Alpine Skiweltmeisterschaft

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Goldmedaille der FIS

Die Alpinen Skiweltmeisterschaften sind ein alle zwei Jahre stattfindendes Sportereignis, bei dem in verschiedenen Rennen die Weltmeister in den alpinen Skidisziplinen ermittelt werden. Veranstalter ist der Weltskiverband FIS. Die Alpinen Ski-Weltmeisterschaften gehören neben den Olympischen Spielen zu den wichtigsten Meisterschaften im alpinen Skirennsport.

Gemäß der offiziellen Sprachregelung der FIS wird das Sportereignis im Plural benannt und heißt „Alpine Skiweltmeisterschaften (Jahr)“.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Erstmals wurden Weltmeisterschaften im alpinen Skisport 1931 abgehalten. Anfänglich wurden sie als FIS-Wettkämpfe, FIS-Meisterschaften oder einfach FIS-Rennen bezeichnet, ab 1937 trugen die Veranstaltungen offiziell den Titel Weltmeisterschaften (und die seit 1931 stattgefundenen Bewerbe wurden nachträglich als solche bezeichnet). Bis 1939 fanden die Titelkämpfe jährlich statt. Eine Besonderheit gab es 1936, als es sowohl alpine Skibewerbe bei den Olympischen Winterspielen in Garmisch-Partenkirchen mit allerdings nur einer Kombination (aus einer Abfahrt und einem aus zwei Durchgängen bestehenden Slalom) für Damen und Herren und kurz darauf separat eine Alpine Weltmeisterschaft in Innsbruck gab. Während beim Olympiabewerb praktisch alle Herren aus der Schweiz und aus Österreich wegen deren "Profitum" nicht zugelassen waren, konnten sie an der Weltmeisterschaft teilnehmen, jedoch fehlten nunmehr anderseits die Olympia-Starter. Bei den Weltmeisterschaften 1938 und 1939 gehörten die Läufer aus Österreich auf Grund des mittlerweile vollzogenen Anschlusses dem Team des Deutschen Reiches an.

Nach dem Zweiten Weltkrieg wurden die Weltmeisterschaften von 1948 bis 1982 alle zwei Jahre ausgetragen, wobei bis zu den Olympischen Winterspielen 1980 die Olympiasieger auch gleichzeitig Weltmeister waren (die Kombination war 1948 auch eine Olympiawertung; danach waren von 1956 bis 1980 die Kombinationssieger "nur" Weltmeister). Seit 1985 finden die Weltmeisterschaften in ungeraden Jahren unabhängig von den Olympischen Winterspielen statt. Ausnahme war die Weltmeisterschaft in der Sierra Nevada, die erst 1996 veranstaltet werden konnte, da im Jahr zuvor akuter Schneemangel geherrscht hatte.

Disziplinen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Waren es anfangs nur drei Disziplinen (Abfahrt, Slalom sowie Kombination, wobei diese 1931, 1950 und 1952 nicht im Programm und anderseits bis einschließlich 1980 nur ein "Papierrennen" war - nur 1948 gab es eine kleine Abweichung), und damit auch bis einschließlich 1939 eine auf zwei oder drei Tage anberaumte Veranstaltung, weitete sich die Dauer auf Grund der Hinzunahme weiterer Disziplinen danach aus. Ab 1950 wurde der Riesenslalom miteinbezogen, ab 1982 wurde die Kombination in anderer Form und damit als zusätzlicher Bewerb ausgetragen und ab 1987 kam der Super-G dazu. Ab 1996 wurde die Kombination nicht mehr in Punkten, sondern durch Zeitadditionen berechnet. Letztlich wurde ab 2005 ein Teambewerb installiert, der sich in seiner Austragungs- und auch Wertungsform änderte, und ab 2007 gab es mit der "Super-Kombination" ebenfalls eine Modifizierung.

