Wikipedia:Typografie

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Abkürzung: WP:TYP
WP:TYPO ist eine Weiterleitung auf diese Seite. Als „Typo“ werden auch Rechtschreibfehler bezeichnet, siehe hierzu Wikipedia:Rechtschreibung.

Diese Seite stellt die Richtlinien zur Typografie in der Wikipedia vor. Große Teile der Gestaltung sind in Wikipedia durch die Software vorgegeben, etwa wie Überschriften oder Links angezeigt werden, aber dem normalen Autor bleibt auch so genug, was er falsch machen kann – oder eben richtig. Anders als häufig angenommen, ist gute Typografie nur zu einem geringen Teil eine Geschmacksfrage; der weitaus größere Teil folgt Regeln, die für die gute Leserlichkeit eines Textes sorgen.

Grundregeln[Bearbeiten]

Grundsätzlich gilt die amtliche Rechtschreibregelung[1] und die erläutert auch die jeweils aktuelle Ausgabe des Dudens.[2] Die häufigsten Fragen zur Textgestaltung in der Wikipedia sollen hier beantwortet werden. Schau dich in der Wikipedia um und orientiere dich, aber auch in den Artikeln kommen regelmäßig Fehler vor. Für die meisten Elemente in Artikeln wie Literaturangaben, Zitate und Datumsschreibweise gibt es bereits einheitliche Formatierungsanweisungen. Aber auch hier gilt: Sei mutig! Es empfiehlt sich zwar, die Regeln hier zu befolgen; bevor du aber alles hinwirfst, ist es besser, wenn du etwas davon abweichst.

  • Unterstreichungen zur Textauszeichnung sollten im Internet vermieden werden, da unterstrichene Textpassagen in der Regel auf anklickbare Links hinweisen. Typografisch erlaubte Auszeichnungen sind Fett- und Kursivdruck, Kapitälchen sowie für Quelltext vorformatierter Text in einer Schrift mit fester Breite. Der sparsame Einsatz von Versalien ist möglich, wird jedoch mitunter als Verschriftlichung von Rufen oder Schreien verstanden. Auch Farben solltest du nur in gut begründeten Ausnahmen verwenden.
  • Verwende nicht mehr als eine Auszeichnung auf einmal und halte diese konsequent im Text durch; so kann der Leser bereits anhand der Auszeichnung erkennen, was ihn inhaltlich erwartet: ein Zitat, ein Fremdwort usw. Zu viele Effekte heben sich gegenseitig auf, so dass der Leser am Ende nicht mehr weiß, worauf er achten soll. In Enzyklopädieartikeln sollten nur das Stichwort (beim erstmaligen Auftreten) fett und fremdsprachige Wörter kursiv ausgezeichnet werden.
  • Scheinbare Ausnahmen von der vorigen Regel können sich nur bei Zitaten ergeben. Diese werden in aller Regel in Anführungszeichen dargestellt. Wenn sich im originalen Text kursive oder fette Schrift befindet, wird die Auszeichnung mitzitiert; anschließend sollte ein Hinweis folgen: „[Hervorhebung im Original]“. Umgekehrt kann ein ganzes Zitat ausnahmsweise kursiv gesetzt werden (zum Beispiel ein Gedicht). Wenn der zitierte Text wörtliche Rede enthält, werden die Anführungszeichen natürlich mitzitiert und stehen dann im kursiven Text. Diese beiden Fälle veranschaulichen nochmals, warum es falsch ist, komplette Zitate in Anführungszeichen und zusätzlich kursiv zu setzen.
  • Absätze sollten eine vernünftige Länge haben. Drei bis fünf Sätze, je nach Länge, sind eine gute Richtschnur. Nach einem Satz, der nicht einmal über die ganze Zeilenbreite geht, solltest du keinen Absatz machen. Inhaltlich gilt: ein Gedanke – ein Absatz.
  • Genauso sparsam wie mit Absätzen solltest du auch mit Überschriften umgehen. Du brauchst nicht jeden einzelnen Absatz mit einer Überschrift zu verzieren – der halbwegs intelligente Leser wird den Gedanken, der in diesem Absatz steckt, auch ohne Überschrift erfassen. Zu viele Überschriften zerhacken einen Text und hindern den Lesefluss. Nach drei oder vier Absätzen ist es in der Online-Typografie sinnvoll, eine Überschrift einzuziehen.
  • Überschriften sollten kurz sein und nicht aus ganzen Sätzen bestehen. Satzzeichen wie der Doppelpunkt, das Frage- und das Ausrufezeichen sind in Überschriften fehl am Platz. Auch Links haben dort nichts verloren. Weiterführende Stichworte sollten im folgenden Absatz im Fließtext verlinkt werden.
  • Die typografischen Richtlinien gelten auch für Werktitel, Eigennamen, Zitate etc., sofern die jeweilige Wahl der Zeichen nicht bedeutungstragend ist, wobei im fremdsprachlichen Fall Eigenheiten der jeweiligen Sprache zu berücksichtigen sind. Für Details zu diesem Fall siehe die Hinweise für Zitate.

