Fraxern

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Fraxern
Wappen von Fraxern
Fraxern (Österreich)
Fraxern
Basisdaten
Staat: Österreich
Bundesland: Vorarlberg
Politischer Bezirk: Feldkirch
Kfz-Kennzeichen: FK
Fläche: 8,86 km²
Koordinaten: 47° 19′ N, 9° 41′ O47.3166666666679.675817Koordinaten: 47° 19′ 0″ N, 9° 40′ 30″ O
Höhe: 817 m ü. A.
Einwohner: 663 (1. Jän. 2014)
Bevölkerungsdichte: 75 Einw. pro km²
Postleitzahl: 6833
Vorwahl: 05523
Gemeindekennziffer: 8 04 06
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Im Dorf 3
6833 Fraxern
Website: www.fraxern.at
Politik
Bürgermeister: Reinhard Nachbaur
Gemeindevertretung: (2010)
(12 Mitglieder)
9 Gemeindeliste Fraxern
3 Demokratisches Forum Fraxern
Lage der Gemeinde Fraxern im Bezirk Feldkirch
Altach Düns Dünserberg Feldkirch Frastanz Fraxern Göfis Götzis Klaus Koblach Laterns Mäder Meiningen Rankweil Röns Röthis Satteins Schlins Schnifis Sulz Übersaxen Viktorsberg Weiler Zwischenwasser VorarlbergLage der Gemeinde Fraxern im Bezirk Feldkirch (anklickbare Karte)
Über dieses Bild
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Fraxern zur Kirschblüte
Fraxern zur Kirschblüte
Quelle: Gemeindedaten bei Statistik Austria

Fraxern ist eine Gemeinde in Österreich in Vorarlberg im Bezirk Feldkirch mit 663 Einwohnern (Stand 1. Jänner 2014).

Geografie[Bearbeiten]

Fraxern liegt im westlichsten Bundesland Österreichs, Vorarlberg, im Bezirk Feldkirch auf 817 Metern Höhe. 54,6 % der Fläche sind bewaldet, 26,7 % der Fläche Alpen. Es existieren keine weiteren Katastralgemeinden in Fraxern. Der Gipfel des 1645 m hohen Berges Hohe Kugel liegt im Gemeindegebiet von Fraxern.

Nachbargemeinden[Bearbeiten]

Seine Gemeindegrenze teilt sich Fraxern mit zwei Gemeinden im Bezirk Dornbirn sowie 4 Gemeinden im Bezirk Feldkirch. Im Uhrzeigersinn von Norden beginnend sind dies die Städte Hohenems und Dornbirn, die Gemeinden Viktorsberg, Weiler und Klaus sowie die Marktgemeinde Götzis.

Geschichte[Bearbeiten]

Fraxern wurde 1127 erstmals urkundlich erwähnt als „Fraxnara“.

1502 kam das zum Doppelgericht Rankweil-Sulz gehörende „Frachsneren“ zusammen mit der Herrschaft Feldkirch an Österreich.

Die Habsburger regierten die Orte in Vorarlberg wechselnd von Tirol und Vorderösterreich (Freiburg im Breisgau) aus. Von 1805 bis 1814 gehörte der Ort zu Bayern, dann wieder zu Österreich. Zum österreichischen Bundesland Vorarlberg gehört Fraxern seit der Gründung 1861. Der Ort war 1945 bis 1955 Teil der französischen Besatzungszone in Österreich.

Bevölkerung[Bearbeiten]

Bevölkerungsentwicklung[Bearbeiten]

Ende des Jahres 2002 lag der Ausländeranteil in der Gemeinde bei 6,2 %.

Gemeindewappen[Bearbeiten]

Das Gemeindewappen von Fraxern entstand im Jahre 1969 nach einem Entwurf des Schrunser Künstlers und Heraldikers Konrad Honold.

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Siehe auch: Liste der denkmalgeschützten Objekte in Fraxern

Kirchen und Kapellen[Bearbeiten]

Pfarrkirche Hl. Jakobus der Ältere in Fraxern. Innen. Neugotische Kirche

Pfarrkirche Hl. Jakobus d. Ä.[Bearbeiten]

Urkundlich erwähnt war hier 1502 eine Kapelle und Pfarre. Anstelle der Kirche des 17. Jahrhunderts erfolgte in den Jahren von 1900 bis 1911 ein Neubau durch Anton Wilhelm und Michael Keckeis zusammen mit dem Zimmermeister Simon Ebenhoch.

Familienkapelle Fraxern[Bearbeiten]

Familienkapelle, gestaltet von den Architekten Walter Klasz und Georg Kleeberger

Nahe der Straße von Weiler nach Fraxern, in idyllischer Lage, steht seit 2010 eine moderne Familienkapelle, gestaltet von den Architekten Walter Klasz und Georg Kleeberger, innen mit einem Bild von Katharina Kiechl. Außen mit Platz zum Verweilen und Spielen. Die Kapelle wird von einen Kapellen Verein getragen, und im Volksmund "Kapelle" genannt. Eine alte Kapelle an gleicher Stelle wurde 1971 abgerissen. [1]

Politik[Bearbeiten]

Die Gemeindevertretung besteht aus 12 Mitgliedern. Bürgermeister ist Reinhard Nachbaur von der Gemeindeliste Fraxern. Die Gemeindeeinnahmen aus Steuern und sonstigen Abgaben lagen 2001 bei 656.311 €, die gemeindlichen Ausgaben bei 2.246.383 €. Der Schuldenstand betrug 2001 2.115.776 €.

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten]

Am Ort gab es im Jahr 2003 acht Betriebe der gewerblichen Wirtschaft mit 10 Beschäftigten. Lohnsteuerpflichtige Erwerbstätige gab es 280.

In Fraxern gibt es einen Kindergarten. Am Ort gibt es (Stand im Januar 2003) 47 Schüler.

Fraxern ist das österreichische Kirschendorf. Es gibt etwa 2.800 Kirschbäume in der Gemeinde. Fraxern ist bekannt für seine Obstschnäpse, insbesondere das Kirschwasser.

Persönlichkeiten[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. http://www.vol.at/2009/05/Kapellenverein_Fraxern2.pdf

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Fraxern – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
180° Panorama bestehend aus 11 Einzelbildern von Fraxern