Ahnsen

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen fehlt
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Ahnsen
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Ahnsen hervorgehoben

Koordinaten: 52° 15′ N, 9° 6′ O

Basisdaten
Bundesland: Niedersachsen
Landkreis: Schaumburg
Samtgemeinde: Eilsen
Höhe: 73 m ü. NHN
Fläche: 3,43 km2
Einwohner: 1018 (31. Dez. 2019)[1]
Bevölkerungsdichte: 297 Einwohner je km2
Postleitzahl: 31708
Vorwahl: 05722
Kfz-Kennzeichen: SHG, RI
Gemeindeschlüssel: 03 2 57 001
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Schulstraße 5
31708 Ahnsen
Website: www.ahnsen-schaumburg.de
Bürgermeister: Harald Niemann (SPD)
Lage der Gemeinde Ahnsen im Landkreis Schaumburg
Nordrhein-WestfalenLandkreis Hameln-PyrmontLandkreis Nienburg/WeserRegion HannoverAhnsenApelernAuetalAuhagenBad EilsenBad NenndorfBeckedorfBückeburgBuchholz (bei Stadthagen)HagenburgHasteHeeßenHelpsenHespeHeuerßenHohnhorstHülsedeLauenauLauenhagenLindhorstLüdersfeldLuhdenMeerbeckMessenkampNiedernwöhrenNienstädtNordsehlObernkirchenPohlePollhagenRintelnRodenbergSachsenhagenSeggebruchStadthagenSuthfeldWiedensahlWölpinghausenKarte
Über dieses Bild

Ahnsen ist eine Gemeinde im niedersächsischen Landkreis Schaumburg. Die Gemeinde Ahnsen ist Mitgliedsgemeinde der Samtgemeinde Eilsen.

Geografische Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gemeinde liegt am Rande des Naturpark Weserbergland Schaumburg-Hameln zwischen Minden und Hameln.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Frühere Ortsnamen von Ahnsen waren in den Jahren 1256 to Adenhhusen, 1381 to Adenhusen, 1441 Adensen und 1591 zu Ansen. Es handelt sich um eine Zusammensetzung mit dem Namen Ado als einer Kurzform zu Vollnamen wie Adolf zum Wortstamm Atha-, aber namensrhythmisch verkürzt. Ahnsen ist wortverwandt mit dem Begriff Adel in der Bedeutung „vornehmes Geschlecht“. Eine Parallele stellt Ahnsen im Landkreis Gifhorn dar.[2]

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gemeinderat[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Gemeinderat aus Ahnsen besteht aus einer Ratsfrau und zehn Ratsherren folgender Parteien:[3]

CDU SPD Gesamt
* 2016 5 Sitze 6 Sitze 11 Sitze
02011 4 Sitze 7 Sitze 11 Sitze
02006 3 Sitze 8 Sitze 11 Sitze
* Stand: Kommunalwahl am 11. September 2016[4]

Bürgermeister[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Bürgermeister ist Harald Niemann (SPD). Seine Stellvertreter sind Wolfgang Faulhaber (SPD) und Frank Struckmeier (SPD).[3]

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bauwerke

  • An der Stelle der heutigen „Neuen Mühle“ an der Neumühlener Straße, die erstmals im 1550 erstellten „Verzeichnis der Bauern mit Angabe des Ackerlandes“ erwähnt wurde, gab es schon lange zuvor Wassermühlen mit älterer Mühlentechnik.[5]

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Unternehmen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

1920 wurde in Ahnsen ein Bleichmittelwerk der Chemischen Fabrik Schaumburg AG gegründet, das seinen Betrieb schon 1931 wieder einstellte. Die 1938 gegründete Niederlassung der Hamburger Schichtholz AG wurde 1953 aufgelöst.[6]

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Günter Döring (Hrsg.): Chronik des Dorfes Ahnsen. Ahnsen-Heeßen 2006.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Ahnsen – Sammlung von Bildern

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Landesamt für Statistik Niedersachsen, LSN-Online Regionaldatenbank, Tabelle 12411: Fortschreibung des Bevölkerungsstandes, Stand 31. Dezember 2019 (Hilfe dazu).
  2. Jürgen Udolph (Recherche): Der „Ortsnamenforscher“. In: Webseite NDR 1 Niedersachsen. Archiviert vom Original am 7. Dezember 2015; abgerufen am 11. März 2019.
  3. a b Zusammensetzung des Gemeinderates in Ahnsen. In: Webseite Gemeinde Ahnsen. Abgerufen am 11. März 2019.
  4. Bekanntmachung des Wahlergebnisses der Gemeinde Ahnsen. (PDF; 6 kB) In: Webseite Samtgemeinde Eilsen. Abgerufen am 24. Oktober 2018.
  5. Hermann Eggers: Die Ahnser „Neue Mühle“. (PDF; 432 kB) In: Webseite Gemeinde Ahnsen. Abgerufen am 11. März 2019.
  6. Stefan Brüdermann: Industrie in Ahnsen. In: Günter Döring (Hrsg.): Chronik des Dorfes Ahnsen. Ahnsen-Heeßen 2006, S. 112 ff.