Schriftauszeichnung[Bearbeiten]

Schriftauszeichnung ist eine typografische Möglichkeit, innerhalb eines Textes einzelne Textteile auszuzeichnen, das heißt, sie optisch hervorzuheben. Manche Auszeichnungen sollen es dem Leser ermöglichen, einen Text schneller zu erfassen und „Augensprünge“ zu machen (den Text „querlesen“ bzw. „überfliegen“). In diesem Fall entspricht die Auszeichnung einer bloßen Betonung; sie ist zum Verständnis des Textes meistens nicht nötig und sollte, wenn überhaupt, sparsam eingesetzt werden. Andererseits dienen Auszeichnungen dazu, Textteile mit einer zusätzlichen Information zu versehen, zum Beispiel die Information „Das Wort ist hier der Titel einer Publikation“ oder „Achtung, der Text wechselt in eine Fremdsprache“. In diesen Fällen ist die Auszeichnung für das Textverständnis immer hilfreich und oft unverzichtbar. Für beide Zwecke wird in der Regel kursive Schrift verwendet.

  • Um bestimmte Textstellen hervorzuheben, werden sie normalerweise kursiv formatiert. Das lässt sie auffallen und stört doch den Lesefluss kaum. Meistens geht es nicht um eine bloße Betonung, sondern um zusätzliche Information für den Leser. Zu den zahlreichen Anwendungsfällen siehe unten bei „Detailfragen“.
  • Fett geschriebene Wörter stechen aus dem Text heraus. In der Regel sollte in einem Artikel ausschließlich das erste Vorkommen des Lemmas fett geschrieben werden. Dies gilt auch für alternative Lemmata, die über eine Weiterleitung oder eine Begriffsklärung zum Artikel führen und sich grundlegend vom Hauptlemma unterscheiden (geringfügige Abweichungen in der Schreibweise können unbeachet bleiben). Auch andere Weiterleitungsnamen auf einzelne Abschnitte im Zielartikel werden fett geschrieben (Näheres siehe in Weiterleitung, Abschnitt Ergänzung im Zielartikel).
  • Unterstreichungen sollte man vermeiden, da der Leser sie auf den ersten Blick für Hyperlinks halten könnte.
  • Sperrschrift ist unerwünscht. Bei Zitaten kann Sperrsatz durch eine geeignete Auszeichnung (z. B. Kursivschrift) ersetzt werden.
  • Im weiteren Sinne kann man auch Anführungszeichen zur Textauszeichnung zählen. Auch sie dienen dazu, Text als besonderen Text zu kennzeichnen und ihn vom umgebenden Text abzugrenzen. Der herausragende Anwendungsbereich sind Zitate.

Einige spezielle Regeln gibt es zu der Frage, wo genau die Auszeichnung anfängt und bis wohin sie reicht:

  • Stehen Satzzeichen am Ende eines kursiv oder fett formatierten Textes, werden sie in der Regel ebenso ausgezeichnet. Beispiel: Es ist heiß! (Im Quellcode: Es ist ''heiß!'')
  • Steht innerhalb von Klammern oder Anführungszeichen der gesamte Text in einer bestimmten Auszeichnung, werden die Klammern oder Anführungszeichen in der Regel in gleicher Weise formatiert: „So!“ (und nicht anders!) (Im Quellcode: ''„So!“ (und nicht anders!)'').
Ausnahme: Diese Regel wird nicht bei wissenschaftlichen Gattungs- und Artnamen des Tier- und Pflanzenreichs angewendet. Diese werden internationalem Gebrauch folgend in aufrechte Klammern gesetzt, auch wenn der darin befindliche wissenschaftliche Name gänzlich kursiv gesetzt wird: Schimpansen (Pan) sind kein griechischer Hirtengott (Pan). Die Europäische Eibe (Taxus baccata). – Auch für die Deskriptoren in chemischen Substanznamen gelten spezielle Festlegungen hinsichtlich der Typographie.

Detailfragen[Bearbeiten]

Die folgenden Hinweise richten sich an fortgeschrittene Anwender. Trotz dieser Hinweise sollte niemand getadelt werden, wenn er der Einfachheit halber die Zeichen verwendet, die eine normale Tastatur ohne besondere Tastenkombinationen hergibt. Es verdient keinen Vorwurf, wenn jemand als Anführungszeichen einfach die auf der Tastatur vorhandene Variante (") verwendet. Wer dies korrigieren will, soll dies ohne zu meckern tun. Allerdings sollten typografisch korrekte Zeichensetzungen dann nicht wieder zurück in eine einfachere (und falsche) Form gewandelt werden. Die im Folgenden beschriebenen Zeichen findest du unter dem Bearbeitungsfeld in der Sonderzeichenleiste, aus der du sie mit einem Klick in deinen Text einfügen kannst. Die Sonderzeichen sind im Folgenden – wenn sie explizit gemeint sind – fett gesetzt, um sie besser unterscheiden zu können.