Dauer der Veranstaltung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Waren es in den Dreißigerjahren anfangs ein Wochenende, später drei Tage, verlängerte sich dies (durch die Einführung des Riesenslaloms) in der Folge auf eine gute Woche (von einem Sonntag bis zum nächsten). Durch die Hereinnahme geänderter und zusätzlicher Disziplinen wurden es 1982 elf Tage, dies erhöhte sich auf nunmehr zirka zwei Wochen. Hand in Hand damit nahm auch die Teilnehmerzahl enorm zu, was auch Probleme mit deren Unterbringung brachte. Nur bei 20 Damen und 25 Herren gingen 1931 an den Start; 1938 waren es bei 30 Damen und 50 Herren, 1970 schon 50 Damen und 120 Herren; 1991 hat sich diese Ziffer ungefähr verdoppelt, und 2017 waren 589 Athleten aus 77 verschiedenen Ländern gemeldet. Die allerdings seit ca. 1996 grundsätzliche Planung mit zuerst den "Speed"-, danach den technischen Disziplinen brachte den Vorteil, dass vor allem bei den größeren Nationen die "Techniker-Truppe" erst zu einem späteren Zeitpunkt anreist, und es zu einer Art "Schichtwechsel" in den Unterkünften kommt.

Erfolgreiche Nationen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Waren es in den ersten Jahren nur die traditionellen Alpennationen (Deutschland, Schweiz, Italien, Österreich, kurz darauf auch Frankreich) und auch die Damen vom britischen Skiklub Kandahar, welche sich die Medaillen holten, ging 1939 erstmals eine Medaille nach Schweden. 1948 kamen die USA, 1952 Norwegen, 1956 Japan und die UdSSR sowie 1958 Kanada dazu. Danach dauerte es bis 1970 mit Australien und Polen, 1972 mit der Überraschung durch Spanien, und 1974 gesellte sich Liechtenstein dazu. Weitere Nationen waren: 1982 Jugoslawien, 1985 Luxemburg, 1991 Russland (wobei hier eine Gemeinsamkeit mit der UdSSR unterstellt werden kann), 1999 Finnland, 2001 Slowenien (hier die Verbindung mit Jugoslawien), 2003 Kroatien, 2005 Tschechien, 2017 Slowakei.

Fernseh-Übertragungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Schon bei seinem Kongress 1967 in Beirut sicherte sich der Weltskiverband die Exklusivrechte bei Fernsehübertrageungen von den Weltmeisterschaften. Im Protokoll wurde niedergeschrieben, dass »die FIS diesbezüglich direkt mit den TV-Gesellschaften in Verhandlungen tritt«. Da der Einfluss des Fernsehens (wie allerdings bei allen Sportarten) immens zunahm, mussten und müssen sich die Veranstalter mehrmals den Vorgaben des TVs beugen (was vor allem bei Absagen bzw. Verschiebungen recht bedeutend war/ist), und es ist auch die Kuriosität von den Weltmeisterschaften 2005 in Bormio bekannt, als ein Streik der Kameraleute der italienischen Host-Station RAI die Verschiebung des Herren-Riesenslaloms um einen Tag auslöste.

Weitere Begebenheiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Der Herrenslalom 1931 wurde wegen der in der März-Sonne wegschmelzenden Piste in nur einem Durchgang gefahren, weshalb dessen Ergebnisse sehr lange als "inoffiziell" galten. Es gab tatsächlich auch keine Medaillenvergabe (die Rennläufer reisten ohnehin gleich nach Beendigung ab); erst ab 2013 gelten die drei Erst-Platzierten laut FIS als Medaillengewinner (und gilt somit Sieger David Zogg als Weltmeister).
  • Bei den Weltmeisterschaften 1934 fehlte die gesamte österreichische Mannschaft, es waren lediglich einige Funktionäre nach St. Moritz gekommen.
  • Die Weltmeisterschaften 1950 in Aspen waren die ersten außerhalb Europas.
  • Eine eher stark begrenzte Teilnehmerzahl gab es 1958 in Bad Gastein durch das Reglement, dass jede Nation nur sechs Läufer und Läuferinnen nennen durfte, wovon wie üblich vier in jedem Bewerb eingesetzt werden konnten.
  • 1962 war es vorerst fraglich, ob diese Weltmeisterschaften als solche gelten könnten, wobei politische Gründe dafür verantwortlich waren. Erstmals gab es witterungsbedingt größere Verschiebungen im Programm. Der Österreichische Skiverband errang sechs der acht möglichen Goldmedaillen.

Außerdem gab es erstmals einen Qualifikationsslalom für den eigentlichen Slalom; von 62 gemeldeten Läufern konnten sich 30 die Teilnahme sichern.

  • Der Schweizer Skiverband blieb bei den Weltmeisterschaften 1962 bis 1966 ohne Medaille(wobei 1964 auch in den übrigen Olympia-Bewerben keine Medaille gelang).
  • Für den Olympia-Slalom 1964, der gleichzeitig als Weltmeisterschaft galt, gab es (wie schon bei der WM 1962) einen Qualifikations-Slalom.
  • Die bisher einzige in der südlichen Hemisphäre und damit im August ausgetragenen Weltmeisterschaften fanden 1966 in Portillo statt. Der Herren-Riesenslalom wurde erstmals in zwei Durchgängen gefahren, und zudem (mit Ausnahme von 1974 und 1978) bis 1980 an zwei Tagen. Der Französische Skiverband errang sechs bzw. wegen der nachträglichen Zuerkennung der Goldmedaille in der Damen-Abfahrt sieben der acht möglichen Goldmedaillen.
  • Zum dritten Mal wurde hier in Portillo wegen der hohen Zahl an Anmeldungen für den Herren-Slalom das Starterfeld durch einen "Qualifikations-Slalom" reduziert. (Diese Maßnahme gab es auch noch für den Olympiaslalom 1968 und in Gröden 1970 - und danach erst wieder 2007.) Es war den größeren Nationen erlaubt, fünf Läufer in die Qualifikation zu entsenden. Fazit war somit, dass die Quote von vier Startern durchbrochen wurde, denn sowohl die Schweiz als auch Österreich brachten alle ihre Läufer in den Hauptbewerb.
  • Sowohl die alpinen Skirennen bei den Olympischen Winterspielen 1968 in Grenoble als auch die Weltmeisterschaften 1970 in Gröden galten gleichzeitig als Weltcup-Rennen.
  • Da die Skibewerbe bei den Olympischen Spielen 1972 auch als Weltmeisterschaften gelten, waren dies die ersten in Asien.
  • Bei der Weltmeisterschaft 1978 wurde auch der Damen-Riesenslalom erstmals in zwei Durchgängen gefahren.
  • Ab 1982 durften nebst den erlaubten vier Läuferinnen/Läufern pro Nation auch die jeweiligen Titelverteidiger/innen (somit die Sieger 1980) starten. Erstmals gab es eine separat ausgetragene Kombination, bestehend aus einer Abfahrt und einem aus zwei Durchgängen bestehenden Slalom, wobei diese beiden Rennen aber (und dies auch noch bei den folgenden Weltmeisterschaften) an zwei unterschiedlichen (und meist weiter auseinanderliegenden Tagen) ausgetragen wurden.
  • Der Österreichische Skiverband konnte weder 1985 noch 1987 eine Goldmedaille erringen.
  • Zum erstenmal musste 1993 in Shizukuishi ein Bewerb, nämlich der Herren-Super-G, entfallen.
  • Erstmals einen Nachtslalom gab es mit dem Herren-Kombinationsslalom bei den Weltmeisterschaften 1996.
  • Beim Herren-Super-G 1999 gab es erstmals einen ex-aequo-Sieg bei Weltmeisterschaften.
  • Für die Weltmeisterschaften 2001 in St. Anton am Arlberg gab es eine Verlegung bzw. einen Neubau des Zug-Bahnhofs.
  • Ab 2007 wurden sowohl beim Herren-Slalom und neu auch beim -Riesenslalom Qualifikationsrennen veranstaltet, um die Teilnehmerzahl zu reduzieren. Allerdings hatte sich der Modus dieser Qualifikationen gegenüber jenen zwischen 1962 und 1970 grundlegend geändert, denn im Gegensatz zu damals, als das gesamte gemeldete Starterfeld inkl. der Elite diese deshalb sehr umstrittene Prozedur auf sich nehmen musste, waren ab nun nur Läufer mit niedrigerer Qualität betroffen.
  • 2009 in Val d'Isère gab es aus Witterungsgründen keinen Team-Bewerb, der außerdem erstmals nicht für das Ende des Championats, sondern "zwischendrinnen" programmiert war. Bei den Slaloms und Riesenslaloms waren für den zweiten Durchgang (wie im Weltcup) nur die ersten Dreißig des ersten Laufs zugelassen.
  • Bei den Weltmeisterschaften 2011 in Garmisch-Partenkirchen wurde von der 2009 vorgenommenen Handhabung der "Dreißiger-Regel" für Slaloms und Riesenslaloms wieder auf die bisherigen Regelungen zurückgegriffen (somit waren die besten 60 des ersten Durchgangs für den zweiten Lauf startberechtigt).

Startberechtigung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nach den derzeit gültigen FIS-Regeln gibt es nebst limitierten Zahlen pro Nation (hier auch noch auf Damen und Herren aufgeteilt; Swiss-Ski stellte für 2017 elf Herren und dreizehn Damen, der ÖSV vierzehn Damen und dreizehn Herren) die Beschränkung, dass pro Einzelbewerb nur vier Läufer/innen und überdies die Titelverteidiger/innen eingesetzt werden dürfen. Außerdem ist es nur Läufer/innen erlaubt, an den Start zu gehen, die 80 FIS-Punkte oder weniger aufweisen, was speziell für sehr kleine Ski-Nationen von Bedeutung ist. Im Skiweltcup gelten hier andere Richtlinien.

Nominierung durch die nationalen Verbände[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Nominierung erfolgt bei den im Alpinbereich "großen" Verbänden (Schweiz und Österreich) nach strengeren Richtlinien als beim Deutschen Skiverband. Die Zunahme von Bewerben hat auch zu einer größeren Zahl von Startberechtigungen geführt, außerdem können durch die ab 1982 geltende "Titelverteidiger-Regelung" mögliche Härtefälle vermieden werden. Die teilweise verwendete Phrase des "fünften Startplatzes" muss aber dahingehend eingeschränkt werden, dass tatsächlich nur Titelverteidiger zusätzlich startberechtigt sind.

Austragungsorte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bisher gab es 44 Alpine Skiweltmeisterschaften an 29 verschiedenen Austragungsorten.

Jahr Austragungsort Land Kommentar
1931 Mürren SchweizSchweiz Schweiz
1932 Cortina d’Ampezzo Italien 1861Königreich Italien (1861–1946) Italien
1933 Innsbruck OsterreichÖsterreich Österreich
1934 St. Moritz SchweizSchweiz Schweiz
1935 Mürren SchweizSchweiz Schweiz
1936 Innsbruck OsterreichÖsterreich Österreich
1937 Chamonix Dritte Französische RepublikDritte Französische Republik Frankreich
1938 Engelberg SchweizSchweiz Schweiz
1939 Zakopane PolenPolen Polen
1941 Cortina d’Ampezzo Italien 1861Königreich Italien (1861–1946) Italien Die Ergebnisse wurden im Jahr 1946 annulliert.
1948 St. Moritz SchweizSchweiz Schweiz Olympische Spiele
1950 Aspen Vereinigte StaatenVereinigte Staaten USA
1952 Oslo NorwegenNorwegen Norwegen Olympische Spiele
1954 Åre SchwedenSchweden Schweden
1956 Cortina d’Ampezzo ItalienItalien Italien Olympische Spiele
1958 Bad Gastein OsterreichÖsterreich Österreich
1960 Squaw Valley Vereinigte StaatenVereinigte Staaten USA Olympische Spiele
1962 Chamonix FrankreichFrankreich Frankreich
1964 Innsbruck OsterreichÖsterreich Österreich Olympische Spiele
1966 Portillo ChileChile Chile
1968 Grenoble FrankreichFrankreich Frankreich Olympische Spiele Ergebnisse zählten auch für den Weltcup
1970 Gröden ItalienItalien Italien Ergebnisse zählten auch für den Weltcup
1972 Sapporo JapanJapan Japan Olympische Spiele
1974 St. Moritz SchweizSchweiz Schweiz
1976 Innsbruck OsterreichÖsterreich Österreich Olympische Spiele
1978 Garmisch-Partenkirchen DeutschlandDeutschland Deutschland
1980 Lake Placid Vereinigte StaatenVereinigte Staaten USA Olympische Spiele
1982 Schladming OsterreichÖsterreich Österreich
1985 Bormio ItalienItalien Italien
1987 Crans-Montana SchweizSchweiz Schweiz Erstmalige Austragung des Super G
1989 Vail Vereinigte StaatenVereinigte Staaten USA
1991 Saalbach-Hinterglemm OsterreichÖsterreich Österreich
1993 Morioka-Shizukuishi JapanJapan Japan Der Super G der Herren konnte nicht ausgetragen werden
1996 Sierra Nevada SpanienSpanien Spanien Wegen Schneemangels von 1995 auf 1996 verschoben
1997 Sestriere ItalienItalien Italien
1999 Vail/Beaver Creek Vereinigte StaatenVereinigte Staaten USA Gemeinsame Austragung der Spiele
2001 St. Anton am Arlberg OsterreichÖsterreich Österreich
2003 St. Moritz SchweizSchweiz Schweiz
2005 Bormio ItalienItalien Italien Erstmalige Austragung des Mannschaftswettbewerbs
2007 Åre SchwedenSchweden Schweden
2009 Val-d’Isère FrankreichFrankreich Frankreich Der Teambewerb entfiel witterungsbedingt
2011 Garmisch-Partenkirchen DeutschlandDeutschland Deutschland
2013 Schladming OsterreichÖsterreich Österreich
2015 Vail/Beaver Creek Vereinigte StaatenVereinigte Staaten USA Gemeinsame Austragung der Spiele
2017 St. Moritz SchweizSchweiz Schweiz
2019 Åre SchwedenSchweden Schweden
2021 Cortina d’Ampezzo ItalienItalien Italien

