Voltlage

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Voltlage
Voltlage
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Voltlage hervorgehoben
52.4333333333337.7548Koordinaten: 52° 26′ N, 7° 45′ O
Basisdaten
Bundesland: Niedersachsen
Landkreis: Osnabrück
Samtgemeinde: Neuenkirchen
Höhe: 48 m ü. NN
Fläche: 42,35 km²
Einwohner:

1754 (31. Dez. 2011)[1]

Bevölkerungsdichte: 41 Einwohner je km²
Postleitzahl: 49599
Vorwahl: 05467
Kfz-Kennzeichen: OS
Gemeindeschlüssel: 03 4 59 032
Gemeindegliederung: 3 Gemeindeteile
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Overbergstraße 4
49599 Voltlage
Webpräsenz: www.voltlage.de
Bürgermeister: Bernhard Egbert (CDU)
Lage der Gemeinde Voltlage im Landkreis Osnabrück
Nordrhein-Westfalen Landkreis Cloppenburg Landkreis Diepholz Landkreis Emsland Landkreis Vechta Osnabrück Alfhausen Ankum Bad Essen Bad Iburg Bad Laer Bad Rothenfelde Badbergen Belm Berge (Niedersachsen) Bersenbrück Bippen Bissendorf Bohmte Bramsche Dissen am Teutoburger Wald Eggermühlen Fürstenau Gehrde Georgsmarienhütte Glandorf Hagen am Teutoburger Wald Hasbergen Hilter am Teutoburger Wald Melle Kettenkamp Menslage Merzen Neuenkirchen (Landkreis Osnabrück) Nortrup Ostercappeln Quakenbrück Rieste Voltlage WallenhorstKarte
Über dieses Bild

Voltlage ist eine Gemeinde innerhalb der Samtgemeinde Neuenkirchen im Westen des Landkreises Osnabrück in Niedersachsen.

Inhaltsverzeichnis

Herkunft des Namens [Bearbeiten]

Es ist denkbar, dass Voltlage den Stamm fole (volde, valde) in sich trägt, der Hürde bedeutet.

Geografie [Bearbeiten]

Geografische Lage [Bearbeiten]

Voltlage liegt im westlichen Bramgau am Übergang zum Tecklenburger Land.

Nachbargemeinden [Bearbeiten]

Voltlage grenzt im Norden an Fürstenau und Merzen, im Osten an Neuenkirchen sowie im Süden an Recke und im Westen an Hopsten (beide Kreis Steinfurt, Nordrhein-Westfalen).

Gemeindegliederung [Bearbeiten]

Die Gemeindeteile sind

  • Höckel
  • Voltlage - Sitz der Gemeindeverwaltung
  • Weese

Geschichte [Bearbeiten]

Religion [Bearbeiten]

Die katholische Pfarrkirche St. Katharina prägt das Bild des Ortskerns.

Voltlage ist zum größten Teil römisch-katholisch. Der Hochaltar und die Seitenaltäre der 1766 geweihten katholischen Pfarrkirche St. Katharina stammen von dem Bildhauer Johann Heinrich König (1705–1784) aus Münster (Westfalen).

Eingemeindungen [Bearbeiten]

Am 1. Juli 1972 wurden die Gemeinden Höckel und Weese eingegliedert.[2]

Einwohnerentwicklung [Bearbeiten]

Bevölkerungsentwicklung in Voltlage seit 1987

Die folgende Übersicht zeigt die Einwohnerzahlen von Voltlage im jeweiligen Gebietsstand und jeweils am 31. Dezember.

Bei den Zahlen handelt es sich um Fortschreibungen des Landesbetriebs für Statistik und Kommunikationstechnologie Niedersachsen [3] auf Basis der Volkszählung vom 25. Mai 1987.

Bei den Angaben aus den Jahren 1961 (6. Juni) und 1970 (27. Mai) handelt es sich um die Volkszählungsergebnisse einschließlich der Orte, die am 1. Juli 1972 eingegliedert wurden.[2]

Jahr Einwohner
1961 1704
1970 1648
1987 1587
1990 1645
1995 1739
2000 1769
2005 1825
2010 1782
2011 1754

Politik [Bearbeiten]

Gemeinderat [Bearbeiten]

Der Gemeinderat hat gegenwärtig elf Mitglieder aus zwei Parteien oder Gruppen. Hinzu kommt der Bürgermeister als stimmberechtigter Vorsitzender des Rates.

Die folgende Tabelle zeigt die Kommunalwahlergebnisse seit 1996.

Rat der Gemeinde Voltlage: Wahlergebnisse und Gemeinderäte
CDU SPD Grüne FDP Wählerge-
meinschaften
Einzel-
bewerber
Sonstige Gesamt Wahl-
beteiligung
Wahlperiode  % Mandate  % Mandate  % Mandate  % Mandate  % Mandate  % Mandate  % Mandate  % Gesamtanzahl der Sitze im Rat  %
1996 – 2001 94,7 11 - - 5,3 0 - - - - - - - - 100 11 77,1
2001 – 2006 88,5 10 - - 11,5 1 - - - - - - - - 100 11 71,4
2006 – 2011 90,6 10 - - 9,4 1 - - - - - - - - 100 11 63,7
2011 – 2016 87,09 10 - - 12,91 1 - - - - - - - - 100 11 65,52
Prozentanteile gerundet.
Quellen: Landesbetrieb für Statistik und Kommunikationstechnologie Niedersachsen[4], Landkreis Osnabrück[5][6].
Bei unterschiedlichen Angaben in den genannten Quellen wurden die Daten des Landesbetrieb für Statistik und Kommunikationstechnologie verwendet,
da diese eine insgesamt höhere Plausibilität aufweisen.

Bürgermeister [Bearbeiten]

Bernhard Egbert

Wappen [Bearbeiten]

Das Wappen besteht aus drei Ähren, die die Ortsteile Voltlage, Weese und Höckel symbolisieren und einem gebrochenen Wagenrad, welches für die Namenspatronin Katharina von Alexandrien der Voltlager Kirche steht.

Kultur und Sehenswürdigkeiten [Bearbeiten]

Museen [Bearbeiten]

Heimatmuseum in Höckel.

Bauwerke [Bearbeiten]

Der Grundstein für die katholische Kirche St. Katharina im Ortskern von Voltlage wurde im Jahre 1752 gelegt. Bis zu deren Einweihung vergingen gut drei Jahre. Äußerlich macht die Kirche einen sehr schlichten Eindruck, im Innenraum befindet sich jedoch einer der prachtvollsten Barockaltäre des Umkreises. Außerdem befindet sich in der Katharinenkirche eine sehr seltene Klausing- Orgel, welche jedoch dringend einer Renovierung bedarf.

Wirtschaft und Infrastruktur [Bearbeiten]

Verkehr [Bearbeiten]

Es bestehen einige Busverbindungen der Verkehrsgemeinschaft Osnabrück von Voltlage nach Neuenkirchen, Merzen, Fürstenau, Recke.

Bildung [Bearbeiten]

Overberggrundschule, Schulleiterin: Dolores Speer

Persönlichkeiten [Bearbeiten]

Detail der Overberg-Statue im Ortszentrum.

Ehrenbürger [Bearbeiten]

  • August Mönter (ehem. Bürgermeister in Voltlage),
  • Pastor Hermann Rotermann († 15. Januar 2013).

Söhne und Töchter der Gemeinde Voltlage [Bearbeiten]

Weblinks [Bearbeiten]

 Commons: Voltlage – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise [Bearbeiten]

  1. Landesbetrieb für Statistik und Kommunikationstechnologie Niedersachsen – Bevölkerungsfortschreibung (Hilfe dazu)
  2. a b  Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart und Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 254.
  3. Landesbetrieb für Statistik und Kommunikationstechnologie Niedersachsen, Bevölkerungsfortschreibung
  4. Landesbetrieb für Statistik und Kommunikationstechnologie Niedersachsen, Tabelle 5000311
  5. Landkreis Osnabrück, Amtliche Endergebnisse der Kreiswahl am 9. September 2001 (PDF; 528 kB)
  6. Landkreis Osnabrück, Die Kommunalwahl Osnabrücker Land vom 10. September 2006; Amtliche Endergebnisse (PDF; 3,4 MB)