Kursiv auszeichnen[Bearbeiten]

In folgenden Fällen wird in guten Artikeln Text kursiv ausgezeichnet:

  • Titel von Büchern, Artikeln, Gedichten, Liedern, Filmen und anderen Werken, auch der Musik und der Malerei. Daraus folgt eine entsprechende Formatierung der Literaturangaben. Der Zweck ist unter anderem die Unterscheidbarkeit: Maria Stuart (eine Person), Maria Stuart (ein Werk von Schiller); Maria Stuart (eine Figur in Schillers Drama Maria Stuart). Ausnahmen kann es außerhalb von Fließtext geben, z. B. in Filmografien, wo ergänzend zum deutschen nur der Originaltitel (in Klammern) kursiv gesetzt wird.
  • Fremdsprachliche Wörter oder Ausdrücke. Damit wird dem Leser der kurzzeitige Wechsel in die fremde Sprache angezeigt, etwa bei etymologischen Angaben am Anfang vieler Artikel:
    Ein Dekret (lateinisch decretum ‚Beschluss‘, ‚Verordnung‘; zu decernere ‚beschließen‘) ist …
    Im Quellcode sieht das so aus:
    Ein Dekret ({{LaS|''decretum''}} ‚Beschluss‘, ‚Verordnung‘; zu ''{{Lang|la|decernere}}'' ‚beschließen‘) ist …[A 1]
    • Nicht kursiv ausgezeichnet werden (ursprünglich) fremdsprachliche Wörter, wenn sie als Fremdwörter Bestandteil des deutschen Wortschatzes geworden sind. Je nach Kontext kann dasselbe Wort als fremdsprachliches Material dargestellt sein, etwa wenn eine Übersetzung angegeben wird (z. B. baby, mit Kleinschreibung, kursiv) – oder als Fremdwort im Deutschen (z. B. Baby, mit deutscher Großschreibung, nicht kursiv).
    • Nicht kursiv ausgezeichnet wird zum Beispiel bei Griechisch und Russisch in der Originalschreibweise, weil das griechische bzw. das kyrillische Alphabet auch ohne Veränderung der Zeichen eine optische Abgrenzung bewirkt.
  • Wissenschaftliche Namen von Gattungen, Arten und Unterarten in der Biologie (einschließlich der Mikrobiologie); siehe im Artikel über die biologische Nomenklatur Form des Namens. Zum Beispiel die Art Felis silvestris (Wildkatze), die Unterart Felis silvestris catus (Hauskatze).
  • Wörter und Bezeichnungen (ebenso Wortgruppen und Wortteile), wenn sie nicht wie üblich als Bedeutungsträger im Satz dienen, sondern selbst zum Gegenstand der Betrachtung werden: Aus dem Lateinischen stammen Wörter wie Mauer und Fenster. Die Bezeichnung Südosteuropa. Die Vorsilbe un-.
  • Wortformen, die als solche zum Thema gemacht werden: Der Genitiv lautet des Autographs.
  • Schreibweisen, die als solche vorgeführt werden: Potential und Potenzial – beide Schreibweisen sind korrekt.
  • Betonte Wörter, wenn die Betonung sichtbar gemacht werden muss, um ein Missverständnis zu vermeiden, zum Beispiel das Wort ein, wenn es nicht als unbestimmter Artikel, sondern als Zahlwort gebraucht wird und dies sonst nicht erkennbar wäre.
  • Namen von Schiffen, Flugzeugen und vergleichbaren individuellen Produkten: die Arabia (ein Schiff).
  • Nicht kursiv ausgezeichnet werden normalerweise die meisten anderen Namen: Personennamen, geographische Namen, astronomische Namen, Namen von Straßen, Plätzen, Gebäuden, Unternehmen, Institutionen, Produkten, Marken usw.

Anführungszeichen[Bearbeiten]

Gestalt[Bearbeiten]

Als Anführungszeichen sind in der deutschsprachigen Wikipedia "diese" (erzeugt durch Umschalt + 2 bzw. Shift + 2) in Artikeln nicht zu verwenden. Diese Zeichen sind ausschließlich Steuerzeichen, z. B. bei Literaturangaben (z. B. <ref name="NN">) oder bei Tabellenformatierungen. Vorgesehen sind als Anführungszeichen ausschließlich typographische Anführungszeichen, wie sie in der Leiste am Ende jeder Seitenbearbeitung angezeigt werden. Die Verwendung der einfachen Zeichen, d. h. Umschalt + 2, ist ausschließlich auf Diskussionsseiten möglich, nicht jedoch für Zitate und Kommentare im Artikel oder in dessen Überschriften selbst.

