenk (1888–1945), Politiker in der Zeit des Nationalsozialismus, Mitglied des Reichstages und NSDAP-Gauwirtschaftsberater, geboren in Schreiersgrün
- Gerhart Habenicht (1911–2003), Arzt und Politiker (FDP)
- Jürgen Hart (1942–2002), Kabarettist (Sing, mei Sachse, sing)
[Bearbeiten] Weblinks
- Treuen im Digitalen Historischen Ortsverzeichnis von Sachsen
[Bearbeiten] Einzelnachweise
- ↑ Statistisches Landesamt des Freistaates Sachsen – Bevölkerung des Freistaates Sachsen jeweils am Monatsende ausgewählter Berichtsmonate nach Gemeinden (Hilfe dazu)
- ↑ StBA: Änderungen bei den Gemeinden Deutschlands, siehe 1999
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