Liste der Austragungsorte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bisher fanden von 44 Weltmeisterschaften neun in Österreich statt, acht in der Schweiz, sieben in Italien und sechs in den USA. 30 in den Alpen, fünf in anderen Gebirgen Europas, sechs in den USA, zwei in Japan und einmal in Chile.

Austragungsort Land Anzahl davon Olympia Austragungsjahre
St. Moritz SchweizSchweiz Schweiz 5 1 1934; 1948; 1974; 2003; 2017
Innsbruck OsterreichÖsterreich Österreich 4 2 1933; 1936; 1964; 1976
Cortina d’Ampezzo Italien 1861Königreich Italien (1861–1946) /ItalienItalien Italien 3 1 1932; 1941; 1956
Vail* Vereinigte StaatenVereinigte Staaten USA 3 1989; 1999; 2015
Åre SchwedenSchweden Schweden 2 1954; 2007
Beaver Creek* Vereinigte StaatenVereinigte Staaten USA 2 1999; 2015
Bormio ItalienItalien Italien 2 1985; 2005
Chamonix FrankreichFrankreich Frankreich 2 1937; 1962
Garmisch-Partenkirchen DeutschlandDeutschland Deutschland 2 1978; 2011
Mürren SchweizSchweiz Schweiz 2 1931; 1935
Schladming OsterreichÖsterreich Österreich 2 1982; 2013
Aspen Vereinigte StaatenVereinigte Staaten USA 1 1950
Bad Gastein OsterreichÖsterreich Österreich 1 1958
Crans-Montana SchweizSchweiz Schweiz 1 1987
Engelberg SchweizSchweiz Schweiz 1 1938
Grenoble FrankreichFrankreich Frankreich 1 1 1968
Gröden ItalienItalien Italien 1 1970
Lake Placid Vereinigte StaatenVereinigte Staaten USA 1 1 1980
Morioka-Shizukuishi JapanJapan Japan 1 1993
Oslo NorwegenNorwegen Norwegen 1 1 1952
Portillo ChileChile Chile 1 1966
Saalbach-Hinterglemm OsterreichÖsterreich Österreich 1 1991
Sapporo JapanJapan Japan 1 1 1972
Sestriere ItalienItalien Italien 1 1997
Sierra Nevada SpanienSpanien Spanien 1 1996
Squaw Valley Vereinigte StaatenVereinigte Staaten USA 1 1 1960
St. Anton am Arlberg OsterreichÖsterreich Österreich 1 2001
Val-d’Isère FrankreichFrankreich Frankreich 1 2009
Zakopane PolenPolen Polen 1 1939

* Die Weltmeisterschaften 1999 und 2015 wurden von Vail und Beaver Creek gemeinsam ausgetragen.
Olympiajahre sind kursiv dargestellt.

Die erfolgreichsten Teilnehmer[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die erfolgreichsten Teilnehmer gemessen an der Anzahl der Weltmeistertitel sind bei den Frauen Christl Cranz (GER, 12 Siege) und bei den Herren Toni Sailer (AUT, 7 Siege). Die meisten Medaillen bei den Herren erreichte jedoch Kjetil André Aamodt (NOR, 12 Medaillen).

Anja Pärson (SWE) hat als einzige in allen fünf Ski-Disziplinen den Titel geholt (Slalom 2001, Riesenslalom 2003/2005, Super-G 2005/2007, Abfahrt 2007, Super-Kombination 2007).

Rang Name von bis Goldmedaillen Silbermedaillen Bronzemedaillen Gesamt
1 Deutsches Reich NSDeutsches Reich (NS-Zeit) Christl Cranz 1934 1939 12 3 15
2 FrankreichFrankreich Marielle Goitschel 1962 1968 7 4 11
3 SchwedenSchweden Anja Pärson 2001 2011 7 2 4 13
4 OsterreichÖsterreich Toni Sailer 1956 1958 7 1 8
5 OsterreichÖsterreich Marcel Hirscher 2013 2017 6 3 9
6 SchweizSchweiz Erika Hess 1980 1987 6 1 7
7 Frankreich 1946Vierte Französische Republik Jean-Claude Killy 1966 1968 6 6
8 NorwegenNorwegen Kjetil André Aamodt 1991 2003 5 4 3 12
9 OsterreichÖsterreich Annemarie Moser-Pröll 1970 1980 5 2 2 9
10 ItalienItalien Gustav Thöni 1972 1976 5 2 7

Ewiger Medaillenspiegel[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Stand: 19. Februar 2017; ohne Medaillen der annullierten WM von 1941

Rang Land Goldmedaillen Silbermedaillen Bronzemedaillen Gesamt
1 OsterreichÖsterreich Österreich 95 99 92 286
2 SchweizSchweiz Schweiz 64 68 59 191
3 FrankreichFrankreich Frankreich 44 50 34 128
4 Deutsches Reich NSDeutsches Reich (NS-Zeit) / Deutsches Reich NSDeutsches Reich (NS-Zeit) / DeutschlandDeutschland Deutschland 34 34 45 113
5 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten USA 26 25 32 83
6 NorwegenNorwegen Norwegen 21 19 15 55
7 Italien 1861Königreich Italien (1861–1946) / ItalienItalien Italien 20 23 25 68
8 SchwedenSchweden Schweden 17 9 21 47
9 KanadaKanada Kanada 14 8 7 29
10 KroatienKroatien Kroatien 6 1 2 9
11 LiechtensteinLiechtenstein Liechtenstein 5 9 7 21
12 SlowenienSlowenien Slowenien 5 5 2 12
13 Vereinigtes KonigreichVereinigtes Königreich Großbritannien 4 4 3 11
LuxemburgLuxemburg Luxemburg 4 4 3 11
15 Jugoslawien Sozialistische Föderative RepublikJugoslawien Jugoslawien 1 3 5 9
16 FinnlandFinnland Finnland 1 2 2 5
17 TschechienTschechien Tschechien 1 1 2 4
18 AustralienAustralien Australien 1 1 2
SpanienSpanien Spanien 1 1 2
20 JapanJapan Japan 1 1 2
PolenPolen Polen 1 1 2
22 SlowakeiSlowakei Slowakei 1 1
23 SowjetunionSowjetunion Sowjetunion 2 2
Gesamt 364 367 362 1093
Annullierte WM von 1941
Rang Land Goldmedaillen Silbermedaillen Bronzemedaillen Gesamt
1 Deutsches Reich NSDeutsches Reich (NS-Zeit) Deutschland 5 2 4 11
2 Italien 1861Königreich Italien (1861–1946) Italien 2 3 2 7

Laut APA-Meldung vom 29. Januar 2013 haben Recherchen des ORF ergeben, dass die FIS den nur in einem Lauf ausgetragenen Herrenslalom 1931 nun in die offizielle Medaillenwertung aufgenommen hat, wodurch den Österreichern eine Silbermedaille (Toni Seelos) zufällt. Im Großteil der Medaillenstatistiken sind diese inoffiziell geführten Medaillen ohnehin bereits enthalten.[1]

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: FIS Alpine Skiweltmeisterschaften – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Ewige WM-Bilanz: Österreich hat nun eine Medaille mehr (Memento vom 9. Februar 2015 im Internet Archive)