Als Anführungszeichen sollen also in erster Linie „diese“ verwendet werden; für Anführungszeichen innerhalb von Anführungszeichen ‚diese‘. Der letzte Fall kommt vor, wenn Text zitiert wird, der seinerseits schon wörtliche Rede oder ein Zitat in Anführungszeichen enthält (Zitat im Zitat).[3] Das gilt auch, wenn die Zitatvorlage verwendet wird: Innerhalb dieser sind Zitate mit ‚…‘ zu kennzeichnen, da die „äußeren Zitatzeichen“ bereits durch die Vorlage gesetzt wurden. Gleichfalls gilt in Zitaten, wenn die zitierten Werke andere typografische Zeichen verwenden sollten (z. B. englische, französische Zitatzeichen, Verlagsvorgaben usw.): Diese Zitatzeichen sind nicht Bestandteil des Zitates und können (und sollten!) gemäß dieser Regel ersetzt werden.

In Artikeln zu Schweizer Themen (mit <!--schweizbezogen--> markiert) sollten Schweizer Anführungszeichen (sogenannte Guillemets) verwendet werden, also «diese» und für Anführungszeichen innerhalb von Anführungszeichen ‹diese›.

Zur Gestalt von Anführungszeichen in fremdsprachigen Zitaten als Ausnahme von dieser Regel siehe Wikipedia:Zitate#Fremdsprachige Zitate.

Zitate[Bearbeiten]

Anführungszeichen werden standardmäßig bei Zitaten verwendet, siehe auch Wikipedia:Zitate. Ansonsten sollten sie nur in seltenen Fällen verwendet werden; zum Beispiel nicht bei Titeln (von Büchern, Filmen etc.) oder Namen. Titel werden im Fließtext immer kursiv geschrieben, Personennamen ganz ohne besondere Auszeichnung. Also:

In seinem Buch Ensel und Krete schreibt Walter Moers: „Das sind für mich die wahren Bedrohungen: schlampige Grammatik […]“

Ausnahmen hiervon bilden Listen in Filmografien, siehe hierzu Richtlinien für Filmografien.

Bedeutungsangaben[Bearbeiten]

In Anführungszeichen gesetzte Bedeutungsangaben folgen dem meist kursiv gesetzten Ausdruck, auf den sie sich beziehen.

Smog (aus englisch smoke „Rauch“ und fog „Nebel“) ist …

oder auch

Smog (aus englisch smoke ‚Rauch‘, ‚Dunst‘ und fog ‚Nebel‘, ‚Schleier‘) ist …

Im Quellcode sieht das untere Beispiel so aus: ''Smog'' (aus {{EnS|''smoke''}} ‚Rauch‘, ‚Dunst‘ und ''{{Lang|en|fog}}'' ‚Nebel‘, ‚Schleier‘) ist …[A 1]

Die je gewählte Kennzeichnungsform – für Bedeutungsangaben in Anführungszeichen – sollte innerhalb eines Artikels nicht gewechselt werden; sie ist auch für den normalen Fließtext geeignet:

Staat ist hier im Sinne von „Nationalstaat“ gemeint.

Anführungszeichen sollen dagegen nicht zur Auszeichnung des erklärten Ausdruckes selbst benutzt werden, also nicht:

Eine „Sekundärzelle“ ist ein wiederaufladbarer Akkumulator.

sondern:

Eine Sekundärzelle ist ein wiederaufladbarer Akkumulator.

oder etwa:

Einen wiederaufladbaren Akkumulator bezeichnet man auch als Sekundärzelle.

Distanzierung von der Wortwahl[Bearbeiten]

Mit Anführungszeichen kann man auch Ironie kennzeichnen, also anzeigen, dass etwas gesagt wird, was gar nicht so gemeint ist. Die Botschaft der Anführungszeichen ist in diesem Fall: „Das wird hier so genannt, es stimmt aber nicht.“ Die eigene Wortwahl auf diese Weise als unpassend zu bewerten, ist in einer Enzyklopädie in der Regel unangemessener Stil. Außerdem können ironische Textstellen dem geforderten neutralen Standpunkt zuwiderlaufen:

Der „Historiker“ Erwin Mustermann ist ein selbsternannter Experte für …

Stattdessen schreibt man besser:

Erwin Mustermann, der sich selbst als Geschichtsexperte bezeichnet, ist …

Bindestrich, Gedankenstrich, Minuszeichen und andere waagerechte Striche[Bearbeiten]

Ein vollständiger Setzkasten enthält mehr Zeichen, als auf der Tastatur vorhanden sind. Mittels Tastenkombinationen oder Zeichentabellen-Hilfsprogrammen lassen sich jedoch alle Zeichen moderner Computerschriftarten verwenden.

Für das Minuszeichen, den Bindestrich sowie den Gedankenstrich und die anderen waagerechten Striche werden unterschiedliche Zeichen verwendet. Gedankenstrich, Bis-Strich, Gegen-Strich und Streckenstrich werden im Deutschen mittels des Halbgeviertstrichs (–) wiedergegeben. Der Bindestrich (-) ist halb so lang, ein Viertelgeviertstrich. Die Darstellung des Minuszeichens (−) hängt ab von der verwendeten Schriftart und entspricht jeweils dem waagerechten Strich des Pluszeichens. Um die Striche einfacher unterscheidbar zu machen, können eine alternative Schriftart und/oder eine vergrößerte Darstellung helfen.

Bindestrich[Bearbeiten]

Der normal über die Tastatur eingegebene Bindestrich (-) wird für Wortverbindungen (und ‑trennungen, die hier normalerweise nicht vorkommen) und Ergänzungen verwendet (Küchenmesser-Schleifgerät, H-Milch, Müller-Lüdenscheid, deutsch- und englischsprachig). Zusammensetzungen aus wenigen kürzeren Bestandteilen sollten einem ununterbrochenen Lesefluss zuliebe nicht durch Bindestriche gegliedert werden, d. h., man schreibt in der Regel Gaststättenverband (statt Gaststätten-Verband) oder Stecknadelkopf (statt Stecknadel-Kopf). Einen Bindestrich zu setzen ist laut Duden in folgenden vier Fällen möglich:

  • zur Hervorhebung einzelner Bestandteile, zum Beispiel Ich-Erzählung statt Icherzählung
  • zur Gliederung unübersichtlicher Zusammensetzungen, zum Beispiel Haushalts-Mehrzweck-Küchenmaschine statt Haushaltsmehrzweckküchenmaschine
  • zur Vermeidung von Missverständnissen (zum Beispiel Musiker-Leben zur Abgrenzung von Musik-Erleben)
  • beim Zusammentreffen von drei gleichen Buchstaben, zum Beispiel Kaffee-Ersatz statt Kaffeeersatz

Mehrteilige Zusammensetzungen werden durchgekoppelt, d. h., zwischen sämtlichen Bestandteilen steht ein Bindestrich, zum Beispiel Erde-Mond-System, La-Plata-Staaten, Max-Mustermann-Schule; siehe hierzu auch Leerzeichen in Komposita. Zusammensetzungen mit Zahlen werden mittels Bindestrichen verbunden, soweit es sich nicht nur um das Anhängen eines Suffixes handelt, zum Beispiel 35-prozentig, 16-teilig, aber 1970er.

Gedankenstrich[Bearbeiten]

In deutschen Texten soll der Halbgeviertstrich als Gedankenstrich verwendet werden – mit Leerzeichen davor und dahinter. Der Gedankenstrich bietet sich an, um den Lesefluss zu verbessern – wenn beispielsweise ein Satz, wie es häufiger vorkommt, bereits (mehrere) Kommata enthält oder wenn (weitere) Klammern die Verständlichkeit beeinträchtigen würden. Darüber hinaus bieten Gedankenstriche die Möglichkeit, weitergehende Gedanken – seien sie nun ergänzend oder hier gegenübergestellt – in den Satzzusammenhang einzufügen, ohne dass dafür der Satzbau stark verändert werden muss. Insofern ansonsten ein eigener – und teils redundanter – Satz notwendig werden könnte, fällt der Gesamttext damit oft kürzer aus.

Mehrfach verschachtelte Satzkonstruktionen sind jedoch schwieriger erfassbar und daher zu vermeiden. Wenn ein neuer Gedanke näher ausgeführt wird, ist daher nicht der Anschluss über einen Gedankenstrich empfehlenswert, sondern ein Absatz.

Bis-Strich[Bearbeiten]

Als Bis-Strich wird der Halbgeviertstrich ohne Leerzeichen davor und dahinter gesetzt. Bis-Striche sollten nicht am Zeilenende stehen.

Wenn am Anfang „von“ steht, sollte danach auch „bis“ ausgeschrieben werden. Zwischen Wörtern sollte „bis“ ebenfalls ausgeschrieben werden; ebenso, wenn auf der einen Seite eine Zahl und auf der anderen Seite ein Wort steht (vgl. Wikipedia:Datumskonventionen).

Beispiele:

  • 1420–1462, 14.–15. Jahrhundert
  • von 1420 bis 1462
  • März bis Oktober; Augustus lebte in den Jahren 63 v. Chr. bis 14 n. Chr.
  • Literatur: Thomas Mustermann: Musterartikel. In: Musterbuch. Verlagsort 2000, S. 420–446.

Gegen-Strich[Bearbeiten]

Der Gegen-Strich wird mit einem Zwischenraum davor und dahinter gesetzt. Hier steht der Halbgeviertstrich für „gegen“ bzw. „versus“[4] (abgekürzt „vs.“).[5] Um ungünstige Zeilenumbrüche zu vermeiden, ist es günstig, gebundene Leerzeichen (HTML: &nbsp;) zu verwenden, statt normale Leerzeichen zu benutzen.

Beispiel:

  • Mannschaft A – Mannschaft B

Streckenstrich[Bearbeiten]

Bei geografischen Strecken, beispielsweise von Verkehrswegen oder Flussläufen, wird der Halbgeviertstrich als Streckenstrich eingesetzt. Dem Sinn nach entspricht er dabei dem Bis-Strich. Die einzelnen Wegpunkte (zum Beispiel Städte oder Bahnhöfe) sind so besser lesbar und übersichtlicher dargestellt als bei einer Trennung mit Bindestrichen (-), außerdem reduziert sich damit die Gefahr der Verwechslung mit Ortsteilangaben wie „Kassel-Wilhelmshöhe“.

Diese Schreibweise ist eine Kurzform von Sätzen mit „von“(, „über“) und „nach“. Der DIN 5008 folgend, und vor allem um bei längeren Streckenbeschreibungen eine bessere Lesbarkeit im Browser zu ermöglichen, sollte der Streckenstrich – abweichend vom Bis-Strich – mit umrahmenden Leerzeichen geschrieben werden.[6] So soll unter anderem sichergestellt werden, dass der Browser eine Möglichkeit hat, die Streckenbeschreibungen bei der Anzeige zu umbrechen, da einige Browser weder vor noch nach dem Halbgeviertstrich umbrechen. Außerdem würde beim Flug New York–Los Angeles optisch eine sinnwidrige Gruppierung „New“, „York–Los“, „Angeles“ entstehen.

Beispiele:

Hannover&nbsp;– Kassel-Wilhelmshöhe&nbsp;– Frankfurt am Main&nbsp;– Würzburg/Nürnberg&nbsp;– Augsburg
(entspricht dem Muster Stadt&nbsp;– Stadt, damit nur nach dem Streckenstrich umbrochen wird) ergibt:
Hannover – Kassel-Wilhelmshöhe – Frankfurt am Main – Würzburg/Nürnberg – Augsburg

oder ohne Zwischenorte:

Hannover&nbsp;– Augsburg ergibt Hannover – Augsburg

Minuszeichen[Bearbeiten]

Das Minuszeichen (−) wird als mathematischer Operator für die Subtraktion oder als Vorzeichen für negative Zahlen verwendet. Es ist in der Sonderzeichenleiste rechts neben dem Pluszeichen zu finden. Das Minuszeichen gleicht in der Höhe sowie in seiner Länge und Dicke dem waagerechten Strich des Pluszeichens, das seinerseits ebenso lang ist wie das Gleichheitszeichen.

Als Operator zwischen zwei Zahlen oder mathematischen Ausdrücken ist das Minuszeichen, ebenso wie das Pluszeichen, beiderseits von einem Leerzeichen umgeben. Als Vorzeichen steht das Minuszeichen ohne Zwischenraum vor der nachfolgenden Zahl.

Schrägstrich[Bearbeiten]

Der Schrägstrich (/) wird zur Trennung von Alternativen/Varianten/Wahlmöglichkeiten oder zur Darstellung von Brüchen (1/2, 12/100) verwendet, außerdem zur Zusammenfassung aufeinanderfolgender Zahlen, wie z. B. Jahreszahlen. Er wird fast immer ohne Zwischenraum gesetzt; zur Ausnahme siehe Schrägstrich als Satz- und Bruchzeichen.

Klammern[Bearbeiten]

Grundsätzlich sollte Fließtext so formuliert werden, dass es nicht zu aufeinanderfolgenden Klammern kommt.

Schlecht:

Wikipedia (aus Wiki (hawaiisch für ‚schnell‘) und Encyclopedia (englisch für ‚Enzyklopädie‘)) ist ein Projekt zur Erstellung einer Online-Enzyklopädie in mehreren Sprachversionen.

Besser:

Wikipedia ist ein Projekt zur Erstellung einer Online-Enzyklopädie in mehreren Sprachversionen. Das Wort Wikipedia – ein Kofferwort – setzt sich aus Wiki (hawaiisch für ‚schnell‘) und Encyclopedia (englisch für ‚Enzyklopädie‘) zusammen.

Zu der Frage, ob bei einem eingeklammerten Textteil, der vollständig kursiv oder fett gesetzt ist, auch die Klammern so zu setzen sind, siehe oben im Abschnitt Schriftauszeichnung.

Zahlen[Bearbeiten]

Zu Prozent (%), Dezimaltrennzeichen und anderen mathematischen Zeichen siehe Wikipedia:Schreibweise von Zahlen.

Leerzeichen[Bearbeiten]

Abkürzungen, die aus mehreren abgekürzten Wörtern bestehen, werden mit Leerzeichen geschrieben, also etwa „z. B.“ für „zum Beispiel“. Um unschöne Zeilenumbrüche zu vermeiden, sollte man ein geschütztes Leerzeichen verwenden. Ein geschütztes Leerzeichen wird mit dem HTML-Code &nbsp; erzeugt (auch zu finden unterhalb des Bearbeitungsfeldes beim Zeichensatz Standard). Ungeeignet ist in diesen Fällen der HTML-Code &thinsp;, wodurch zwar ein optisch gefälliger Abstand erzeugt wird, aber kein geschütztes Leerzeichen (d. h. die Zeile kann an diesem Zeichen umbrochen werden).

