Werchni Ufalei

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Stadt
Werchni Ufalei
Верхний Уфалей
Flagge Wappen
Flagge
Wappen
Föderationskreis Ural
Oblast Tscheljabinsk
Stadtkreis Werchni Ufalei
Oberhaupt Pawel Kasakow
Gegründet 1761
Stadt seit 1940
Fläche 65 km²
Bevölkerung 30.481 Einwohner
(Stand: 14. Okt. 2010)[1]
Bevölkerungsdichte 469 Einwohner/km²
Höhe des Zentrums 380 m
Zeitzone UTC+5
Telefonvorwahl (+7) 35164
Postleitzahl 456800–456805
Kfz-Kennzeichen 74, 174
OKATO 75 406
Website ufaley.su
Geographische Lage
Koordinaten 56° 3′ N, 60° 14′ O56.0560.233333333333380Koordinaten: 56° 3′ 0″ N, 60° 14′ 0″ O
Werchni Ufalei (Europäisches Russland)
Red pog.svg
Lage im Westteil Russlands
Werchni Ufalei (Oblast Tscheljabinsk)
Red pog.svg
Lage in der Oblast Tscheljabinsk
Liste der Städte in Russland

Werchni Ufalei (russisch Верхний Уфалей) ist eine Stadt in der Oblast Tscheljabinsk (Russland) mit 30.481 Einwohnern (Stand 14. Oktober 2010).[1]

Geografie[Bearbeiten]

Die Stadt liegt am Südostrand des Mittleren Ural etwa 140 km nordwestlich der Oblasthauptstadt Tscheljabinsk an der Ufaleika, einem rechten Nebenfluss der Ufa im Flusssystem der Kama.

Werchni Ufalei ist der Oblast administrativ direkt unterstellt.

Die Stadt liegt an der 1896 eröffneten Eisenbahnstrecke Jekaterinburg–Tscheljabinsk.

Geschichte[Bearbeiten]

Werchni Ufalei entstand 1761 mit der Gründung des Eisenwerkes Ufaleiski sawod. Mit Errichtung eines weiteren Werkes flussabwärts 1813 wurde dieses Werk zum Werchne-Ufaleiski-Sawod (Oberen Ufalei-Werk).

In den 1930er Jahren entstand hier auf der Grundlage lokaler Erzvorkommen eine Nickelhütte. Dem damit verbundenen Wachstum des Ortes wurde mit der Verleihung des Stadtrechts am 26. April 1940 Rechnung getragen.

Bevölkerungsentwicklung[Bearbeiten]

Jahr Einwohner
1939 25.573
1959 36.934
1970 37.888
1979 38.595
1989 40.061
2002 34.360
2010 30.481

Anmerkung: Volkszählungsdaten

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Sowjetisches Stadtwappen (1975)

Die Stadt besitzt ein Heimatmuseum.

Die Hauptsehenswürdigkeiten befinden sich in der Umgebung: die Berge und Felsen Schigirskije sopki, Bolschoi kamen und Krasny kamen sowie der See Itkul.

Wirtschaft[Bearbeiten]

Neben der Nickelhütte der Ufaleinikel AG gibt es Betriebe des Maschinenbaus und der Holzwirtschaft.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. a b Itogi Vserossijskoj perepisi naselenija 2010 goda. Tom 1. Čislennostʹ i razmeščenie naselenija (Ergebnisse der allrussischen Volkszählung 2010. Band 1. Anzahl und Verteilung der Bevölkerung). Tabellen 5, S. 12–209; 11, S. 312–979 (Download von der Website des Föderalen Dienstes für staatliche Statistik der Russischen Föderation)

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Werchni Ufalei – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien