Weiler (Vorarlberg)

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Weiler
Wappen von Weiler
Weiler (Vorarlberg) (Österreich)
Weiler (Vorarlberg)
Basisdaten
Staat: Österreich
Bundesland: Vorarlberg
Politischer Bezirk: Feldkirch
Kfz-Kennzeichen: FK
Fläche: 3,08 km²
Koordinaten: 47° 18′ N, 9° 39′ O47.2997222222229.65486Koordinaten: 47° 17′ 59″ N, 9° 39′ 0″ O
Höhe: 486 m ü. A.
Einwohner: 2.059 (1. Jän. 2014)
Bevölkerungsdichte: 669 Einw. pro km²
Postleitzahl: 6833
Vorwahl: 05523
Gemeindekennziffer: 8 04 23
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Walgaustraße 1
6833 Weiler
Website: www.gemeinde-weiler.at
Politik
Bürgermeister Dietmar Summer
Gemeindevertretung: (2010)
(18 Mitglieder)
10 mitnand für Weiler
8 ÖVP
Lage der Gemeinde Weiler im Bezirk Feldkirch
Altach Düns Dünserberg Feldkirch Frastanz Fraxern Göfis Götzis Klaus Koblach Laterns Mäder Meiningen Rankweil Röns Röthis Satteins Schlins Schnifis Sulz Übersaxen Viktorsberg Weiler Zwischenwasser VorarlbergLage der Gemeinde Weiler (Vorarlberg) im Bezirk Feldkirch (anklickbare Karte)
Über dieses Bild
Vorlage:Infobox Gemeinde in Österreich/Wartung/Lageplan Imagemap
WeilerVlbg.JPG
(Quelle: Gemeindedaten bei Statistik Austria)
Altarraum der römisch-katholischen Pfarrkirche Weiler
Wasserfall vom Ratzbach (Kesselschlucht)

Weiler ist eine Gemeinde mit 2059 Einwohnern (Stand 1. Jänner 2014) am Ostrand des Vorarlberger Rheintales am Fuß des Freschenstocks.

Geografie[Bearbeiten]

Regional zählt die Gemeinde Weiler zum Vorarlberger Vorderland, das im Norden durch den weit ins Rheintal ragenden Hügelrücken Tschütsch und den Sattelberg, im Westen vom Rhein und im Osten von den Freschenstockausläufern begrenzt wird.

In diesem klimatisch begünstigten Gebiet im Vorarlberger Verwaltungsbezirk Feldkirch erstreckt sich die Gemeinde auf einer Seehöhe von 445 bis 749 Metern über Adria. Das Ortszentrum der Gemeinde befindet sich auf einer Seehöhe von 486 Meter. Weiler verfügt über eine Gemeindefläche von etwa 309 Hektar.

Nachbargemeinden[Bearbeiten]

Weiler hat eine gemeinsame Gemeindegrenze mit vier anderen Gemeinden im Bezirk Feldkirch. Dies sind die Gemeinden Klaus, Röthis, Viktorsberg und Fraxern.

Bevölkerung[Bearbeiten]

Bevölkerungsentwicklung[Bearbeiten]


Politik[Bearbeiten]

Nach der Gemeindevertretungs- und Bürgermeisterwahl 2010 setzt sich die 18 Mitglieder starke Gemeindevertretung von Weiler aus zehn Mandataren der Liste „mitnand für Weiler“ und acht Mandataren der ÖVP zusammen. Bei der Bürgermeisterdirektwahl konnte sich Ing. Dietmar Summer von der Liste „mitnand für Weiler“ gegen die bisherige ÖVP-Bürgermeisterin Mechtild Bawart knapp durchsetzen..[1]

Neben Bürgermeister Dietmar Summer sind auch Vizebürgermeister Thomas Hipp sowie Markus Morscher und Irmgard Tösch Mitglieder des Gemeindevorstandes.

Wappen[Bearbeiten]

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Siehe auch: Liste der denkmalgeschützten Objekte in Weiler (Vorarlberg)

Pfarrkirche[Bearbeiten]

Hauptartikel: Herz-Jesu-Kirche (Weiler)

Die Gemeinde Weiler besitzt eine renovierte römisch-katholische Pfarrkirche, die im neugotischen Stil vom schwäbischen Dombaumeister Friedrich von Schmidt – der auch das Wiener Rathaus erbaute – im Jahre 1875/76 errichtet wurde.

Hanenberg Schlössle[Bearbeiten]

Das Schlösschen Hanenberg wurde 1600 als Ansitz Feldkircher Patrizier auf einer Anhöhe oberhalb des Dorfes errichtet.

Es brannte 1850 ab und anschließend erfolgte ein Umbau zum Landsitz.

Ruine Alt-Montfort[Bearbeiten]

Diese Burg nordöstlich des Orts nahe der Grenze zu Fraxern ließ Hugo III. von Tübingen, der sich später Hugo I. von Montfort nannte, Ende des 12. Jahrhunderts erbauen (urkundlich erwähnt 1206/08).
Er nannte die Burg „Montfort“, was so viel wie „starker Berg“ oder „starke Burg“ bedeutet. Nach diesem neuen Herrschaftsmittelpunkt titulierte er sich fortan „Graf von Montfort“.[2]
Im Appenzellerkrieg 1405 wurde die Anlage völlig zerstört und heute sind nur noch wenige Mauerreste davon erhalten und erkennbar.[3]

Kesselschlucht[Bearbeiten]

Dieses tief eingeschnittene Tobel des Ratzbaches zeichnet sich aus durch einen bemerkenswerten Wasserfall und ist als schützenswertes Biotop eingetragen.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Weiler – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Offizielles Wahlergebnis der Gemeindevertretungswahl 2010 im Webauftritt der Landeswahlbehörde.
  2. Blumenegg (von Alois Niederstätter) (PDF; 49 kB)
  3. Alt-Montfort, Untere Borg (Weiler)Vorlage:Webarchiv/Wartung/Nummerierte_Parameter