Die HTML-Codes &#x202f; und &#8239; zur Darstellung eines narrow no-break space (NNBSP; schmaler nicht umbrechbarer Zwischenraum) sollten in der Wikipedia derzeit nicht verwendet werden, da sie in vielen Browsern nicht korrekt dargestellt werden.

Für die Verwendung des Leerzeichens bei Zahlen und Maßeinheiten siehe Wikipedia:Schreibweise von Zahlen#Maßeinheiten.

Weitere Zeichen[Bearbeiten]

  • Akzente: Der Akut (´) und der Gravis (`) kommen nur in Verbindung mit einem Buchstaben vor, beispielsweise é oder à.
  • Minuten- (′) und Sekundenzeichen (″) werden bei Zeit- und Winkelmaßen verwendet, aber auch für Fuß/Zoll-Angaben. Zwischen Zahl und Einheitenzeichen steht jeweils kein Leerzeichen: 13° 45′ 46″ (13 Grad, 45 Minuten, 46 Sekunden) bzw. 5′ 5″ (5 Fuß, 5 Zoll).
  • Der Apostroph (’) sieht aus wie ein oben stehendes Komma: ’s ist bald so weit, wer’s glauben mag.Unicode: U+2019; unter Windows durch Alt+0146; unter Mac OS X bei deutscher Tastaturbelegung: ++#, bei deutschschweizerischer Tastaturbelegung: ++!
  • Das Prime-Zeichen (′) wird für Ableitungen von Funktionen benutzt: f′(x) ist die Ableitung von f(x). Hinweis: f′(x) und f(x) werden kursiv geschrieben. Die Darstellung durch viele Browser ist jedoch nicht zufriedenstellend, in der Wikipedia sollte auch deshalb eine Darstellung in TeX gewählt werden; siehe Hilfe:Sonderzeichen.
  • Der Pfeil (→) weist auf einen verwandten Artikel hin. Zur Verwendung siehe Wikipedia:Wie gute Artikel aussehen.
  • Zur Verwendung von genealogischen Zeichen siehe Wikipedia:Formatvorlage Biografie. Die Verwendung von * und † (für geboren und gestorben) gilt zwar als Standard, ist aber keinesfalls vorgeschrieben.[A 2]
~
  • Die „Tilde“, Unicode: U+007E
  • bedeutet nach DIN 1302 die Proportionalität zweier Größen, oder hat andere Bedeutungen in der Höheren Mathematik.
    → Korrekt wäre dafür ∼ mit U+223C – diese stehen mit Sicherheit auf Höhe des Minuszeichens, während die Position von U+007E unbestimmt ist.
  • wird oft fälschlich verwendet für „ca.“ oder „ungefähr gleich“.
    → Hierfür ist das in der folgenden Tabellenzeile dargestellte Zeichen ≈ zu benutzen.
  • Die Tilde ist eigentlich dazu gedacht, oberhalb eines Buchstabens wie bei ñ zu erscheinen.
    → Beim Leser könnte auch ˜ unerwartet hoch dargestellt werden.
  • Das Zeichen mit U+2248 kann über die Sonderzeichenleiste unter dem Bearbeitungsfeld eingefügt werden.
  • Es wäre in Tabellen oder als gerundetes Ergebnis einer Berechnung zu verwenden.
  • Es bedeutet: „grob gerundet“, „ungefähr gleich“ usw.
  • In einem laufenden Text ist es meist glücklicher, kurz in Worten zu schreiben: ca., circa, etwa, rund.
  • Bei Jahreszahlen sollte – um eine Verwechslungsgefahr mit dem genealogischen Zeichen für „getauft“ zu vermeiden – kein Symbol benutzt werden, sondern immer nur „ca.“, „um“ oder ein anderes Wort benutzt werden.
  • LaTex: \approx

Eingabe typografischer Zeichen[Bearbeiten]

Einige hier erwähnte typografische Zeichen sind nicht auf üblichen Computertastaturen zu finden. Trotzdem erlauben moderne Computer die Eingabe dieser Zeichen über die normale Tastatur. Zeichen, die nicht auf der Tastatur liegen, können durch die Sonderzeichenleiste der Wikipedia eingefügt werden, die sich unter dem Editierfeld von Artikeln befindet; diese Funktion erfordert aktiviertes Javascript. Alternativ kann auch das in vielen Betriebssystemen mitgelieferte Zeichentabellen-Programm verwendet werden.

Eine Erleichterung bei der Eingabe typografischer Zeichen kann z. B. durch die Verwendung eines individuellen Texteditors (siehe hierzu Wikipedia:Technik/Text/Edit) oder eines besonderen Tastaturlayouts wie Neo[A 3] bewerkstelligt werden.

Bei all diesen Eingabehilfen ist aber zu bedenken, dass für den Leser nicht mehr erkennbar ist, wie das Zeichen erzeugt wurde. Bei allen Lemmata, die ein typographisches Zeichen zum Gegenstand haben, muss deshalb dessen Erzeugung im Artikel selbst erklärt werden; mindestens muss der entsprechende Unicode genannt werden.

Linux[Bearbeiten]

Unter X11-basierten grafische Benutzeroberflächen aktueller Linux-Distributionen erhält man wichtige typografische Zeichen mittels der Taste Alt Gr.[A 4]

Anführungszeichen, mathematische Operatoren und andere auf der unteren Reihe:

Taste
In Kombination mit ↓
< Y X C V B N M , . -
Alt Gr | » « ¢ µ ·
Alt Gr + ⇧  ¦ © º × ÷

Pfeile auf der oberen Reihe:

Taste
In Kombination mit ↓
Z U I
Alt Gr
Alt Gr + ⇧  ¥ ı

Hochgestellte Zahlen, Brüche und andere auf der Zahlenreihe:

Taste
In Kombination mit ↓
^ 1 2 3 4 5 6 7 8 9 0 ß ´
Alt Gr ¹ ² ³ ¼ ½ ¬ { [ ] } \ ¸
Alt Gr + ⇧  ¡ £ ¤ ± ° ¿ ˛

Mac OS X[Bearbeiten]

Name des Zeichens Typ Zeichen Tastenkombi-DE Tastenkombi-CH
Halbgeviertstrich[A 5]
Alt+- (Divis)
Auslassungspunkte
Alt+. (Punkt)
Doppeltes Anführungszeichen öffnend Alt+^ oder

Alt+Shift+w

Alt+2
Doppeltes Anführungszeichen schließend Alt+2 oder

Alt+° oder
Alt+Shift+^

via Tastatur
nicht erreichbar
Einfaches Anführungszeichen öffnend Alt+s Alt+Shift+G
Einfaches Anführungszeichen schließend Alt+# Alt+!
Doppeltes Guillemet[A 6] linksweisend « Alt+q Alt+,
Doppeltes Guillemet[A 6] rechtsweisend  » Alt+Shift+q Alt+Shift+,
Einfaches Guillemet[A 6] linksweisend Alt+Shift+b Alt+Shift+3
Einfaches Guillemet[A 6] rechtsweisend Alt+Shift+n
via Tastatur
nicht erreichbar

Windows[Bearbeiten]

Die Zahlenfolgen müssen bei gedrückter Alt-Taste auf dem Ziffernblock eingegeben werden:

Name des Zeichens Zeichen Tastenkombination
Halbgeviertstrich[A 5] Alt+0150
Doppelte Anführungszeichen „ “ Alt+0132 bzw. 0147
Einfache Anführungszeichen ‚ ‘ Alt+0130 bzw. 0145
Doppelte Guillemets[A 6] « » Alt+0171 bzw. 0187
Einfache Guillemets[A 6] ‹ › Alt+0139 bzw. 0155
Auslassungspunkte Alt+0133

Belege[Bearbeiten]

  1. Amtliche Rechtschreibregelung. canoonet, abgerufen am 14. August 2012.
  2. Start frei für duden.de. Duden, abgerufen am 14. August 2012.
  3. § 95 der amtlichen Regelung zur Zeichensetzung – Anführungszeichen.
  4. siehe Duden versus(Online-Version).
  5.  Die Deutsche Rechtschreibung. In: Duden. 24. Auflage. 1, Bibliographisches Institut, Mannheim 2006, ISBN 3-411-04014-9, S. 188.
  6. Der Duden sieht hingegen vor, dass als Streckenstrich der Halbgeviertstrich nicht von Leerschritten umschlossen gesetzt wird, was konkret in der Form „A–B“ im Sinne von „von A nach B“ angegeben wird. Doch davon wird hier abgewichen.

Anmerkungen[Bearbeiten]

  1. a b Die Verwendung von Sprachvorlagen erhöht dabei die Barrierefreiheit.
  2. In mehreren Meinungsbildern (Juni 2005, Mai 2010, März 2014, Juli 2014) wurde die Verwendung der genealogischen Zeichen * und für geboren und gestorben diskutiert. Ergebnis: Die Community sprach sich 2005 mehrheitlich für eine grundsätzliche Verwendung von * und † aus. Diesbezügliche Änderungen der Formatvorlage wurden 2010 und 2014 abgelehnt; im Juli 2014 fand die Forderung, die Nutzung der Zeichen ausnahmslos und verbindlich festzuschreiben, keine Mehrheit.
  3. Eine Übersicht der Neo-Tastaturbelegung befindet sich bei wiki.neo-layout.org auf der Seite Typografie mit Neo, abgerufen am 21. Mai 2010.
  4. Eine Übersicht der deutschen Tastaturbelegung unter Linux erhält man in der Datei /usr/share/X11/xkb/symbols/de (deutsches Layout) bzw. /usr/share/X11/xkb/symbols/ch (Schweizer Layout).
  5. a b Der Halbgeviertstrich wird verwendet als Gedankenstrich, Bis-Strich, Gegen-Strich und Streckenstrich.
  6. a b c d e f Guillemets werden in der Schweiz und in Frankreich als Anführungszeichen verwendet.